XII.

Es war sieben Uhr nachmittags; der Fürst schickte sich an, in den Park

zu gehen. Plötzlich erschien Lisaweta Prokofjewna ganz allein bei ihm

auf der Terrasse.

»_Erstens_: Daß du mir nicht zu denken wagst,« begann sie, »ich sei

hergekommen, um dich um Verzeihung zu bitten. Unsinn! Du allein bist der

Schuldige.«

Der Fürst schwieg.

»Bist du der Schuldige oder nicht?«

»In demselben Maße wie auch Sie. Übrigens bin weder ich es, noch sind

Sie es. Wir sind beide in nichts bewußt die Schuldigen. Vor drei Tagen

hielt ich mich allerdings für schuldig, doch jetzt habe ich nachgedacht

und eingesehen, daß das nicht richtig ist.«

»Also _so_ bist du! Nun gut; jetzt höre und setz' dich, denn ich habe

nicht die Absicht, noch lange so zu stehen.«

Sie setzten sich.

»_Zweitens_: Kein Wort über die Bengel. Ich werde hier sitzen und zehn

Minuten mit dir sprechen; ich bin gekommen, um mich bei dir nach etwas

zu erkundigen (du dachtest wohl schon weiß Gott was?), aber wenn du auch

nur mit einer Silbe die frechen Bengel erwähnst, stehe ich auf und gehe,

und dann ist es ein für allemal aus zwischen uns, damit du's weißt.«

»Gut, ich werde sie nicht erwähnen,« sagte der Fürst.

»Jetzt erlaube die Frage: Hast du vor zwei oder zweieinhalb Monaten, so

um Ostern herum, an Aglaja einen Brief zu schreiben versucht?«

»J--j--ja.«

»Zu welchem Zweck? Was stand im Brief? Zeig' ihn mir!«

Lisaweta Prokofjewnas Augen glühten, sie zitterte beinahe vor Ungeduld.

»Ich habe den Brief nicht,« sagte der Fürst verwundert, und ihm ward

entsetzlich angst und bange zumute; »wenn er noch existiert und ganz

ist, so befindet er sich im Besitze Aglaja Iwanownas.«

»Mach' keine Flausen! Was hast du in diesem Brief geschrieben?«

»Ich mache durchaus keine Flausen und ich brauche mich vor nichts zu

fürchten. Nur kann ich durchaus keinen Grund sehen, weshalb ich nicht

hätte schreiben sollen ...«

»Schweig! Später kannst du reden. Was stand in dem Brief? Weshalb bist

du rot geworden?«

Der Fürst dachte eine Weile nach.

»Ich kenne Ihre Gedanken nicht, Lisaweta Prokofjewna. Ich sehe nur, daß

dieser Brief Ihnen sehr mißfällt. Sie werden aber doch einsehen, daß ich

mich sehr wohl weigern könnte, auf diese Frage zu antworten. Doch um

Ihnen zu beweisen, daß ich nichts fürchte und durchaus nicht bereue, den

Brief geschrieben zu haben, und auch keineswegs deshalb erröte,« -- der

Fürst wurde fast noch einmal so rot -- »werde ich Ihnen Wort für Wort

den ganzen Brief hersagen, -- ich glaube, daß ich den Inhalt behalten

habe.«

Und der Fürst sagte tatsächlich aus dem Gedächtnis den ganzen Wortlaut

des Briefes her.

»Solch ein Blödsinn! Was soll denn das alles bedeuten, deiner Meinung

nach?« fragte Lisaweta Prokofjewna schroff, nachdem sie ungeheuer

aufmerksam die Wiedergabe des Briefes angehört hatte.

