plötzlich in die Gewalt der Gegner verfallen, die dargestellt werden
als echte Nibelungen, als Angehörige des ursprünglichen Besitzers
des Ringes. „Götterdämmerung“ heißt dieser letzte Teil, weil mit dem
Untergange Siegfrieds der Untergang der alten Götterwelt nach Wagners
Auffassung besiegelt ist; unter „Götterdämmerung“ versteht man infolge
eines seltsamen Irrtums die Eschatologie der Nordgermanen. Ursprünglich
lautet das Wort, das man sich mit „Götterdämmerung“ wiederzugeben
gewöhnt hat, ~ragna rok~, d. i. Götterschicksal, also ein ganz
passender Ausdruck für das, was man sich in der spätnordischen Zeit
kurz vor Einführung des Christentums als Entwicklung der Götterwelt
dachte; später mißverstand man ihn, weil man nicht mehr ~ragna rok~
las, sondern ~ragna rökkr~, d. i. Götterverfinsterung; diesen an sich
kaum verständlichen Ausdruck hat man im Deutschen mit „Götterdämmerung“
wiedergegeben; so hat dies Wort den Sinn von „Weltuntergang“ erlangt.
Was das Formale bei Wagner angeht, so hat er seine Dichtung in
stabreimenden Versen abgefaßt, und zwar wechselt er nach Belieben,
aber geleitet von einem bestimmten rhythmischen Gefühl zwischen zwei-
und dreihebigen stabreimenden Versen ab. Daß er in der Behandlung der
einmal gewählten Form glücklich gewesen ist, kann man nicht behaupten.
Gewiß würde Wagners Dichtung schwerlich irgendwelchen Einfluß erlangt
haben, wenn Wagner nur Dichter, nicht auch der große Komponist gewesen
wäre. Aber die Komposition des Ringes ist erst mehr als 20 Jahre später
bekannt geworden: zum ersten Male wurde sie in Baireuth im August 1876
vorgeführt. Mit dieser seiner so wirkungsvollen Komposition hat Wagner
allerdings für die Wiederbelebung des Interesses an der alten Sage das
Höchste beigetragen, durch sein großes Tonwerk hat er für sie wohl am
allertiefsten und mächtigsten gewirkt. Um so mehr darf man bedauern,
daß er, unbeschadet wundervoller Einzeldarstellung (besonders im
Siegfried), dem Geiste der alten Sage so wenig gerecht geworden ist.
Der nächste, der sich an den alten Stoff gewagt hat, ist Hebbel. Er
ließ im Jahre 1862 die große Dichtung „Die Nibelungen“ erscheinen,
abermals ein Drama; es umfaßt ein Vorspiel „Der gehörnte Siegfried“ und
zwei fünfaktige Trauerspiele „Siegfrieds Tod“ und „Kriemhilds Rache“.
„Siegfrieds Tod“ entspricht im wesentlichen dem ersten, „Kriemhilds
Rache“ im wesentlichen dem zweiten Teile unseres Nibelungenliedes.
Im Vorspiel „Der gehörnte Siegfried“ wird nur geschildert, durchaus
im Anschluß an unser Lied, wie Siegfried in Worms erscheint und
aufgenommen wird. Der Titel „Der gehörnte Siegfried“ ist von Hebbel
natürlich unter dem Einfluß des Volksbuches gewählt. Hebbels Form ist
die seit den Zeiten unserer Klassiker im Drama übliche, der fünfhebige
Blankvers. Inhaltlich schließt sich Hebbel so genau wie nur irgend
möglich an unser Nibelungenlied an, und man kann nicht genug die
Kunst bewundern, mit der er es versteht, diesen doch manchmal recht
spröden Stoff aus dem Epischen ins Dramatische umzusetzen und damit
notwendigerweise die vielen Anstöße, die sich bei der Betrachtung des
Liedes aufdrängen, zu umgehen oder zu beseitigen. Mit virtuoser Kunst
hat Hebbel das durchgeführt, und seine Arbeit dürfte unter den hier
zu besprechenden bei weitem am besten gelungen sein. Vor allen Dingen
ist er möglichst treu, nimmt den Stoff, wie er gegeben ist, und tut
nicht allzuviel Eigenes hinzu. Das Hinzufügen neuer Gedanken soll
damit natürlich nicht allgemein verurteilt werden, allein es bringt
bei der Behandlung alter Stoffe doch die Gefahr mit sich, daß es von
der Grundlage fühlbar absteht und den Eindruck von grellen Mißtönen
hervorruft. Mit feiner Empfindung ist Hebbel daher im Hineinbringen
neuer, eigener Gedanken sehr sparsam verfahren; eigentlich hat er nur
zwei selbständige Zutaten gebracht: die eine besteht in der Art, wie
er Brünhilt zur Zeit, da sie als Mädchen in Island lebt, auffaßt;
ihr wird eine alte Magd, namens Fricka, an die Seite gestellt, die
sie erzogen hat und gewissermaßen die alte Zeit, das alte Heidentum,
repräsentiert; Brünhilts Person wird hauptsächlich durch das Hinzufügen
dieser Fricka in eine übernatürliche, göttliche Sphäre hinaufgehoben.
