Milzbrandbazillen mit Sporen.]

Der Milzbrand_bazillus_ ist ein verhältnismäßig großes

Stäbchenbakterium, das der Geißeln ermangelt und daher völlig

unbeweglich ist. Die Länge der einzelnen Individuen wechselt je nach

den Bedingungen; in Kulturen werden lange Fäden gebildet. Sporenbildung

findet -- bei geeigneter Temperatur -- bei Sauerstoffzutritt statt; die

Sporen bilden sich im Innern der Stäbchen (s. Abb. 16) als kleine stark

lichtbrechende Körnchen, die bald die Dicke des Stäbchens erreichen

und schließlich frei werden, während die Reste des Stäbchens selbst

verschwinden. -- Wachstum und Sporenbildung finden am besten bei 37°

statt. -- Sehr charakteristisch sind die oberflächlichen Kolonien des

Bazillus auf der Platte (s. Abb. 17 und 18).

[Illustration: Abb. 17.

16 Stunden alte Kolonie von Milzbrandbazillen auf der Agarplatte. ~a~

natürliche Größe, ~b~ etwa 15mal vergrößert.]

Bei den gebräuchlichen Versuchstieren wird durch Impfung mit kleinsten

Mengen einer Reinkultur von Milzbrandbakterien eine rasch zum Tode

führende Infektion ausgelöst. Die im Tierkörper gewachsenen Bazillen

zeigen eine eigentümliche Veränderung, die in Kulturen auf den

gewöhnlichen Nährboden nicht zur Beobachtung kommt: sie besitzen eine

breite Hülle oder »Kapsel« (vgl. Abb. 19).

[Illustration: Abb. 18.

Klatschpräparat vom Rande einer oberflächlichen Kolonie von

Milzbrandbazillen (S. Abb. 17). Aufbau der Kolonie aus einzelnen, zu

regelmäßigen Fäden vereinigten Stäbchen. Stark vergrößert.]

In der Bekämpfung der Milzbrandseuche beim Vieh sind ausgezeichnete

Erfolge teils mit dem _Pasteur_schen Impfverfahren (s. o. Seite 43),

teils mit anderen ähnlichen Methoden erzielt worden, und ohne Frage

kommt diese Eindämmung der Krankheit beim Vieh indirekt auch dem

Menschen zugute. Von wichtigen Maßnahmen, die die Verbreitung der

Krankheit verhüten, sind vor allen Dingen solche zur rationellen

Beseitigung der Tierkadaver zu nennen, ferner aber besonders

Vorsichtsmaßregeln, die die Arbeiter in den obengenannten Industrien

vor der Infektion schützen sollen. Im wesentlichen handelt es sich

dabei um Vorschriften, die sich auf eine möglichst zuverlässige

Desinfektion der Rohmaterialien erstrecken.

[Illustration: Abb. 19.

Milzbrandbazillen im Gewebsaft (Milz) einer der Infektion erlegenen

Maus. ~B~ = Bazillen mit »Kapseln«; ~Z~ = drei tierische Zellen.]

Von verschiedenen Forschern sind endlich auch spezifische Sera gegen

Milzbrand hergestellt worden, so in Deutschland durch _Sobernheim_.

Diese Sera haben sich bei Tieren sowohl zu Schutz- als auch zu

Heilzwecken gut bewährt. Dagegen sind die Erfahrungen über ihren

Wert für die Behandlung des menschlichen Milzbrandes noch nicht

völlig geklärt, z. T. deshalb, weil die an sich seltene Krankheit

beim Menschen, wie erwähnt, auch ohne spezifische Behandlung sehr

häufig gutartig verläuft. Man ist aus diesem Grunde im einzelnen

Falle außerstande, bestimmt zu sagen, ob ein günstiger Ausfall auf

Rechnung des Heilserums zu setzen ist oder nicht. Man müßte zur

Beantwortung der Frage also ein größeres Material mit Serum behandelter

und unbehandelter Fälle statistisch vergleichen. Einzelne derartige

Statistiken sprechen für die Wirksamkeit des Serums.

Rückfallfieber.

Das Rückfallfieber ist bei uns in Deutschland heutzutage eine im ganzen

recht selten gewordene Erkrankung, die aber neuerdings besonders

dadurch an Interesse gewonnen hat, daß sie als relativ häufige

Krankheit unserer afrikanischen Schutzgebiete erkannt worden ist. Noch

vor wenigen Jahrzehnten kamen übrigens auch bei uns in Deutschland

größere Epidemien der Krankheit vor.