»Das weiß ich selbst nicht genau; ich weiß nur, daß ich gerade das

empfand, was ich schrieb. Ich hatte dort bisweilen Augenblicke, in denen

ich so voll Leben und voll ungeheurer Hoffnungen war ...«

»Was waren denn das für Hoffnungen?«

»Das ist schwer zu erklären, jedenfalls aber nicht eine solche, wie Sie

jetzt vielleicht annehmen. Eine Hoffnung ... nun, mit einem Wort,

Hoffnung auf die Zukunft und Freude darüber, daß ich in Rußland

vielleicht kein Fremder bin, kein Ausländer. Es gefiel mir plötzlich

ganz unsäglich im Vaterland. Und an einem sonnigen Morgen setzte ich

mich hin und schrieb an sie diesen Brief; weshalb gerade an sie -- das

weiß ich nicht. Mitunter sehnt man sich doch nach einem Freunde ... so

werde ich mich damals wohl auch nach einem Freunde gesehnt haben ...«

fügte der Fürst nach kurzem Schweigen hinzu.

»Sag' mal: bist du etwa in sie verliebt?«

»N--nein. Ich ... ich habe an sie wie meine Schwester geschrieben; ich

unterschrieb mich ja auch >Ihr Bruder<.«

»Hmhm! absichtlich; ich verstehe.«

»Es fällt mir sehr schwer, Ihnen auf diese Fragen zu antworten, Lisaweta

Prokofjewna.«

»Ich weiß, daß es dir schwerfällt, aber was geht das mich an, ob es dir

schwerfällt. Höre, sag' mir die Wahrheit, antworte mir wie deinem Gott:

lügst du mir da was vor oder lügst du nicht?«

»Ich lüge nicht.«

»Ist es wirklich wahr, daß du nicht verliebt bist?«

»Ich ... ich glaube, daß es wahr ist.«

»Sieh mal an! -- >ich glaube<! Der Bengel hat ihn übergeben?«

»Ich hatte Nikolai Ardalionytsch gebeten ...«

»Der Bengel! Der Bengel!« unterbrach ihn Lisaweta Prokofjewna zornig.

»Einen Nikolai Ardalionytsch kenne ich überhaupt nicht! Der Bengel heißt

er!«

»Nikolai Ardalionytsch ...«

»Der Bengel, sag' ich dir!«

»Nein, er heißt nicht der Bengel, sondern Nikolai Ardalionytsch,«

widersprach fest, wenn auch ziemlich leise, der Fürst.

»Nun gut, mein Täubchen, gut! Das werde ich dir nicht vergessen!«

Sie kämpfte ihre Erregung nieder und erholte sich ein Weilchen.

»Aber was ist das mit dem >armen Ritter<?«

»Das weiß ich nicht; davon habe ich keine Ahnung; wohl ein Scherz, denke

ich.«

»Sehr angenehm, das plötzlich zu erfahren! Sollte sie es wirklich

fertiggebracht haben, sich für dich zu interessieren? Hat dich doch

selbst noch einen >Narren< und >Idioten< genannt.«

»Das hätten Sie mir auch nicht zu sagen brauchen,« bemerkte der Fürst

vorwurfsvoll, wenn auch sehr leise.

»Sei nicht bös. Sie ist ein eigenwilliges, verrücktes, verzogenes

Mädchen, -- liebt sie, so wird sie unbedingt vor den anderen über ihn

herziehen und ihn verspotten; ich war genau so. Nur, bitte, triumphier'

deshalb noch nicht, mein Täubchen, noch ist sie nicht dein! Niemals

werde ich das glauben! Ich sage es dir, damit du jetzt gleich deine

Maßregeln ergreifen kannst. Hör' mal, schwöre mir, daß du nicht mit

_jener_ verheiratet bist.«

»Lisaweta Prokofjewna! Was fällt Ihnen ein? Erbarmen Sie sich!« Der

Fürst sprang fast vom Stuhl auf.

»Aber fast hättest du sie doch geheiratet?«

»Fast hätte ich sie geheiratet,« murmelte der Fürst, zu Boden blickend,

und er senkte den Kopf tiefer.

»Was, bist du dann etwa in _sie_ verliebt, wenn es so ist? Bist du jetzt

_ihretwegen_ hergekommen? Wegen _jener_?«

»Ich bin nicht deshalb hergekommen, um zu heiraten,« antwortete der

Fürst.