Die andre Zutat liegt in der am Schlusse der ganzen Dichtung erst
deutlicher hervortretenden Auffassung Dietrichs von Bern. Auf welche
Weise Dietrich an den Hof des Hunnenkönigs gekommen ist, läßt Hebbel
einigermaßen im unklaren; er behauptet, Dietrich sei freiwillig,
ohne durch irgendwelche äußern Umstände genötigt zu sein, an den Hof
Etzels gekommen unter dem Einfluß gewisser übernatürlicher, mythischer
Gewalten. Dietrich selbst erzählt einmal, wie er in einem Brunnen die
Stimmen der Unterirdischen belauscht habe; damit wird sein Entschluß
begründet, freiwillig in die Dienste eines andern Königs zu treten,
obgleich er selbst ein König und dem erwählten Herrn mindestens
ebenbürtig ist. Dietrich vertritt bei Hebbel die neue Zeit. Er
verwaltet in der großen Tragödie ein göttliches Richteramt und spricht
das Schlußwort:
Im Namen dessen, der am Kreuz erblich.
Dietrich ist also bei Hebbel der Vertreter des Christentums, wie
andrerseits Brünhilt die Vertreterin des germanischen Heidentums ist.
Diese beiden Pole stellt der Dichter einander gegenüber, und als
Übergang und Verbindung beider denkt er sich die Ereignisse unseres
Liedes.
Das ist im wesentlichen alles, was Hebbel aus Eigenem zu dem sonst
treu bewahrten Inhalt des Liedes hinzugetan hat; man empfindet leicht,
daß dies Wenige schon über das eigentliche innere Wesen der alten
Sage hinausgeht; auch Hebbel ist in seinen Zutaten nicht glücklich
gewesen, wenn er auch nicht so weit, wie vor ihm Wagner und nach ihm
Jordan, von der alten Sage abgewichen ist. Hebbels Werk wird erst
neuerdings anerkannt, doch noch lange nicht genug gewürdigt; sicher
ist er derjenige, der einerseits den alten Stoff sich am innigsten
zu eigen gemacht und andrerseits mit der größten dramatischen Kunst
zur Darstellung gebracht hat. In der Zeit, da die „Nibelungen“
erschienen, stießen sie auf Unverstand und Übelwollen; es erschien
eine (übrigens gar nicht so üble) Parodie des Hebbelschen Werkes unter
dem Titel „Die Niegelungnen“, wenn ich nicht irre, aus der Feder des
Humoristen Glasbrenner, der sich Brennglas nannte.[58] Immerhin --
auch in der Verspottung liegt ein Maß von Anerkennung; Wertloses lohnt
die Mühe des Parodierens nicht; und in diesem Sinne der (vielleicht
unbeabsichtigten) Anerkennung können wir Glasbrenners Scherze wohl
gelten lassen.
Der dritte namhafte moderne Bearbeiter unserer alten Sage ist Wilhelm
Jordan. Er hat im Anschluß an Homer und unter dem bewußten Bestreben,
ein deutscher Homer zu werden, die alte Sage behandelt; schon in der
äußern Form seiner Dichtung „Die Nibelunge“ erkennt man dies Streben.
