S. Hahnemann.
"Im Tanze bitte ich stets sehr mäßig zu sein, dann kann er Ihnen nicht
anders als wohl bekommen."
Aus den übrigen Briefen sei noch folgendes wiedergegeben:
"Mein gnädiges Fräulein!
"Billig hätten Sie mir längst den Gegenstand Ihrer so tiefen Betrübniß
eröffnen sollen, wo nicht speziell und mit Namennennung, doch im
Allgemeinen bezeichnend -- nicht etwa bloß, weil ich als Mensch
herzlichen Anteil nehme, sondern weil ich als Ihr treuer Arzt doch
wissen muß, ob auch der Gegenstand der Art war, daß auch eine gesunde
Person so stark hätte müssen davon affiziert werden, oder so beschaffen,
daß eine solche Trauer der Sache nicht angemessen war und Sie nicht so
tief und anhaltend davon hätten gebeugt werden können, ohne körperlich
krank zu sein. So aber stehe ich da, wie vor einem Rätsel, dessen
Aufklärung ich von Ihnen erwarten muß, ehe ich besondere Rücksicht mit
meiner Arznei darauf nehmen kann. Bloß beiliegende 16 Pülverchen bitte
ich noch zu gebrauchen ... Allein spazieren wünsche ich nicht, wohl aber
recht viel ins Freie in Gesellschaft, damit Sie Ihren Gedanken nicht zu
sehr nachhängen. Vor Wein sollten Sie sich gänzlich hüten ... Nach
Verbrauch der Pülverchen bitte ich sogleich zu berichten
Ihrem untertänigen Hahnemann.