[1] London Gazette vom 22. Oct. 1691.
[2] +Burnet II. 78, 79; Burchett’s Memoirs of Transactions at Sea;
Journal of the English and Dutch Fleet in a Letter from an Officer
on board the Lennox, at Torbay, licensed August 21. 1691.+ Der
Verfasser sagt: „Wir verdanken unsre Gesundheit, nächst Gott, der
außerordentlichen Fürsorge, welche unsrer Verproviantirung, in Bezug
auf Speise wie auf Trank, zu Theil wird.”
[3] +Lords’+ und +Commons’ Journals, Oct. 22. 1691.+
[4] Dies geht aus einem Briefe von Lowther hervor, den er an seinen
Sohn schrieb, nachdem er Lord Lonsdale geworden war. Eine Copie dieses
Briefes befindet sich unter den Mackintosh-Manuscripten.
[5] Siehe +Commons’ Journals, Dec. 3. 1691,+ und +Grey’s Debates.+ Es
ist zu bedauern, daß der Bericht der Rechnungscommissare der Nachwelt
nicht aufbewahrt worden ist. Lowther erwähnt in dem Briefe an seinen
Sohn die Debatten dieses Tages mit großer Bitterkeit. „Welcher Mensch,”
fragte er, „der sein Brot hat, kann, nachdem er mit allem Fleiß und
aller Sorgfalt gedient, deren der Mensch fähig ist, nachdem er sich
die Zufriedenheit des Königs erworben, von dem alle Staatsbeamten
ihre Autorität empfangen, nachdem er gegen Jedermann rechtschaffen
gehandelt, es ruhig ertragen, von Leuten gehaßt zu werden, die jeden
über ihnen Stehenden hassen?”
[6] +Commons’ Journals, Dec. 12. 1690/91.+
[7] +Commons’ Journals, Feb. 15. 1690/91;+ Baden an die Generalstaaten,
26. Jan. (5. Febr.).
[8] +Stat. 3. W. & M. c. 2.; Lords’ Journals, Nov. 16. 1691; Commons’
Journals, Dec. 1., 9., 5.+
[9] Die irländischen Katholiken beschwerten sich, und mit nur zu
gutem Grunde, daß der Vertrag von Limerick späterhin verletzt worden
sei, aber gerade diese Beschwerden sind ein Zugeständniß, daß das
Statut 3 W. u. M., C. 2. keine Verletzung des Vertrags war. So sagt
der Verfasser von +A Light to the Blind+ in Bezug auf den ersten
Artikel: „Dieser Artikel wurde sieben Jahre später von einem durch den
Prinzen von Oranien einberufenen irischen Parlament gebrochen, das
ein Gesetz erließ, welches die katholischen Bischöfe, Würdenträger
und Ordensgeistlichen verbannte.” Er würde gewiß nicht so geschrieben
haben, wenn der Artikel wirklich schon zwei Monate nach seiner
Unterzeichnung von dem englischen Parlamente verletzt worden wäre. Auch
der Abbé Mac Geoghegan beschwert sich, daß der Tractat einige Jahre
nach seinem Abschluß verletzt worden sei. Aber er behauptet nicht, daß
er durch das Statut 3 W. u. M., C. 2. verletzt wurde.
[10] +Stat. 21. Jac. I. C. 3.+
[11] Siehe besonders +Two Letters by a Barrister concerning the East
India Company, 1676,+ und eine in dem nämlichen Jahre erschienene
Antwort darauf. Siehe ferner +The Judgement of Lord Jeffreys concerning
the Great Case of Monopolies.+ Dieses „Urtheil” erschien 1689 nach
Jeffreys’ Sturze. Man hielt es für nöthig sich in der Vorrede zu
rechtfertigen, daß man etwas durch den Druck veröffentlichte, was einen
so verhaßten Namen an der Spitze trug. „Ich will es nicht unternehmen,”
sagt der Herausgeber, „diese Beweisführung zu empfehlen, des Verfassers
wegen. Aber ich darf wenigstens sagen was man mir gesagt hat: daß sie
werth ist, von jedem Gebildeten gelesen zu werden.” Jeffreys’ Sprache
ist höchst beleidigend, bald gemein, bald niedrig schmeichelnd; aber
sein Raisonnement bezüglich des reinen Rechtspunktes ist sicherlich
gewandt, wenn auch noch nicht erschöpfend.
[12] Addison’s Clarinda las in der Woche, über die sie ein Tagebuch
hielt, weiter nichts als Aurengzeb: Spectator 323. Sie träumte Mr.