Während Wagner und Hebbel Dramatiker sind, ist Jordan Epiker. Er
gliedert seinen Stoff in zwei umfangreiche Epen, „Sigfridsage“ und
„Hildebrands Heimkehr“ betitelt. Jedes dieser Epen umfaßt 24 Gesänge,
genau nach dem Vorbilde der Einteilung Homers. Die gewählte Form ist
ein freifließender Vers, stichisch wie der Hexameter des griechischen
Vorbildes; mit großem Geschick hat Jordan nicht den für das deutsche
Epos doch so fremdartig anmutenden, wenig geeigneten Hexameter gewählt,
sondern den altgermanischen stabreimenden Vers nachzubilden gesucht.
Die Anlehnung an Homer ist, wie gesagt, bei Jordan bewußt; ist er doch
sogar als Rhapsode, als wandernder Sänger in Deutschland und Amerika
herumgezogen und hat seine eigenen Dichtungen vorgetragen. Und gerade
sprachlich sind sie von wunderbarer Schönheit; wenig eignet sich so zum
Vorlesen, wie Jordans „Nibelunge“ wegen der reinen Musik ihrer Sprache.
Was den Inhalt angeht, so hat sich Jordan in der Sigfridsage im
wesentlichen an den alten Stoff gehalten, und zwar in ziemlich
menschlicher Auffassung der alten Erzählung. Insofern ist er also der
alten Sage wohl gerecht geworden. Selbstverständlich behandelt er in
dem Gedichte „Sigfridsage“ nur ihren ersten Teil. Den zweiten hat er
als Episode in sein zweites Epos, „Hildebrands Heimkehr“, verwiesen;
in diesem hat er sich freilich hinreißen lassen, sehr viel aus Eigenem
hinzuzutun; der ganze Rahmen von „Hildebrands Heimkehr“ ist Jordansches
Eigentum, die alte Sage ist ganz frei behandelt, sogar mit Ausblicken
auf modernste Geschichte, und so geht denn „Hildebrands Heimkehr“
weit über den Inhalt unserer Nibelungensage hinaus. -- Die Dichtungen
Jordans sind erschienen: „Sigfridsage“ 1867 und 68, „Hildebrands
Heimkehr“ 1874.
In der Art, wie Jordan den altgermanischen Vers auf die heutige
Sprachform anwendet, beweist er großes formales Geschick: jeder Vers
hat bei ihm vier Hebungen, die durch ein- bis zweisilbige Senkungen
getrennt sind, und ist in der Mitte durch einen Einschnitt gegliedert.
Der Stabreim verbindet (in der Regel) mindestens je eine Hebung vor
und nach dem Einschnitt miteinander; doch weicht Jordan vom Gesetz des
altgermanischen Verses insofern ab, als er nicht mehr die dritte Hebung
(d. i. die erste der zweiten Vershälfte) unter allen Umständen mit
Stabreim versieht, für den Schmuck des Verses also nicht mehr maßgebend
sein läßt; zu dieser Abweichung berechtigt Jordan die Entwicklung
unserer Sprache: altgermanische Syntax stellt bei Verbindung zweier
Nomina das höher betonte unbedingt voran; eben dies aber mußte und
muß den Stabreim tragen, soll er hörbar sein; wir ordnen heute die
Wortfolge in der Regel umgekehrt, stellen also z. B. auch ein wenig
wichtiges Adjektiv vor das zugehörige Substantiv; davon ist die
notwendige Folge, daß bei ungezwungenem Bau stabreimender Verse viel
eher die vierte Hebung wichtig wird als die dritte. Um einen Begriff
von Jordans Weise zu geben, setze ich den Eingang des ersten Gesanges
der „Sigfridsage“ hierher:
Zu =s=üßem Ge=s=ang, unsterbliche =S=age,
Laß =m=ich nun dein =M=und sein voll uralter =M=ären
Und =l=eg’ auf die =L=ippen das =L=ied von Sigfrid,
Dem =h=errlichen =H=elden mit furchtlosem =H=erzen,
Der den =H=üter des =H=ortes den =L=intwurm er=l=egte,
Durch die =fl=ammende =Fl=ur auf =fl=üchtigem Rosse
Den =Br=autritt voll=br=achte und =Br=unhild erweckte,
Die der =z=ürnende =G=ott im =Z=auber=g=arten
Zu =schl=afen ver=d=ammt und mit =D=ornen um=schl=ossen.
