Heut früh saßen Lehrerin und ich am Fenster, und wir sahen einen
kleinen Knaben auf dem Trottoir gehen. Es regnete sehr stark, und er
hatte einen sehr großen Schirm zum Schutz gegen die Regentropfen.
Ich weiß nicht, wie alt er war, +glaube+ aber, er ist +möglicherweise+
sechs Jahre alt gewesen (~but +think+ he +may have been+ six years
old~). +Vielleicht+ hieß er Joe (~+Perhaps+ his name was Joe~). Ich
weiß nicht, wohin er ging, weil ich ihn nicht kenne. Aber +vielleicht+
schickte ihn seine Mutter in einen Laden, um etwas für das Mittagessen
einzukaufen (~But +perhaps+ his mother sent him to a store to buy
something for dinner~). Er hatte eine Tasche in der Hand. Ich
+vermute+, er brachte sie seiner Mutter (~I +suppose+ he was going to
take it to his mother~).
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Bei meinem Unterricht habe ich kein bestimmtes System zugrunde gelegt.
Ich habe die spontanen Geistesregungen meiner Schülerin beobachtet und
versucht, die mir dadurch gegebenen Winke zu befolgen.
Wegen Helens Nervosität habe ich alle Vorsichtsmaßregeln getroffen,
um eine übermäßige Belastung ihres an sich schon äußerst lebhaft
arbeitenden Gehirns zu verhüten. Den größten Teil des Jahres haben wir
auf Reisen nach verschiedenen Städten zugebracht, und ihr Unterricht
ist durch die mannigfaltigen Orte, durch die wir gekommen sind, und die
Erfahrungen, die wir hier gesammelt haben, bestimmt worden. Sie zeigt
denselben Eifer wie zu Anfang. Niemals ist es erforderlich, sie zum
Lernen anzuhalten, ja, ich muß sie sogar mitunter nötigen, ein Exempel
oder einen Aufsatz unbeendet zu lassen.
Während ich mich durch kein bestimmtes pädagogisches System leiten
ließ, war es mein stetes Streben, Helens allgemeine Bildung und
Intelligenz zu fördern, ihre Kenntnisse in Bezug auf die sie umgebende
Welt zu erweitern und sie an ein ungezwungenes und natürliches
Zusammenleben mit den Menschen zu gewöhnen. Ich habe sie zur Führung
eines Tagebuches ermuntert, aus dem ich das folgende mitteile (vergl.
S. 261).
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