Froth liege ihr zu Füßen und nenne sie Indamora. Ihre Freundin,
Miß Kitty, citirte ohne Buch die acht besten Strophen des Stücks,
wahrscheinlich die, welche so anfangen: +„Trust on and think to-morrow
will repay.”+ Acht schönere Strophen hat Lucretius nicht aufzuweisen.
[13] Eine interessante Abbildung des Hauses der Ostindischen Compagnie
im 17. Jahrhunderte befindet sich im Gentleman’s Magazine für December
1784.
[14] Siehe Davenant’s Brief an Mulgrave.
[15] +Answer to Two Letters concerning the East India Company, 1676.+
[16] +Anderson’s Dictionary; G. White’s Account of the Trade to the
East Indies, 1691; Treatise on the East India Trade, by Philopatris,
1691.+
[17] +Reasons for constituting a New East India Company in London,
1681; Some Remarks upon the Present State of the East India Company’s
Affairs, 1690.+
[18] Evelyn, 16. März 1682/83.
[19] Siehe die +State Trials.+
[20] +Pepys’s Diary, April 2., May 10, 1669.+
[21] +Tench’s Modest and Just Apology for the East Indian Company,
1690.+
[22] +Some Remarks on the Present State of the East Indian Company’s
Affairs, 1690; Hamilton’s New Account of the East Indies.+
[23] +White’s Account of the East India Trade, 1691; Pierce Buttler’s
Tale, 1691.+
[24] +White’s Account of the Trade to the East Indies, 1691; Hamilton’s
New Account of the East Indies;+ Sir Johann Wyborne an Pepys aus Bombay
vom 7. Jan. 1687/88.
[25] London Gazette vom 16. (26.) Febr. 1684/85.
[26] +Hamilton’s New Account of the East Indies.+
[27] Natürlich wurde Papillon der Vorwurf der Inconsequenz gemacht.
Unter den damals erschienenen Pamphlets führt eines den Titel: +„A
Treatise concerning the East India Trade, wrote at the Instance of
Thomas Papillon, Esquire, and in his House, and printed in the year
1680, and now reprinted for the better Satisfaction of himself and
others.”+
[28] +Commons’ Journals, June 8. 1689.+
[29] Zu den Flugschriften, in denen Child am heftigsten angegriffen
wird, gehören unter anderen: +Some Remarks on the Present State of the
East India Company’s Affairs, 1690; Pierce Buttler’s Tale, 1691;+ und
+White’s Account of the Trade to the East Indies, 1691.+
[30] +Discourse concerning the East India Trade, showing it to be
unprofitable to the Kingdom, by Mr. Cary; Pierce Buttler’s Tale
representing the State of the Wool Case, or the East India Case truly
stated, 1691.+ Mehrere Petitionen in dem nämlichen Sinne findet man in
den Protokollen des Hauses der Gemeinen.
[31] +Reasons against establishing an East India Company with a Joint
Stock, exclusive to all others, 1691.+
[32] Der Gesellschaftsvertrag wurde gedruckt und erlebte mehrere
Auflagen. Bezüglich der Halle der Rauchwaarenhändler siehe Seymour’s
+History of London, 1734.+
[33] London Gazette vom 11. Mai 1691; +White’s Account of the East
India Trade.+
[34] +Commons’ Journals, Oct. 28. 1691.+
[35] +Commons’ Journals, Oct. 29, 1691.+
[36] Rowe führt in seinem +„Biter,”+ welcher durchfiel und dies auch
verdiente, einen alten Gentleman ein, der seine Tochter folgendermaßen
anredet: „Du bist als ein tugendhaftes und verständiges Mädchen
erzogen; würdest Du die Partei eines Elenden nehmen, der seine Actien
der alten Ostindischen Compagnie verkaufte?”
[37] Hop an die Generalstaaten, 30. Oct. (9. Nov.) 1691.
[38] Hop erwähnt die lange Dauer und Heftigkeit der Debatten unterm
13. (23.) Nov. 1691; Siehe auch +Commons’ Journals, Dec. 17., 18.+
[39] +Commons’ Journals, Feb. 4. 6. 1691.+
[40] +Commons’ Journals, Feb. 11. 1691.+
[41] Die Geschichte der Bill kann man aus der Bill selbst, die sich in
den Archiven des Oberhauses befindet, aus den Protokollen der beiden
Häuser vom November und December 1690 und vom Januar 1691, besonders
aus denen der Gemeinen vom 11. December und 13. und 25. Januar und aus
denen der Lords vom 20. und 28. Januar ersehen. Man vergleiche auch
Grey’s +Debates.+
[42] Der Brief, datirt vom 1. December 1691 findet sich im +Life of
James, II. 477.+
[43] Burnet II. 85, und Burnet-Mspt. Harl. 6584. Siehe auch eine von
Holmes unterzeichnete, aber aus von Ferguson gelieferten Mittheilungen
bestehende Denkschrift unter den von Macpherson gedruckten Auszügen aus
den Nairne’schen Papieren. Es trägt das Datum October 1691. „Der Prinz
von Oranien,” sagt Holmes, „wird von den Engländern tödtlich gehaßt.