Von diesen neun Versen sind drei (3., 6., 7.) dreistäbig mit nach
alter Weise herrschender dritter Hebung, drei (1., 2., 4.) dreistäbig
mit herrschender vierter Hebung. Zwei (8., 9.) haben doppelten
Stabreim, insofern als in ihnen die erste Hebung mit der dritten (bzw.
vierten), die zweite mit der vierten (bzw. dritten) gebunden ist; solch
doppelter Stabreim kommt auch in der alten Zeit vor, doch immer so, daß
gleichhochbetonte Silben gleichen Anlaut aufweisen; der Stabreim der
minder betonten erscheint als etwas Nebensächliches und Zufälliges;
nach diesem Gesichtspunkte müßte Jordan zunächst in Vers 8 die zweite
Hebung mit der dritten, in Vers 9 die erste Hebung mit der dritten
gebunden haben; die Verse sind also falsch gebaut, ihr Reim würde bei
richtigem Vortrage ohne jede Wirkung sein. Falsch gebaut ist zweifellos
auch Vers 5, dessen beide Hälften nur in sich reimen, also auseinander
klaffen.
Wagner, Hebbel und Jordan sind die bedeutendsten modernen Bearbeiter
der Nibelungensage; von ihnen steht, was die glücklichste Auffassung
der alten Sage, das tiefste Eindringen in ihren Geist angeht,
zweifellos Hebbel an erster, Wagner an letzter Stelle. Allein gerade
Wagner ist es natürlich, der am meisten dazu beigetragen hat, das
Interesse am heimischen Altertum in weitesten Kreisen zu erwecken:
durch die wunderbare musikalische Komposition seines „Ringes“, die
er zum ersten Male im August 1876 dem deutschen Volke und der ganzen
Kulturwelt darbot, hat er so gewaltig für die Kenntnis der alten Sage
gewirkt, daß jeder Freund derselben ihm größten Dank schuldig ist.
Anhang.
Literatur.
Außer den im Verlaufe der Darstellung herangezogenen Werken sollen hier
noch diejenigen Schriften Erwähnung finden, welche am besten geeignet
sind, als Hilfsmittel zum Selbststudium zu dienen.
Die umfassendste Ausgabe des Nibelungenliedes ist die von Karl
+Bartsch+: Der Nibelunge Not mit den Abweichungen von der Nibelunge
Liet, den Lesarten sämtlicher Handschriften und einem Wörterbuche.
I. Teil: Text, 1870. II. Teil, erste Hälfte: Lesarten, 1876. II.
Teil, zweite Hälfte: Wörterbuch, 1880. Wegen ihrer reichen Einleitung
besonders empfehlenswert ist die Ausgabe von Friedrich +Zarncke+: Das
Nibelungenlied, 6. Auflage 1887; sie gibt freilich nur den Text ~C~,
kann aber zusammen mit Karl +Lachmanns+ Ausgabe (Der Nibelunge Noth
und die Klage nach der ältesten Überlieferung mit Bezeichnung des
Unechten und mit den Abweichungen der gemeinen Lesart, fünfte Ausgabe
1878) fürs erste die Ausgabe von Bartsch vertreten. Bloße Textabdrücke
nach Lachmann oder Zarncke sind wertlos. -- +Bartsch+ hat auch die
beste Ausgabe der +Klage+ geliefert (1875, mit den Lesarten sämtlicher
Handschriften).
Für die sog. Edda ist zu empfehlen Karl +Hildebrands+ Ausgabe:
Die Lieder der älteren Edda, 2. Auflage 1904, besorgt von Hugo
+Gering+, und des ebengenannten mustergültige Übersetzung (in Meyers
Klassiker-Ausgaben).
Die nordischen Sagatexte sind am leichtesten zugänglich durch die
„Altdeutschen und altnordischen Helden-Sagen“, übersetzt von Friedrich
Heinrich v. d. Hagen, 1. und 2. Band: Wilkina- und Niflungasaga[59] (3.
