Es war sieben Uhr nachmittags; der Fürst schickte sich an, in den Park
zu gehen. Plötzlich erschien Lisaweta Prokofjewna ganz allein bei ihm
auf der Terrasse.
»_Erstens_: Daß du mir nicht zu denken wagst,« begann sie, »ich sei
hergekommen, um dich um Verzeihung zu bitten. Unsinn! Du allein bist der
Schuldige.«
Der Fürst schwieg.
»Bist du der Schuldige oder nicht?«
»In demselben Maße wie auch Sie. Übrigens bin weder ich es, noch sind
Sie es. Wir sind beide in nichts bewußt die Schuldigen. Vor drei Tagen
hielt ich mich allerdings für schuldig, doch jetzt habe ich nachgedacht
und eingesehen, daß das nicht richtig ist.«
»Also _so_ bist du! Nun gut; jetzt höre und setz' dich, denn ich habe
nicht die Absicht, noch lange so zu stehen.«
Sie setzten sich.
»_Zweitens_: Kein Wort über die Bengel. Ich werde hier sitzen und zehn
Minuten mit dir sprechen; ich bin gekommen, um mich bei dir nach etwas
zu erkundigen (du dachtest wohl schon weiß Gott was?), aber wenn du auch
nur mit einer Silbe die frechen Bengel erwähnst, stehe ich auf und gehe,
und dann ist es ein für allemal aus zwischen uns, damit du's weißt.«
»Gut, ich werde sie nicht erwähnen,« sagte der Fürst.
»Jetzt erlaube die Frage: Hast du vor zwei oder zweieinhalb Monaten, so
um Ostern herum, an Aglaja einen Brief zu schreiben versucht?«
»J--j--ja.«
»Zu welchem Zweck? Was stand im Brief? Zeig' ihn mir!«
Lisaweta Prokofjewnas Augen glühten, sie zitterte beinahe vor Ungeduld.
»Ich habe den Brief nicht,« sagte der Fürst verwundert, und ihm ward
entsetzlich angst und bange zumute; »wenn er noch existiert und ganz
ist, so befindet er sich im Besitze Aglaja Iwanownas.«
»Mach' keine Flausen! Was hast du in diesem Brief geschrieben?«
»Ich mache durchaus keine Flausen und ich brauche mich vor nichts zu
fürchten. Nur kann ich durchaus keinen Grund sehen, weshalb ich nicht
hätte schreiben sollen ...«
»Schweig! Später kannst du reden. Was stand in dem Brief? Weshalb bist
du rot geworden?«
Der Fürst dachte eine Weile nach.
»Ich kenne Ihre Gedanken nicht, Lisaweta Prokofjewna. Ich sehe nur, daß
dieser Brief Ihnen sehr mißfällt. Sie werden aber doch einsehen, daß ich
mich sehr wohl weigern könnte, auf diese Frage zu antworten. Doch um
Ihnen zu beweisen, daß ich nichts fürchte und durchaus nicht bereue, den
Brief geschrieben zu haben, und auch keineswegs deshalb erröte,« -- der
Fürst wurde fast noch einmal so rot -- »werde ich Ihnen Wort für Wort
den ganzen Brief hersagen, -- ich glaube, daß ich den Inhalt behalten
habe.«
Und der Fürst sagte tatsächlich aus dem Gedächtnis den ganzen Wortlaut
des Briefes her.
»Solch ein Blödsinn! Was soll denn das alles bedeuten, deiner Meinung
nach?« fragte Lisaweta Prokofjewna schroff, nachdem sie ungeheuer
aufmerksam die Wiedergabe des Briefes angehört hatte.
