Schale napf-, schüssel- oder mützenförmig, selten und dann meist nur im
Anfang spiral gewunden. Mündung häufig trompetenartig erweitert. Vom
Cambrium bis zur Gegenwart.
Capulus Montf. (Fig. 350). Höchstens im Anfang spiral eingerollt,
später ganz oder z. Th. frei, schüsselförmig bis hoch conisch, oft
widderhornartig gewunden. Mündung stark erweitert, rund oder oval,
meist regelmässig ausgebuchtet. Oberfläche glatt, häufig radial
gefurcht, seltener gegittert oder mit Stacheln bewehrt. In zahlreichen
Formen vom Cambrium bis zur Steinkohlenformation, selten in jüngeren
Bildungen, bis zur Gegenwart.
C. anguis Barr. (Leth. pal., t. 14, Fig. 10) }
} Obersilur. Böhmen.
C. elegans Barr. }
C. hercynicus Kays. Häufig im Unterdevon (Hercyn) des Harzes. Eifel,
Böhmen.
C. priscus Gf. sp. (Leth. pal., t. 29, Fig. 11). Unter- und
Mitteldevon. Eifel, Harz, Böhmen.
C. neritoides Phill. sp. (Fig. 350). Subcarbon. Belgien.
C. vetustus Sow. sp. Subcarbon. Grossbritannien, Belgien.