TONI: Er ist es! ... Endlich!
FRAU SELICKE: Ach! -- Ach! -- Mein Herz! -- Mein Herz! Die Angst
drückt's mir ab!
WALTER (aus der Kammer): Mutterchen! Kommt er?!
FRAU SELICKE: Still! Schlaf!
TONI: Er ist auf der Treppe! -- Hinten! (Sie ist auf Frau Selicke zu
getreten.)
FRAU SELICKE: Ich renne fort! ... Ach! Wohin?
TONI: Sei ruhig, Mutterchen!
FRAU SELICKE: Ach, meine Angst! Meine Angst! ... Pass auf! ... Es giebt
'n Unglück! Das arme Kind! ...
TONI (stützt sie): Beruhige Dich doch, Mutterchen! Er ist ja gar nicht
so schlimm, wie er immer thut!
FRAU SELICKE: Ach, trotzdem! ... Meine Nerven sind ja so schwach! Alles
nimmt mich so mit!
TONI: Der Vater ... Nein! 's is wahr .. hach!
FRAU SELICKE: Mich schwindelt! ... Mir .. is .... zum Umkomm'n! (Stützt
sich gegen Toni.) Horch! ... Er kommt heut wieder hinten rum! Ach, mein
Herz! .. Mein Herz! .. Fühl mal!
WALTER (aus der Kammer in höchster Angst): Mutterchen! Mutterchen! Es
pumpert gegen die Küchenthür!
FRAU SELICKE: Ach Gott, ach Gott! Is der schwer! ... Ruhig, Walter! Sei
still, mein Junge! ... Thu, als ob Du schläfst! ... Toni, mach auf!
TONI: Ja! Geh so lang' vorn raus, Mutterchen! Auf alle Fälle! (Toni ab
in die Küche mit der Lampe. Frau Selicke steht einen Augenblick nach der
Küche hin lauschend. Zittert. Presst beide Hände aufs Herz. Geht dann
auf die Flurthür zu. -- Es poltert in der Küche. Schwere Schritte. Eine
tiefe Bassstimme. Lustiges Lachen. -- Frau Selicke verschwindet schnell
im Flur. Die Küchenthür wird aufgestossen. Noch hinter der Scene die
Stimme Selicke's: »Na? .. _Tönchen_ .. _Tööönchen_ ..«)
SELICKE (tritt in die Stube, welche in diesem Augenblicke nur vom
Mondlicht und von dem Licht der Lampe, das aus der Küche in die Stube
fällt, hell ist. Selicke: ein grosser, breitschultriger Mann mit
schwarzgrauem Vollbart. Schwarzer Sonntagsanzug unter dem offenstehenden
Ueberrock. Er schleift einen kleinen Christbaum hinter sich her; aus den
Taschen sieht Papier von Packeten und Düten vor. Unter den Arm hat er
eine grosse, weisse Düte gequetscht. Er ist angetrunken. Taumelt aber
nur sehr wenig und spricht alles deutlich, nur etwas langsam und
schwerfällig. Sagt in sehr guter Laune): Na?! ... Habt Ihr wieder kein
Licht. Ihr Tausendsakramenter. Ihr? ... Hm? ... (Lacht fortwährend leise
vor sich hin, nickt mit dem Kopf und macht ein pfiffiges Gesicht, als
wenn er eine Ueberraschung vor hätte. Toni kommt ihm mit der Lampe nach.
Setzt sie auf den Sophatisch.) Huaach! ... Ne! Wird man -- müde .. wenn
man so auf dem Weihnachtsmarkt rumläuft? ... (Lacht und blinzelt Toni
zu, die am Sophatisch in seiner Nähe steht.) ... 'n hübscher Baum --
hbf! -- hä? ... Holt man morgen früh gleich die -- hb! -- Hütsche vom
Boden! -- Da! Nimm ihn _hin_! -- (Giebt Toni den Baum; thut scherzhaft,
als wenn er sie erschrecken wollte. Sie lächelt gezwungen und stellt den
Baum bei Seite. Er lacht, wendet sich dann zum Tische und fängt an seine
Taschen auszupacken; singt dabei: »_Nicht Ross', nicht Reisige_ ...«
sich unterbrechend): Wo sind denn ... die Jungens?