»Das weiß ich selbst nicht genau; ich weiß nur, daß ich gerade das
empfand, was ich schrieb. Ich hatte dort bisweilen Augenblicke, in denen
ich so voll Leben und voll ungeheurer Hoffnungen war ...«
»Was waren denn das für Hoffnungen?«
»Das ist schwer zu erklären, jedenfalls aber nicht eine solche, wie Sie
jetzt vielleicht annehmen. Eine Hoffnung ... nun, mit einem Wort,
Hoffnung auf die Zukunft und Freude darüber, daß ich in Rußland
vielleicht kein Fremder bin, kein Ausländer. Es gefiel mir plötzlich
ganz unsäglich im Vaterland. Und an einem sonnigen Morgen setzte ich
mich hin und schrieb an sie diesen Brief; weshalb gerade an sie -- das
weiß ich nicht. Mitunter sehnt man sich doch nach einem Freunde ... so
werde ich mich damals wohl auch nach einem Freunde gesehnt haben ...«
fügte der Fürst nach kurzem Schweigen hinzu.
»Sag' mal: bist du etwa in sie verliebt?«
»N--nein. Ich ... ich habe an sie wie meine Schwester geschrieben; ich
unterschrieb mich ja auch >Ihr Bruder<.«
»Hmhm! absichtlich; ich verstehe.«
»Es fällt mir sehr schwer, Ihnen auf diese Fragen zu antworten, Lisaweta
Prokofjewna.«
»Ich weiß, daß es dir schwerfällt, aber was geht das mich an, ob es dir
schwerfällt. Höre, sag' mir die Wahrheit, antworte mir wie deinem Gott:
lügst du mir da was vor oder lügst du nicht?«
»Ich lüge nicht.«
»Ist es wirklich wahr, daß du nicht verliebt bist?«
»Ich ... ich glaube, daß es wahr ist.«
»Sieh mal an! -- >ich glaube<! Der Bengel hat ihn übergeben?«
»Ich hatte Nikolai Ardalionytsch gebeten ...«
»Der Bengel! Der Bengel!« unterbrach ihn Lisaweta Prokofjewna zornig.
»Einen Nikolai Ardalionytsch kenne ich überhaupt nicht! Der Bengel heißt
er!«
»Nikolai Ardalionytsch ...«
»Der Bengel, sag' ich dir!«
»Nein, er heißt nicht der Bengel, sondern Nikolai Ardalionytsch,«
widersprach fest, wenn auch ziemlich leise, der Fürst.
»Nun gut, mein Täubchen, gut! Das werde ich dir nicht vergessen!«
Sie kämpfte ihre Erregung nieder und erholte sich ein Weilchen.
»Aber was ist das mit dem >armen Ritter<?«
»Das weiß ich nicht; davon habe ich keine Ahnung; wohl ein Scherz, denke
ich.«
»Sehr angenehm, das plötzlich zu erfahren! Sollte sie es wirklich
fertiggebracht haben, sich für dich zu interessieren? Hat dich doch
selbst noch einen >Narren< und >Idioten< genannt.«
»Das hätten Sie mir auch nicht zu sagen brauchen,« bemerkte der Fürst
vorwurfsvoll, wenn auch sehr leise.
»Sei nicht bös. Sie ist ein eigenwilliges, verrücktes, verzogenes
Mädchen, -- liebt sie, so wird sie unbedingt vor den anderen über ihn
herziehen und ihn verspotten; ich war genau so. Nur, bitte, triumphier'
deshalb noch nicht, mein Täubchen, noch ist sie nicht dein! Niemals
werde ich das glauben! Ich sage es dir, damit du jetzt gleich deine
Maßregeln ergreifen kannst. Hör' mal, schwöre mir, daß du nicht mit
_jener_ verheiratet bist.«
»Lisaweta Prokofjewna! Was fällt Ihnen ein? Erbarmen Sie sich!« Der
Fürst sprang fast vom Stuhl auf.
»Aber fast hättest du sie doch geheiratet?«
»Fast hätte ich sie geheiratet,« murmelte der Fürst, zu Boden blickend,
und er senkte den Kopf tiefer.
