Die Schalen besitzen einen bezeichnend dreieckigen, seltener mehr
ovalen Umriss. Ihre Wirbel sind gewöhnlich stark nach vorn gerückt und
etwas nach rückwärts umgebogen (Fig. 247 A); hinter denselben liegt
das kurze, äusserliche Ligament (Fig. 252 B l). Oberfläche zuweilen
glatt oder nur mit concentrischen Anwachsstreifen, meist aber trennt
eine vom Wirbel nach der unteren Ecke des Hinterrandes verlaufende
Kante (Arealkante) (Fig. 247 A k) den vorderen Theil der Schale von
dem hinteren ab. In der Regel sind beide verschieden verziert mit
concentrischen oder radialen Streifen (Fig. 249 A), Rippen (Fig. 249 B)
oder Knotenreihen (Fig. 247 A). Schloss der rechten Klappe (Fig. 247
B) aus 2 ∧-förmig vom Wirbel divergirenden Zahnleisten (mz’₁, mz’₂),
einer vorderen, kürzeren (mz’₁) und einer hinteren längeren (mz’₂)
gebildet. Zwischen dieselben greift ein plumper, meist gespaltener
Dreieckszahn der linken Klappe (Fig. 247 B mz₂), während sie selbst von
den beiden leistenförmigen, ebenfalls ∧-förmig gespreizten, seitlichen
Leistenzähnen der linken Klappe (B mz₁, mz₃) umfasst werden. Die Zähne
sind häufig im Sinne der concentrischen Berippung gekerbt (Fig. 255 C,
D). Muskeleindrücke etwas ungleich. Mantellinie einfach. Vom Silur an
bekannt, Hauptentwickelung im Mesozoicum, selten im Känozoicum.
[Illustration: Fig. 247. A-C Trigonia navis Lmk. Unterer Dogger
(Opalinus-Sch.). Württemberg. A rechte Klappe mit rückwärts gebogenem
Wirbel, Arealkante (k), Area (a) und Feldchen (fe). B Schloss der
rechten Klappe. m’ = vorderer Muskeleindruck; mz’₁ = vorderer, mz’₂ =
hinterer Leistenzahn. C Schloss der linken Klappe. mz₁ = vorderer, mz₃
= hinterer Leistenzahn, mz₂ = mittlerer, gespaltener Dreieckszahn; m =
vorderer Muskeleindruck.]
Die 3 wichtigsten Gattungen unterscheiden sich wie folgt:
A. Schale unverziert. Vorderer Muskeleindruck entfernt vom Schlosse
gelegen. Zähne nicht gekerbt (Fig. 248 A-C). Eine vordere Muskelleiste
fehlt. (Devon -- Perm.)
Schizodus.
B. Schale meist verziert. Vorderer Muskeleindruck dicht unter dem oder
am Schlosse gelegen, klein und tief (Fig. 247 m’, C m). Vorderer, oft
auch hinterer Muskeleindruck nach innen durch eine Leiste gestützt.
Zähne meist gekerbt (Fig. 247 B, C).
a. Vorderer Muskeleindruck nicht über die untere Grenze des vorderen
Schlosszahnes hinaufreichend (Fig. 249 C m, B m). Dreieckszahn
häufig ungespalten (Fig. 249 C mz₂). Zähne oft ungekerbt. Rippen
niemals in Knotenreihen aufgelöst. (Perm -- Trias.)
Myophoria.
b. Vorderer Muskeleindruck über die untere Grenze des vorderen
Schlosszahnes hinaufreichend (Fig. 247 B m’, C m). Dreieckszahn
stets gespalten. Zähne stets gekerbt (Fig. 247 B, C). Statt der
Rippen häufig schiefe Knotenreihen (Fig. 247 A). (Jura --
Gegenwart.)
Trigonia.
Schizodus King (Fig. 248 A-C). Schale dreieckig oder trapezförmig,
vorn gerundet und angeschwollen, hinten abgestutzt und verschmälert,
dünn, unverziert. Wirbel zurückgekrümmt, nach vorn gerückt oder
nahezu mittelständig. Schloss bei den jüngeren (dyadischen) Formen
typisch schizodont (B, C), bei den älteren (devonischen) einfacher,
indem der Dreieckszahn ungetheilt und die Leistenzähne nur theilweise
ausgebildet. Vorderer Muskeleindruck vom Schlosse entfernt (A m’). Vom
Devon bis ins Perm.
