III. Leyte.

Von der Ostküste der Nordspitze der Insel liegen aus der Gegend

von Dagami und Tanauan Gesteine vor. Am Joch des Berges Dagami

steht frischer Amphibolandesit an. Die fast compakte, feinkörnige,

graulichweisse Grundmasse, welche sich durch Verwitterung bräunlichgrau

färbt, enthält zahlreiche, grosse braune Hornblendesäulen,

kleinere trikline glasige Feldspathe, etwas Magneteisen; die in

dünnen Splittern grünlich durchscheinende Hornblende schliesst oft

Feldspath ein. Das Gestein gleicht dem vom Ysarog vollständig. Daran

schliesst sich nördlich ein Rapilliberg und weiter unten vulkanischer

Sand. Am Ostfuss des Dagami liegt eine Solfatara, aus welcher ein

Bach mit 50° R. hervortritt. Den Rand des Baches umsäumen röthliche

Kieselsinterkrusten, deren Oberfläche ästige Fortsätze trägt: ähnliche,

mit braunem basisch schwefelsaurem Eisenoxyd überzogene Absätze

finden sich am Rande des Kieselsprudels Nol. In den einerseits bis zu

Bianchetto, andererseits zu Thon zersetzten Gesteinen der Solfatara

fehlt es nicht an Ueberzügen von basisch schwefelsaurem Eisen und an

Ablagerungen von Schwefelkrystallen. Die weniger zersetzten Gesteine

zeigen noch Ueberzüge von Gyps. Neben den fast intakten Hornblenden

zeigt sich die Grundmasse viel stärker angegriffen als Magneteisen

und Feldspath.

Die Solfatara am Berg Danaan zeigt dieselben Erscheinungen: einen

Kieselsprudel, Schwefelabsätze und Alaunbildung in den gebleichten und

zersetzten Amphibolandesiten. Am Meer bei Tanauan südlich vom Pueblo

stehen jenseits des Aestuars graugrüne quarzige Chloritschiefer an,

in welchen Epidotadern auftreten.

Reisen in den Philippinen · 第 91 / 95 题