Denktafeln in Döbling.
Ich las, allwo die letzten Hütten stehen,
Auf Tafeln an den Häuschen, an den schlichten,
Von eurem Wohnen dort und eurem Dichten,
Grillparzer, Schubert, van Beethoven -- wehen
Fühlt' ich den Geisterhauch, der eure Nähen
Umschwebt; es steigt in lieblichen Gesichten
Das Bild von jener Zeit empor, der lichten,
Die eure Sonnen konnt' im Fenster sehen.
Ein stiller Weiheglanz ruht auf den Stätten,
Die als Vermächtnis wahren eure Spuren,
Armselig scheinen fast und tot dagegen
Die reichen Villen hinter Prachtstaketen,
Und schöner leuchten mir ringsum die Fluren,
Seit ich die Spuren sah von euren Wegen -- -- --
Joseph Aug. Lux.