Die Itetapanen wohnen östlich von den Busao-Igorroten und westlich
von den Gaddanen, welch' letzteren sie ungemein ähnlich sind, indem
sie gleichfalls eine geringe Körpergrösse und sehr dunkle Hautfarbe
besitzen (Ilustr. 1860, p. 285). Auch an Unreinlichkeit können sie
mit ihren östlichen Nachbarn wetteifern. Mas (pobl. 26) bezeichnet
ihr Äusseres geradezu als widerlich. Durch die runde Formung der
Augen unterscheiden sie sich, ebenso wie die Gaddanen, streng von
den Igorroten. Buzeta und Bravo schreiben: "Die Itetapanen besitzen
den vollen Negritotypus in Körperbau, Farbe und Nasenform, aber
in Bezug auf Haare, Augen &c. gleichen sie den Tagalen" und weiter
"Es ist ebenso schwierig, sie von ihrem wilden Leben abzubringen,
wie die Negritos, mit welchen sie mehr in Bezug auf Charakter, Sitten
und Bräuche als im äusseren Habitus Ähnlichkeit besitzen". Es scheint
demnach, dass die Itetapanen eine starke Beimischung von Negritoblut
aufzuweisen haben. Auffallend ist bei ihrer Tracht eine Kappe,
ähnlich dem Tschako der deutschen Bergleute, nur etwas niedriger. Diese
Kappe, sowie alle aus Bejuco-Rohr verfertigten Gegenstände wissen sie
lebhaft-roth zu färben, doch hüten sie die Bereitung dieser Farbe als
ein strenges Geheimniss, obwohl anzunehmen ist, dass sie durch eine
Mischung verschiedener, in ihren Wäldern wachsender Farbehölzer,
insbesondere des Sibucao, erzielt wird (Buzeta I, 54). Die Farbe
selbst soll unaustilgbar am Bejuco haften. Die Schultern bedecken
sie mit einem aus Palmblättern oder Cogongras geflochtenen Kragen,
"anaos" oder "anas" genannt (Buzeta I, 54; Ilustracion 1860, 285). Ihre
Waffen sind Lanze, Pfeil und die Aliva der Igorroten.