Sie sehen sehr deutlich, daß er keine Liebe zu ihnen hat; auch setzt er
in sie kein Vertrauen, sondern lediglich in seine Holländer.... Es ist
nicht zu bezweifeln, daß das Parlament nicht für Fremde sein wird, die
es mit dem Kappzaum reiten.”
[44] +Evelyn’s Diary, Jan. 24;+ Hop an die Generalstaaten 22. Jan.
(1. Febr.) 1691/92; Baden an die Generalstaaten, 16. (26.) Febr.
[45] Jakob’s Worte lauten folgendermaßen; sie wurden im November 1692
geschrieben:
+„Mes amis, l’année passée, avoient dessein de me rappeler par le
Parlement. La manière étoit concertée; et Milord Churchill devoit
proposer dans le Parlament de chasser tous les étrangers tant des
conseils et de l’armée que du royaume. Si le Prince d’Orange avoit
consenti à ce proposition, ils l’auroient eu entre leurs mains. S’il
l’avoit refusée, il auroit fait déclarer le Parlement contre lui; et
en même temps Milord Churchill devoit se déclarer avec l’armée pour
le Parlement; et la flotte devoit faire de même; et l’on devoit me
rappeler. L’on avoit déjà commencé d’agir dans ce projet; et on avoit
gagné un gros parti, quand quelques fidèles sujets indiscrets, croyant
me servir, et s’imaginant que ce que Milord Churchill faisoit n’étoit
pas pour moi, mais pour la Princesse de Danemark, eurent l’imprudence
de découvrir le tout à Benthing, et détournerent ainsi le coup.”+
Eine Uebersetzung dieser höchst bedeutsamen Stelle, welche mit einem
Male viele interessante und schwierige Probleme löst, wurde vor achtzig
Jahren durch Macpherson veröffentlicht. Sonderbarerweise aber erregte
sie keine Aufmerksamkeit und ist meines Wissens von keinem Biographen
Marlborough’s erwähnt worden.
Jakob’s Erzählung bedarf keiner Bestätigung, doch wird sie durch
das Burnet-Mspt. Harl. 6584 vollkommen bestätigt. „Marleburrough,”
schrieb Burnet im September 1693, „befleißigte sich, das Verfahren
des Königs zu verschreien, ihn in allen seinen Reden herabzusetzen
und den Engländern einen Widerwillen gegen die Holländer einzuflößen,
die, wie er behauptete, die Gunst und das Vertrauen des Königs in
höherem Maße besäßen als sie,” -- die Engländer vermuthlich --. „Dies
war ein Punkt, über den die Engländer, welche nur zu geneigt sind,
alle anderen Nationen zu verachten und sich selbst zu überschätzen,
sehr leicht Feuer fingen. So wurde es der allgemeine Gegenstand der
Unterhaltung, und bei Marleburrough, wo ein beständiges Randivous der
englischen Offiziere war, wurde unaufhörlich davon gesprochen.” Ueber
Marlborough’s Entlassung schrieb Burnet um die nämliche Zeit: „Der
König sagte mir darüber, er habe sehr triftigen Grund zu glauben,
daß er sich mit König Jakob ausgesöhnt habe und mit Frankreich in
Correspondenz stehe. Gewiß ist, daß er alles Mögliche that, um in der
Armee und im Volke eine Partei gegen die Holländer zu bilden.”
Es ist interessant, diese einfache Erzählung, welche geschrieben wurde
als die Thatsachen noch neu waren, mit der entstellten Erzählung zu
vergleichen, welche Burnet viele Jahre später, als Marlborough mit
den Whigs eng verbunden war und dem Lande große und glänzende Dienste
leistete, für die Oeffentlichkeit vorbereitete. Burnet II. 90.