Ausgabe 1872), 3. Band: Wolsunga- und Ragnarssaga (2. Auflage, besorgt
von Anton Edzardi, 1880). Sie alle sind in deutscher Wiedergabe auch
enthalten in dem umfassenden Werke von August +Raßmann+, „Die deutsche
Heldensage“ (2. Ausgabe 1863); seiner Reichhaltigkeit wegen ist dies
Buch sehr zu empfehlen, doch kann man es nur mit größter Vorsicht
benutzen, da Raßmann den Stoff nach vorgefaßten haltlosen Meinungen
willkürlich geordnet hat.
Von Schriften über Lied und Sage seien außer den gelegentlich zitierten
erwähnt: Karl +Müllenhoff+, Zur Geschichte der Nibelungensage
(Zeitschrift für deutsches Altertum, Band X, 1855); Wilhelm +Wilmanns+,
Beiträge zur Erklärung und Geschichte des Nibelungenliedes, 1877;
Emil +Kettner+, Die österreichische Nibelungendichtung, 1897,
und besonders Wilmanns’ eingehende, an feinen Bemerkungen reiche
Besprechung des Lichtenbergerschen Buches ~Le poème et la légende des
Nibelungen~ (im Anzeiger für deutsches Altertum, Band XVIII, 1892);
endlich +Boer+, Untersuchungen über den Ursprung und die Entwicklung
der Nibelungensage, 3 Bände, 1906-9. Eine gute Übersicht über die
Bibliographie gibt jetzt Theodor +Abeling+, Das Nibelungenlied und
seine Literatur, 1907, dazu ein Supplement 1909; eine glänzende
Einführung in die Geschichte des Auferstehens des alten Epos bietet
Josef +Körner+, Nibelungenforschungen der deutschen Romantik, 1911.
Namenregister.
Die Zahlen bedeuten die Seiten.
A
Abeling, Theodor 138.
Aetius 67.
Agnar 21.
Alberich 34, 39.
Aldrian 63, 92.
Alf 18, 20.
Alphart 118.
Alsvinn 22.
Alzei 49.
Ambras, Schloß 102.
Amelreich 47.
Ammius 95.
Andvari 19, 131.
Arnulf, König 3.
Aslaug 21, 29.
Athanagild 74, 75.
Atli 7, 24, 26 ff., 78, 90.
Attila 9, 53, 56, 63, 67 ff., 82 f., 86, 88 f., 91 f., 95 f., 99.
B
Bartsch, Karl 51, 55, 85, 109, 112, 126, 128, 137.
Bayreuth 132.
Bechelaren 48, 98.
Berlin 102, 125.
Bikki 28.
Bleda 69, 95, 99.
Bleyer 106.
Blödel 51, 85, 99.
Bodmer 123 f.
Boer 138.
Borghild 17.
Bragi der Alte 90.
Braune, Wilhelm 34, 103, 128 f.
Bremen 11.
Brünhilt 37 ff., 73, 75, 85 ff., 94, 107, 133.
Brunichild 74 ff., 81, 86, 89.
Brüssel 80.
Brynhild 6 ff., 21 ff., 29, 33, 59 ff., 76, 90, 131.
Busch 111.
C
Charibert 74.
Cherka 99.
Childebert 75.
Childebrand 79.
Chilperich 74 ff.
Chloderich 77.
Chlodowech 74, 77.
Chlothachari I. 74.
Chlothachari II. 75.
D
Dankrat 33.
Dankwart 37, 48, 50 ff., 61 f., 85, 107, 110, 126.
Dietlind 48, 53.
Dietmar 96 f.
Dietrich von Bern 11 f., 48 f., 51 f., 54 ff., 60 ff., 93, 96 ff.,
111, 118 ff., 133.
Donaueschingen 102.
Dülmen 101.
E
Eberhard der Greiner 32.
Eckehard I. 81 ff., 112.
Eckewart 48, 100.
Eisenach 118.
Elba 1.
Else 47.
Erka 99.
Ermanarich 28, 94 f., 97.
Ermanfrid 53.
Ermenrich 94, 96, 98.
Ernst, Herzog 107.
Erp 27 f.
Ettmüller, Ludwig 130.
Etzel 7, 44 ff., 48 ff., 55 ff., 63 f., 84, 97 ff., 105, 107, 111,
115, 120, 133.
Etzelnburg 45, 48, 64.
