Vor der Tür des Schlößchens erwarteten ihn zwei unbekannte Lakaien, die
er wegschickte. Seine Zimmer sahen ihn fremd an und fürchterlich unnütz.
Er ging durch das Schlafzimmer ins Badezimmer, holte das Schlüsselbund
hervor und öffnete das heimliche Gemach. Schön dämmrig lag es in der
Nachmittagssonne, die breite goldene Dämme durch die Fenstervorhänge
hineinstellte. Still, sehr schön, edel -- trotz Cora -- stand das
wolkige Himmelbett. Er dachte: Ja, Cora war darin, so konnte es wohl
nichts werden ... und fiel vor dem Kopfkissen auf die Knie, legte die
Stirn auf den Bettrand und verlor sich. Er sprang wieder auf und ließ
sich rücklings auf das Weiche hinfallen, lag ausgestreckt, dankbar für
die Wohltat des Ruhens. Da schrillte fern im Zimmer das Telephon, aber
erst, da es gar nicht wieder aufhören zu wollen schien, entschloß er
sich aufzustehn, ging hin und nahm den Hörer ans Ohr. Er wollte sagen:
Prinz Trassenberg, -- aber -- nein, Großherzog war er ja noch immer
nicht ganz, so sagte er nur wie Birnbaum »Ja?«