Die Herzogin von Marlborough hatte die Frechheit in ihrer +Vindication+
zu erklären, „sie habe nie erfahren können, welchen Grund der König für
die Entziehung seiner Gunst angebe.” Sie spricht die Vermuthung aus,
daß Young’s Fälschung die Ursache gewesen sein mag. Nun muß sie aber
gewußt haben, daß Young’s Fälschung erst einige Monate nach der Ungnade
ihres Gatten begangen wurde. Ueberhaupt war es traurig bestellt um
ihr Gedächtniß, eine Gabe, von der man sprichwörtlich sagt, daß Leute
ihrer Klasse derselben sehr nöthig bedürfen. Ihr eignes Buch überführt
sie der Lüge. Sie giebt uns einen Brief von Marien an Anna, in welchem
Marie sagt: „Ich brauche die Veranlassung nicht zu wiederholen, welche
Mylord Marlborough dem Könige gegeben, um das zu thun was er gethan
hat.” Aus diesen Worten geht klar hervor, daß Anna die Veranlassung
kannte. Hätte sie dieselbe nicht gekannt, so würde sie es gewiß in
ihrer Antwort gesagt haben. Ihre Antwort ist vorhanden und sie enthält
kein Wort über diesen Gegenstand. Sie kannte also die Veranlassung, und
ist es wohl möglich zu glauben, daß sie dieselbe vor ihrer geliebten
Mrs. Freeman geheimhielt?
[46] Meine Mittheilungen über diese Vorgänge habe ich der Erzählung der
Herzogin von Marlborough entnehmen müssen, einer Erzählung die man mit
fortwährendem Mißtrauen lesen muß, ausgenommen da wo sie, wie es oft
der Fall ist, ein Beispiel von ihrer eignen Bosheit und Unverschämtheit
erzählt.
[47] +The Duchess of Marlborough’s Vindication;+ Dartmouth’s Note
zu Burnet II. 92; +Verses of the Night Bellman of Piccadilly and my
Lord Nottingham’s Order thereupon, 1691.+ Es giebt auch ein beißendes
Pasquill auf Lady Marlborough von demselben Jahre, betitelt: +The
Universal Health, a true Union to the Queen and Princess.+
[48] Man darf nicht glauben, daß Anna den Shakespeare las. Ohne Zweifel
hatte sie oft die +Enchanted Island+ gesehen. Dieses jämmerliche
+rifacimento+ des „Sturmes” war damals wegen der Maschinerie und der
Dekorationen in der Stadt sehr beliebt.
[49] +Burnet MS Harl. 6584.+
[50] Die Geschichte eines mißglückten Versuchs, über diesen Gegenstand
Gesetze zu geben, kann in den Protokollen der Gemeinen von 1692/93
nachgelesen werden.
[51] +North’s Examen.+
[52] +North’s Examen; Ward’s London Spy; Crosby’s English Baptists,
Vol. III. chap. 2.+
[53] Die Geschichte dieser Periode von Fuller’s Leben habe ich seiner
eigenen Erzählung entnommen.
[54] +Commons’ Journals, Dec. 2. 9. 1691; Grey’s Debates.+
[55] +Commons’ Journals, Jan. 4. 1691/92; Grey’s Debates.+
[56] +Commons’ Journals, Feb. 22. 23. 24. 1691/92.+
[57] +Fuller’s Original Letter of the late King James and others to his
nearest Friends in England.+
[58] Burnet (II. 86.) Burnet hatte offenbar vergessen was die Bill
enthielt. Ralph wußte davon nichts weiter als was er von Burnet
erfahren hatte. Ich habe in den zahlreichen jakobitischen Libellen
der damaligen Zeit fast nirgends eine Anspielung auf den Gegenstand
gefunden. In einem Pamphlet aber, welches gegen das Ende der Regierung
Wilhelm’s unter dem Titel: +„The Art of Governing by Parties”+
erschien, kommt eine bemerkenswerthe Stelle vor. Der Autor sagt: „Es
fehlt uns noch eine Acte zur Begründung eines Fonds für die Gehalte
der Richter; es war nach der Revolution eine darauf bezügliche Bill in
beiden Parlamentshäusern durchgegangen; aber ob Se. Majestät derselben
wegen eines Mangels oder aus welchem andren Grunde seine Genehmigung
versagte, dessen kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur,
daß mich der Grund damals befriedigte, und ich zweifle nicht, daß
er jede derartige gute Bill zu jeder Zeit genehmigen würde.” Diese
Worte überzeugten mich, daß die Bill einen ernsten Einwand zuließ,
der aus dem Titel nicht hervorging und den kein Geschichtsschreiber
angedeutet hat. Ich fand in den Archiven des Hauses der Lords das
Originalpergament mit den Worten auf der Rückseite: +„Le Roy et la
Reyne s’aviseront.”+ Und es war mir auf den ersten Blick klar, worin
der Einwand bestand.
