Fußnoten

[1] +Relation de la Voyage de Sa Majesté Britannique en Hollande,

enrichie de planches très curieuses, 1692; Wagenaar; London Gazette,

Jan. 29. 1690/91; Burnet II. 71.+

[2] Die Namen dieser beiden großen Gelehrten werden in einem sehr

interessanten Briefe von Bentley an Grävius vom 29. April 1698 neben

einander gestellt. +„Sciunt omnes qui me norunt, et si vitam mihi Deus

O. M. prorogaverit, scient etiam posteri, ut te et τὁν πἁνυ Spanhemium,

geminos hujus aevi Dioscuros, lucida literarum sidera, semper

praedicaverim, semper veneratus sim.”+

[3] +Relation de la Voyage de S. M. Britannique en Hollande, 1692;

London Gazette, Febr. 2. 1690/91; Le Triomphe Royal, où l’on voit

descrits les Arcs de Triomphe, Pyramides, Tableaux et Devises au Nombre

de 65, erigez à la Haye à l’honneur de Guillaume Trois, 1692; Le

Carneval de la Haye, 1691.+ Letztere Schrift ist ein heftiges Pasquill

gegen Wilhelm.

[4] +London Gazette, Febr. 5. 1690/91; His Majesty’s Speech to the

Assembly of the States General of the United Provinces at the Hague,

the 7th of February N. S., together with the Answer of their High and

Mighty Lordships, as both are extracted out of the Register of the

Resolutions of the States General, 1691.+

[5] +Relation de la Voyage de S. M. Britannique en Hollande; Burnet II.

72; London Gazette, Febr. 12, 19, 23. 1690/91; Mémoires du Comte de

Dohna; William Fuller’s Memoirs.+

[6] Wagenaar 42; +Le Carneval de la Haye, Mars 1691; Le Tabouret des

Electeurs, April 1691; Cérémonial de ce qui s’est passé à la Haye entre

le Roi Guillaume et les Electeurs de Bavière et de Brandebourg.+ Diese

letztere Abhandlung ist ein Manuscript, das Georg IV. dem Britischen

Museum schenkte.

[7] London Gazette vom 23. Febr. 1690/91.

[8] Der geheime Artikel, durch den der Herzog von Savoyen sich

verpflichtete, den Waldensern Duldung zu gewähren, findet sich in

Dumont’s Sammlung. Er wurde unterzeichnet am 8. Febr. 1691.

[9] London Gazette vom 26. März bis 13. April 1691; Monthly Mercury

vom März und April; Wilhelm’s Briefe an Heinsius vom 18. und 29. März

und 7. und 9. April; Dangeau’s Memoiren; +The Siege of Mons+, eine

Tragikomödie 1691. In diesem Drama überreden die Geistlichen, welche im

französischen Interesse handeln, die Bürger zur Uebergabe der Stadt.

Dieser Verrath ruft die Aeußerung des Unwillens hervor:

„O, Priesterthum, o Krämerstand, wie schwächet ihr

Der Menschen Muth!”

[10] Preston’s Prozeß in der +Collection of State Trials+. Ein

Anwesender spricht sich folgendermaßen über Somers’ Eröffnungsrede aus:

„In der die Untersuchung eröffnenden Rede sah man weder absichtliche

Uebertreibungen noch ein Prahlen mit gemeinen Beredtsamkeitsfloskeln,

wie man sie in früheren Prozessen, dem Geschnatter von Gänsen ähnlich,

findet. Man hörte nichts als einfache Facta oder daraus hervorgehende

natürliche und treffende Bemerkungen.” Die Flugschrift, aus der ich

diese Worte anführe, ist betitelt: +An Account of the late horrid

Conspiracy by a Person who was present at the Trials, 1691.+

[11] +State Trials.+

[12] +Paper delivered by Mr. Ashton, at his execution, to Sir Francis

Child, Sheriff of London; Answer to the Paper delivered by Mr. Ashton.+

Die Antwort war von Dr. Eduard Fowler, nachmaligem Bischof von

Gloucester, geschrieben. Burnet II. 70; Brief vom Bischof Lloyd an

Dodwell im zweiten Bande von Gutch’s +Collectanea Curiosa+.

[13] +Narcissus Luttrell’s Diary.+

[14] +Narcissus Luttrell’s Diary; Burnet II. 71.+

[15] Brief von Collier und Cook an Sancroft unter den Tanner’schen

Manuscripten.

[16] Caermarthen an Wilhelm, 3. Febr. 1690/91; +Life of James, II. 443.+

[17] Daß diese Darstellung im Wesentlichen auf Wahrheit beruht, wird

genugsam bewiesen durch S. 443 des 2. Theiles der Lebensbeschreibung

Jakob’s. Einige geringfügige Umstände habe ich auch Dalrymple entlehnt,

der sie meines Wissens aus jetzt unwiederbringlich verlorenen Papieren

genommen, welche er im Schottischen Collegium zu Paris gesehen hatte.

[18] Der Erfolg von Wilhelm’s „anscheinender Milde” wird von dem

Herausgeber der Lebensbeschreibung Jakob’s zugegeben. „Die Methode des

Prinzen von Oranien,” heißt es darin, „hatte so guten Erfolg, daß die

von Penn genannten Lords, welches auch damals ihre Gesinnungen gewesen

sein mochten, sich nachmals thatsächlich als bittere Feinde der Sache

Sr. Majestät erwiesen.” -- II. 443.

[19] Siehe sein Tagebuch; Evelyn’s Tagebuch unterm 25. März, 22. April

und 11. Juli 1691; Burnet II. 71; Briefe von Rochester an Burnet vom

21. März und 2. April 1691.

[20] +Life of James, II. 443, 450; Legge Papers+ in der

Mackintosh-Sammlung.