»Was, bist du dann etwa in _sie_ verliebt, wenn es so ist? Bist du jetzt
_ihretwegen_ hergekommen? Wegen _jener_?«
»Ich bin nicht deshalb hergekommen, um zu heiraten,« antwortete der
Fürst.
»Gibt es für dich etwas in der Welt, was dir heilig ist?«
»Ja.«
»Schwöre mir, daß du nicht deshalb gekommen bist, um _jene_ zu
heiraten.«
»Ich schwöre es!«
»Ich glaube dir; komm, gib mir einen Kuß. So, endlich kann man freier
aufatmen. Doch wisse: Aglaja liebt dich nicht, richte dich danach, und
solange ich lebe, wird sie nicht die Deine werden! Hast du gehört?«
»Ich habe gehört.«
Der Fürst errötete dermaßen, daß er Lisaweta Prokofjewna überhaupt nicht
anzusehen wagte.
»Merk' dir's. Ich habe dich wie die Vorsehung selbst erwartet -- bist es
natürlich nicht wert gewesen! Ich habe mein Kissen in jeder Nacht mit
Tränen benetzt -- nicht deinetwegen, mein Täubchen, beunruhige dich
nicht, ich habe noch ein ganz anderes, mein eigenes Leid, ewig ein und
dasselbe. Nein, da gab es einen anderen Grund, weshalb ich dich mit
einer solchen Ungeduld erwartete: ich glaube immer noch, daß dich Gott
der Herr selbst zu mir gesandt hat, als Freund und leiblichen Bruder.
Ich habe doch keine Menschenseele außer der alten Bjelokonskaja, aber
auch die ist jetzt fortgeflogen, und außerdem ist sie vor Alter auch
noch dumm geworden. Jetzt antworte mir einfach _ja_ oder nein: Weißt du,
weshalb _sie_ an jenem Abend Jewgenij Pawlowitsch das zurief?«
»Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß ich weder daran irgendwie beteiligt
bin, noch sonst etwas von ihren Beweggründen weiß.«
»Genug, ich glaube es dir. Jetzt denke ich auch anders darüber, aber
gestern noch, gestern morgen noch beschuldigte ich in allem Jewgenij
Pawlowitsch. Die ganzen ersten vierundzwanzig Stunden bis gestern
morgen, den Morgen noch mitgerechnet. Jetzt muß ich den anderen
natürlich beistimmen: es liegt ja doch auf der Hand, daß man ihn hier
aus irgendeinem Grunde und zu irgendeinem Zweck zum Narren gehabt hat.
Das allein ist schon verdächtig! -- und kann auch nichts Gutes
verheißen! Aber Aglaja bekommt er doch nicht, das sage ich dir! Mag er
hundertmal ein guter Mensch sein, aber dabei bleibt es. Früher war ich
noch unschlüssig, aber jetzt steht es fest: >Legt mich zuerst in den
Sarg und begrabt mich, dann könnt ihr sie verheiraten!< -- sieh, das
habe ich heute in kurzen Worten Iwan Fedorowitsch erklärt. Siehst du
jetzt, daß ich dir vertraue, siehst du es?«
»Ich sehe es und verstehe es.«
Lisaweta Prokofjewna blickte den Fürsten durchdringend an: vielleicht
wollte sie gar zu gern erfahren, welch einen Eindruck diese Mitteilung
betreffs Jewgenij Pawlowitsch auf ihn gemacht hatte.