In dem Theile von Narcissus Luttrell’s Tagebuche, der sich auf diese
Angelegenheit bezieht, ist eine Lücke. „Der König,” schrieb er,
„genehmigte zehn öffentliche Bills und vierunddreißig Privatbills und
verwarf die von den --”
Ueber die gegenwärtige Praxis des Hauses der Gemeinen in solchen Fällen
siehe Hatsell’s werthvolles Werk II. 356. Ich führe die Ausgabe von
1818 an. Hatsell sagt, daß viele Bills, welche die Interessen der Krone
berühren, ohne irgend eine Notifikation der königlichen Genehmigung
eingebracht werden können und daß es genügt, wenn die Genehmigung bei
der zweiten Lesung und selbst noch später angezeigt wird, daß aber bei
einer Maßregel, welche das erbliche Einkommen berührt, die Genehmigung
im ersten Stadium angezeigt werden muß.
[59] Die Geschichte dieser ministeriellen Einrichtungen habe ich
hauptsächlich der London Gazette vom 3. und 7. März 1691/92 und
Narcissus Luttrell’s Tagebuche von diesem Monate entnommen. Einige
flüchtige Striche sind auch gleichzeitigen Flugschriften entlehnt.
[60] Wilhelm an Melville, 22. Mai 1690.
[61] Siehe die Vorrede zu den +Leven and Melville Papers+. Ich habe
für Burnet’s Feindschaft gegen Melville diejenige Erklärung gegeben,
die ich für die richtige halte. Melville’s Nachkomme, der sich durch
den Fleiß und die Treue, womit er seine Pflichten als Herausgeber
erfüllt, um alle Geschichtsforscher sehr verdient gemacht hat, ist
der Meinung, daß Burnet’s Urtheil durch seinen Eifer für die Prälatur
und durch seinen Haß gegen den Presbyterianismus getrübt wurde. Diese
Anschuldigung wird die englischen Hochkirchlichen überraschen und
ergötzen.
[62] +Life of James, II. 468, 469.+
[63] Burnet II. 88; Master von Stair an Breadalbane, 2. Dec. 1691.
[64] Burnet I. 418.
[65] Crawford an Melville, 23. Juli 1689; Der Master von Stair an
Melville, 16. Aug. 1689; Cardroß an Melville, 9. Sept. 1689; Balcarras’
Memoiren; Annandale’s Bekenntniß, 14. Aug. 1690.
[66] Breadalbane an Melville, 17. Sept. 1690.
[67] „Die Wahrheit ist, sie waren ein Zweig der Macdonalds, (welche
stets ein wackeres und muthiges Volk waren), wohnhaft unter den
Campbells, welche (ich meine die Leute von Glencoe) alle Papisten sind,
wenn sie überhaupt eine Religion haben; sie galten stets für ein dem
Rauben und Plündern ergebenes Volk, für ungebetene Gäste +(sorners)+
wie wir es nennen, und waren nicht viel besser als Eure Straßenräuber
in England. Verschiedene Regierungen wollten sie züchtigen; aber ihr
Land war für kleine Truppencorps unzugänglich.” Siehe +An impartial
Account of some of the Transactions in Scotland concerning the Earl of
Breadalbane, Viscount and Master of Stair, Glenco Men, etc., London
1695.+
[68] Bericht der Commission, unterzeichnet in Holyrood am 20. Juni 1695.
[69] +Gallienus Redivivus+, Burnet II. 88; Bericht der Commission von
1695.
[70] Bericht der Glencoe-Commission, 1695.
[71] Hill an Melville, 15. Mai 1691.
[72] Die +tacksmen+ bildeten unter den schottischen Clans eine Art
niederen Adel und dienten im Frieden als Einnehmer, im Kriege als
Unteranführer. -- Anm. d. Uebers.
[73] Hill an Melville, 3. Juni 1691.
[74] Burnet II. 8, 9; Bericht der Glencoe-Commission. Die in diesem
Theile des Berichts angeführten Quellen waren die Aussagen Hill’s,
Campbell’s von Ardkinglaß und der beiden Söhne Mac Ian’s.
[75] +Johnson’s Tour to the Hebrides.+
[76] Proklamation des schottischen Geheimen Raths vom 4. Febr. 1589.
Ich erzähle das auf die Autorität Sir Walter Scott’s hin. Siehe die
Vorrede zu der Legende von Montrose.
