14. Oktober 1852.

Lieber Marx!

Es ist physisch unmöglich, Dir den ganzen Artikel zu übersetzen. Heute

morgen erhielt ich ihn. Den ganzen Tag auf dem Kontor beschäftigt, daß

ich nicht wußte, wo mir der Kopf stand. Heute abend 7 bis 8 Uhr Tee

getrunken und das Ding eben durchgelesen. Dann ans Übersetzen. Jetzt –

1/2-12 Uhr – soweit wie ich’s Dir schicke, bis zum natürlichen Absatz

des Artikels. Um 12 Uhr muß er auf der Post sein. Du siehst, Du

bekommst, was irgend geleistet werden kann.

Der Rest wird sofort übersetzt – nächste Woche schickst Du ihn entweder

_via_ Southampton oder am Freitag. Mache inzwischen Deinen weiteren

Artikel nur fertig, ein Teil kann vielleicht schon Freitag gehen, wo

nicht, den folgenden Dienstag, wo wieder ein Yankeesteamer ist. Also das

hat nichts zu sagen. Sorge nur, daß ich das Manuskript _früh_ erhalte,

ich erwarte Weerth jeden Tag und muß dann doch suchen, mich mit der Zeit

einzurichten, denn am Tage bin ich im Commerce mehr wie vollauf

beschäftigt.

Grüße Deine Frau und Kinder, Dronke, Lupus, Freiligrath.

Dein F. E.

Gib acht, die Kölner kommen doch nicht los, der Präsident ist ein Hund,

wie hat er den Bürgers schikaniert.

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Der Briefwechsel zwischen Friedrich Engels und Karl Marx 1844 bis 1883, Erster Band · 第 138 / 196 题