Petersburg

In vollständiger Verwirrung betrat Alexander Iwanowitsch sein armseliges

Zimmer; vor einem brennenden Lichtstumpf kauerte Stjopka auf der Pritsche,

den buschigen Kopf tief über ein Buch in altslawischem Druck gebeugt.

Stjopka las in einem Gebetbuch.

Alexander Iwanowitsch erinnerte sich, daß er Stjopka gebeten hatte, das

Gebetbuch mitzubringen: er wollte darin das Gebet des großen Wassilij: die

Beschwörung des Teufels, nachlesen.

»Du bist da, Stjopka, das freut mich!«

»Ich habe Ihnen das Geb . . .« -- Nachdem er einen Blick auf den Gast

geworfen: »Ich habe Ihnen das Gewünschte gebracht . . .«

»Ich danke dir . . .«

»Ich habe Sie erwartet und inzwischen darin gelesen . . .« (Wieder ein

Blick auf den Unbekannten). . . »Jetzt muß ich aber gehen . . .«

Alexander Iwanowitsch faßte Stjopka an der Schulter:

»Geh nicht fort, bleib noch eine Weile . . . Dieser Herr da ist Herr

Schischnarfijew.«

Dieser stand an der Tür; er hatte seinen Hut abgenommen, den Mantel aber

behielt er an und betrachtete das Zimmer mit fragenden Blicken:

»Nicht sehr schön haben Sie es hier . . . Feucht ist es ein wenig . . . und

kalt . . .«

Der Lichtstumpf brannte aus: das Papier, mit dem es an seinem Ende

umwickelt war, begann zu brennen, und plötzlich begannen die Wände in

fließendem Rot zu tanzen.

* * *

»Nein, Herr, bitte mich zu entlassen, ich muß gehen« -- Er warf einen etwas

schielenden, feindseligen Blick auf Alexander Iwanowitsch, während er den

Gast überhaupt keines Blickes mehr würdigte; -- »lassen Sie mich gehen; ein

anderes Mal schon . . .«

Er nahm das Gebetbuch an sich.

Unter Stjopkas scharfem Blick senkte Alexander Iwanowitsch unwillkürlich

den seinigen: ihm schien der scharfe Blick ein Blick des Vorwurfs zu sein.

Wie soll er sich jetzt Stjopka gegenüber verhalten? Er hätte ihm so gern

etwas gesagt; er hat wohl Stjopka beleidigt; Stjopka wird es ihm nicht

verzeihen; er glaubte Stjopkas Gedanken zu lesen:

»Nein, Herr, wenn Sie _solche_ Besucher empfangen, da ist es nichts mehr

zwischen uns; und Sie brauchen dann auch kein Gebetbuch mehr . . . Solche

Leute suchen nicht einen jeden auf; und wen sie aufsuchen, der muß von

_derselben_ Sorte sein wie sie selbst . . .«

Also -- also erkennt Stjopka in dem Gast eine verdächtige Person . . . Wie

sollte nun er mit ihm allein im Zimmer bleiben? . . .

»Stepan, bleib doch hier.«

Aber Stjopka machte eine abwehrende Bewegung, die etwas wie Ekel verriet.

»Der Herr kommt doch zu Ihnen, nicht zu mir!«

Die Tür hinter Stjopka fiel zu. Alexander Iwanowitsch wollte ihm erst

nachrufen, er solle doch das Gebetbuch dalassen, aber . . . er schämte

sich. Nun sollte er plötzlich das für ihn, den Freigeist, kompromittierende

Wörtchen Gebetbuch aussprechen. Alexander Iwanowitsch nahm sich fest vor,

vor nichts, was auch kommen mag, zu erschrecken; denn alles, was jetzt

kommt, nachdem Stjopka das Zimmer verlassen hat, kann nur Halluzination des

Gesichts und des Gehörs sein. Die tanzenden roten Flammen an den Wänden

erstarben; alles wurde -- ein tödlich fahles Grün.