TONI: Sie schlafen schon!
SELICKE: Wie -- hb! -- Wie spät is denn -- eigentlich?
TONI: Zwei.
SELICKE (thut sehr erstaunt): Was -- Kuckuck! Zwei?! -- (Hebt, indem er
weiter auspackt, abermals an: »_Nicht Ross', nicht Reisige_«. Er nimmt
aus einer Düte zwei Pfannkuchen, geht damit auf die Kammer zu und ruft
mit gedämpfter Stimme): He! Walter! -- Walter! -- Willste noch 'n
Pfannkuchen? (Bekommt zuerst keine Antwort.) Na?!
WALTER (in der Kammer, halb ängstlich): Ja!
SELICKE: Da! Fang! (Wirft den Pfannkuchen nach Walters Bett hin und
lacht.) Na, Grosser! Du auch? (Albert antwortet nicht.) Eh! Frisst 'n je
doch! Da! (Wirft auch ihm einen Pfannkuchen zu und geht dann vergnügt,
leise vor sich hinpfeifend, zum Tisch zurück.) Ja, ja! Die Jungens!
(»_Nicht Ross', nicht Reisige_ ...« -- Toni, die solange am Tisch
gestanden, hat abwechselnd ihn beobachtet und zur Flurthür hingesehn. Er
kramt wieder mit den Sachen. Holt das Portemonnaie vor, klappert mit dem
Gelde. Legt ein Goldstück auf den Tisch.) Hier! ... Da können wir beide
... morgen früh noch ... Einiges einkaufen ... gehn! Die Jungens könn'n
dann 'n Baum putzen ... und am Abend ... bescheer'n wir! ... Na? Was
machst' denn für'n Gesicht?!
TONI: Ich? ... O, gar nicht, Vaterchen!
SELICKE (misstrauisch): Ae! Red' nich! ... Das heisst: Kommste wieder
... so spät, he? ... Ja, -- ja, mein Töchterchen! .. Dein Vater darf
sich wohl nich mal'n Töppchen gönn'n? ... Was?! ... Ae, geh weg! Du
altes, dummes Fraunzimmer! ... Ja! Ich möcht' mal sehn ... wenn Euer
Vater ... nich wär'! ... Weisste, mein' Tochter? ... Mir geht viel im
Koppe rum! ... Ich sorge mich -- Euretwegen! ... Ja, ja! Wenn ich Dich
so _sehe_! ... Wie sind _andre_ Mädchen in Deinem Alter! --
(Die Flurthür öffnet sich ein wenig. Frau Selicke lauscht durch den
Thürspalt).
Du liegst Dein'm Vater immer noch -- auf'm Halse! ... Ja, ja! ... Ae!
Du! ... Geh weg! ... Ich mag Dich nich mehr -- sehn! ... (Für sich,
indem er seitwärts tritt und an seinem Rocke herumzerrt, um ihn
auszuziehen.) Ae! Is das -- 'ne Hitze? ...
(Toni versucht ihm beim Ausziehen des Rockes behilflich zu sein. Selicke
brummt missgelaunt vor sich hin): Mach', dass Du wegkömmst! ... Ich --
brauch' Dich nicht! (Toni hilft ihm dennoch. Er streift etwas die Wand.
Endlich hat sie mit zitternden Händen ihm den Ueberrock und dann auch
den Rock abgestreift und beides an die Knagge neben der Corridorthür
gehängt. Selicke steht nun in Hemdärmeln da. Streicht sich über die Arme
und schlägt sich dann, vor sich hin kichernd, mit der Faust auf seine
breite, gewölbte Brust): Ae! ... Ja? Siehste? ... Dein Vater is noch'n
Kerl! ... (Lacht.) Was meinste, mein' Tochter! ... Z--zerdrück'n könnt'
ich Dich mit meinen Händen! .. Z--zerdrücken! .. Das wär' am Ende auch
-- das Beste! ... (Mit dumpfer Stimme, sieht vor sich hin) Ich häng'
Euch -- alle auf! Alle! .. Un dann -- schiess ich mich -- todt! ...
