Der Name der Adangs hat zahlreiche Variationen und Lesearten
aufzuweisen: Adangtas, Adanginos, Adanes, Adamitas. Sie wohnen
im nordwestlichen Winkel Luzons, um den Pueblo Adan(g) und den
gleichnamigen Berg [22]. Ihre Zahl ist keine grosse, trotzdem bilden
sie eine Nation für sich, indem ihre Sprache keine Ähnlichkeit mit
jener ihrer Nachbarn (der Ilocanen, Tinguianen, Apoyaos, Cagayanen)
besitzt (Buzeta y Bravo I, 271). In ihren Sitten haben sie vieles,
was an die Apayaos erinnert (Ilustr. 1860, n. 17, p. 200). Seit 1720
begann ihre Christianisirung, und bald erfolgte auch die Gründung
des christlichen Pueblos Adan(g) (Mozo 73). Das Christenthum wird
auch hier tagalisirend einwirken.