Draußen im Walde

Es war schon dunkel; eine schwüle Luft lag über dem Walde, während

ich die Anhöhe hinauf den Weg durch die Baumstämme zu finden suchte.

Als ich die Steintreppe erstiegen hatte, blieb ich unwillkürlich

stehen. Neben mir sah ich ein paar weiße Mädchengestalten durch

die Bäume schlüpfen und dann seitwärts im Hause verschwinden. Es

schien eben eine Tanzpause zu sein; ich hörte drinnen in dem

hellerleuchteten Saal die Musikanten ihre Geigen stimmen; an den

offenen Flügeltüren vorbei trieben Studenten und Mädchen in

lebhaftem Verkehr vorüber. Ich konnte mich nicht überwinden,

sogleich hineinzugehen; vor meinem innern Auge stand die liebliche

Kindesgestalt des Mädchens; ich sah sie wieder an dem Halse ihres

armen Vaters hangen; ich dachte daran, wie sie so hartnäckig meiner

knabenhaften Leidenschaft ausgewichen war. Ein plötzlicher Schmerz

kämpfte in meiner Brust; ich weiß kaum, war es Mitleid oder

Eifersucht.

Endlich stieg ich die beiden Stufen der kleinen Halle hinan und

stellte mich unbemerkt an den Pfosten der offenen Tür. Die Pause

dauerte noch fort; aber es schien darum nicht weniger lebendig; die

Studenten, die an den Seitentischen oder im Nebenzimmer saßen,

redeten und klappten mit ihren Seideln, die Mädchen trieben sich

lachend und plaudernd auf und ab; mitunter fuhr ein übermütiger

Schrei durch den Saal.

Es waren anmutige Gesichter unter diesen Mädchen; jugendliche

Gestalten mit großen leidenschaftlichen Augen, die durch den

Ausdruck sorglosen Lebensgenusses oder einen vorüberwandelnden Zug

von Leid nicht weniger anziehend wurden. Trotz ihrer Armut waren

sie alle sauber gekleidet, in hellen, durchsichtigen Stoffen, eine

Blume oder einen frischen Kranz in dem sorgfältig geflochtenen Haar.

Dies hatte indessen bei ihren Tänzern nicht eine gleiche Rücksicht

zu bewirken vermocht; denn namentlich die Jüngeren und einige der

sogenannten "Haupthähne" der Verbindung scheuten sich nicht, in

Gegenwart ihrer Damen die Beine behaglich über Tisch und Bänke

auszustrecken.

Meine Augen suchten Lore, und sie brauchten nicht lange zu suchen.

Sie saß dem Billardzimmer gegenüber zwischen einem Paar jüngerer

Mädchen, die lebhaft zu ihr sprachen, während sie teilnahmslos vor

sich hinblickte.

Im Haar trug sie eine weiße Rose, eine Seltenheit in dieser

Jahreszeit; aber auf ihrem Antlitz war die Rosenzeit vorüber; kein

Rot schimmerte mehr durch diese zarten, blassen Wangen.

Auch den Raugrafen sah ich; er saß mit übergeschlagenen Beinen, wie

ermüdet, an der andern Seite des Saales.--Ich stand in seiner

Nähe. Als die Musikanten ihre Instrumente zur Hand nahmen, trat

einer der jüngeren Studenten zu ihm. "Laß mir die Lore für diesen

Tanz!" sagte er schüchtern.

"Ein andermal, Fuchs!" erwiderte der Raugraf und lehnte seinen

schönen, aber bleichen Kopf zurück gegen die Wand. Die Musik

setzte ein; allein er stand nicht auf, um seine Tänzerin zu holen;

er hob lässig die Hand und machte gegen sie hin ein Zeichen mit den

Fingern. Ich sah, wie sie einen zornigen Blick zu ihm hinwarf und

dann, ohne aufzustehen, ihre Augen in die aufgestützte Hand begrub.