[77] +Johnson’s Tour to the Hebrides.+
[78] +Lockhart’s Memoirs.+
[79] „Was um des Himmels Willen war die Triebfeder des Masters in
dieser Angelegenheit? ich kann mir keine denken.” -- +Impartial
Account, 1695.+ „Auch kann kein unbefangener und einsichtsvoller
Mann glauben, daß der Earl von Stair, der in dieser Gegend weder
Besitzungen, noch Freunde, noch Feinde hatte, ja der diese Leute nicht
einmal kannte und der nie im Rufe der Grausamkeit stand, nach dem Blute
dieser Unglücklichen gelechzt haben sollte.” +Complete History of
Europe, 1707.+
[80] Dalrymple erzählt diese Geschichte in seinen Memoiren, ohne
sich auf eine Quelle zu beziehen. Wahrscheinlich war seine Quelle
eine Familientradition. Daß im Jahre 1692 Gerüchte von entsetzlichen
Verbrechen in Umlauf waren, welche die Macdonalds von Glencoe verübt
hatten, geht mit Gewißheit aus dem Burnet-Manuscipte, Harl. 6584
hervor. „Sie hatten sich in der That vieler scheußlicher Mordthaten
schuldig gemacht”, waren Burnet’s Worte, wie er sie 1693 niederschrieb.
Nachher milderte er diesen Ausdruck.
[81] Daß der von dem Master von Stair ursprünglich entworfene Plan
wirklich so war, wie ich ihn dargestellt habe, geht aus Stellen seiner
Briefe, die in dem Bericht von 1695 angeführt sind, und aus seinen
Briefen an Breadalbane vom 27. Oct., 2. und 3. Dec. 1691 hervor. Von
diesen Briefen an Breadalbane sind die beiden letzten in Dalrymple’s
Anhang abgedruckt. Der erste findet sich im Anhange zum 1. Bande von
Mr. Burton’s werthvoller Geschichte von Schottland. „Es stellte sich
heraus,” sagt Burnet (II. 157.) „daß ein schwarzer Anschlag gemacht
war, nicht nur die Männer von Glencoe, sondern noch mehrere andere
Clans zu vernichten, die im Ganzen auf mehr als sechstausend Personen
geschätzt wurden.”
[82] London Gazette vom 14. und 18. Jan. 1691/92.
[83] „Ich hätte gewünscht, daß die Macdonalds sich nicht getheilt
hätten, und es ist mir leid, daß Keppoch und Mackian von Glenco sicher
sind.” Brief vom Master von Stair an Levingstone vom 9. Jan. 1691/92,
angeführt in dem Bericht von 1695.
[84] Brief vom Master von Stair an Levingstone vom 11. Jan. 1691/92,
angeführt in dem Bericht von 1695.
[85] Burnet schrieb 1693 Folgendes über Wilhelm: „Er läßt die Sachen
zusammenkommen, bis sich ein großer Stoß Papiere angesammelt hat, und
dann unterzeichnet er sie eben so schnell, als er vorher zu lässig
in ihrer Erledigung gewesen ist.” Burnet-Manuscript. Harl. 6584. In
Wilhelm’s Correspondenz mit Heinsius findet sich kein Anzeichen weder
von Saumseligkeit noch von ungebührlicher Eile. Das Wahre an der Sache
ist, daß der König die festländische Politik gründlich verstand und
sich ihr mit ganzer Seele widmete, daß er sich aber um die englischen
Angelegenheiten weniger und um die schottischen Angelegenheiten am
allerwenigsten kümmerte.
[86] +Impartial Account, 1695.+
[87] Siehe seine in dem Bericht von 1695 und in den +Memoirs of the
Massacre of Glencoe+ angeführten Briefe.
[88] Bericht von 1695.
[89] Aussage Ronald Macdonald’s in dem Berichte von 1695; +Letters from
the Mountains, May 17. 1773.+ Ich führe Mrs. Grants’ Autorität nur in
Bezug auf das an, was sie selbst hörte und sah. Ihre Schilderung des
Gemetzels wurde augenscheinlich ohne Beihülfe von Büchern geschrieben
und ist höchst ungenau. Schon hinsichtlich der Zeit irrt sie sich um
zwei Jahre.
[90] Ich habe meinen Bericht über das Gemetzel von Glencoe
hauptsächlich dem Bericht von 1695 und dem +Gallienus Redivivus+
entnommen. Ein ungelehrter, und selbst ein gelehrter Leser wird
schwerlich errathen, warum die Jakobiten für ein Pamphlet über das
Gemetzel von Glencoe einen so sonderbaren Titel wählten. Man findet die
Erklärung in einem Briefe des Kaisers Gallienus, den uns Trebellius
Pollio in dem Leben des Ingenuus aufbewahrt hat. Ingenuus hatte in
Moesien einen Aufstand angezettelt. Er wurde geschlagen und getödtet.
