Lieber Marx!
Es ist physisch unmöglich, Dir den ganzen Artikel zu übersetzen. Heute
morgen erhielt ich ihn. Den ganzen Tag auf dem Kontor beschäftigt, daß
ich nicht wußte, wo mir der Kopf stand. Heute abend 7 bis 8 Uhr Tee
getrunken und das Ding eben durchgelesen. Dann ans Übersetzen. Jetzt –
1/2-12 Uhr – soweit wie ich’s Dir schicke, bis zum natürlichen Absatz
des Artikels. Um 12 Uhr muß er auf der Post sein. Du siehst, Du
bekommst, was irgend geleistet werden kann.
Der Rest wird sofort übersetzt – nächste Woche schickst Du ihn entweder
_via_ Southampton oder am Freitag. Mache inzwischen Deinen weiteren
Artikel nur fertig, ein Teil kann vielleicht schon Freitag gehen, wo
nicht, den folgenden Dienstag, wo wieder ein Yankeesteamer ist. Also das
hat nichts zu sagen. Sorge nur, daß ich das Manuskript _früh_ erhalte,
ich erwarte Weerth jeden Tag und muß dann doch suchen, mich mit der Zeit
einzurichten, denn am Tage bin ich im Commerce mehr wie vollauf
beschäftigt.
Grüße Deine Frau und Kinder, Dronke, Lupus, Freiligrath.
Dein F. E.
Gib acht, die Kölner kommen doch nicht los, der Präsident ist ein Hund,
wie hat er den Bürgers schikaniert.
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