Der Raugraf faltete die Stirn, und nach einer Weile sprang er auf

und schritt durch den Saal, bis er vor ihr stand.--Als sie auch

jetzt nicht aufblickte, legte er den Arm um sie und zog sie mit

einer raschen Bewegung zu sich empor. Er schien einige Worte mit

Heftigkeit hervorzustoßen; ich war indes zu weit entfernt, um etwas

davon verstehen zu können. Dann trat er mit ihr an die Spitze der

übrigen Paare und eröffnete den Tanz.

Sie war eine voll ausgewachsene Mädchengestalt, aber gleichwohl

reichte sie ihm nur bis an die Brust. Ich sah ihnen lange nach;

sie hatte den Kopf in den Nacken fallen lassen, während sie fast

von seinem Arm getragen wurde und nur mit den Fußspitzen den Boden

berührte; er neigte sich über sie, und seine Augen lagen

unbeweglich wie die eines jungen Raubvogels auf ihrem Antlitz, das

sie mit geschlossenen Lidern ihm entgegenhielt. Als der Tanz zu

Ende war, führte er sie an ihren Platz und ließ sie leicht aus

seinen Armen auf den Stuhl gleiten.

Die Pause dauerte indes nicht lange. Bald entstand eine Unruhe im

ganzen Saal; die Musik setzte in rasendem Tempo ein, und die Paare

reihten sich stürmisch aneinander.

Der Tanz begann aufs neue, Gelächter und ausgelassene Rufe flogen

durch die Runde; immer wilder sah ich die kleinen leichtfertigen

Füßchen über die dunkeln Flecke des Fußbodens gleiten. Endlich kam

es zu einer Tour, durch deren ungestüme Ausführung die ganze Reihe

der armen Kinder unausbleiblich zu Fall gebracht wurde.

Dann wie auf einen Wink schwieg die Musik, und während ihre Tänzer

lachend über sie hinwegsprangen, standen sie mit heißen Gesichtern

auf und strichen sich das Haar aus der Stirn oder suchten den Staub

von ihrem mühsam erarbeiteten Ballstaat abzuschlagen.--Ich weiß

nicht, war es noch ein Rest von dem Zerstörungstriebe des Kindes,

oder war es der allen Menschen innewohnende Drang, sich gegen das

aufzulehnen, dessen Einfluß man sich nicht entziehen kann--es

schien, als wenn die akademische Jugend sich in übermütiger

Herabwürdigung des Weibes gar nicht genugtun konnte.

Lore, die ich nicht außer acht gelassen, saß einsam auf demselben

Platze, wohin sie von dem Raugrafen geführt worden war. Sie schien

es sich erzwungen zu haben, daß zu jenem Tanze niemand sie auch nur

aufgefordert hatte.

Während bald darauf, vielleicht des Kontrastes halber, ein

Kontertanz mit aller Feierlichkeit ausgeführt wurde, ging ich mit

einem Bekannten in das Seitenzimmer. Wir trafen mehrere ältere

Studenten, und bald waren wir, unsre Bierseidel vor uns, in

ein alle gleicherweise interessierendes Gespräch über die

Eventualitäten des bevorstehenden Examens vertieft.

Als nebenan die Musik absetzte, kamen noch einige der Tanzpaare zu

uns an den Tisch; der Raugraf mit Lore war auch darunter.--Sie

setzte sich neben ihn, während er die Speisekarte musterte, und

bald hatte der Kellner einige Schüsseln und eine Flasche Champagner

vor den beiden hingestellt. Der Kork wurde behutsam abgenommen--

der Raugraf ließ niemals einen Champagnerpfropfen knallen--, und

der schäumende Wein floß in die Gläser. Die andern Mädchen, denen

ein einfacheres Mahl serviert war, stießen ihre Tänzer heimlich

mit den Ellenbogen; und auch meine Aufmerksamkeit war bald

ausschließlich auf dieses Paar gerichtet.--Lore hatte ihr blasses

Gesicht in die eine Hand gestützt, während die andre wie vergessen

an dem Fuß des vollen Glases ruhte; der Raugraf beschäftigte sich

behaglich mit seinem Lerchensalmi und schlürfte schweigend seinen

Wein dazu. "Willst du nicht essen, Lore?" fragte er endlich.