* * *

Mit einer Handbewegung lud er den Gast ein, auf der Pritsche vor dem

Tischchen Platz zu nehmen, selbst aber blieb er neben der Tür stehen, um

gegebenenfalls entschlüpfen zu können, das Zimmer mit dem Besucher

abzusperren und selber über alle sechsundneunzig Stufen hinunterzukollern.

Der Gast stützte seinen Ellbogen aufs Fensterbrett, zündete eine Zigarette

an und begann zu plaudern; sein Profil zeichnete sich schwarz auf dem Fond

des durchs Fenster hereinströmenden, grünlichen Lichtes; hinter dem Fenster

flog der Mond zwischen Wolken dahin . . .

»Ich sehe wohl ein, daß es nicht die rechte Stunde, in der ich zu Ihnen

gekommen . . . daß ich Sie, wie es scheint, störe . . .«

»Das macht nichts, bitte sehr«, versuchte Alexander Iwanowitsch den anderen

zu beruhigen, während er selbst der Beruhigung bedurfte und mit der Hand

heimlich hinter dem Rücken untersuchte, ob die Tür offen oder zugesperrt

sei.

»Aber . . . Ich habe Sie so lange schon besuchen wollen, hab' Sie überall

gesucht, und als wir uns auch bei Soja Sacharowna verfehlt haben, bat ich

diese um Ihre Adresse; ich komme jetzt direkt von dort zu Ihnen und

beschloß auf Sie zu warten . . . Um so mehr, als ich morgen schon ganz früh

verreise.«

»Sie verreisen?« fragte Alexander Iwanowitsch, denn es schien ihm, die

Worte seines Besuchers hätten in ihm ein doppeltes Echo ausgelöst: während

sein äußeres Ohr die Worte »Ich verreise ganz früh« vernommen hatte, hörte

er mit einem anderen, inneren Ohr deutlich:

»Ich verreise ganz früh am Morgen, um mit der Abenddämmerung zurückzukehren

. . .«

Aber er bestand nicht auf der Beantwortung seiner Frage und fuhr fort, das

weitere mit seinem äußeren Gehör aufzunehmen.

»Ja, ich verreise nach Finnland, nach Schweden . . . Dort wohne ich; meine

Heimat ist aber -- Schemacha. Ich wohne eben in Finnland, weil das

Petersburger Klima, aufrichtig gesagt, auch für mich schädlich ist.«

Ein doppeltes Echo löste wieder dieses »auch für mich« aus: das Klima von

Petersburg ist für alle schädlich, es war nicht nötig, es zu betonen.

»Ja,« erwiderte Dudkin mechanisch, »Petersburg befindet sich auf einem

Sumpf . . .«

»Ja, ja, ja . . . Für das Russische Reich ist Petersburg ein sehr

bezeichnender Punkt . . . Nehmen Sie nur die Landkarte zur Hand . . .

Unsere Hauptstadt, die so reich von Denkmälern geschmückt ist, gehört auch

zum Lande des Jenseits . . .«

»Oh, oh, oh!« dachte Dudkin; »nun heißt es die Nase nach dem Winde halten,

um rechtzeitig fliehen zu können . . .«

Laut aber erwiderte er:

»Sie sagen: _unsere_ Hauptstadt . . . Doch nicht Ihre: Ihre Hauptstadt ist

ja nicht Petersburg, sondern Teheran . . . Ihnen, als einem Orientalen,

dürften die klimatischen Verhältnisse unserer Hauptstadt . . .«

»Ich bin Kosmopolit: ich lebte ja schon in Paris und in London . . . Ja,

wovon sprach ich? -- daß unsere Hauptstadt zum Land des Jenseits gehört,

das pflegt man bei den Landkarten, Reiseführern und dergleichen nicht in

Betracht zu ziehen; selbst der ehrenwerte Baedeker schweigt darüber; der

bescheidene Provinzler, der nicht vorher aufmerksam gemacht wurde, gerät

schon bei dem ersten Schritt vom Nikolaijewer oder Warschauer Bahnhof in

einen Sumpf; er hatte eben nur mit der realen Behörde gerechnet und hatte

es unterlassen, sich mit einem Schattenpaß zu versehen.«

»Wie meinen Sie es?«

»Nun eben, ganz einfach: wenn ich in das Land der Papuas gehe, weiß ich,

daß ich im Land der Papuas auf Papuas stoßen werde; über diese

Naturerscheinung hat mich Herr Karl Baedeker rechtzeitig unterrichtet; aber

denken Sie, wie ich mich fühlen müßte, wenn ich auf dem Wege nach Kirssanow

auf eine Horde schwarzer Papuas stieße (was übrigens sehr bald in

Frankreich der Fall sein wird, da Frankreich in aller Stille die schwarzen

Horden bewaffnet, um sie nach Europa zu bringen): Sie werden das erleben,

übrigens dürfte es Ihren Wünschen sehr zustatten kommen; es paßt ja so gut

zu Ihrer Theorie der Vertierung und der Kulturvernichtung: erinnern Sie

sich? . . . Ich hörte Ihnen damals im Helsingforser Kaffeehaus mit

Befriedigung zu.«

Alexander Iwanowitsch fühlte sich immer unbehaglicher; es fröstelte ihn;

besonders widerlich war es ihm, einen Hinweis auf die von ihm längst

überwundene Theorie zu hören; er hat diese Theorie längst als krankhaft

erkannt und verworfen; und nun jetzt, wo er sich wieder krank fühlt, tritt

sie ihm in so widerlicher Form entgegen.

»Also, wo bin ich? Ja, die Papuas: die Papuas sind, sozusagen, erdgeborene

Wesen; die Biologie der Papuas, so primitiv sie auch ist, dürfte Ihnen,

Alexander Iwanowitsch, nicht unbekannt sein. Mit einem Papua können Sie

schließlich und endlich sich irgendwie noch immer verständigen; sagen wir

zum Beispiel etwa mit Hilfe des Schnapses; und dann: selbst in Papuasien

gibt es Rechtsinstitutionen, die unter Kontrolle des papuasischen

Parlaments stehen . . .«

Alexander Iwanowitsch fiel das höchst befremdende Benehmen seines Gastes

auf, dessen Stimme sich plötzlich in höchst unpassender Weise von ihm

gelöst hatte; und überhaupt verwandelte sich der unbeweglich auf dem

Fensterbrett sitzende Gast (oder betrogen ihn etwa seine Augen?) ganz

deutlich in einen Rußfleck auf der mondbelichteten Fensterscheibe, während

seine Stimme, immer lauter werdend, den krächzenden Ton eines Grammophons

annahm, der Alexander Iwanowitsch unmittelbar ins Ohr hineintrommelte.

»Der Petersburger Schatten aber ist nicht einmal ein Papua; die Biologie

der Schatten ist noch nicht erforscht. Sie werden sich nie mit dem Schatten

verständigen können, seine Forderungen nie verstehen lernen; sobald Sie

Petersburger Boden betreten, schlüpft der Schatten in Sie zugleich mit

allen möglichen Krankheitsbazillen hinein, die Sie mit dem Wasser aus den

Leitungen hinunterschlucken . . .«

* * *

Vom Mond beschienen und mit phosphoreszierenden Flecken überdeckt, saß er

auf seinem schmutzigen Lager und ruhte von den Angstanfällen aus; da, hier

war sein Gast gesessen: der war jetzt nicht mehr da. Diese Angstanfälle!

Drei-, vier-, fünfmal während einer Nacht; den Halluzinationen folgten

klare Augenblicke.

Jetzt war sein Bewußtsein klarer wie der Mond dort hoch vor den seitwärts

dahinziehenden Wolken; und wie der Mond schien das Bewußtsein hell und

belichtete die Seele, wie der Mond die labyrinthartigen Straßenprospekte.

