A. Die allgemeinen Gesetze der Energetik.
Seit alter Zeit hat die Naturwissenschaft verschiedene „+Kräfte+“
unterschieden, welche die Bewegungsvorgänge in der Natur hervorbringen
sollen. „Kraft“ wurde dabei in naturwissenschaftlichem Sinne als ein
Ausdruck für die „Ursache“ einer Bewegung definiert, denn man wußte von
einer Kraft nichts anderes zu sagen, als daß sie Bewegung hervorbringen
sollte. So war der Begriff der „Kraft“ nichts anderes als eine Form
des alten mystischen Ursachenbegriffs. Sinnlich wahrzunehmen ist keine
Kraft, sinnlich wahrzunehmen sind nur Bewegungen. Es liegt hieran, daß
man seit frühen Zeiten schon da, wo man verschiedene Bewegungsformen
sah, auch verschiedenartige Kräfte annahm. So kam es, daß mit der Zeit
eine Menge von Kräften unterschieden wurde, die schlechterdings nicht
miteinander auf die gleiche Stufe gestellt werden konnten. Man sprach
von Schwerkraft, von Muskelkraft, von Willenskraft etc. Dieser Zustand
ist noch jetzt nicht ganz vorüber. Indessen hat die moderne Physik und
Chemie doch mit dem Begriff der „Kraft“ allmählich etwas aufgeräumt und
benutzt das Wort nur noch als Bequemlichkeitsausdruck, nicht aber als
Erklärungsmoment. Statt dessen hat man für Erklärungszwecke in neuerer
Zeit einen anderen der Erfahrung entnommenen Begriff in die Mechanik
der Bewegungsvorgänge eingeführt, der nichts Mystisches enthält, das
ist der Begriff der „+Energie+“.