Sie schüttelte den Kopf.

Er sah sie einen Augenblick an. "Du willst nicht?--Nun", setzte

er ruhig hinzu, "deine Sache!" Dann schenkte er sich ein und setzte

seine Mahlzeit fort.

Das Mädchen hatte indessen ihr Glas an die Lippen geführt und es

mit einem durstigen Zug hinabgetrunken. Ohne den Kopf zu erheben,

der noch immer müde in ihrer Hand ruhte, nahm sie die Flasche und

hielt sie schwebend über dem leeren Glase, so daß der Wein langsam

hineinfloß und nur allmählich schäumend in dem Kelch aufstieg.

Ihre Augen blickten mit einem Ausdruck von Trostlosigkeit darauf,

als sehe sie ihr Leben aus der Flasche rinnen. Sie achtete auch

nicht darauf, als der Schaum aus dem Glase auf den Tisch und von

diesem auf den Boden floß; nur ihre andre Hand schien sich immer

fester in das schwarze seidige Haar hineinzuwühlen.

"Schöne Dame", flüsterte ein hübscher milchbärtiger Junge, während

er wie bettelnd ihr sein leeres Glas entgegenhielt, "einen Tropfen

von Eurem Überfluß!"

Lore blickte nicht auf; aber ich sah, wie es flüchtig um ihre

Lippen zuckte.

"Was denn, Fuchs, was hast du?" fragte einer von den Alten, der

sich bisher nur mit seinem Glase beschäftigt hatte. "Oho,

Stoffvergeudung!" rief er plötzlich und legte seine Hand auf den

Arm des Mädchens.

Der Raugraf war nur ein wenig zur Seite gerückt, als der Wein neben

ihm auf den Boden tropfte. "Laß sie", sagte er, "es ist ihre Natur

so.--Nicht wahr, Lore", setzte er hinzu, indem er sich lächelnd

zu ihr wandte, "wir beide, wir verstehen uns aufs Vergeuden!"

Sie setzte die Flasche auf den Tisch und warf ihm einen Blick voll

unergründlichen Hasses zu. Dann stand sie auf und ging nach der

Tür, die in den Saal führte. Aber er war zugleich mit ihr

aufgesprungen. Ein Ausdruck verbissenen Jähzorns entstellte die

schönen regelmäßigen Gesichtszüge. "Was fällt dir ein!" flüsterte

er und packte mit Heftigkeit ihren Arm. Sie blieb stehen, ohne daß

sie Miene machte, sich von seiner Hand zu lösen; nur ihre dunkeln

glänzenden Augen blickten ihn fragend und verachtend an. Eine

Weile ertrug er es; dann zog er die Hand zurück, und indem er ein

kurzes Lachen ausstieß, trat er wieder an den Tisch und schenkte

langsam die Neige aus der Flasche.--Lore sah ich durch die

Saaltür zwischen den Tanzenden verschwinden.

Mir quoll das Herz; ich hatte aus der Ecke, wo ich saß, alles genau

beobachtet. Nach einer Weile machte ich mich los und trat in den

Saal, um sie zu suchen.

Sie war nicht unter den Tanzenden; als ich mich aber zwischen den

walzenden Paaren durchgedrängt hatte, sah ich sie in einer

Fensternische stehen und scheinbar regungslos in das Gewühl

hineinstarren; sie war fast so blaß wie die weiße Rose in ihrem

Haar.

"Sie erinnern sich meiner wohl nicht mehr?" fragte ich, indem ich

auf sie zutrat.

Eine tiefe Röte überflog auf einen Augenblick ihr Antlitz. "O doch!"

sagte sie leise.