»Von Gawrila Iwolgin weißt du nichts?«
»Doch ... ich weiß sehr vieles.«
»Weißt du oder weißt du es noch nicht, daß er mit Aglaja
korrespondiert?«
»Nein, davon wußte ich noch nichts!« Der Fürst war im ersten Augenblick
sogar ein wenig zusammengezuckt. »Wie, Sie sagen, Gawrila Ardalionytsch
korrespondiere mit Aglaja Iwanowna? Unmöglich!«
»Erst seit kurzem. Hier hat die Schwester ihm den ganzen Winter den Weg
gebahnt, wie eine Ratte hat sie gearbeitet und genagt.«
»Ich glaube es nicht,« sagte der Fürst überzeugt nach kurzem Nachdenken,
und seine Aufregung legte sich. »Wenn es wahr wäre, würde ich es
bestimmt gewußt haben.«
»Du glaubst wohl, daß er dann zu dir gekommen wäre, um an deiner Brust
unter Tränen sein Herz auszuschütten! Du bist mir mal eine heilige
Unschuld! Alle betrügen dich doch wie ... wie ... Und du schämst dich
gar nicht, ihm dein Vertrauen zu schenken? Siehst du denn wirklich
nicht, daß er dich wie einen dummen Jungen betrogen hat?«
»Ich weiß es, daß er mich bisweilen betrügt,« gab der Fürst wider Willen
halblaut zu, »und er weiß, daß ich es weiß ...« fügte er noch hinzu.
»Wissen, daß man betrogen wird, und dabei doch vertrauen! Das fehlte
gerade noch! Übrigens, von dir war auch nichts anderes zu erwarten.
Worüber wundere ich mich noch? Großer Gott! Hat man jemals solch einen
Menschen gesehen! Pfui! Aber weißt du auch, daß dieser Ganjka oder diese
Warjka sie mit Nastassja Filippowna in Beziehungen gebracht haben?«
»Wen?!« stieß der Fürst entsetzt hervor.
»Aglaja.«
»Das glaube ich nicht! Das kann nicht sein! Zu welchem Zweck denn
eigentlich?«
Er sprang vom Stuhle auf.
»Auch ich glaube nicht daran, obwohl es Beweise dafür gibt. Sie ist doch
ein eigenwilliges Mädchen, ein phantastisches Mädchen, ein verrücktes
Mädchen! Und böse, böse, böse ist sie! Tausend Jahre werde ich
behaupten, daß sie böse ist! Alle sind sie jetzt bei mir so, selbst
diese Alexandra, dieses begossene Huhn, -- doch die ist mir schon
entwachsen. Aber auch ich glaube noch nicht daran! Vielleicht weil ich
nicht glauben will,« fügte sie wie zu sich selbst hinzu. »Weshalb bist
du nicht gekommen?« wandte sie sich plötzlich wieder an den Fürsten.
»Weshalb bist du in diesen drei Tagen nicht zu uns gekommen?«
wiederholte sie in höchster Ungeduld ihre Frage.
Der Fürst begann seine Gründe aufzuzählen, doch sie unterbrach ihn
wieder.
»Alle halten sie dich für dumm und betrügen dich, daß man es nicht mit
ansehen kann! Du bist gestern in der Stadt gewesen, -- ich könnte
wetten, daß du diesen Spitzbuben auf den Knien gebeten hast, die
zehntausend Rubel anzunehmen!«
»Durchaus nicht, ich habe nicht einmal daran gedacht. Ich habe ihn
überhaupt nicht gesehen ... und außerdem ist er kein Spitzbube. Ich habe
von ihm einen Brief erhalten.«
»Zeig' ihn her!«
Der Fürst zog seine Brieftasche hervor, entnahm ihr den Brief und
reichte ihn ihr. Lisaweta Prokofjewna las folgendes:
»Sehr geehrter Herr!
Ich habe natürlich in den Augen der Leute nicht das geringste Recht,
Eigenliebe zu besitzen. Nach ihrer Meinung bin ich viel zu gering
dazu. Doch das ist die Meinung der Leute, nicht Ihre Meinung. Ich
habe mich überzeugt, daß Sie, geehrter Herr, vielleicht besser sind
als alle anderen. Ich bin nicht mehr mit Doktorenko einverstanden,
in diesem Punkt sind unsere Ansichten jetzt ganz verschieden. Ich
werde niemals auch nur eine Kopeke von Ihnen annehmen, doch Sie
haben meiner Mutter geholfen, und so muß ich Ihnen dankbar sein,
wenn auch nur aus Schwäche. Ich beurteile Sie jetzt anders und habe
es für nötig befunden, Sie davon zu benachrichtigen. Ich nehme an,
daß es zwischen uns nach dem Vorgefallenen keinerlei Beziehungen
mehr geben kann.