Sch. inflatus A. Rö. sp. } Unterdevon (Spiriferensandstein).
Sch. trapezoidalis A. Rö. sp. } Harz.
Sch. truncatus King. } Perm. Deutschland,
Sch. obscurus Sow. sp. (Fig. 248 A-C). } England, Nordamerika.
Sch. Rossicus de Ver. Perm. Russland, Nordamerika.
[Illustration: Fig. 248. Schizodus obscurus Sow. sp. Steinkern gegen
die rechte Klappe gesehen, aus dem Zechstein der Gegend von Hanau. m’
= vorderer, n’ = hinterer Muskeleindruck. B Schloss der linken Klappe.
mz₁, mz₃ = Leistenzähne; mz₂ = gespaltener, mittlerer Dreieckszahn.
C Schloss der rechten Klappe. mz’₁ = vorderer, mz’₂ = hinterer
Leistenzahn.]
[Illustration: Fig. 249. A-D Myophoria. A M. Kefersteini Mnstr. sp.
Oberer Alpenkeuper (Raibler Sch.). Raibl, Kärnten. Schale gegen die
rechte Klappe gesehen. a’ = Area; k’ = Arealkante. B M. Goldfussi v.
Alb. Ansicht der Schale gegen die linke Klappe. k = Arealkante. C
Schloss der linken, D Schloss der rechten Klappe von M. Whateleyae
v. B. sp. Oberer Alpenkeuper (Raibler Sch.). Südalpen. m = vorderer
Muskeleindruck; mz₁, mz₃ = Leistenzähne, mz₂ = ungetheilter
Dreieckszahn der linken, mz’₁, mz’₂ = Leistenzähne der rechten Klappe.]
Myophoria Bronn (Fig. 249 A-D). Schale durchschnittlich viel kleiner
als bei Trigonia, aussen glatt oder mit einer vom Wirbel nach hinten
und unten ziehenden Arealkante oder mit zahlreichen radialen oder
concentrischen Rippen bedeckt. Wirbel schwach nach vorn gebogen.
Dreieckszahn getheilt oder ungetheilt (C mz₂). Zähne glatt, selten
gestreift. Vorderer Muskeleindruck auf der Schlossplatte, aber
unterhalb des vorderen Zahnes gelegen (C m, D m’), nach innen von
einer erhabenen Leiste begrenzt, die auf dem Steinkerne als tiefe
Furche hervortritt. Die Gattung zeigt sich in Indien bereits im Perm,
in Europa charakterisirt sie die Trias innerhalb, besonders aber
ausserhalb der Alpen. Nach der Art der Berippung lassen sich mehrere,
z. Th. sehr wenig scharf begrenzte Gruppen unterscheiden.
A. Laeves. Schale glatt, ohne radiale oder concentrische Rippen.
M. ovata Gf. sp. Unterer Muschelkalk. Südalpen. Unterer, oberer
Muschelkalk und Lettenkohle. Deutschland.
M. orbicularis Gf. sp. Unterer Muschelkalk. Deutschland.
B. Carinatae. Der hintere Theil der Schale (Area -- Fig. 249 A a’)
durch eine Arealkante (k’) vom vorderen geschieden, ausserdem häufig
mit einigen radialen, aber ohne concentrische Rippen (Fig. 249 A).
M. vulgaris Schl. sp. Muschelkalk. Deutschland und Alpen.
M. laevigata Gf. sp. Unterer und oberer Muschelkalk. Deutschland.
M. pes anseris Schl. sp. Oberer Muschelkalk. Deutschland.
M. Kefersteini v. Mnst. sp. (= Raibliana) (Fig. 249 A). Oberer
Alpenkeuper (Raibler Schichten). Südalpen. Mittlerer Keuper. Franken.
C. Costatae. Arealkante und -furche sowie zahlreiche gröbere
concentrische Rippen vorhanden. (Vgl. Trigonia costata Fig. 253.)
