Beliam (mit Rührung) Ich war der Narr deines Vaters --

Eduard (beschaut ihn, lächelt, und schlägt ihn auf die Achsel) So bist

du auch der Meinige! ----

(Er geht ab.)

(Beliam macht einen Rundsprung, und küßt alle Höflinge.)

Beliam. O du Herzkönig! Du sollst leben, und alle Chartenkönige stechen!

---- O du Sohn meines lieben Jakobs, Segen auf Dich! Noch die Urenkel

der unsterblichen Narren sollen Dich segnen, weil du mich ihren

Großvater begnadigst. Heut will ich deine Gesundheit trinken, Du grosser

Eduard! -- Ich fodere jeden zum Kampf auf! ---- Ich setze meine Nase zum

Pfande ---- Nicht jeder Edelmann ist so reich wie ich! ----

Hengist. Ich nehme die Ausfoderung an. Ich bin heut in der Freude meines

Herzens! ---- Her die vollen Becher, wenn ich überwunden werde, so soll

mein Sohn mich rächen! ---- Es lebe der König!

Alle (trinken) Es lebe Eduard!

Beliam. Schenkt ein!

Hengist. Zum Henker, macht die grosse Freude mich verlegen? Der Bube

haut mich zu Schanden ----

Der Eroberer Eine poetische Phantasie in fünf Kaprizzen. Aus alten Urkunden mit neuen Anmerkungen · 第 2 / 57 题