Chauffmanschaft mit schloern treiben,

Da mit jungen mägeteyn

Helfen von den eren sein; 20

Und mocht man nicht gevaren bas,

So viel sey selber in daz gras.

Den brief den bott er ir al do

Und underweist daz weib also:

Ge hin taugenleichen aus 25

Und mach dich hin in Bertschins haus,

Den brief den gib ym in die hand

Und sprich: Den hat euch Mäcz gesant.

Und grüss in von ir tausent stund!

Nicht anders sag ym mit dem mund! 30

Way, wie was ir dicz so gsmak!

Sey stob hin, sam ein spreuwer sak,

Bis daz sey zu Bertschin kam.

Sey sprach: Got grüss euch, junger man!

Sälich müst ir yemer sein! 35

Daz briefel sent euch Mäczli vein

Mit mangem minnechleichen gruoss.

Von dem haubt bis auf den fuoss

Wer waz froer, dann der chnecht?

Er sprach: Nu ist meim dinge recht. 40

Se hin, die zwen schilling,

Vertrinks durch meinen willen

Und ge zuo unserm schreiber #17b

Henreiczen Nabelreiber

Und sag ym, daz er chum zuo mir,

Won ich sein vil chäum embir.

Die riffianin lieff da hin, 5

Sam ein andreu heubscherin,

Und sagt dem schreiber, wie ym ware.

Dem gevielent auch die mär.

Er gab der zementragerin

Einen phenning ze gewin 10

Und traft sich, do er Bertschin vand

Auf der banch pey einer wand.

Schre: Wol auf so frödenreich,

Der käiser ist uns ungeleich.

Triefnas da von schanden 15

Vil gern wer auf gestanden,

Da was er worden also chranch,

Das er storczet ab der banch.

Die minn die pracht in zuo der not,

Daz er was nahent jungers tot, 20

Des halff ym doch die fröd also

Und ein halbeu kuo aldo,

Die er jo frass ze einer stund,

Daz er echt wider ward gesund

Und alles seines laides vergas. 25

Do man ym den brief gelas,

Da wist er wenich, waz er sayt,

Bis ym es Nabelreiber zäigt.

Der sprach: Es mag nicht anders sein,

Sey spricht, sey tät den willen dein 30

Und dar zuo vil und dannocht me,

Nämist du sey zuo der e.

Der Ring · 第 4 / 13 段