(Toni wankt ein wenig zurück nach der Flurthür zu. -- Selicke geht auf
die Kammerthür zu. Man hört Walter in der Kammer weinen). Na, was --
haste denn, dummer Junge?! (Mit schwerfälligen Schritten, ein wenig
wankend, in die Kammer. Toni öffnet die Flurthür halb. Frau Selicke
steckt den Kopf in's Zimmer).
FRAU SELICKE: So'n Kerl! So'n Kerl!
TONI: Stille, Mutterchen! Stille! .. Um Gotteswillen!
FRAU SELICKE: Das Kind, das arme Kind!
SELICKE (in der Kammer): Komm, mein Sohn! .. Dein Vater hat Dich lieb!
.. Sehr, sehr lieb! ... Ja, ja, mein Junge! ... Er hat auch gesorgt,
dass Du was zu Weihnachten kriegst! ... Ja, wer sollte für Dich sorgen,
wenn Dein Vater -- nich wär'! ... Na, weine doch nicht! ... Was --
weinste denn? ... Was?! Ae! Sei nich so dumm! ... Dummer Junge!
FRAU SELICKE (in derselben Stellung, etwas mehr im Zimmer, mit Toni nach
der Kammer hinhorchend): Ach Gott, nun weckt er wieder die armen Kinder,
der Kerl!
TONI (ängstlich): Geh wieder zurück, Mutterchen! Um Gotteswillen!
SELICKE (in der Kammer): Ja, ich habe Euch -- hbf! -- doch -- lieb! ...
Alle! .. Ja, ja? ... Na? Wo ist denn Deine Mutter? -- Hä?
FRAU SELICKE (tritt etwas zurück): Ach Gott, ach Gott!
TONI: Geh wieder zurück, Mutterchen!
SELICKE (in der Kammer, lustig): He! Alte! ... Wieder -- fortgehumpelt?
... Na, humple, humple nur hin! ... (Sucht ihre Stimme nachzumachen) ...
»Ach, die -- _arme_ Frau!« ... »Was _die_ -- für'n Mann hat!« ... »Ae!
_Die_ hat's mal schlecht!«
TONI (drängt Frau Selicke zurück): Geh zur Thüre, Mutterchen! dass Du so
lange raus kannst, bis er schläft!
FRAU SELICKE: Aber, das Kind! Das Kind! ... Ich kann doch nich ...
TONI: Lass nur! Ich will schon sehn! ... (Drängt Frau Selicke sanft noch
mehr zurück.) Armes Mutterchen!
SELICKE (in der Kammer): Die Alte ist Schuld, dass Dein Vater so spät
nach Hause kommt, mein Sohn! ... O, das ist ein Unglück! Ein rechtes
Unglück! ... Und der alte, grosse Schlingel da? .. Hui! hbf! ... Das --
Schnarche nur! Aus Dir wird nichts, mein Sohn! Gar nichts! ... Huste
nich! ... Dummer Junge!! ... Was?!! ... Du willst ...
FRAU SELICKE (schreit unterdrückt auf).
SELICKE (kommt aus der Kammer. Frau Selicke zurück, schliesst die Thür):
Aeh! Da biste ja, mein süsses Weibchen! (Geht auf die Flurthür zu.
Unterwegs macht er aber Halt.) Hm? Mein P -- Putt ... hbf! ... P --
Puttchen? ... Das arme Kind! ... Das arme Kind! (Er holt sich die Düte
vom Tisch und geht mit ihr auf das Bett zu. Walter lugt verstohlen um
den Thürpfosten. Man hört, dass jetzt auch Albert wach geworden ist. --
Selicke bückt sich ein wenig über das Bett. -- Leise.) M-- Mäuschen! ...