[21] Burnet II. 71; Evelyn’s Tagebuch, 4. und 18. Jan. 1690/91; Brief

von Turner an Sancroft, 19. Jan. 1690/91; Brief von Sancroft an Lloyd

von Norwich, 2. April 1692. Diese beiden Briefe befinden sich unter

den Tanner’schen Manuscripten in der Bodlejanischen Bibliothek und

sind in +Life of Ken, by a Layman+ abgedruckt. Turner’s Entkommen nach

Frankreich wird in Narcissus Luttrell’s Tagebuch, Februar 1690 erwähnt.

Siehe auch +A Dialogue between the Bishop of Ely and his Conscience,

16th February 1690/91+. Das Gespräch wird durch Trompetenstöße

unterbrochen. Der Bischof hört sich zum Verräther proklamiren und ruft

aus:

„Komm, Bruder Penn, ’s ist Zeit, daß wir nun gehn.”

[22] Bezüglich einer Probe seiner Visionen siehe sein Tagebuch, Seite

13; über sein Teufelaustreiben Seite 26. Ich führe die Folioausgabe von

1765 an.

[23] Tagebuch, Seite 4.

[24] Tagebuch, Seite 7.

[25] „Was sie wissen, das wissen sie von Natur, die sich von dem

Gebete abwenden und von dem Geiste abirren, deren Frucht verdorrt,

die da sagen, daß Hebräisch, Griechisch und Latein die Ursprachen

seien; bevor Babel war, hatte die Erde nur eine Sprache; und Nimrod

der kluge Jäger vor dem Herrn, der aus Ham’s verfluchtem Geschlecht

abstammte, der Urheber und Erbauer von Babel, das Gott durch viele

Sprachen vernichtete, und dies sagen sie, die von dem Geiste und

Gebote abirrten, sei der Urtext, und Pilatus hatte sein ursprüngliches

Hebräisch, Griechisch und Latein, der Christum kreuzigte and machte ihm

eine Zuschrift daraus.” +A message from the Lord to the Parliament of

England, by G. Fox, 1654+. Dieselbe Argumentation findet sich in seinem

Tagebuche, nur ist sie dort durch den Herausgeber in etwas besseres

Englisch übersetzt worden. „Glaubst Du Diener Christi zu machen durch

diese natürlichen verworrenen Sprachen, die aus Babel hervorgingen,

in Babylon bewundert werden und von einem Verfolger über Christi, des

Lebens, Haupt gesetzt wurden?” Seite 64.

[26] Sein Tagebuch wurde, bevor es erschien, noch einmal durch Männer

von mehr Verstand und Kenntnissen als er selbst besaß, revidirt und

giebt uns daher bei aller seiner Absurdität noch keinen Begriff von

seinem echten Style. Nachstehendes ist eine gute Probe. Es ist die

Einleitung zu einem seiner Manifeste. „Sie, welche die Welt, die

ohne Gottesfurcht ist, spöttischerweise Quäker nennt, leugnen alle

Meinungen, sie leugnen alle Ueberzeugungen, sie leugnen alle Secten

und leugnen alle Ideen und Begriffe und Urtheile, die aus dem Willen

und dem Gedanken entspringen, und sie leugnen die Zauberei und alle

Eide und die Welt und ihre Werke, und ihren Gottesdienst und ihre

Gebräuche mit dem Licht, und sie leugnen falsche Wege und falsche

Gottesverehrung, die Verführer und Betrüger, wie man sie jetzt sieht in

der Welt mit dem Licht, und mit ihm sind sie verurtheilt, welches Licht

führet zum Frieden und vom Tode zum Leben, was jetzt Tausende bezeugen

dem neuen Lehrer Christus, ihm, durch den die Welt gemacht wurde, der

regiert unter den Kindern des Lichts, und mit dem Geist und der Macht

des lebendigen Gottes sie sehen und unterscheiden läßt die Spreu von

dem Weizen und sieht den, der geschüttelt werden muß, neben dem, der

nicht geschüttelt noch bewegt werden kann, woraus zu sehen ist, welcher

geschüttelt und bewegt ist; so werden Die, welche in den Begriffen,

Meinungen, Ideen, Gedanken und Vorstellungen leben, geschüttelt und

kommen auf einen Haufen, während Die, welche diese vorerwähnten Dinge

geschüttelt und bewegt sehen, in Frieden wandeln, nicht gesehen und

erkannt von Denen, welche in diesen Dingen ungeschüttelt und unbewegt

wandeln.” -- +A Warning to the World that are Groping in the Dark, by

G. Fox, 1655.+

[27] Siehe die Schrift betitelt: +Concerning Good morrow and Good even,

the World’s Customs, but by the Light which into the World is come by

it made manifest to all who be in the Darkness, by G. Fox, 1657.+

[28] Tagebuch, Seite 166.

[29] Epistel aus Harlingen vom 11. des 6. Monats 1677.

[30] +Of Bowings, by G. Fox, 1657.+

[31] Siehe zum Beispiel das Tagebuch, Seite 24, 26 und 51.

[32] Siehe z. B. die Epistel an Sawkey, einen Friedensrichter, im

Tagebuche Seite 86; die Epistel an Wilhelm Lampitt, einen Geistlichen,

welche beginnt: „Das Wort des Herrn Dir, o Lampitt,” Seite 80, und die

Epistel an einem andren Geistlichen, den er Priester Tatham nennt,

Seite 92.

[33] Tagebuch, Seite 55.

[34] +Ibid+. Seite 300.

[35] +Ibid+. Seite 323.

[36] +Ibid+. Seite 48.