Weit nach hinten und nach vorn belichtete das Bewußtsein die kosmischen

Zeiten und die kosmischen Fernen.

In jenen Fernen gab es nichts: keine Menschen, keine Schatten.

Und -- leer waren die Fernen.

In seinen vier einander perpendikulären Wänden kam er sich selbst wie ein

in den kosmischen Räumen eingeschlossener Gefangener vor; ein Gefangener,

der -- freier ist als alle anderen Menschen, für den der winzige Raum

zwischen den vier schmalen Wänden dem ganzen Raum des Alls gleicht.

Einsam ist der Raum des Alls! Sein leeres Zimmer! . . . Das All ist der

letzte Besitz an Reichtümern . . . Das eintönige All! . . . Eintönig war

sein Zimmer schon immer gewesen . . . Die Wohnung eines Bettlers muß aber

prunkvoll erscheinen im Vergleich mit der Leere des Raumes im All.

* * *

Die Befreiung von den Dämmerzuständen wie eine Erholung empfindend, träumte

sich Alexander Iwanowitsch hoch über alles Sinnliche der Welt hinweg.

Eine höhnische Stimme sprach:

»Der Schnaps!«

»Das Rauchen!?«

»Die wollüstigen Gefühle?«

Befand er sich auch wirklich so hoch über allem Sinnlichen der Welt?

Er senkte den Kopf: davon kommt alles: die Krankheit, die Angstzustände,

die Schicksalsschläge -- von den schlaflosen Nächten, vom Rauchen, vom

Trinken.

Der Schnaps!

Plötzlich fühlte er einen schmerzhaften, scharfen Stich in seinem kranken

Backzahn; er drückte die Hand auf die Wange.

Seine Irrsinnsanfälle erschienen ihm auf einmal in neuem Licht; er begriff

jetzt die Wahrheit dieses Irrsinns: er war nur die Botschaft seiner

erkrankten Sinnesorgane an das bewußte Ich; nicht der persische Untertan

Schischnarfijew verfolgte ihn, sondern seine schwergewordenen Sinnesorgane

verfolgten sein _Ich_; und indem sich dieses _Ich_ vor ihnen zu retten

sucht, wird es zum _Nicht-Ich_, denn nur durch die Sinnesorgane kommt das

_Ich_ wiederum zu sich zurück; der Alkohol, der Tabak und die schlaflosen

Nächte untergruben seinen schwachen Körper; unser körperlicher Organismus

aber ist eng mit dem Raum verbunden; während der Organismus zu zerfallen

begann, bildeten sich auch Lücken im Raum; in die Spalten der Sinnesorgane

drangen Bazillen ein; das Räumliche aber, das immer den Körper umschließt

-- füllte sich mit Visionen . . . Zum Beispiel: Wer ist Schischnarfijew?

Ein Alpdrucktraum; dieser Traum aber ist eine Folgeerscheinung des

Alkohols; Schischnarfijew ist also nichts anderes als ein Stadium der

Alkoholvergiftung.

»Du solltest nicht rauchen, nicht trinken, dann würden deine Sinnesorgane

wieder ihren Dienst tun!«

Er fuhr zusammen.

Heute hatte er jemand verraten. Wie konnte er es übersehen, daß er jemand

verraten hatte? Er hatte ja zweifellos verraten: er hatte aus Angst Nikolai

Apollonowitsch an Lipantschenko ausgeliefert; deutlich erinnerte er sich

aller Einzelheiten des widerlichen Handels. Er hatte ohne zu glauben an

etwas geglaubt: das war Verrat. Ein noch größerer Verräter ist

Lipantschenko selbst; daß Lipantschenko sie alle verriet, hatte er

eigentlich schon immer gewußt, und doch verbarg er vor sich selbst dieses

Wissen (Lipantschenko übte eine besondere Macht über seine Seele aus):

darin lag die Wurzel seiner Krankheit: im furchtbaren Wissen, daß

Lipantschenko ein Verräter ist; das Trinken, Rauchen, das ausschweifende

Leben waren nur Folgen; und die Halluzinationen waren die letzten Glieder

der Kette, an die ihn Lipantschenko geschmiedet hielt. Warum tat es dieser?