»Gibt es für dich etwas in der Welt, was dir heilig ist?«

»Ja.«

»Schwöre mir, daß du nicht deshalb gekommen bist, um _jene_ zu

heiraten.«

»Ich schwöre es!«

»Ich glaube dir; komm, gib mir einen Kuß. So, endlich kann man freier

aufatmen. Doch wisse: Aglaja liebt dich nicht, richte dich danach, und

solange ich lebe, wird sie nicht die Deine werden! Hast du gehört?«

»Ich habe gehört.«

Der Fürst errötete dermaßen, daß er Lisaweta Prokofjewna überhaupt nicht

anzusehen wagte.

»Merk' dir's. Ich habe dich wie die Vorsehung selbst erwartet -- bist es

natürlich nicht wert gewesen! Ich habe mein Kissen in jeder Nacht mit

Tränen benetzt -- nicht deinetwegen, mein Täubchen, beunruhige dich

nicht, ich habe noch ein ganz anderes, mein eigenes Leid, ewig ein und

dasselbe. Nein, da gab es einen anderen Grund, weshalb ich dich mit

einer solchen Ungeduld erwartete: ich glaube immer noch, daß dich Gott

der Herr selbst zu mir gesandt hat, als Freund und leiblichen Bruder.

Ich habe doch keine Menschenseele außer der alten Bjelokonskaja, aber

auch die ist jetzt fortgeflogen, und außerdem ist sie vor Alter auch

noch dumm geworden. Jetzt antworte mir einfach _ja_ oder nein: Weißt du,

weshalb _sie_ an jenem Abend Jewgenij Pawlowitsch das zurief?«

»Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß ich weder daran irgendwie beteiligt

bin, noch sonst etwas von ihren Beweggründen weiß.«

»Genug, ich glaube es dir. Jetzt denke ich auch anders darüber, aber

gestern noch, gestern morgen noch beschuldigte ich in allem Jewgenij

Pawlowitsch. Die ganzen ersten vierundzwanzig Stunden bis gestern

morgen, den Morgen noch mitgerechnet. Jetzt muß ich den anderen

natürlich beistimmen: es liegt ja doch auf der Hand, daß man ihn hier

aus irgendeinem Grunde und zu irgendeinem Zweck zum Narren gehabt hat.

Das allein ist schon verdächtig! -- und kann auch nichts Gutes

verheißen! Aber Aglaja bekommt er doch nicht, das sage ich dir! Mag er

hundertmal ein guter Mensch sein, aber dabei bleibt es. Früher war ich

noch unschlüssig, aber jetzt steht es fest: >Legt mich zuerst in den

Sarg und begrabt mich, dann könnt ihr sie verheiraten!< -- sieh, das

habe ich heute in kurzen Worten Iwan Fedorowitsch erklärt. Siehst du

jetzt, daß ich dir vertraue, siehst du es?«

»Ich sehe es und verstehe es.«

Lisaweta Prokofjewna blickte den Fürsten durchdringend an: vielleicht

wollte sie gar zu gern erfahren, welch einen Eindruck diese Mitteilung

betreffs Jewgenij Pawlowitsch auf ihn gemacht hatte.

