Von der Ostküste der Nordspitze der Insel liegen aus der Gegend
von Dagami und Tanauan Gesteine vor. Am Joch des Berges Dagami
steht frischer Amphibolandesit an. Die fast compakte, feinkörnige,
graulichweisse Grundmasse, welche sich durch Verwitterung bräunlichgrau
färbt, enthält zahlreiche, grosse braune Hornblendesäulen,
kleinere trikline glasige Feldspathe, etwas Magneteisen; die in
dünnen Splittern grünlich durchscheinende Hornblende schliesst oft
Feldspath ein. Das Gestein gleicht dem vom Ysarog vollständig. Daran
schliesst sich nördlich ein Rapilliberg und weiter unten vulkanischer
Sand. Am Ostfuss des Dagami liegt eine Solfatara, aus welcher ein
Bach mit 50° R. hervortritt. Den Rand des Baches umsäumen röthliche
Kieselsinterkrusten, deren Oberfläche ästige Fortsätze trägt: ähnliche,
mit braunem basisch schwefelsaurem Eisenoxyd überzogene Absätze
finden sich am Rande des Kieselsprudels Nol. In den einerseits bis zu
Bianchetto, andererseits zu Thon zersetzten Gesteinen der Solfatara
fehlt es nicht an Ueberzügen von basisch schwefelsaurem Eisen und an
Ablagerungen von Schwefelkrystallen. Die weniger zersetzten Gesteine
zeigen noch Ueberzüge von Gyps. Neben den fast intakten Hornblenden
zeigt sich die Grundmasse viel stärker angegriffen als Magneteisen
und Feldspath.
Die Solfatara am Berg Danaan zeigt dieselben Erscheinungen: einen
Kieselsprudel, Schwefelabsätze und Alaunbildung in den gebleichten und
zersetzten Amphibolandesiten. Am Meer bei Tanauan südlich vom Pueblo
stehen jenseits des Aestuars graugrüne quarzige Chloritschiefer an,
in welchen Epidotadern auftreten.