Sch--läfste, mein armes -- Herzchen? ... Sst! ... Sie schläft, die --
kleine Tochter!
TONI (kommt ängstlich auf das Bett zu): Vater!
SELICKE: Ich habe Dir -- was mitgebracht? ... K--Kuchen, Kind? --
K--Kuchen?
TONI: Vater! Sie wird ja wach!
SELICKE (richtet sich auf): W .. _Was_ willst Du? Hä?
TONI: Sie ist ja so krank!
SELICKE (ihr nachäffend): »Sie ist so krank!« ... Ae! Hab' Dich doch,
alte Suse! -- »Sie ist so krank!« .. »Piep, piep, piep!« ... Ach, Herr
Jemine! ... Das arme Mädchen! Wie die sich vor ihrem Vater ängstigen
muss! -- Mach, dass Du wegkommst! ... Mag Dich nich sehn! (Die letzten
Worte zornig, bedrohend. Die Flurthür ist ein wenig aufgegangen. Frau
Selicke schreit auf). Aah! ... Sieh mal! .. Da steckste, mein süsses
Lamm? (Lacht, taumelt an Toni vorbei auf die Flurthür zu. Draussen wird
hastig die äussere Flurthür aufgerissen. Es poltert die Treppe hinunter.
-- Selicke öffnet die Thür.) Na, so 'ne Komödie! ... Kuckt, wie die Alte
rennen kann (zeigt in das Entree) mit ihrem schlimmen Fusse! ... Ne! ...
Hähähä! ... Wie se humpeln kann! .. Hopp, hopp, hopp! ... Wie der Wind!
... Haste nich gesehn! ... Wie'n Schnelllöfer! ... (Lacht, schüttelt
dann aber plötzlich die Faust nach dem Flur, ruft unterdrückt) Du, altes
Thier! Du willst 'ne Mutter sein?! ... Ach, Du! -- Du! -- Du! ...
Unglücklich hast Du mich gemacht! Unglücklich! ... (Kommt zurück;
während er an Toni vorbeikommt) Na, Du? ... »Sie ist so krank!« ... Ae!
Weg! ... Lass mich vorbei! (Tappt wieder zum Bett und will sich drüber
bücken.)
TONI (ihm nach): Vater! Lass jetzt das Kind! -- (Sie stösst ihm mit der
Hand gegen die Schulter).
SELICKE (richtet sich in die Höhe.): Waaas?!! ... Waaas?!! Du -- willst
-- Dich -- an Deinem _Vater_ -- vergreifen?! Waaas?!! ... I, nu seht
doch mal! (Kommt auf sie zu. Toni ist zurückgetreten und lehnt an der
Wand. Regungslos. Die Hände zusammengekrampft. Sie sieht ihm starr in's
Gesicht. Ihre Lippen zucken. Die Thränen laufen ihr über die Backen.)
TONI: Pfui! Schäm' Dich! ... Du bist betrunken!
SELICKE: I! Seht doch! ... Das liebe Töchterchen! ... O, Du bist ja ein
-- reizendes Wesen! (Kommt noch näher auf sie zu.)
WALTER (in der Kammer, ängstlich): Vaterchen! Liebes Vaterchen!
SELICKE (sieht sich um. Bleibt wie verwirrt stehen): Na! Da -- heult
einer und da ... B--bin ich denn -- der reine -- Tyrann?! (Geht von Toni
weg.) Hm! ... Brr! ... So 'n Sausoff! ... (Geht zum Sophatisch, setzt
sich davor nieder und legt den Kopf auf die Arme. Eine Weile ist es
still. Toni beobachtet ihn und will Frau Selicke holen. Selicke scheint
einzuschlafen ... Nach einer Weile richtet er aber den Kopf in die
Höhe.) So 'n Weib! ... So 'n Weib! (Toni bleibt stehen.) So geht man nun
unter! ... (Sie legt die Hände vor's Gesicht. Bebt vor Schluchzen.)