[37] „Besonders neuerdings,” sagt Leslie, der entschiedenste Gegner der

Secte, „haben sich einige von ihnen dem Christenthum mehr genähert,

als je zuvor, und unter ihnen hat der geistreiche Mr. Penn seit kurzem

einige ihrer albernsten Ansichten verbessert und sie in eine gewisse

Form gebracht, so das wenigstens Verstand und Englisch aus ihnen

spricht, von welchen beiden Dingen Georg Fox, ihr erster und größter

Apostel, ganz und gar nichts wußte.... Sie thun Alles was sie können,

um ihrer Lehre den Anschein zu geben, als wäre sie sich von Anfang

an gleich geblieben und hätte durchaus keine Aenderung erfahren, und

deshalb nehmen sie es auf sich, alle Schriften Georg Fox’ so wie

andrer der ersten Quäker zu vertheidigen, und drehen und winden sich,

dieselben (was unmöglich ist) mit dem was sie jetzt lehren, in Einklang

zu bringen.” (+The Snake in the Grass+, 3. Ausgabe, 1698. Einleitung.)

Leslie war jederzeit artiger gegen seinen jakobitischen Collegen Penn

wie gegen irgend einen andren Quäker. Penn selbst sagt von seinem

Meister: „So abgerissen und zerstückelt seine Sentenzen über göttliche

Dinge zuweilen von ihm kommen, so ist es doch wohl bekannt, daß sie

oft vielen besseren Erklärungen als Themata dienten.” Das heißt mit

anderen Worten: Georg Fox schwatzte Unsinn, und einige seiner Freunde

umschrieben diesen Unsinn, so daß er verständlich wurde.

[38] In Penn’s Biographie, die seinen Werken vorgedruckt ist, wird uns

erzählt, daß die Verhaftsbefehle am 16. Januar 1690/91 in Folge einer

Anklage erlassen wurden, die sich auf die eidliche Angabe Wilhelm

Fuller’s stützte, der mit Recht ein Lump, ein Lügner und ein Betrüger

genannt wird, und Mr. Clarkson wiederholt diese Geschichte. Sie ist

jedoch sicherlich falsch. Caermarthen sagt in einem Briefe an Wilhelm

vom 3. Februar, man habe damals nur einen Zeugen gegen Penn gehabt, und

dieser eine Zeuge sei Preston gewesen. Es liegt demnach auf der Hand,

daß Fuller nicht der Angeber war, auf dessen eidliche Aussage hin der

Verhaftsbefehl gegen Penn erlassen wurde. Aus Fuller’s Selbstbiographie

geht in der That hervor, das er damals im Haag war. Als Nottingham am

26. Juni an Wilhelm schrieb, war ein zweiter Zeuge aufgetreten.

[39] Sidney an Wilhelm, 27. Febr. 1690/91. Der Brief befindet sich in

Dalrymple’s Anhang, Theil II. Buch 6. Narcissus Luttrell erwähnt in

seinem Tagebuche vom September 1691 Penn’s Entkommen von Shoreham nach

Frankreich. Unterm 5. December 1693 schreibt Narcissus: „Wilhelm Penn

der Quäker tritt jetzt, nachdem er sich einige Zeit verborgen gehalten

und das gegen ihn Vorliegende ausgeglichen hat, wieder öffentlich auf

und hielt vergangenen Freitag im „Bull and Mouth” in St. Martin’s

einen Vortrag.” Am 18. (28.) December 1693 wurde in Saint-Germains

unter Melfort’s Leitung eine Schrift aufgesetzt, die eine Stelle

enthält, welche in der Uebersetzung lautet: „Mr. Penn sagt, daß Eure

Majestät schon mehrere Gelegenheiten gehabt hat, aber noch nie eine

so günstige als die gegenwärtige, und er hofft, daß Eure Majestät

ernstlich in den Allerchristlichsten König dringen wird, sie nicht zu

versäumen; daß eine Landung mit dreißigtausend Mann nicht nur Eure

Majestät wieder retabliren, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach

auch die Ligue auflösen würde.” Diese Schrift befindet sich unter den

Nairne-Manuscripten und wurde von Macpherson übersetzt.

[40] +Narcissus Luttrell’s Diary, April 11. 1691.+

[41] +Narcissus Luttrell’s Diary, August 1691;+ Brief von Vernon an

Wharton vom 17. Oct. 1691 in der Bodlejanischen Bibliothek.

[42] Die Meinung der Jakobiten geht aus einem Briefe hervor, der sich

in den Archiven des französischen Kriegsministeriums befindet. Derselbe

wurde am 25. Juni 1691 in London geschrieben.

[43] +Welwood’s Mercurius Reformatus, April 11., 24., 1691; Narcissus

Luttrell’s Diary, April 1691;+ L’Hermitage an die Generalstaaten,

19. (29.) Juni 1696; +Calamy’s Life+. Die Geschichte von Fenwick’s

Rohheit Marien gegenüber wird verschieden erzählt. Ich habe mich an die

mir am glaubwürdigsten scheinende und gewiß mindest entehrende Version

gehalten.

[44] Burnet II. 71.

[45] Lloyd an Sancroft, 24. Jan. 1691. Der Brief befindet sich unter

den Tanner-Manuscripten und ist im +Life of Ken by a Layman+ abgedruckt.

[46] London Gazette vom 1. Juni 1691; +Birch’s Life of Tillotson;

Congratulatory Poem to the Reverend Dr. Tillotson on his Promotion,

1691;+ Vernon an Wharton, 28. und 30. Mai 1691. Diese Briefe an Wharton

befinden sich in der Bodlejanischen Bibliothek und gehören zu einer

höchst interessanten Sammlung, auf welche Dr. Bandinel so freundlich

war mich aufmerksam zu machen.

