1. Fam. Turritellidae.

Schale regelmässig thurmförmig, mit zahlreichen Windungen. Spirale

Oberflächenverzierung. Trias -- Gegenwart.

Turritella Lmk. (Fig. 349). Schale hoch, thurmförmig, regelmässig

aufgerollt, mit zahlreichen, kantigen (B), seltener gewölbten (A)

Umgängen. Mundränder nicht zusammenhängend. Aussenlippe scharf.

Spiralrippen oder -streifen stets vorhanden. Von der Trias an, häufig

in der Kreide, gemein Tertiär und Lebend. Im jüngeren Tertiär oft ganze

Bänke bildend.

T. Humboldti v. B. Unterer Lias. Chile.

T. granulata Sow. Cenoman. England, Belgien, Norddeutschland, Böhmen

etc.

T. multistriata Rss. Turon und Senon. Deutschland.

T. sexcincta Gf. Südfrankreich, Aachen.

T. imbricataria Lmk. (Fig. 349 B). Mitteleocän. Pariser Becken.

T. carinifera Desh. Mitteleocän. Pariser Becken. Westalpen.

T. turris Bast. (Fig. 349 A). Weit verbreitet im europäischen Miocän.

T. cathedralis Brgt. }

}

T. Archimedis Brgt. } Ebendaselbst.

}

T. bicarinata Eichw. }

T. terebra Lin. Pliocän und Lebend. Europa.

[Illustration: Fig. 349. Turritella. A T. turris Bast. Miocän. Ermingen

bei Ulm. B T. imbricataria Lmk. Mitteleocän (Grobkalk). Pariser Becken.

¹⁄₁.]

[Illustration: Fig. 350. Capulus neritoides Phill. sp. Subcarbon. Visé,

Belgien. Schale von der Seite gesehen. ¹⁄₁.]

Elemente der Paläontologie · 第 167 / 606 题