Gallienus ließ hierauf die ganze Provinz verwüsten und schrieb an einen
seiner Heerführer in einer Sprache, mit welcher die des Masters von
Stair nur zu große Aehnlichkeit hatte: +„Non mihi satisfacies si tantum
armatos occideris, quos et fors belli interimere potuisset. Perimendus
est omnis sexus virilis. Occidendus est quicunque maledixit. Occidendus
est quicunque male voluit. Lacera. Occide. Concide.”+
[91] Was ich die whiggistische Version der Geschichte nenne, wird eben
so wie die jakobitische Version in der Pariser Gazette vom 7. April
1692 erzählt.
[92] Ich glaube die Umstände, welche dem Gemetzel von Glencoe einen
so absonderlichen Character von Abscheulichkeit gaben, wurden zuerst
von Karl Leslie im Anhange zu seiner +Answer to King+ durch den
Druck veröffentlicht. Leslie’s Antwort ist von 1692 datirt. Aber man
darf nicht vergessen, daß die Jahrzahl 1692 damals bis zu dem Datum
gebraucht wurde, den wir den 25. März 1693 nennen würden. Leslie’s Buch
enthält einige Bemerkungen über eine Predigt von Tillotson, welche erst
im November 1692 gedruckt wurde. Bald darauf erschien der +Gallienus
Redivivus+.
[93] +Gallienus Redivivus.+
[94] Hickes an Burnet und Tillotson, 1695.
[95] Bericht von 1695.
[96] +Gallienus Redivivus.+
[97] Bericht von 1695.
[98] London Gazette vom 7. März 1691/92.
[99] Burnet (II. 93) sagt, der König sei damals von den Absichten der
französischen Regierung nicht unterrichtet gewesen. Ralph widerspricht
Burnet mit großer Bitterkeit. Daß aber Burnet Recht hatte, wird durch
Wilhelm’s Correspondenz mit Heinsius unwiderleglich bewiesen. Noch
am 24. April (4. Mai) schrieb Wilhelm Folgendes: +„Je ne puis vous
dissimuler que je commence à apprehender une descente en Angleterre,
quoique je n’aye pu le croire d’abord: mais les avis sont si multipliés
de tous côtés, et accompagnés de tant de particularités, qu’il n’est
plus guère possible d’en douter.”+ Ich citire die französische
Uebersetzung unter den Mackintosh-Manuscripten.
[100] Burnet, II. 95 und Onslow’s Note; +Mémoires de Saint-Simon;
Mémoires de Dangeau.+
[101] +Life of James II. 411, 412.+
[102] +Mémoires de Dangeau; Mémoires de Saint-Simon.+ Saint-Simon
befand sich mit auf der Terrasse und beobachtete trotz seiner Jugend
diese sonderbare Scene mit einem Blicke, dem nichts entging.
[103] +Mémoires de Saint-Simon;+ Burnet II. 95. Guardian Nr. 48. Siehe
den vortrefflichen Brief Ludwig’s an den Erzbischof von Rheims, den
Voltaire in seinem +Siècle de Louis XIV.+ anführt.
[104] Unter den von Macpherson abgedruckten +Nairne Papers+ befinden
sich zwei Denkschriften von Jakob, in denen er Ludwig dringend zu einer
Invasion in England auffordert. Beide waren im Januar 1692 geschrieben.
[105] London Gazette vom 15. Febr. 1691/92.
[106] +Mémoires de Berwick;+ Burnet, II. 92; +Life of James II. 478,
491.+
[107] +History of the late Conspiracy, 1693.+
[108] +Life of James, II. 479, 524.+ Denkschriften, welche Holmes von
Ferguson geliefert wurden, in den +Nairne Papers.+
[109] +Life of James, II. 474.+
[110] Siehe die Monthly Mercurius vom Frühjahr 1692.
[111] +Narcissus Luttrell’s Diary, April, May 1692;+ London Gazette vom
9. und 12. Mai.
[112] +Sheridan MS.; Life of James, II. 492.+
[113] +Life of James, II. 488.+
[114] Jakob sagte Sheridan, daß die Erklärung von Melfort verfaßt sei.
