Bel. Man sagt, du seyst, was ich bin ----

Edu. So sey du das, was ich war!

Bel. Der Tausch gefällt mir.

Edu. Hast du Herz?

Bel. Herz? Willst du ein Metzger werden? Ich habe Herz, so viel ein Narr

bedarf; aber es ist nicht käuflich!

Edu. Du bist mein Mann! ---- Ich suchte lang ein grosses Genie. Ich will

deine treuen Dienste belohnen. Ich ernenne dich in dieser schriftlichen

Vollmacht zum Statthalter über Jerusalem, das du erobern sollst!

Bel. Ich? Hahaha! Du verschenkst, was du nicht hast. Meister, du sollst

Pabst werden, und den fünften Welttheil verschenken. Ich ein

Statthalter! ---- Ich, in meiner närrischen Person! -- Vater Eduard,

wach auf! Du schläfst!

Edu. (geheimnißvoll) Hör: Es ist ein heiliges Gelübde meiner Kindheit

----

Der Eroberer Eine poetische Phantasie in fünf Kaprizzen. Aus alten Urkunden mit neuen Anmerkungen · 第 49 / 57 题