[47] +Birch’s Life of Tillotson; Leslie’s Charge of Socinianism against

Dr. Tillotson considered, by a True Son of the Church, 1695; Hickes’s

Discourses upon Dr. Burnet and Dr. Tillotson, 1695; Catalogue of Books

of the Newest Fashion to be Sold by Auction at the Whig’s Coffee

House,+ augenscheinlich 1693 gedruckt. Mehr als sechzig Jahre später

spricht Johnson von einem starren Jakobiten, der fest überzeugt gewesen

war, daß Tillotson als Atheist gestorben sei; +Idler, Nr. 10.+

[48] Tillotson an Lady Russell, 23. Juni 1691.

[49] +Birch’s Life of Tillotson; Memorials of Tillotson, by his pupil

John Beardmore;+ Sherlock’s Predigt, beim Tode der Königin Marie

1694/95 in der Tempel-Kirche gehalten.

[50] +Wharton’s Collectanea+, angeführt in +Birch’s Life of Tillotson+.

[51] +Wharton’s Collectanea+, angeführt in +D’Oyly’s Life of Sancroft;

Narcissus Luttrell’s Diary.+

[52] Das Lambeth-Mspt., angeführt in +D’Oyly’s Life of Sancroft;

Narcissus Luttrell’s Diary;+ Vernon an Wharton, 9., 11. Juni 1691.

[53] Siehe einen Brief von R. Nelson, vom 21. Febr. 1709/10 im Anhange

zu +N. Marshall’s Defence of our Constitution in Church and State,

1717; Hawkin’s Life of Ken; Life of Ken, by a Layman.+

[54] Siehe eine von ihm am 15. Nov. 1693 dictirte Abhandlung in

Wagstaffe’s Brief aus Suffolk.

[55] +Kettlewells’ Life, III. 59.+

[56] Siehe +D’Oyly’s Life of Sancroft, Hallam’s Constitutional History+

und +Dr. Lathbury’s History of the Nonjurors+.

[57] Siehe die Selbstbiographie seines Nachkommen und Namensvetters des

Schauspieldichters. Außerdem Onslow’s Note zu Burnet II. 76.

[58] +A Vindication of Their Majesties Authority to fill the

Sees of the deprived Bishops, May 20. 1691;+ London Gazette vom

27. April und 15. Juni 1691; +Narcissus Luttrell’s Diary, May

1691+. Unter den Tanner-Manuscripten befinden sich zwei Briefe von

Jakobiten an Beveridge, der eine mild und anständig, der andre

an Rücksichtslosigkeit die gewöhnliche Rücksichtslosigkeit der

Eidverweigerer noch übertreffend. Ersteren kann man im +Life of Ken, by

a Layman+ nachlesen.

[59] Es ist nicht ganz klar, ob Sharp’s Skrupel wegen der abgesetzten

Prälaten ein Gewissensskrupel oder nur ein Zartgefühlsskrupel war.

Siehe seine Biographie von seinem Sohne.

[60] Siehe Overall’s +Convocation Book+, Kap. 28. Nichts kann klarer

und schlagender sein als seine Sprache:

„Wenn, nachdem sie ihre unheiligen Wünsche erreicht, seien es

ehrgeizige Könige durch Unterwerfung eines Landes, oder unloyale

Unterthanen durch rebellische Erhebung gegen ihre natürlichen

Landesherren, sie eine der besagten entarteten Regierungen unter

ihrem Volke errichtet haben, so ist die entweder so unrechtmäßig

errichtete, oder dem wahren und rechtmäßigen Besitzer gewaltsam

entrissene Autorität, da sie immerhin Gottes Autorität ist und durch

die Schlechtigkeit Derer, die sie besitzen, nicht beeinträchtigt wird,

jederzeit in Ehren zu halten und ihm zu gehorchen, sobald solche

Aenderungen sich vollständig befestigt haben, und die Leute aller Art,

vom geistlichen wie vom Laienstande, müssen ihr unterthan sein, nicht

allein aus Furcht, sondern auch aus Gewissenspflicht.”

Dann folgt die Regel:

„Wenn Jemand behaupten wollte, daß, wenn eine solche neue

Regierungsform, die mit einem Aufstande begonnen, sich nachmals

vollkommen befestigt hat, die ihnen innewohnende Autorität nicht von

Gott stamme, oder daß irgend Jemand, der auf dem Gebiete einer solchen

Regierung wohnt, nicht verbunden sei, sich der Autorität Gottes, welche

daselbst ausgeübt wird, zu unterwerfen, sondern sich gegen dieselbe

auflehnen dürfe, der würde sehr irren.”

[61] Eine Aufzählung aller der Schriften, die ich über Sherlock’s

Apostasie gelesen habe, wurde den Leser ermüden. Ich will einige von

verschiedenem Character anführen. +Parkinson’s Examination of D.

Sherlock’s Case of Allegiance, 1691; Answer to D. Sherlock’s Case

of Allegiance, by a London Apprentice, 1691; The Reasons of the New

Convert’s taking thie Oaths to the present Government, 1691; Utrum

horum? or God’s ways of disposing of Kingdoms, and some Clergymen’s

ways of disposing of them, 1691; Sherlock and Xanthippe, 1691; Saint

Paul’s Triumph in his Sufferings for Christ, by Matthew Bryan, L. L.

D., dedicated Ecclesiae sub cruce gementi; A word to a wavering Levite;

The Trimming Court Divine; Proteus Ecclesiasticus, or Observations on

D. Sh--’s late Case of Allegiance; The Weasil Uncased; A Whip for the

Weasil; The Anti-Weasils.+ Zahlreiche Anspielungen auf Sherlock und

seine Gattin finden sich in den satyrischen Schriften Tom Brown’s,

Tom Durfey’s und Ned Ward’s. Siehe +Life of James, II. 318.+ Mehrere

interessante Briefe über Sherlock’s Apostasie befinden sich unter den

Tanner-Manuscripten. Ich will ein paar Proben von den Versen anführen,

welche der +Case of Allegiance+ veranlaßte:

Kaum hatte Eva den Apfel genossen,

So eilte zum Gatten sie unverdrossen

Und zupfte ihn lockend am Kinn.