»Von Gawrila Iwolgin weißt du nichts?«

»Doch ... ich weiß sehr vieles.«

»Weißt du oder weißt du es noch nicht, daß er mit Aglaja

korrespondiert?«

»Nein, davon wußte ich noch nichts!« Der Fürst war im ersten Augenblick

sogar ein wenig zusammengezuckt. »Wie, Sie sagen, Gawrila Ardalionytsch

korrespondiere mit Aglaja Iwanowna? Unmöglich!«

»Erst seit kurzem. Hier hat die Schwester ihm den ganzen Winter den Weg

gebahnt, wie eine Ratte hat sie gearbeitet und genagt.«

»Ich glaube es nicht,« sagte der Fürst überzeugt nach kurzem Nachdenken,

und seine Aufregung legte sich. »Wenn es wahr wäre, würde ich es

bestimmt gewußt haben.«

»Du glaubst wohl, daß er dann zu dir gekommen wäre, um an deiner Brust

unter Tränen sein Herz auszuschütten! Du bist mir mal eine heilige

Unschuld! Alle betrügen dich doch wie ... wie ... Und du schämst dich

gar nicht, ihm dein Vertrauen zu schenken? Siehst du denn wirklich

nicht, daß er dich wie einen dummen Jungen betrogen hat?«

»Ich weiß es, daß er mich bisweilen betrügt,« gab der Fürst wider Willen

halblaut zu, »und er weiß, daß ich es weiß ...« fügte er noch hinzu.

»Wissen, daß man betrogen wird, und dabei doch vertrauen! Das fehlte

gerade noch! Übrigens, von dir war auch nichts anderes zu erwarten.

Worüber wundere ich mich noch? Großer Gott! Hat man jemals solch einen

Menschen gesehen! Pfui! Aber weißt du auch, daß dieser Ganjka oder diese

Warjka sie mit Nastassja Filippowna in Beziehungen gebracht haben?«

»Wen?!« stieß der Fürst entsetzt hervor.

»Aglaja.«

»Das glaube ich nicht! Das kann nicht sein! Zu welchem Zweck denn

eigentlich?«

Er sprang vom Stuhle auf.

»Auch ich glaube nicht daran, obwohl es Beweise dafür gibt. Sie ist doch

ein eigenwilliges Mädchen, ein phantastisches Mädchen, ein verrücktes

Mädchen! Und böse, böse, böse ist sie! Tausend Jahre werde ich

behaupten, daß sie böse ist! Alle sind sie jetzt bei mir so, selbst

diese Alexandra, dieses begossene Huhn, -- doch die ist mir schon

entwachsen. Aber auch ich glaube noch nicht daran! Vielleicht weil ich

nicht glauben will,« fügte sie wie zu sich selbst hinzu. »Weshalb bist

du nicht gekommen?« wandte sie sich plötzlich wieder an den Fürsten.

»Weshalb bist du in diesen drei Tagen nicht zu uns gekommen?«

wiederholte sie in höchster Ungeduld ihre Frage.

Der Fürst begann seine Gründe aufzuzählen, doch sie unterbrach ihn

wieder.

»Alle halten sie dich für dumm und betrügen dich, daß man es nicht mit

ansehen kann! Du bist gestern in der Stadt gewesen, -- ich könnte

wetten, daß du diesen Spitzbuben auf den Knien gebeten hast, die

zehntausend Rubel anzunehmen!«

»Durchaus nicht, ich habe nicht einmal daran gedacht. Ich habe ihn

überhaupt nicht gesehen ... und außerdem ist er kein Spitzbube. Ich habe

von ihm einen Brief erhalten.«

»Zeig' ihn her!«

Der Fürst zog seine Brieftasche hervor, entnahm ihr den Brief und

reichte ihn ihr. Lisaweta Prokofjewna las folgendes:

»Sehr geehrter Herr!

Ich habe natürlich in den Augen der Leute nicht das geringste Recht,

Eigenliebe zu besitzen. Nach ihrer Meinung bin ich viel zu gering

dazu. Doch das ist die Meinung der Leute, nicht Ihre Meinung. Ich

habe mich überzeugt, daß Sie, geehrter Herr, vielleicht besser sind

als alle anderen. Ich bin nicht mehr mit Doktorenko einverstanden,

in diesem Punkt sind unsere Ansichten jetzt ganz verschieden. Ich

werde niemals auch nur eine Kopeke von Ihnen annehmen, doch Sie

haben meiner Mutter geholfen, und so muß ich Ihnen dankbar sein,

wenn auch nur aus Schwäche. Ich beurteile Sie jetzt anders und habe

es für nötig befunden, Sie davon zu benachrichtigen. Ich nehme an,

daß es zwischen uns nach dem Vorgefallenen keinerlei Beziehungen

mehr geben kann.