Weil Lipantschenko wußte, daß ihm sein Verrat bekannt ist; nur weil

Lipantschenko weiß, läßt er ihn auch jetzt nicht los.

Lipantschenko hat seinen Willen geknechtet; er hat durch diese Knechtung

seines Willens den schrecklichen Verdacht, der alles aufdecken konnte,

abzuwenden gesucht; Lipantschenko ahnte, daß in ihm, Dudkin, Mißtrauen

erwacht war, und suchte durch eine engere Gemeinsamkeit dieses Mißtrauen

einzudämmen, daher hatte er ihn keinen freien Schritt machen lassen; daher

hatte er ihn an sich gebunden; er hat in Lipantschenko seine Mystik

gegossen, dieser aber in ihn den Alkohol.

Alexander Iwanowitsch erinnerte sich deutlich der Szene im Arbeitszimmer

des Lipantschenko; der freche Zyniker und Schuft hatte es auch da

verstanden, ihn zu hintergehen; er sah jetzt deutlich vor sich den feisten

Hals des Lipantschenko mit der dicken, fetten Falte; dieser Hals hatte ihn

gleichsam frech verhöhnt, bis Lipantschenko, seinen Blick auf dem Halse

fühlend, sich umgedreht hatte; dieser aufgefangene Blick war es aber, der

Lipantschenko alles gesagt hatte.

Damals hatte er mit seiner Einschüchterungspolitik begonnen: er hatte ihn

überfallen und so alle Karten vermischt; er hatte einen tödlich

verletzenden Verdacht ausgesprochen und ihm dann einen Kompromiß

vorgeschlagen: so zu tun, als ob er dem Verrat Ableuchows glaubte.

Und Dudkin hat es geglaubt!

Alexander Iwanowitsch sprang auf und ballte in hilfloser Wut die Fäuste;

das war nun Tatsache, das ist nun geschehen.

Hier lag der Grund seines Alpdruckes.

* * *

Er erinnerte sich der ersten Begegnung mit Lipantschenko; der Eindruck war

wahrlich kein angenehmer gewesen; Lipantschenko hatte entschieden etwas

zuviel Interesse für die Schwächen seiner Mitmenschen gezeigt. Dieser

plumpe Körper, diese stumpfsinnig zwinkernden Äuglein konnten wohl einem

Provokateur höheren Genres angehören, nicht aber . . .

Ein solcher konnte schon manchmal auch ganz einfältig erscheinen.

»Gewürm . . . O, du Gewürm!«

Je mehr er sich in Lipantschenko vertiefte, in die Betrachtung seiner

Körperteile, seiner Manieren, Gepflogenheiten, um so deutlicher sah er vor

sich: nicht einen Menschen, sondern -- eine Tarantel.

Und etwas Stählernes drang ihm in die Seele:

»Ja, ich weiß jetzt, was ich zu tun habe.«

Ein Gedanke erleuchtete ihn: alles wird so einfach enden; daß es ihm nicht

schon früher eingefallen war! Nun ist es ihm klar, welche Mission er zu

erfüllen hat.

Alexander Iwanowitsch lachte hell auf:

»Dieser Wurm glaubte mich hintergehen zu können.«

Da fühlte er wieder einen starken Stich im Zahn: aus seinen Träumereien

gerissen, griff er sich an die Backe; sein Zimmer, der kosmische Raum --

verwandelte sich wieder in eine armselige Dachkammer; das Bewußtsein begann

zu erlöschen (wie das Mondlicht in den Wolken); er wurde vom Fieber

geschüttelt; seine Augenblicke füllten sich langsam mit Ängsten und

Bangigkeit; er rauchte eine Zigarette nach der anderen, rauchte sie ganz

bis zum äußersten Rand herunter . . .

Plötzlich aber . . .

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