„Mein Liebster, sprach sie, hier nimm den und koste

Er wird Dir behagen, ich sag’ Dir’s zum Troste,

Nichts Sündhaftes liegt für Dich drin.”

Als Hiob traurig, geknickt, ohne Hemd,

Den trübsel’gen Kopf auf die Hand gestemmt,

Siech lag auf Moder und Schmutz;

Da raunte sein Weib ihm leise ins Ohr:

„Liebst Du mich, wende zu Gott Dich empor,

Vor Kummer bleibt ewig er Schutz.”

Er zweifelte erst, deshalb drang sein Gebet

Zum Himmel als Frage, welchen Weg er wohl geht,

Ob Jemmy oder William die Herrschaft zusteht,

Was Niemand wohl leugnen kann.

Der Vorgang am Boyne war entscheidender Grund

Das Gott wich göttlichem Walten zur Stund;

Seine Ansicht zu ändern giebt Schande nicht kund,

Was Niemand wohl leugnen kann.

Doch mit der Schrift hält dies nimmermehr Stich;

Im Achten und Vierten sagt Hoseah für sich:

Sie wählen sich Kön’ge, aber nicht durch mich,

Was Niemand wohl leugnen kann.

[62] Die Hauptquelle für diesen Theil meiner Geschichte ist das Leben

Jakob’s, besonders die höchstwichtige und interessante Stelle des

zweiten Bandes, welche mit Seite 444 beginnt und auf Seite 450 endigt.

[63] Russell an Wilhelm, 10. Mai 1691, in Dalrymple’s Anhang, Theil

+II+. Buch 7. Siehe auch die Memoiren von Sir John Leake.

[64] +Commons’ Journals, March 21. 24. 1679; Grey’s Debates;

Observator.+

[65] London Gazette vom 21. Juli 1690.

[66] +Life of James. II. 449.+

[67] +Shadwell’s Volunteers.+

[68] Story’s Fortsetzung; Proklamation vom 21. Febr. 1690/91; London

Gazette vom 12. März.

[69] Story’s Fortsetzung.

[70] Story’s +Impartial History+; London Gazette vom 17. Nov. 1690.

[71] +Story’s Impartial History+. Das Jahr 1684 war als eine

Zeit besonderer Blüthe betrachtet worden und die Zolleinnahmen

waren ungewöhnlich groß gewesen. Aber der Ertrag aus sämmtlichen

Häfen Irland’s während des ganzen Jahres belief sich auf nur

hundertsiebenundzwanzigtausend Pfund. Siehe Clarendon’s Memoiren.

[72] Story’s Geschichte und Fortsetzung; London Gazette vom 29. Sept.

1690 und vom 8. Jan. und 12. März 1690/91.

[73] Siehe die Protokolle der Lords vom 2. und 7. März 1692/93 und die

der Gemeinen vom 16. Dec. 1693 und 29. Jan. 1693/94. Die Geschichte,

die im besten Falle schlimm genug ist, wurde von den persönlichen und

politischen Feinden der Lords Justices mit Zusätzen erzählt, welche

das Haus der Gemeinen augenscheinlich als verleumderisch betrachtete,

wofür ich sie auch wirklich halte. Siehe den +Gallienus Redivivus+. Die

Erzählung, welche Oberst Robert Fitzgerald, ein Mitglied des Geheimen

Raths und Augenzeuge, unter eidlicher Erhärtung dem Hause der Lords

schriftlich einreichte, scheint mir vollkommen glaubwürdig. Es ist

sonderbar, daß Story, obgleich er die Ermordung der Soldaten erwähnt,

nichts von Gafney sagt.

[74] +Burnet II. 66; Leslie’s Answer to King.+

[75] +Macariae Excidium;+ Fumeron an Louvois vom 31. Jan. (10. Febr.)

1691. Es muß bemerkt werden, daß Kelly, der Verfasser des +Macariae

Excidium+, und Fumeron, der französische Intendant, durchaus

unverwerfliche Zeugen sind. Sie befanden sich damals beide innerhalb

der Mauern von Limerick. Man hat keinen Grund, die Unparteilichkeit

des Franzosen zu bezweifeln, und der Irländer war für seine Landsleute

eingenommen.

[76] +Story’s Impartial History+ und Fortsetzung, und die London

Gazette vom December, Januar, Februar und März 1690/91.

[77] Es ist auffallend, daß Avaux, der doch ein sehr scharfsichtiger

Menschenkenner war, Berwick bedeutend unterschätzte. In einem Briefe an

Louvois von 15. (25.) Oct. 1689 sagt er: +„Je ne puis m’empescher de

vous dire qu’il est brave de sa personne, à ce que l’on dit, mais que

c’est un aussy mechant officier qu’il en ayt, et qu’il n’a pas le sens

commun.”+

[78] +Leslie’s Answer to King; Macariae Excidium.+

[79] +Macariae Excidium.+

[80] +Macariae Excidium; Life of James, II. 422; Mémoires de Berwick.+

[81] +Macariae Excidium.+

[82] +Macariae Excidium; Mémoires de Berwick.+

[83] +Life of James, II. 433, 451.;+ Story’s Fortsetzung.

[84] +Life of James, II. 438; Light to the Blind;+ Fumeron an Louvois,

22. April (2. Mai) 1691.

[85] +Macariae Excidium; Mémoires de Berwick; Life of James, II. 451,

452.+

[86] +Macariae Excidium;+ Burnet II. 78; Dangeau; +The Mercurius

Reformatus, June 5. 1691.+

[87] +An exact Journal of the victorious progress of their Majesties

forces under the command of General Ginckle this summer in Ireland,

1691;+ Story’s Fortsetzung; Mackay’s Memoiren.

