in ursprünglicher Form.]
Männer tragen keine +Trauerkleidung+, die Frauen aber legen Schwarz
an und lassen für gewöhnlich ihr Haar ungeflochten. Eine Woche später
besuchen sie das Grab und legen zerbrochene Palmzweige darauf. In
Oberägypten opfern sie oft noch ein Lamm oder eine Ziege am Grabe.
Diese Zeremonien wiederholt man gelegentlich bis zum vierzigsten Tage
nach dem Tode. -- Die Begräbnisgebräuche der Kopten sind denen der
Mohammedaner ziemlich ähnlich, ausgenommen die Riten, die bei diesen
den Vorschriften der christlichen Religion entsprechen.
[Illustration:
Phot. Em. Frechon, Biskra.
Abb. 514. Betende Mohammedaner aus Algerien.