Die Catubanganen sind ein wilder Bergstamm in den Gebirgswildnissen
von Guinayangan in der Provinz Tayabas. Sie werden, so viel mir
bekannt ist, nur von Cavada I, 198, erwähnt, welcher von ihnen
nichts Anderes berichtet, als dass ihre Sitten jenen der Negritos
(welche ebenfalls in jenen Bergen hausen) gleichen, und dass sie
die christlichen Ortschaften beständig überfallen, um Vieh und
Getreide zu rauben. Die dürftige Notiz ist Alles, und es lässt sich
unmöglich darnach entscheiden, ob wir hier die Trümmer eines grösseren
selbständigen Stammes oder verwilderte Abkömmlinge von Remontados
mit Negritoblut gemengt vor uns haben. Vielleicht dürfte das letztere
das Wahrscheinlichere sein.