Antip Burdowskij.
P. S. Die an den zweihundertfünfzig Rubeln fehlende Summe wird Ihnen
mit der Zeit sicher zurückgezahlt werden.«
»Solch ein Blödsinn!« sagte Lisaweta Prokofjewna verächtlich und warf
den Brief auf den Tisch. »Nicht der Mühe wert, daß man's liest. Was
lachst du?«
»Gestehen Sie es doch nur, daß es Ihnen sehr lieb war, diesen Brief zu
lesen.«
»Was! Diesen von Eitelkeit durchtränkten Blödsinn? Ja, siehst du denn
nicht, daß sie vor Stolz, Ehrgeiz und Ruhmsucht alle einfach den
Verstand verloren haben?«
»Ja, aber er hat doch gewissermaßen um Entschuldigung gebeten, und das
ist ihm um so schwerer gefallen, je größer sein Stolz und sein Ehrgeiz
sind. Oh, was für ein kleines Kind Sie sind, Lisaweta Prokofjewna!«
»Wa... du willst wohl eine Ohrfeige von mir haben?!«
»Nein, das will ich durchaus nicht. Ich sage es deshalb, weil Sie sich
über den Brief freuen und Ihre Freude doch nicht eingestehen wollen.
Weshalb schämen Sie sich Ihrer Gefühle? Und das ist doch bei Ihnen in
allem so.«
»Daß du deinen Fuß jetzt nicht mehr über meine Schwelle setzt!« Lisaweta
Prokofjewna fuhr, bleich vor Zorn, vom Stuhle auf. »Daß du mir nie im
Leben mehr unter die Augen kommst!«
»Aber nach drei Tagen werden Sie doch selbst kommen und mich zu sich
auffordern ... Nun, schämen Sie sich denn nicht? Das sind doch Ihre
besten Gefühle, weshalb verleugnen Sie sie? Damit quälen Sie sich doch
nur selbst.«
»Ich sterbe eher -- als daß ich zu dir komme! Auch deinen Namen werde
ich vergessen!! Hab' es schon!!!«
Und fast rasend vor Zorn wandte sie sich zur Treppe.
»Mir ist ja ohnehin verboten, Ihr Haus zu besuchen!« rief ihr der Fürst
nach.
»Wa--as? Wer hat's dir verboten?«
Wie mit der Nadel gestochen, fuhr sie zusammen und im Augenblick kehrte
sie sich zurück.
Der Fürst war etwas unschlüssig: er fühlte, daß er sich unbedacht
verraten hatte.
»Wer hat es dir verboten?« fuhr ihn Lisaweta Prokofjewna in höchster
Empörung an.
»Aglaja Iwanowna ...«
»Wann? So sprich doch!!!«
»Heute morgen schickte sie mir einen Zettel; ich dürfe es nicht mehr
wagen, bei Ihnen zu erscheinen.«
Lisaweta Prokofjewna stand wie erstarrt vor ihm, doch ihre Gedanken
arbeiteten.
»Was hat sie geschickt? Durch wen? Den Bengel? Mündlich?« fuhr sie
plötzlich wieder auf.
»Ich habe einen Zettel erhalten,« sagte der Fürst.
»Wie? Gib ihn her! Sofort!«
Der Fürst dachte einen Augenblick nach, zog aber dann doch aus seiner
Westentasche ein gewöhnliches Stück Papier hervor, auf dem geschrieben
stand:
»Fürst Lew Nikolajewitsch!
Wenn Sie nach allem, was geschehen ist, mich noch durch den Besuch
unserer Villa in Erstaunen setzen sollten, so werden Sie mich,
dessen können Sie sicher sein, nicht unter der Zahl der Erfreuten
finden.