Frau Wesener. Wer kann dir helfen, du machst es darnach.
(Mary tritt herein.)
Marie (heitert schnell ihr Gesicht auf. Mit der größten Munterkeit
und Freundlichkeit ihm entgegengehend). Ihre Dienerin, Herr von Mary!
Haben Sie wohl geschlafen?
Mary. Unvergleichlich, meine gnädige Mademoiselle! ich habe das
ganze gestrige Feuerwerk im Traum zum andernmal gesehen.
Marie. Es war doch recht schön.
Mary. Es muß wohl schön gewesen sein, weil es Ihre Approbation hat.
Marie. O ich bin keine Connoisseuse von den Sachen, ich sage nur
wieder, wie ich es von Ihnen gehört habe. (Er küßt ihr die Hand, sie
macht einen tiefen Knicks.) Sie sehen uns hier noch ganz in Rumor;
meine Mutter wird gleich fertig sein.
Mary. Madam Wesener kommen also mit?
Frau Wesener (trocken). Wieso? Ist kein Platz für mich da?
Mary. O ja, ich steh hinten auf, und mein Kasper kann zu Fuß
vorangehen.
Marie. Hören Sie, Ihr Soldat gleicht sehr viel einem gewissen
Menschen, den ich ehemals gekannt habe, und der auch um mich
angehalten hat.
Mary. Und Sie gaben ihm ein Körbchen. Daran ist auch der Desportes
wohl schuld gewesen?
Marie. Er hat mir's eingetränkt.
Mary. Wollen wir?
(Er bietet ihr die Hand, sie macht ihm einen Knicks, und winkt auf
ihre Mutter, er gibt Frau Wesenern die Hand, und sie folgt ihnen.)