[88] London Gazette vom 18. und 22. Juni 1691; Story’s Fortsetzung;

+Life of James, II. 452+. Der Verfasser des letztgenannten Werks

beschuldigt den Gouverneur der Verrätherei oder Feigheit.

[89] London Gazette von 22. und 25. Juni und 2. Juli 1691; Story’s

Fortsetzung; +Exact Journal+.

[90] +Life of James, II. 373, 376, 377.+

[91] +Macariae Excidium.+ Ich muß bemerken, daß dies eine von den

vielen Stellen ist, die mich bestimmen, den lateinischen Text für den

Urtext zu halten. Im Lateinischen heißt es: +„Oppidum ad Salaminium

amnis latus recentibus ac sumptuosioribus aedificiis attollebatur;

antiquius et ipsa vetustate incultius quod in Paphiis finibus

exstructum erat.”+ Die englische Version lautet: „Die Stadt auf der

Seite von Salaminia war besser gebaut als auf der von Paphia.” Im

Lateinischen findet man gewiß die Specialitäten, die wir von einer

Person erwarten dürfen, welche Athlone vor dem Kriege gekannt hatte.

Die englische Version ist erbärmlich. Ich brauche wohl kaum zu sagen,

daß die paphische Seite Connaught, die salaminische Leinster ist.

[92] Ich habe mehrere gleichzeitige Pläne von Athlone zu Rathe gezogen.

Einen findet man in Story’s Fortsetzung.

[93] +Diary of the Siege of Athlone, by an Engineer of the Army, a

Witness of the Action, licensed July 11. 1691;+ Story’s Fortsetzung;

London Gazette vom 2. Juli 1691; Fumeron an Louvois, 28. Juni (8. Juli)

1691. Die Erzählung dieses Angriffs im +Life of James II. 453+ ist

ein alberner Roman. Sie scheint nicht den Originalmemoiren des Königs

entnommen zu sein.

[94] +Macariae Excidium.+ Hier glaube ich abermals einen deutlichen

Beweis dafür zu erblicken, daß die englische Version dieses

interessanten Werks nur eine schlechte Uebersetzung aus dem

Lateinischen ist. Der englische Text sagt blos: „Lysander” (Sarsfield)

„beschuldigte ihn einige Tage früher in Gegenwart des Generals,” ohne

anzugeben, worin die Beschuldigung bestand. Das lateinische Original

aber lautet: +„Acriter Lysander, paucos ante dies, coram praefecto

copiarum illi exprobraverat nescio quid, quod in aula Syriaca in

Cypriorum opprobrium effutivisse dicebatur.”+ Der englische Uebersetzer

hat durch Weglassung der wichtigsten Worte und durch Anwendung

des Imperfectums anstatt des Plusquamperfectums die ganze Stelle

bedeutungslos gemacht.

[95] Story’s Fortsetzung; +Macariae Excidium;+ Daniel Macneal an Sir

Arthur Rawdon vom 28. Juni 1691 in den +Rawdon Papers+.

[96] London Gazette vom 6. Juli 1601; Story’s Fortsetzung; +Macariae

Excidium; Light to the Blind.+

[97] +Macariae Excidium; Light to the Blind.+

[98] +Life of James, II. 460; Life of William, 1702.+

[99] Story’s Fortsetzung; Mackay’s Memoiren; +Exact Journal; Diary of

the Siege of Athlone.+

[100] Story’s Fortsetzung; +Macariae Excidium+; Burnet, II. 78, 79;

London Gazette vom 6. und 13. Juli 1689; Fumeron an Louvois, 30. Juni

(10. Juli) 1690; +Diary of the Siege of Athlone; Exact Account+.

[101] Story’s Fortsetzung; +Life of James, II. 455;+ Fumeron an

Louvois, 30. Juni (10. Juli) 1690; London Gazette vom 13. Juli.

[102] Die Geschichte, wie sie von den Feinden Tyrconnel’s erzählt

wird, findet sich im +Macariae Excidium+ und in einem Briefe von Felix

O’Neill an die Gräfin von Antrim vom 10. Juli 1691. Dieser Brief wurde

nach der Schlacht von Aghrim auf der Leiche Felix O’Neill’s gefunden.

Er ist in den +Rawdon Papers+ abgedruckt. Die andre Geschichte wird in

Berwick’s Memoiren und in +Light to the Blind+ erzählt.

[103] +Macariae Excidium; Life of James, II. 436; Light to the Blind.+

[104] +Macariae Excidium.+

[105] Story’s Fortsetzung.

[106] Burnet, II. 79; Story’s Fortsetzung.

[107] „Sie behaupteten das Feld länger als sie es sonst gewohnt

waren,” sagt Burnet. „Sie benahmen sich wie Männer einer andren

Nation,” sagt Story. „Man hat nie gehört, daß die Irländer mit größerer

Entschlossenheit gekämpft hätten,” sagt die London Gazette.

[108] Story’s Fortsetzung; London Gazette vom 20. und 23. Juli 1691;

+Mémoires de Berwick; Life of James, II. 456; Burnet, II. 79; Macariae

Excidium; Light to the Blind;+ Brief aus dem englischen Lager an Sir

Arthur Rawdon in den +Rawdon Papers; History of William the Third,

1702.+

Die Erzählungen, auf die ich verwiesen habe, weichen sehr von einander

ab. Auch kann die Verschiedenheit nicht lediglich oder auch nur

hauptsächlich der Parteilichkeit zugeschrieben werden. Denn keine

anderen zwei Darstellungen weichen mehr von einander ab als die in

Jakob’s Leben und die in den Memoiren seines Sohnes.

