Praemaxillaria, Maxillaria (Fig. 804 u. 805 mx), Palatina (pa) und
oft auch Pterygoide (pt) bilden Gaumenplatten (vgl. p. 595), die sich
in der Mittellinie treffen und einen harten Gaumen darstellen, hinter
dem die oft vereinigten Choanen (ch) liegen. Beide Schläfenhöhlen
(Fig. 808 S, S’) offen. Praemaxillare sehr klein, daher liegen die
äusseren Nasenöffnungen (N) an der Schnauzenspitze. Frontale (f) und
Parietale (p) unpaar. Clavicula fehlt. Coracoid verlängert, mit kleiner
Fontanelle. Pubis vom Hüftgelenk ausgeschlossen. Vorn fünf, hinten vier
Zehen, davon drei mit Krallen (Schwimmfüsse). Jura bis Gegenwart.
[Illustration: Fig. 804. Teleosaurus Cadomensis Geoff. Dogger von Caen
(Normandie).]
[Illustration: Fig. 805. Diplocynodon Hantoniensis Wood. Oligocän von
St. Gérand-le-Puy.
Unterseite des Schädels, hintere Hälfte. bs = Basisphenoid; ch =
Choanen; co = Hinterhauptsgelenk; j = Jugale; mx = Maxillare; pa =
Palatinum; pt = Pterygoid; qj = Quadratojugale; qu = Quadratum; tr =
Transversum.]
Es lassen sich drei Familien unterscheiden:
1. Wirbel amphicöl; Pterygoide ohne Gaumenplatten; Orbita vollständig
von der unteren Schläfengrube getrennt. 1. Fam. Teleosauridae.
2. Wirbel amphicöl; Pterygoide ohne Gaumenplatten; Orbita äusserlich
mit den unteren Schläfengruben vereinigt. 2. Fam. Goniopholidae.
3. Wirbel procöl; Pterygoide mit Gaumenplatten; Orbita äusserlich mit
den unteren Schläfengruben vereinigt. 3. Fam. Crocodilidae.