»Und du wolltest doch, Flaumvögelchen ... Moritz kann froh sein, daß er
dich los wird. Solch ein dummes, lügnerisches, heuchelndes Flaumvögelchen,
solch ein ungerechtes, kleines, wetterwendisches Fläumchen, solch ein,
solch ein ...«
* * * * *
Ach Flaumvögelchen, ach Seidenblümchen! Du warst wohl nicht nur eine
Glückssucherin, du warst wohl auch eine Glücksbringerin, sonst würde wohl
nicht so viel von deinem lieblichen Frieden den Platz umschweben, wo du
gewohnt hast. Noch heute wird das Haus von großen Ahornen beschattet, und
die Birkenstämme stehen weiß und fleckenlos von der Wurzel bis zum Wipfel
da. Noch heute sonnt sich die Natter friedlich auf ihrem Hügel, und im
Parkteich schwimmt ein Kühling, der so alt ist, daß kein Junge es über das
Herz bringt, ihn zu angeln. Und wenn ich hinkomme, da fühle ich, daß
Feierfriede in der Luft liegt, und es ist, als sängen Vögel und Blumen noch
ihre schönen Lieder dir zum Preise.