»Ach, mein Fuss!« -- »Ach, mein Fuss!« -- Weiter weisste nichts! ...
Immer ich -- ich -- ich! -- Ich brauchte Dich nicht zu heirathen! -- 's
war mein guter Wille! -- Zu _dumm_ war ich! Zu _dumm_! -- Du alte ...
Ae! Du! -- »Wir sind so arm!« -- »Wir haben kaum's liebe Brot!« --
»Nichts in die Wirthschaft!« -- Wer ist denn Schuld?! -- Wie kannst Du
mir das sagen! -- Verdien' Dir was, dann haste was! ... Ja! Fortrennen!
das kannste! -- Den Leuten was vormachen! Ja! Du armseliges Weib! ...
Ae! -- Du bist ja -- zu _dumm_! -- Zu _dumm_! So ein -- Unglück! -- Oh!
... (Ist eine Weile still. Toni will schon zur Flurthür. Fängt wieder
an.) »Wir müssen uns vor jedem schäm'n!« -- Hä! Du! -- Ich hatte mir das
anders vorgestellt! -- Ja, ja! -- Eine Ehe ist mehr! -- Ae, Du! -- Was
weisst Du, was eine Ehe ist! -- Du! -- Wie sind -- andre Frauen! -- Sieh
se Dir mal an! -- Aus .... _Nichts_ muss 'ne Hausfrau was machen können!
-- Aber alles: _ich_! -- Alles der Mann! -- Ae! Sieh zu, wie Du uns
durchschleppst! -- Und die -- Kinder! -- Die armen, armen Kinder! -- O
Gott, was soll aus den'n werden! -- Verzogen sind sie, die lieben
Söhnchen! -- Und Du, Toni! -- Du! -- Du wirst akurat wie Deine Mutter!
Ja, ja? ... Ich habe Dich lieb gehabt, aber _Du_ hast _mich_ nicht lieb
gehabt! -- Du bist niedrig! Niedrig! -- Wir passten nicht zusammen! --
Was will man nun machen?! -- Ae! -- Schleppt man das so mit sich! -- Ae!
Immer hin! -- Immer hin! -- Hui! -- Die armen Kinder! -- Die armen
Kinder! -- Und Du, mein liebes Mäuschen! -- (Seine Worte gehen in Weinen
über) Mein armes, liebes Mäuschen!
TONI (in höchstem Schmerz): O Gott, o Gott! (Presst die Hände vor's
Gesicht.)
SELICKE (zur Kammer hin): Ja, ja? -- Du! Grosser! -- Nimm Dir 'n
Beispiel an Deinem Vater! -- So was ist ein Unglück! -- Ein grosses,
grosses Unglück! -- Dein Vater war dumm, gut und dumm, mein Sohn! Aber
nicht schlecht! -- Er hat Euch -- alle lieb! -- Alle! -- Auch Eure
Mutter! -- Sie kann's nur nicht verstehn! -- Und das -- ist unser
Unglück! ...
(Seine Worte gehen in ein dumpfes, undeutliches Murmeln über. Er
schläft ein.
Vom Bett her das Rauschen von Kissen. Toni, die eben zur Flurthür
wollte, schrickt zusammen.)
LINCHEN (ängstlich): Ma--mach'n .. Ma--mach'n! ... Aah! ... Aaaah! ...
TONI (schnell zum Bett): Mein liebes Herzchen! -- Mama kommt gleich
wieder!
LINCHEN: War -- Papa -- hier?
TONI: Ja! Er schläft schon!
LINCHEN: Hat er mir -- was mitgebracht?
TONI: Ja, Liebchen. (Beugt sich zärtlich zu ihr.) Huh! Du fieberst ja,
mein Herzchen! Das ganze Kissen ist heiss!
LINCHEN (unruhig): Ach -- nein! -- Ich bin -- wieder -- ganz munter,
Tönchen! -- Ich kann -- morgen -- aufstehn! -- 's is immer -- so schönes
Wetter! -- Und ich -- muss immer -- im Bett liegen ...