Wahrscheinlich weil Saint-Ruth gefallen und D’Usson abwesend war,

findet sich im französischen Kriegsministerium keine Depesche, die

einen detaillirten Bericht von der Schlacht enthält.

[109] Story’s Fortsetzung.

[110] Story’s Fortsetzung; +Macariae Excidium; Life of James, II. 464+;

London Gazette vom 30. Juli und 17. Aug. 1691; +Light to the Blind+.

[111] Story’s Fortsetzung; +Macariae Excidium; Life of James, II. 459+;

London Gazette vom 30. Juli und 3. Aug. 1691.

[112] So äußerte er sich in einem von 5. (15.) August datirten Briefe

an Ludwig XIV. Dieser Brief, dessen Handschrift nicht leicht zu

entziffern ist, befindet sich im französischen Kriegsministerium.

+Macariae Excidium; Light to the Blind+.

[113] +Macariae Excidium; Life of James, II. 461, 462.+

[114] +Macariae Excidium; Life of James, II. 459, 462;+ London

Gazette vom 31. Aug. 1691; +Light to the Blind;+ D’Usson und Tessé an

Barbesieux vom 13. (23.) August.

[115] Story’s Fortsetzung; D’Usson und Tessé an Barbesieux, 15. (25.)

Aug. 1691. Ein ungedruckter Brief von Nagle an Lord Merion vom 15. Aug.

Dieser Brief wird von Mr. O’Callaghan in einer Note zum +Macariae

Excidium+ angeführt.

[116] +Macariae Excidium;+ Story’s Fortsetzung.

[117] Story’s Fortsetzung; London Gazette vom 28. Sept. 1691; +Life

of James II. 463; Diary of the Siege of Limerick, 1692; Light to the

Blind.+ In dem unter den Archiven des französischen Kriegsministerium

befindlichen Bericht über die Belagerung heißt es, daß die irische

Reiterei sich schlechter benommen habe als die Infanterie.

[118] Story’s Fortsetzung; +Macariae Excidium;+ R. Douglas an Sir

A. Rawdon, 28. Sept. 1691, in den +Rawdon Papers+; London Gazette

vom 8. Oct.: +Diary of the Siege of Lymerick; Light to the Blind;

Account of the Siege of Limerick+ in den Archiven des französischen

Kriegsministeriums.

Der Bericht von dieser Affaire in dem Leben Jakob’s, II. 464,

verdient bloß wegen seiner besondern Ungereimtheit erwähnt zu werden.

Der Verfasser erzählt uns, daß siebenhundert Irländer sich einige

Zeit gegen eine viel stärkere Truppenmacht hielten, und er spendet

ihrem Heldenmuthe warmes Lob. Er kannte jedoch einen Umstand, der

zum Verständniß der Sache sehr wesentlich ist, entweder gar nicht,

oder fand nicht für gut denselben zu erwähnen: daß nämlich diese

siebenhundert Mann sich in einem Fort befanden. Daß eine Besatzung ein

Fort einige Stunden gegen eine Uebermacht vertheidigte, ist sicherlich

nichts Wunderbares. Forts werden deshalb gebaut, weil sie von Wenigen

gegen Viele vertheidigt werden können.

[119] +Account of the Siege of Limerick+ in den Archiven des

französischen Kriegsministeriums; Story’s Fortsetzung.

[120] D’Usson an Barbesieux vom 4. (14.) Oct. 1691.

[121] +Macariae Excidium.+

[122] Story’s Fortsetzung; +Diary of the Siege of Lymerick.+

[123] London Gazette vom 8. Oct. 1691; Story’s Fortsetzung; +Diary of

the Siege of Lymerick.+

[124] +Life of James, 464. 465.+

[125] Story’s Fortsetzung.

[126] Story’s Fortsetzung; +Diary of the Siege of Lymerick+; London

Gazette vom 15. Oct. 1691.

[127] Die Artikel des Civilvertrags sind oft gedruckt worden.

[128] Story’s Fortsetzung; +Diary of the Siege of Lymerick.+

[129] Story’s Fortsetzung; +Diary of the Siege of Lymerick.+

[130] Story’s Fortsetzung. Seine Erzählung wird durch das Zeugniß

bestätigt, das ein anwesender irischer Hauptmann uns in schlechtem

Latein hinterlassen hat. +„Hic apud sacrum omnes advertizantur a

capellanis ire potius in Galliam.”+

[131] D’Usson und Tessé an Barbesieux, 7. (17.) Oct. 1691.

[132] Daß zwischen den Celten von Ulster und denen der südlichen

Provinzen geringe Sympathie herrschte, geht aus der interessanten

Denkschrift hervor, welche der Agent Baldearg O’Donnel’s Avaux übergab.

[133] Briefbuch des Schatzamts, 19. Juni 1696; Protokolle des irischen

Hauses der Gemeinen, 7. Nov. 1717.

[134] Dies erzähle ich auf Mr. O’Callaghan’s Autorität. +History of the

Irish Brigades.+ Anmerkung 47.