"Wollen wir tanzen, Lore?"

Sie senkte, während sie mir die Hand reichte, den Kopf so tief, daß

ich ihre Augen nicht zu sehen vermochte; aber ich sah, wie ihre

kleinen weißen Zähne sich tief in ihre Lippe gruben.

So tanzten wir denn zusammen; nur ein paar Runden; denn auch sie

mochte fühlen, daß es mir nicht ums Tanzen war. Bald standen wir

nebeneinander vor der großen Ausgangstür, deren beide Flügel weit

geöffnet waren. Ich blickte unwillkürlich hinaus; es war sehr

finster, nur die Stämme der nächsten Buchen waren von dem

herausfallenden Schein beleuchtet. Aber ein Strom bewegter

Nachtluft trieb erfrischend gegen uns heran, und während von der

einen Seite das Kreischen der Geigen und das Scharren der Tanzenden

an mein Ohr schlug, vernahm ich zugleich von draußen das traumhafte

Rieseln in den Laubkronen des Waldes.

Das Mädchen stand neben mir, ohne zu sprechen, die Augen zu Boden

geschlagen.--Ich faßte mir ein Herz. "Wie mag es Christoph

gehen?" fragte ich.

Sie fuhr zusammen und murmelte etwas, das ich nicht verstand; aber

auf ihren blassen Wangen wurden zwei dunkelrote Flecken sichtbar.

"Was würde er sagen", fuhr ich fort, "wenn er hier wäre!"

Ich sah, wie sie nach Atem rang und wie ihre herabhängende Hand

krampfhaft an dem Kleide fingerte. "O bitte", stieß sie leise

hervor, "nicht hier, nur nicht hier!"

"Wo denn? Wollen Sie mich hören, Lore?"

Sie blickte zu mir auf. "Draußen", sagte sie leise, "ich werde

gleich herauskommen; lassen Sie uns abtreten nach dieser Runde!--

Ich habe Sie schon bitten wollen, als ich Sie vorhin im Nebenzimmer

sitzen sah."

Wir tanzten noch einmal; dann führte ich sie zu Platz und trat

durch die Tür in den kleinen Säulengang hinaus.--Es donnerte in

der Ferne, und als ich die beiden Stufen ins Freie hinabstieg,

wetterleuchtete es, daß ich auf einen Augenblick die einzelnen

Baumstämme bis an die See hinab und drunten das Blinken des

Wasserspiegels unterscheiden konnte.

Ich ging um das Haus herum bis an die Kegelbahn und wartete dort.

Nicht lange, so sah ich auch den Schimmer eines weißen Kleides, ich

hörte den leichten Schritt des Mädchens, und gleich darauf stand

sie selbst tief aufatmend vor mir.--So war ich denn endlich

wieder mit ihr allein, im Dunkel, in der Sommernacht; aber es waren

andre Zeiten. Ehe ich sie anzureden vermochte, hatte sie ein

Papier aus der Tasche gezogen, der Schein eines Blitzes fuhr

darüber, und ich erkannte Poststempel und Siegel des Briefes. "Es

ist von Christoph", sagte Lore, indem sie das Papier in meine Hand

legte, die ich unwillkürlich danach ausgestreckt hatte.

"Von Christoph!" rief ich. "Wann haben Sie den Brief erhalten?"

"Heute!" erwiderte sie leise.

"Und Sie sind doch hierhergekommen?"

Sie schwieg.

"Darf ich den Brief lesen, Lenore?"

"Ich habe Sie darum bitten wollen."

Ich ging an eines der erleuchteten Saalfenster in der hintern Front

des Hauses.--Lenore war mir langsam gefolgt, und ich fühlte, wie

während des Lesens ihre Augen unablässig auf mich gerichtet waren.