Antip Burdowskij.

P. S. Die an den zweihundertfünfzig Rubeln fehlende Summe wird Ihnen

mit der Zeit sicher zurückgezahlt werden.«

»Solch ein Blödsinn!« sagte Lisaweta Prokofjewna verächtlich und warf

den Brief auf den Tisch. »Nicht der Mühe wert, daß man's liest. Was

lachst du?«

»Gestehen Sie es doch nur, daß es Ihnen sehr lieb war, diesen Brief zu

lesen.«

»Was! Diesen von Eitelkeit durchtränkten Blödsinn? Ja, siehst du denn

nicht, daß sie vor Stolz, Ehrgeiz und Ruhmsucht alle einfach den

Verstand verloren haben?«

»Ja, aber er hat doch gewissermaßen um Entschuldigung gebeten, und das

ist ihm um so schwerer gefallen, je größer sein Stolz und sein Ehrgeiz

sind. Oh, was für ein kleines Kind Sie sind, Lisaweta Prokofjewna!«

»Wa... du willst wohl eine Ohrfeige von mir haben?!«

»Nein, das will ich durchaus nicht. Ich sage es deshalb, weil Sie sich

über den Brief freuen und Ihre Freude doch nicht eingestehen wollen.

Weshalb schämen Sie sich Ihrer Gefühle? Und das ist doch bei Ihnen in

allem so.«

»Daß du deinen Fuß jetzt nicht mehr über meine Schwelle setzt!« Lisaweta

Prokofjewna fuhr, bleich vor Zorn, vom Stuhle auf. »Daß du mir nie im

Leben mehr unter die Augen kommst!«

»Aber nach drei Tagen werden Sie doch selbst kommen und mich zu sich

auffordern ... Nun, schämen Sie sich denn nicht? Das sind doch Ihre

besten Gefühle, weshalb verleugnen Sie sie? Damit quälen Sie sich doch

nur selbst.«

»Ich sterbe eher -- als daß ich zu dir komme! Auch deinen Namen werde

ich vergessen!! Hab' es schon!!!«

Und fast rasend vor Zorn wandte sie sich zur Treppe.

»Mir ist ja ohnehin verboten, Ihr Haus zu besuchen!« rief ihr der Fürst

nach.

»Wa--as? Wer hat's dir verboten?«

Wie mit der Nadel gestochen, fuhr sie zusammen und im Augenblick kehrte

sie sich zurück.

Der Fürst war etwas unschlüssig: er fühlte, daß er sich unbedacht

verraten hatte.

»Wer hat es dir verboten?« fuhr ihn Lisaweta Prokofjewna in höchster

Empörung an.

»Aglaja Iwanowna ...«

»Wann? So sprich doch!!!«

»Heute morgen schickte sie mir einen Zettel; ich dürfe es nicht mehr

wagen, bei Ihnen zu erscheinen.«

Lisaweta Prokofjewna stand wie erstarrt vor ihm, doch ihre Gedanken

arbeiteten.

»Was hat sie geschickt? Durch wen? Den Bengel? Mündlich?« fuhr sie

plötzlich wieder auf.

»Ich habe einen Zettel erhalten,« sagte der Fürst.

»Wie? Gib ihn her! Sofort!«

Der Fürst dachte einen Augenblick nach, zog aber dann doch aus seiner

Westentasche ein gewöhnliches Stück Papier hervor, auf dem geschrieben

stand:

»Fürst Lew Nikolajewitsch!

Wenn Sie nach allem, was geschehen ist, mich noch durch den Besuch

unserer Villa in Erstaunen setzen sollten, so werden Sie mich,

dessen können Sie sicher sein, nicht unter der Zahl der Erfreuten

finden.

Sämtliche Werke 3-4 · 第 45 / 75 题