28. Adangs.

Der Name der Adangs hat zahlreiche Variationen und Lesearten

aufzuweisen: Adangtas, Adanginos, Adanes, Adamitas. Sie wohnen

im nordwestlichen Winkel Luzons, um den Pueblo Adan(g) und den

gleichnamigen Berg [22]. Ihre Zahl ist keine grosse, trotzdem bilden

sie eine Nation für sich, indem ihre Sprache keine Ähnlichkeit mit

jener ihrer Nachbarn (der Ilocanen, Tinguianen, Apoyaos, Cagayanen)

besitzt (Buzeta y Bravo I, 271). In ihren Sitten haben sie vieles,

was an die Apayaos erinnert (Ilustr. 1860, n. 17, p. 200). Seit 1720

begann ihre Christianisirung, und bald erfolgte auch die Gründung

des christlichen Pueblos Adan(g) (Mozo 73). Das Christenthum wird

auch hier tagalisirend einwirken.

Versuch einer Ethnographie der Philippinen · 第 43 / 80 题