[135] „Es giebt,” schrieb Junius achtzig Jahre nach der Kapitulation

von Limerick, „eine gewisse Familie in diesem Lande, der die Natur eine

erbliche Characterschlechtigkeit verliehen zu haben scheint. Soweit man

ihre Geschichte kennt, hat der Sohn regelmäßig die Laster des Vaters

in verstärktem Grade besessen und hat Sorge getragen, sie rein und

unvermindert in die Brust seines Nachfolgers zu verpflanzen.” An einer

andren Stelle sagt er von dem Mitgliede für Middlesex: „Er hat selbst

dem Namen Luttrell Schande gemacht.” In Anspielung auf die Verbindung

des Herzogs von Cumberland mit Mrs. Horton, die eine geborne Luttrell

war, ruft er aus: „Das Parlament habe Acht darauf! Ein Luttrell darf

nie die Krone England’s erben.” Es ist gewiß, daß nur sehr wenige

Engländer Junius’ Abscheu vor den Luttrell getheilt, ja ihn nur

begriffen haben können. Warum brauchte er also Ausdrücke, welche der

großen Mehrzahl seiner Leser unverständlich gewesen sein müssen? Meine

Antwort darauf ist, daß Philipp Franz in der Nähe von Luttrellstown

geboren wurde und die ersten zehn Jahre seines Lebens dort zubrachte.

[136] Story’s Fortsetzung; London Gazette vom 22. Oct. 1691; D’Usson

und Tessé an Ludwig, 4. (14.) Oct., und an Barbesieux, 7. (17.) Oct.;

+Light to the Blind.+

[137] Story’s Fortsetzung; London Gazette, 4. Jan. 1691/92.

[138] Story’s Fortsetzung; +Macariae Excidium+ und Mr. O’Callaghan’s

Note; London Gazette vom 4. Jan. 1691/92.

[139] Einige interessante Facta in Bezug auf Wall, der Minister

Ferdinand’s +IV.+ und Karl’s +III.+ war, findet man in den in Coxe’s

+Memoirs of Spain+ veröffentlichten Briefen Sir Benjamin Keene’s und

Lord Bristol’s.

[140] Dies ist Swift’s Sprache, eine Sprache, die nicht ein Mal,

sondern zu wiederholten Malen und in langen Zwischenräumen geführt

worden ist. In dem 1708 geschriebenen +Letter on the Sacramental Test+

sagt er: „Wenn wir (die Geistlichkeit) die Papisten dieses Königreichs

ernstlich fürchteten, so würde man uns wohl kaum für so kurzsichtig

halten, daß wir nicht ebenso besorgt wären wie Andere, da wir doch

aller Wahrscheinlichkeit nach am meisten und unmittelbarsten von

ihnen zu leiden haben würden; aber im Gegentheil, wir halten sie für

ganz eben so unbedeutend wie Weiber und Kinder... Das gemeine Volk,

ohne Führer, ohne Disciplin und ohne natürlichen Muth, ist wenig

besser als Holzhauer und Wasserträger, und gänzlich unfähig, Unheil

anzurichten, wenn es auch noch so große Lust dazu hätte.” In dem 1724

geschriebenen +Drapier’s Sixth Letter+ sagt er: „Was die Bevölkerung

dieses Königreichs betrifft, so besteht sie entweder aus irischen

Papisten, welche im Punkte der Macht eben so bedeutungslos sind als

Frauen und Kinder, oder aus englischen Protestanten.” Ferner sagt er in

dem 1731 geschriebenen +Presbiterian’s Plea of Merit+: „Der Güter der

Papisten sind nur wenige, sie schmelzen zu kleinen Parcellen zusammen

und vermindern sich täglich; ihre niederen Volksklassen sind in Armuth,

Unwissenheit und Feigheit versunken und von eben so geringer Bedeutung

wie Frauen und Kinder. Ihr Adel und ihre Gentry sind mindestens zur

Hälfte ruinirt, verbannt oder bekehrt. Sie empfinden Alle schmerzlich

die Nachwehen von dem was sie im letzten irischen Kriege gelitten

haben. Einige von ihnen haben sich bereits ins Ausland begeben, Andere

sollen die Absicht haben, ihnen zu folgen, und ich glaube wer von den

Uebrigen noch etwas Grundeigenthum besitzt, ist fest entschlossen, es

nie wieder um der Befestigung ihres Aberglaubens willen aufs Spiel zu

setzen.”

Ich muß bemerken, daß Swift meines Wissens niemals in irgend einer

seiner Schriften das Wort Irländer anwendete, um eine in Irland

geborene Person angelsächsischen Stammes zu bezeichnen. Sich selbst

betrachtete er eben so wenig als einen Irländer, wie ein in Calcutta

geborener Engländer sich als einen Hindu betrachtet.

[141] Im Jahre 1749 war Lucas das Idol der Demokratie seiner Kaste.

Es ist interessant zu hören, wie Die, welche seiner Kaste nicht

angehörten, von ihm dachten. Eines der Pariahäupter, Karl O’Connor,

schrieb folgendermaßen: „Weder ich noch irgend Einer von unsrer

unglücklichen Bevölkerung hat ein Interesse an der Sache dieses

Lucas. Ein wahrer Patriot würde nicht eine solche Bosheit gegen so

unglückliche Sklaven wie wir gezeigt haben.” Er setzt nur zu wahr

hinzu, diese Prahler, die Whigs, hätten alle Freiheit für sich allein

haben wollen.

[142] In diesem Punkte war Johnson der liberalste Politiker seiner

Zeit. „Die Irländer,” sagt er mit großer Wärme, „befinden sich in

einem höchst unnatürlichen Zustande, denn wir sehen bei ihnen die

Minorität über die Majorität herrschen.” Ich vermuthe Alderman Beckford

und Alderman Sawbridge würden weit entfernt gewesen sein, mit ihm zu

sympathisiren. Karl O’Connor, dessen ungünstige Meinung von dem Whig

Lucas ich angeführt habe, zollt in der Vorrede zu seinen +Dissertations

on Irish History+ der Liberalität des Tory’s Johnson hohe Anerkennung.

Achtzehntes Kapitel.

Wilhelm und Marie.

Geschichte von England seit der Thronbesteigung Jakob's des Zweiten. Neunter Band: enthaltend Kapitel 17 und 18. · 第 3 / 8 题