F
Fafnir 6, 18 ff., 25, 29, 59.
Fitela 78.
Florigunda 121 f.
Fortunatus 74.
Fredegund 74 ff.
Fricka 133.
Friedrich II., Kaiser 116.
Friedrich II. von Preußen 124 f.
G
Gailswinth 74 ff.
Gelfrat 47.
Gering, Hugo 13 f., 21, 137.
Gernot 54, 65, 69, 94.
Gernoz 94.
Gertrud, Hl. 80.
Gibaldus 121.
Gibeche 23, 68.
Gibica 23, 68, 69.
Gibich 23, 33, 65, 68, 82, 121.
Giselher 35, 48 f., 62, 65, 68 f.
Gislaharius 68.
Gjuki 13, 23 ff., 33, 68.
Glasbrenner 134.
Goar 66.
Goethe 125.
Gottsched 123.
Gran 45.
Gregor von Tours 74.
Grimhild 23, 61 f., 69 f., 76, 87 ff., 91 ff.
Grimilda 91.
Grimm, Jakob 127.
Gripir 6.
Gudorm 23, 25, 69, 89.
Gudrun 7, 23 ff., 27 ff., 33, 51, 63, 70, 78, 90, 95.
Gundaharius 68.
Gundebad 68.
Gundicarius 66 ff., 76 f., 86.
Gundomar 68 f.
Gunnar 23 ff., 39, 62, 67, 69, 81, 90.
Gunthchramn 74, 76.
Günther 23, 33 ff., 45, 52, 54 f., 60 f., 63, 65, 67 f., 79, 81 f.,
85, 87 ff., 99.
H
Hagen (von Tronje) 23, 34 f., 37, 42 f., 45 ff., 53 ff., 60 ff., 81
ff., 88 f., 92, 99, 107, 110 f., 115.
Hagen, F. H. von der 125 f., 137.
Hamdir 8, 27, 95.
Harfagri, Harald 29.
Hawart 53.
Hebbel, Friedrich 130, 132 ff., 136.
Heimir 22, 24, 29.
Heinrich III. 97.
Heinrich der Vogler 119.
Heinrich von Ofterdingen 118.
Heinrich von Österreich 110.
Helche 45, 95, 99.
Helgi 17.
Henning 111.
Herche 95, 99.
Hildebrand, Karl 137.
Hildiko 69, 70, 86, 89.
Hiltebrand 54 f., 62, 98 f.
Hiltegund 82.
Hjalmgunnar 21.
Hjalprik 18.
Hjordis 17 f.
Hlymdalir 22.
Hogni 23 ff., 69, 81.
Högni 64.
Hohenems 102, 123 f.
Holtzmann, Adolf 34, 105, 123, 127.
Homer 134.
Hönir 19.
Honorius 66 f., 96.
Hreidmar 18 f.
Hugdietrich 117.
Hundeshagen 102.
I
Idacius 67.
Iring 53, 111.
Irnfrid 53.
Isung 58, 60, 63.
J
Jason 73.
Jonakr 27.
Jordan, Wilhelm 87, 130, 134 ff.
Jordanes 94 f., 98.
Jormunrek 28.
Jovinus 66.
K
Karl der Große 36.
Karl der Hammer 79.
Kerka 95.
Kettner, Emil 138.
Kézai, Simon 106.
Kindleben 121.
Kirchheim 27.
Konrad (Abt) 105.
Konrad (Schreiber) 9, 93, 112 f.
Konstantinopel 96.
Kopenhagen 5.
Körner, Josef 138.
Kriemhilt 7, 23, 33, 35 f., 40 ff., 48 ff., 58, 65, 70, 93 f., 99 f.,
105, 110 f., 118 ff.
Kudrun 90, 115 f.
Kürnberger 111.
L
Lachmann, Karl 101, 109, 111 f., 126 f., 137.
Laßberg, Frhr. von 102.
Laurin, König 117 f.
Laward, Knut 91.
Lazius 102.
Leopold I. 110.
Liudegast 36, 42.
Liudeger 36, 42.
Lodbrok, Ragnar 8, 21, 29.
Loki 19.
Lorsch, Kloster 105.
Lyngbye 64.
Lyngwi 17, 20.
