Abb. 513. Nordafrikanerin mit Gewandnadeln (Fibeln)

in ursprünglicher Form.]

Männer tragen keine +Trauerkleidung+, die Frauen aber legen Schwarz

an und lassen für gewöhnlich ihr Haar ungeflochten. Eine Woche später

besuchen sie das Grab und legen zerbrochene Palmzweige darauf. In

Oberägypten opfern sie oft noch ein Lamm oder eine Ziege am Grabe.

Diese Zeremonien wiederholt man gelegentlich bis zum vierzigsten Tage

nach dem Tode. -- Die Begräbnisgebräuche der Kopten sind denen der

Mohammedaner ziemlich ähnlich, ausgenommen die Riten, die bei diesen

den Vorschriften der christlichen Religion entsprechen.

[Illustration:

Phot. Em. Frechon, Biskra.

Abb. 514. Betende Mohammedaner aus Algerien.

Die Sitten der Völker, Zweiter Band Liebe, Ehe, Heirat, Geburt, Religion, Aberglaube, Lebensgewohnheiten, Kultureigentümlichkeiten, Tod und Bestattung bei allen Völkern der Erde · 第 246 / 254 题