M. elegans Gf. sp. Muschelkalk und Lettenkohle. Deutschland.
M. postera Qu. sp. Rhätische Stufe. Alpen, Deutschland, England.
D. Flabellatae. Area gesondert verziert. Zahlreiche radiale Rippen und
feine concentrische Furchen auf dem Vordertheil der Schale (Fig. 249 B).
M. costata Znkr. sp. Oberer Buntsandstein (Röth). Alpen,
Deutschland.
M. Goldfussi v. Alb. (Fig. 249 B). Oberer Muschelkalk und
Lettenkohle. Deutschland, Sardinien.
M. Whateleyae v. B. sp. (Fig. 249 C, D). Oberer Alpenkeuper (Raibler
Sch.). Südalpen.
Trigonia Brug. (Fig. 250-255).
Schale durchschnittlich viel grösser und dicker als bei Myophoria,
von wechselndem, aber stets mehr oder weniger dreieckigem Umriss.
Wirbel fast immer endständig, seltener (Fig. 254) mehr gegen die Mitte
gerückt, zurückgebogen. Oberflächenverzierung sehr mannigfaltig.
Rippen häufig in Knoten aufgelöst. Selten fehlt die vom Wirbel zur
unteren Ecke des Hinterrandes verlaufende Arealkante (Fig. 251 k),
welche die Area von dem anders verzierten vorderen Theile der Schale
abtrennt. Eine Innenkante (Fig. 251 k’) trennt die Area von dem darüber
gelegenen, meist schmalen und häufig durch mangelnde Verzierung
ausgezeichneten Feldchen (oder Schilde -- Fig. 252 fe). Häufig wird die
Area durch eine Mittelkante (Fig. 251 mk) oder Mittelfurche (Fig. 252 A
f) getheilt. Vom Feldchen trennt sich das hinter den Wirbeln gelegene,
länglich ovale Bandfeld (Fig. 252 B l) ab. Das Band selbst ist kurz
und wird durch Ligamentplatten (Fig. 252 A lp) gestützt. welche mehr
oder weniger über den Schalenrand hervorragen. In der Mitte der linken
Klappe ein grosser, gespaltener Dreieckszahn (Fig. 250 C mz₂), seitlich
2 zurücktretende, divergirende Leisten (Fig. 250 C mz₁, C mz₃). Rechte
Klappe mit 2 ∧-förmig gespreizten Leistenzähnen (Fig. 250 B mz’₁,
mz’₂). Alle Zähne im Sinne der concentrischen Schalenberippung quer
gekerbt. Vorderer Muskeleindruck klein und stark vertieft, ganz oder
z. Th. neben dem vorderen Zahne gelegen (Fig. 250 B m’, C m), in die
Schlossplatte eingesenkt und seitlich durch eine Leiste begrenzt (Fig.
255 B l’). Hinterer Muskeleindruck unterhalb des Schlosses, grösser
und flacher als der vordere, nach innen zuweilen durch eine Leiste
gestützt. Die Gattung lässt sich nicht scharf von Myophoria trennen.
Sehr häufig und in sehr mannigfaltigen Formen im Jura und in der
Kreide, seltener im Tertiär und in der Gegenwart.
[Illustration: Fig. 250. Trigonia navis Lmk. Unterer Dogger
(Opalinus-Sch.). Württemberg. A Schale gegen die rechte Klappe gesehen.
k = Arealkante; a = Area; fe = Feldchen. B Schloss der rechten
Klappe. mz’₁ = vorderer, mz’₂ = hinterer Leistenzahn; m’ = vorderer
Muskeleindruck. C Schloss der linken Klappe. mz₁, mz₃ = vorderer und
hinterer Leistenzahn; mz₂ = mittlerer Dreieckszahn; m = vorderer
Muskeleindruck.]
[Illustration: Fig. 251. Trigonia clavellata Sow. Oxford. Weymouth,
Dorsetshire. Schale gegen die linke Klappe gesehen. k = Arealkante; mk
= Mittelkante; k’ = Innenkante, darüber das schmale (dunkle) Feldchen.]
