Fam. Cupressocrinidae (Fig. 163 A-D).
Eine einzige Gattung mit den Merkmalen der Familie:
Cupressocrinus Gf. (Fig. 163 A-D). Der breite, niedrige Kelch besitzt
eine dicyclische Basis. Die Infrab. zu einer kleinen, fünfseitigen,
versteckten Scheibe verwachsen (C), die Parabas. (pb) auf der
Unterseite als 5 gewölbte Platten sichtbar. Die Seitenflächen
der Dorsalkapsel werden von 5 breiten, fünfeckigen Radialia (r)
eingenommen. Dieselben werden im Inneren des Kelches durch einen sog.
»Consolidationsapparat« (B) zusammengehalten, welcher aus 5 getheilten
und gefransten, blumenblattähnlichen, radialen »Muskelplatten« (or)
besteht, die seitlich mit einander verwachsen sind, und welche als eine
Scheibe die Leibeshöhle abschliessen. In der Mitte des Apparates bleibt
eine schwach fünfeckige Oeffnung (o), die wahrscheinlich noch von
Plättchen bedeckt war. Eine ovale Oeffnung zwischen den beiden hinteren
Muskelplatten ist der After (a). Als Ambulacralöffnungen werden die 5
runden, in der Mitte je einer Muskelplatte gelegenen Löcher gedeutet
(am), während auf der Oberfläche der Radial. ein axialer Canal (mc)
austritt, der sich als Dorsalcanal (D c) in die Armglieder fortsetzt.
Die Arme sind einfach, einzeilig und bauen sich aus relativ niedrigen,
breiten, sehr massiven Armgliedern (br) auf, welche mit einer tiefen
Rinne auf der Ventralseite versehen sind (D). Die Rinne wird durch
ein ventrales Perisom (D ps) getheilt. Die mehrgliedrigen Pinnulae
(p) sind nach innen eingerollt. Die Arme bilden auf dem Kelche eine
festgeschlossene Pyramide. Der Stiel wird von einem centralen und 4
peripherischen Canälen durchzogen (C). Mehrere Arten im Mitteldevon der
Eifel.