Es war ein langer Brief; Christoph gab von seinem Schweigen

Rechenschaft. Er hatte das Geschäft seines Oheims übernommen;

aber die Verhältnisse waren lange in der Schwebe gewesen, da

alles von einer Verheiratung der Tochter mit einem wohlhabenden

Schornsteinfegermeister abgehangen; schon sei er, da eben ein

neugieriger Schneider aus der Heimat ihn besucht habe, mit dem

Geräte zu ihrer Hochzeitskammer beschäftigt gewesen, als die ganze

Sache noch einmal in Frage gestellt worden sei. Jetzt aber war

endlich alles geordnet, die Tochter hatte Hochzeit gemacht, und er

selbst sollte in den nächsten Tagen das Meisterrecht in der fremden

Stadt erwerben. Dann lud er sie ein, zu kommen, da er nicht fort

könne, um sie zu holen. "Sobald ich deine Antwort habe", das waren

die letzten Worte des Briefes, "schicke ich dir das Reisegeld; es

liegt schon abgezählt und eingesiegelt. Das Haus wirst du leicht

erkennen; neben der grünen Bank, die vor der Tür ist, steht eine

Linde, wie daheim vor deinem Elternhaus; eine Kammer, die ich

selber für die jungen Meistersleute hergerichtet habe, ist ganz

davon beschattet."--

Ich hatte den Brief zusammengefaltet und reichte ihn zurück. Aber

Lore schüttelte den Kopf. "Schreiben Sie ihm, Herr Philipp!" sagte

sie, während eine Träne nach der andern über ihre Wangen tropfte,

und leise und mühsam setzte sie hinzu: "Er hat es gut gemeint."

"Und Sie wollen nicht selber kommen?" fragte ich.

Sie sah mich an, mit einem Blick so voll von flehender Verzweiflung,

daß ich bereute, diese Frage an sie getan zu haben. "Lore", sagte

ich, "kann denn niemand helfen?"

Sie senkte den Kopf, indem sie mit der Stirn an eine Fensterscheibe

lehnte; die weiße Rose lag noch immer duftend auf dem glänzend

schwarzen Haar. "Er war, da er noch lebte, nur ein armer törichter

Mann", sagte sie, und ihre Stimme brach fast in verhaltenem

Schluchzen, "aber er war doch mein Vater, und es hat mich sonst

doch keiner so geliebt--er würde mich auch jetzt noch nicht

verstoßen."

Als sie das gesagt hatte, schwiegen wir beide; nur hatte ich, ohne

daß ich es wußte, ihre beiden Hände ergriffen, und sie ließ sie mir.

--Da hörte ich von der andern Seite des Hauses, von der Halle her,

die Stimme des Raugrafen ihren Namen rufen.

Sie fuhr zusammen. "Lore", sagte ich, "können Sie denn nicht los

von jenem Menschen?"

Ihre Augen blickten mich groß und traurig an. "O doch!" sagte sie

leise, und mir war, als sähe ich ein Lächeln um ihren Mund, aber

ein Lächeln wie in verhüllter Arglist.--Indem wurde noch einmal

und mehr in unsrer Nähe gerufen.

Sie trocknete hastig ihre Augen. "Leb wohl, Philipp, leb wohl!"

flüsterte sie. Ich empfand den Druck der beiden kleinen Hände;

dann war sie fort.

Wie lange ich noch unter den Bäumen auf und ab gegangen, weiß ich

nicht. Ich kam erst wieder zu Bewußtsein der Dinge um mich her,

als drinnen im Saale plötzlich die Tanzmusik aufhörte und ich statt

dessen das Schreien der großen Eulen vernahm, die tiefer im Walde

ihr Wesen trieben.

Als ich dann, um über die Steintreppe zu dem Fußweg zu gelangen, an

der vordern Front des Hauses vorüberging, sah ich Lore noch einmal.

Sie stand unter der Halle, den Arm um eine der Säulen geschlungen,

und blickte durch die Bäume auf den See hinab, wo eben ein

Wetterschein blendend über das Wasser leuchtete.

Auf der Universität Lore · 第 4 / 5 题