Da strömt es in ihm von Duft und Farben, von Schatten und Licht, von
Fruchtbarkeit und seliger Daseinsfülle. Dein Auge reicht nicht aus für
die Millionen Leben, die hier zwischen Himmel und Erde atmen, blühen und
wachsen, vom glitzernden Sandkorn am Boden bis zu den stolzen Tannen, die
ihre hohen Spitzen in das tiefe sommerliche Blaugold des Himmels bohren.
Und das Flammenmeer des Herbstes.
Das lodernde Rotgelb auf Baum und Gesträuch, die wie lohende Opferschalen
stehen und sich selbst verzehrend ihre letzte Schönheit dem scheidenden
Sonnengotte hingeben; all die Glut, die sie von ihm nahmen, ihm wiedergeben
im Scheidegruße ihrer sterbenden Seelen. --
Dann kommt das weiße Schweigen.
Der lange, tiefe Schlaf.
Alle Schönheit nahm die Sonne zurück.