Es werden 10 Gruppen, die den Werth von Untergattungen besitzen,
unterschieden. Die wichtigsten derselben sind:
A. Scaphoidae (Fig. 250). Vorderrand fast gerade abgestutzt. Area fast
glatt. Vordertheil der Schale mit queren, Mitteltheil mit fächerförmig
von der Randkante nach unten divergirenden Knotenrippen (Fig. 250 A).
Jura, seltener Kreide. Wenige Arten.
Tr. navis Lmk. (Fig. 250 A-C). Leitfossil für die Opalinus-
(= Navis-) Schichten (Unterster Dogger) in Deutschland,
Westfrankreich und der Schweiz.
Tr. pulchella Ag. Ebendaselbst. Oberer Lias. England.
B. Clavellatae (Fig. 251). Mit concentrischen, theilweise aber bereits
am Unterrande endigenden Knotenrippen. Area durch 2 geknotete Kiele
eingeschlossen (Fig. 251 k, k’), meist auch mit Mittelkiel (mk) und
Mittelfurche, concentrisch gestreift (Fig. 251). Dogger und Malm in
zahlreichen Arten, sehr selten in der unteren Kreide.
Tr. formosa Lyc. Unterer Dogger. Mitteleuropa.
Tr. signata Ag. Mittlerer und oberer Dogger. Mitteleuropa,
Südamerika. In Schwaben in den sog. »Clavellatenschichten« des oberen
Dogger.
Tr. clavellata Sow. (Fig. 251). Oxford. England, Norddeutschland,
? Schweiz.
Tr. Bronni Ag. Oberes Oxford und unteres Kimmeridge. Frankreich,
Norddeutschland, Schweiz.
Tr. Alina Cont. Oberes Kimmeridge. England, Norddeutschland,
Frankreich, Schweiz.
Tr. ingens Lyc. Mittelneocom. England.
C. Undulatae. Allgemeine Form der Clavellatae. Rippen einfach oder
geknotet, stets scharf eingebogen oder gebrochen. Oberer Lias -- Oberer
Malm, häufig im Dogger.
Tr. litterata Ag. Oberer Lias. England. Unterer Dogger.
Süddeutschland.
Tr. Goldfussi Ag. Mittlerer Dogger (Sowerbyi-Sch.). Süddeutschland,
Schweiz, Frankreich.
Tr. undulata Fromh. Oberer Dogger. England, Süddeutschland.
Tr. geographica Ag. Oxford. England, Frankreich, Schweiz.
[Illustration: Fig. 252. A-B Trigonia quadrata Ag. Cenoman. Le
Mans, Dép. d. l. Sarthe. A Schale gegen die linke Klappe gesehen. a
= Area, durch eine Mittelfurche (f) getheilt; fe = Feldchen; lp =
Ligamentplatte. B die Schale von oben gesehen. l = Ligament; fe =
Feldchen, mit vereinzelten Knoten verziert; a = Area.]
D. Quadratae (Fig. 252). Umriss vierseitig. Rippen in Höckerreihen
aufgelöst, die von der Schale auf die Area und das Feldchen übergreifen
(Fig. 252). Area (a) wenig scharf von der Seite geschieden, durch
Mittelkante oder Mittelfurche getheilt (Fig. 252 A f). Nur in der
Kreide.
Tr. nodosa Sow. Neocom. England, Frankreich, Schweiz.
Tr. Hondoana Lea. Oberes Neocom (Urgon). Spanien, Portugal,
Columbien.
Tr. daedalea Sow. Cenoman. England, Frankreich.
Tr. quadrata Ag. (Fig. 252 A, B). Cenoman. Frankreich.
E. Costatae (Fig. 253). Schale mit einfachen, concentrischen Rippen
bedeckt, von der Area durch eine gekerbte Randkante geschieden. Area
mit radialen und feinen, concentrischen Rippen. Die Ungleichheit der
beiden Klappen durch den weiteren Zwischenraum zwischen den Rippen der
Seite und der Arealkante in der linken, den kleineren in der rechten
ausgeprägt (Fig. 253). Schliessen sich an die Myophoriae costatae (p.