M
Magnus 91.
Maihingen 102.
Mainz 19, 67, 78, 105.
Maximilian I. 102, 120.
Medea 73.
Meusebach 102.
Mimir 59 f.
Müllenhoff, Karl 111, 138.
München 102.
Münster 11.
Myller 124, 126.
N
Napoleon 1.
Nibelung 34.
Nikolaus, Abt 19.
Nithart von Riuwental 105 f.
Nivelles 80.
Nudung 98.
O
Obereit 123.
Oddi 4.
Oddrun 7.
Odin 8, 14 f., 17, 19, 21 f.
Odoaker 96 f.
Ofen (Budapest) 45.
Olaf 9.
Ortlieb 46, 51 f.
Ortnid 116 f.
Otacker 96, 98.
Otr 18 f.
Otto der Große 97.
P
Paderborn 19.
Panzer, Fr. 106.
Patafrid 82 f.
Paul, Hermann 128.
Pfeiffer 111.
Pilgrim, Bischof von Passau 9, 93, 109, 113.
Pipin der Ältere 80.
Pipin der Mittlere 79.
Pöchlarn 98.
Poitiers 78.
Procopius von Caesarea 95.
Prosper Aquitanus 67.
R
Randver 28.
Raßmann, August 138.
Ravenna 96 ff.
Regin 6, 18 ff., 59.
Reinmar der Alte 110.
Rerir 8.
Rheka 95.
Rieger 111.
Rietschel 78.
Roethe, G. 112.
Rüdeger von Bechelaren 45, 48, 50, 52 ff., 97 ff., 111.
S
Sämund 5.
Santen 34.
Sarus 95.
Saxo Grammaticus 95.
Schilbung 34.
Schlegel, Aug. Wilh. 125.
Schönbach 116.
Seifrid 10 f., 64 f., 119, 121, 123.
Sibich 98.
Siefjotli 16 f., 78.
Siegfrid 6, 11, 16, 18, 34 ff., 49, 55 ff., 71, 73, 76 ff., 81, 83
ff., 91, 94, 112, 118 ff., 131 f.
Siegwart 76.
Sîfrit 34.
Sigebert 74 ff., 81.
Sigelind 34.
Sigemund 34, 41, 43 f., 78, 84.
Siggeir 15 ff., 78.
Sigi 8, 15.
Sigmund 8, 15 ff., 20, 58, 60, 65, 78 f., 86.
Signy 15 f., 18, 29, 78.
Sigrdrifa 6, 21.
Sigurd 6 ff., 13, 18, 20 ff., 33, 39 f., 76, 81.
Simrock, Karl 102, 129.
Sisibe 58.
Siward 91.
Soest 11.
Sorli 27, 29, 95.
Speier 67.
Sterzing 101.
St. Gallen 102, 106.
Straßburg 67, 117.
Sturluson, Snorri 4 f.
Suanihilda 95.
Svanhild 27 f., 55.
Sveinsson, Brynjolf 5.
Swemmel 84.
T
Theodemer 96.
Theodorich der Große 56, 96 f.
Trajan 84.
Troja 83 f.
Tronje 83 f.
Troye 83.
Troyes 83.
Trünne 83.
Tryggvi 9.
Tuln 45.
U
Uhland 32.
Ute 33, 105.
V
Verona 49, 97.
Vitry 75.
Volker 49 f., 52 f., 64, 84, 110.
Volsung 8.
W
Wæls 15, 78.
Wagner, Richard 8, 16 f., 130 ff., 134, 136.
Wallerstein 102.
Walther 82 f., 86, 115.
Werbel 84.
Wernher der Gärtner 119.
Wieland 98.
Wien 45 f., 105, 109.
Wilmanns, Wilh. 138.
Witig 98.
Wodan 15.
Wolf, Friedr. Aug. 127.
Wolfdietrich 116 ff.
Wolfhart 54, 99.
Wolfram von Eschenbach 10, 105, 117.
Wolsung 15 f.
Worms 33 ff., 41 ff., 48, 57 f., 63, 65, 67, 77 f., 82, 112, 117 f.,
126, 131 f.
X
Xanten 34, 84.
Z
Zarncke, Friedrich 106, 127, 137.
Zeizenmure 105, 126.