+Sheridan MS.+
[115] +A Letter to a Friend concerning a French Invasion to restore the
late King James to his Throne, and what may be expected from him should
he be successfull in it, 1692; A second Letter to a Friend concerning
a French Invasion, in which Declaration lately dispersed unter the
title of His Majesty’s most gracious Declaration to all his loving
Subjects, commanding their Assistance against the P. of O. and his
Adherents, is entirely and exactly published according to the dispersed
Copies, with some short Observations upon it, 1692; The Pretences
of the French Invasion examined, 1692; Reflections on the late King
James’s Declaration, 1692.+ Die beiden erst genannten „Briefe” waren
soviel ich glaube von Lloyd, Bischof von Saint-Asaph. Sheridan sagt:
„Die Erklärung des Königs gefiel Niemandem und wurde in England in
burleske Verse travestirt.” Ich glaube nicht, daß sich in irgend einer
jakobitischen Schrift eine Vertheidigung dieser unglücklichen Erklärung
findet. Ein heftiger jakobitischer Schriftsteller sagt in einer 1693
gedruckten Replik an Dr. Welwood: „Was die im vorigen Jahre erschienene
Erklärung betrifft... so versichere ich Ihnen, daß sie vielen, ja fast
allen Freunden des Königs eben so sehr mißfiel als sie von seinen
Feinden verachtet wurde.”
[116] +Narcissus Luttrell’s Diary, April 1692.+
[117] +Sheridan MS.; Mémoires de Dangeau.+
[118] London Gazette vom 12. und 16. Mai 1692; Gazette de Paris vom
21. (31.) Mai 1692.
[119] London Gazette vom 28. April 1692.
[120] Desgleichen vom 2. 5. 12. 16. Mai.
[121] London Gazette vom 16. Mai 1692; Burchett.
[122] +Narcissus Luttrell’s Diary;+ London Gazette vom 19. Mai 1692.
[123] Russell’s Brief an Nottingham vom 20. Mai 1692 in der London
Gazette vom 23. Mai; +Particulars of Another Letter from the Fleet,
published by authority;+ Burchett; Burnet II., 93; +Life of James, II.
493, 494; Narcissus Luttrell’s Diary; Mémoires de Berwick.+ Siehe auch
die gleichzeitige Ballade auf die Schlacht, eines der besten Specimen
englischer Straßenpoesie, und +The Advice to a Painter, 1692.+
[124] Siehe Delaval’s Brief an Nottingham, datirt von Cherbourg,
22. Mai in der London Gazette vom 26. Mai.
[125] London Gazette vom 26. Mai 1692; +Burchett’s Memoirs of
Transactions at Sea;+ Baden an die Generalstaaten, 24. Mai (3. Juni);
+Life of James, II. 494;+ Russell’s Brief in den Protokollen der
Gemeinen vom 28. Nov. 1692; +An Account of the Great Victory, 1692;+
Monthly Mercury, Juni und Juli 1692; Gazette de Paris vom 28. Mai
(7. Juni); Van Almonde’s Depesche an die Generalstaaten, datirt vom
24. Mai (3. Juni) 1692. Der französische amtliche Bericht steht im
Monthly Mercury vom Juli. Eine Schilderung aus der Feder Foucault’s,
Intendanten der Normandie, findet man in Capefigue’s +Louis XIV.+
[126] +An Account of the late Great Victory, 1692;+ Monthly Mercury
vom Juni; Baden an die Generalstaaten, 24. Mai (3. Juni); +Narcissus
Luttrell’s Diary.+
[127] London Gazette vom 2. Juni 1692; Monthly Mercury; Baden an die
Generalstaaten, 14. (24.) Juni. +Narcissus Luttrell’s Diary.+
[128] +Narcissus Luttrell’s Diary;+ Monthly Mercury.
[129] London Gazette vom 9. Juni; Baden an die Generalstaaten,
7. (17.) Juni.
[130] Baden an die Generalstaaten, 3. (13.) Juni.
[131] Baden an die Generalstaaten, 24. Mai (3. Juni); +Narcissus
Luttrell’s Diary.+
[132] +An Account of the late Great Victory;+ 1692; +Narcissus
Luttrell’s Diary.+
[133] Baden an die Generalstaaten, 7. (17. Juni) 1692.
[134] +Narcissus Luttrell’s Diary.+
[135] Spottname der Irländer. -- D. Uebers.
[136] Ich will einen einzigen kurzen Satz zur Probe anführen: +„O fie,
that ever it should be said that a clergyman have committed such durty
actions!”+
[137] +Gutch, Collectanea Curiosa.+
[138] Meine Darstellung dieses Complots ist hauptsächlich Sprat’s
+Relation of the late Wicked Contrivance of Stephen Blackhead and
Robert Young, 1692,+ entlehnt. Es giebt in Bezug auf die Sprache wenig
bessere Erzählungen.
[139] Baden an die Generalstaaten, 14. (24.) Febr. 1693.
[140] Postman vom 13. und 21. April 1700; Postboy vom 18. April;
Flying Post vom 20. April.