252) an. Vom Lias bis in die untere Kreide, hauptsächlich im Dogger und
Malm.
Tr. infracostata Lyc. Unterer Lias. Spanien.
Tr. similis Ag. Unterer Dogger (Opalinus-Sch.). Elsass.
Tr. costata Sow. (Fig. 253). Mittlerer und oberer Dogger.
Mitteleuropa.
Tr. elongata Sow. Callovien und Oxford. Mitteleuropa.
Tr. monilifera Ag. }
} Oxford und Kimmeridge. Mitteleuropa.
Tr. papillata Ag. }
Tr. carinata Ag. Untere Kreide. Mitteleuropa.
[Illustration: Fig. 253. A-B Trigonia costata Sow. Mittlerer Dogger.
Süddeutschland. Schale gegen die linke Klappe gesehen.]
[Illustration: Fig. 254. Trigonia gibbosa Sow. Ansicht gegen die linke
Klappe. Oberer Malm (Portland Oolite). Pisbury, England.]
F. Glabrae (Fig. 254). Schale oval, oft nach hinten stark verlängert.
Wirbel vom Vorderrande entfernt. Die concentrischen, oft etwas
geknoteten Rippen setzen nicht auf die undeutlich abgetrennte Area fort
(Fig. 254). Diese Gruppe schliesst an die Myophoriae laeves und M.
carinatae an. Lias -- Untere Kreide.
Tr. Lingonensis Dum. Mittlerer Lias. England, Frankreich.
Tr. gibbosa Sow. (Fig. 254) } Oberer Malm (Portland).
Tr. Damoni de Lor. } Nordfrankreich, England.
Tr. longa Ag. Neocom. Europa, Südamerika.
Tr. excentrica Park. Cenoman. England, Frankreich.
G. Scabrae (Fig. 255). Dreiseitiger bis halbmondförmiger Umriss. Wirbel
stark hervorragend und zurückgebogen. Oberrand ausgebuchtet. Area
meist reducirt. Die geknoteten Rippen setzen oft bis auf das Feldchen
fort (Fig. 255 A fe, D fe). Nur in der Kreide.
Tr. Vectiana Lyc. Aptien. England, Frankreich, Schweiz.
Tr. caudata Ag. Neocom. England, Frankreich, Schweiz, Spanien.
Tr. ornata d’Orb. Oberes Neocom (Urgon). England, Frankreich,
Schweiz.
Tr. aliformis Park. Cenoman. England, Schweiz. Verwandte Formen in
der unteren Kreide Südamerikas.
Tr. sulcataria Lmk. Cenoman. England, Frankreich.
Tr. scabra Lmk. (Fig. 255 A-D). Turon. Frankreich.
Tr. limbata d’Orb. Unteres Senon. Frankreich.
Tr. crenulata Lmk. Cenoman. Frankreich. Viele nahestehende Formen
in der oberen Kreide.
[Illustration: Fig. 255. Trigonia scabra Lmk. Turon. Uchaux, Dép. d.
l. Vaucluse. Linke Klappe. A von aussen. a = untere Grenze der Area;
a’ = Mittelfurche der Area; fe = Feldchen. B von innen. m = vorderer
Muskeleindruck, nach innen durch eine Leiste (l’) begrenzt; n =
hinterer Muskeleindruck; fn = Fussmuskeleindruck; ml = Mantellinie; mz₁
= vorderer, mz₃ = hinterer Leistenzahn; mz₂ = mittlerer Dreieckszahn;
ik = Innenkante, der Mittelfurche der Area entsprechend. C Wirbel und
Schloss von vorn. mz₂ = Vorderseite des Dreieckszahns; mz₁ = vorderer
Leistenzahn. D Wirbel und Schloss von hinten. a = Area; fe = Feldchen;
mz₂ = Hinterseite des Dreieckszahns; mz₃ = hinterer Leistenzahn; lp =
Ligamentplatte; ak = Arealkante.]
H. Pectinatae. Radiale Rippen. Area nur undeutlich von der Schale
geschieden. Tertiär und Lebend.
Tr. pectinata Lmk. Tertiär und Lebend. Australien.