Zeno 96 f.
Zeune, August 1, 126.
Zürich 130.
Druck von Hallberg & Büchting
(Inh.: Alfred Klepzig) in Leipzig.
Wissenschaft und Bildung
Einzeldarstellungen aus allen Gebieten des Wissens
Im Umfange von 130-180 Seiten
Geh. 1 M. Originalleinenbd. 1.25 M.
Die Sammlung bringt aus der Feder unserer berufensten Gelehrten
in anregender Darstellung und systematischer Vollständigkeit die
Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung aus allen Wissensgebieten.
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Sie will den Leser schnell und mühelos, ohne Fachkenntnisse
vorauszusetzen, in das Verständnis aktueller wissenschaftlicher
Fragen einführen, ihn in ständiger Fühlung mit den Fortschritten der
Wissenschaft halten und ihm so ermöglichen, seinen Bildungskreis
zu erweitern, vorhandene Kenntnisse zu vertiefen, sowie neue
Anregungen für die berufliche Tätigkeit zu gewinnen. Die Sammlung
„+Wissenschaft und Bildung+“ will nicht nur dem Laien eine belehrende
und unterhaltende Lektüre, dem Fachmann eine bequeme Zusammenfassung,
sondern auch dem Gelehrten ein geeignetes Orientierungsmittel sein, der
gern zu einer gemeinverständlichen Darstellung greift, um sich in Kürze
über ein seiner Forschung ferner liegendes Gebiet zu unterrichten. Der
weitere Ausbau der Sammlung wird planmäßig durchgeführt. Abbildungen
werden den in sich abgeschlossenen und einzeln käuflichen Bändchen nach
Bedarf in sorgfältiger Auswahl beigegeben.
[Illustration]
Über die bisher erschienenen Bändchen vergleiche den Anhang
Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig
Naturwissenschaftliche Bibliothek für Jugend und Volk
Geb. M. 1.80
Geb. M. 1.80
Herausgegeben von +Konrad Höller+ und +Georg Ulmer+. =Reich
illustrierte= Bändchen im Umfange von =140 bis 200 Seiten=.
In die Liste der von den Vereinigten Jugendschriften-Ausschüssen
empfohlenen Bücher aufgenommen.
=Aus Deutschlands Urgeschichte.= Von +G. Schwantes+.
„Eine +klare und gemeinverständliche Arbeit+, erfreulich durch die
weise Beschränkung auf die gesicherten Ergebnisse der Wissenschaft;
erfreulich auch durch den lebenswarmen Ton.“
Frankfurter Zeitung.
=Der deutsche Wald.= Von Prof. ~Dr~. +M. Buesgen+.
„Unter den zahlreichen, für ein größeres Publikum berechneten
botanischen Werken, die in jüngster Zeit erschienen sind, beansprucht
das vorliegende ganz besondere Beachtung. Es ist +ebenso interessant
wie belehrend+.“
Naturwissenschaftliche Rundschau.
=Die Heide.= Von +W. Wagner+.
„Alles in allem -- +ein liebenswürdiges Büchlein+, daß wir in die
Schülerbibliotheken eingestellt wünschen möchten; denn es gehört zu
jenen, welche darnach angetan sind, unserer Jugend +in anregendster
Weise Belehrung+ zu schaffen.“
Land- u. Forstwirtschaftl. Unterrichtszeitung.
=Im Hochgebirge.= Von Prof. +C. Keller+.
„Auf 141 Seiten entrollt der Verfasser ein so intimes, anschauliches
Bild des Tierlebens in den Hochalpen, daß man schier mehr Belehrung
+als aus dicken Wälzern+ geschöpft zu haben glaubt. Ein treffliches
Buch, das keiner ungelesen lassen sollte.“
Deutsche Tageszeitung.
=Die Tiere des Waldes.= Von Forstmeister +K. Sellheim+.
„Die Sehnsucht nach dem Walde ist dem Deutschen eingeboren... Aber
wie wenig wird er dabei das Tierleben gewahr, das ihn da umgibt. Da
wird dieses Buch +ein willkommener Führer und Anleiter+ sein.“
Deutsche Lehrerzeitung.
=Unsere Singvögel.= Von Prof. ~Dr~. +A. Voigt+.