Das Krankheitsbild ist in erster Linie charakterisiert durch

einen sehr eigentümlichen Fieberverlauf. Gewöhnlich beginnt die

Krankheit plötzlich mit Schüttelfrost und schwerem Krankheitsgefühl,

Gliederschmerzen und anderen etwas wechselnden Erscheinungen. Die

Temperatur steigt bald sehr hoch an, meist über 40°, und fällt erst

nach einer 5–7tägigen Fieberperiode zur normalen Temperatur, meist

noch erheblich tiefer, ab. Gleichzeitig pflegt starker Schweißausbruch

zu erfolgen, die Krankheitserscheinungen gehen zurück, der Patient

scheint sich zu erholen und bleibt eine ganze Reihe von Tagen

fieberfrei, bis plötzlich ein ganz ähnlicher Anfall wie der erste,

der meist nur etwas kürzer ist, beginnt. Auch dieser endigt mit

»kritischem« Abfall der Temperatur, die meist wiederum eine Reihe von

Tagen normal bleibt, bis der dritte, meist letzte Anfall erfolgt,

nach dessen Überwindung dann die Rekonvaleszenz eintritt. In seltenen

Fällen ist die Anzahl der Anfälle noch größer, oft werden auch nur zwei

Anfälle beobachtet. Im allgemeinen pflegt der Ausgang günstig zu sein;

nur vorher geschwächte Individuen erliegen gelegentlich der Krankheit.

Im Blute von Rückfallfieberkranken während des Anfalles entdeckte

bereits im Jahre 1873 der deutsche Arzt _Obermeier_ feinste,

Eigenbewegungen zeigende, flach schraubenförmig gewundene Fäden (Abb.

20), die er mit vollem Recht, wie wir heute wissen, als die Ursache der

Krankheit ansprach. _Metschnikoff_ zeigte, indem er sich selbst mit dem

Blute eines Rekurrenskranken impfte, die Übertragbarkeit der Krankheit

mit dem spirillenhaltigen Blute auf den Menschen: er erkrankte an

typischem Rückfallfieber. _Robert Koch_ gelang die Übertragung der

Krankheit in gleicher Weise auf Affen. In jüngster Zeit wiesen endlich

dann _Novy_ und _Knapp_ nach, daß man sie auch auf Ratten und Mäuse

überimpfen könne, was jahrzehntelang für unmöglich galt. Erst durch

diese Feststellung wurde ein genaueres Studium der Spirillen weiteren

Kreisen der Forscher möglich, denn eine _Kultur_ der Spirillen ist

bisher _nicht_ gelungen. Auch besteht übrigens bisher noch keine

Einigkeit darüber, ob sie zu den Bakterien oder zu den niedersten

tierischen Lebewesen gehören.

[Illustration: Abb. 20.

Spirillen des Rückfallfiebers im Blute einer künstlich infizierten

Maus. ~E~ = rote Blutkörperchen; ~W~ = weiße Blutkörperchen; ~Sp~ =

Spirillen.]

Im erkrankten Körper finden sich die Spirillen ganz _ausschließlich

im Blute_ und in den blutbildenden Organen. Daraus ergibt sich, daß

sie in keinerlei Ausscheidung der Kranken in die Außenwelt gelangen,

und es ergibt sich weiter die Frage, wie denn unter diesen Umständen

die Verbreitung der Krankheit zustande komme. Man hatte darüber schon

längst richtige Vermutungen. Es lag nämlich sehr nahe, anzunehmen, daß

blutsaugende Insekten die Überimpfung vom kranken auf den gesunden

Menschen vermitteln, die wir bei experimenteller Übertragung auf Tiere

absichtlich vornehmen. Damit war die Beobachtung auch gut vereinbar,

daß die Krankheit ganz vorwiegend die niederen Volksklassen befällt

und hier wieder vor allem die untersten Schichten, Vagabunden z.

B., heimsucht, die im allgemeinen besonders viel mit Ungeziefer in

Berührung kommen. Zwar ist für das europäische Rückfallfieber die

Ungezieferart, die speziell für diese Übertragungen verantwortlich

gemacht werden muß, noch nicht mit unbestrittener Sicherheit

festgestellt, wohl aber ist diese Feststellung _Robert Koch_ für die

Spirille des afrikanischen Rückfallfiebers gelungen, das mit dem

europäischen sehr weitgehende Übereinstimmung zeigt und auch von

Spirillen von durchaus ähnlichen Eigenschaften ausgelöst wird. Das

afrikanische Rückfallfieber wird nach Kochs Feststellungen durch eine

bestimmte Zeckenart verbreitet, die nachts den Menschen befällt und

Blut saugt. Dabei hat sich die sehr merkwürdige Tatsache gefunden, daß

die Spirillen, die mit dem Blute eines rekurrenskranken Menschen in den

Körper der Zecken gelangen, mit den Eiern, die das Tier legt, in die

Außenwelt gelangt, nicht zugrunde gehen. Es finden sich vielmehr später

in einzelnen Eiern wieder lebende Mikroorganismen, und die Zecken, die

sich aus solchen Eiern entwickeln, sind nachweislich wieder imstande,

Spirillen und Rekurrensfieber auf gesunde Tiere (und also auch auf den

Menschen) zu übertragen. Europäer erkranken auch in Afrika deshalb

selten an Rekurrens, weil sie dem Biß der gefährlichen Zeckenart

weniger ausgesetzt sind als die Neger.

Kapitel VI.

Die beiden wichtigsten exotischen Seuchen, Pest und Cholera,

mit einer Vorbemerkung zu ihrer Geschichte und Epidemiologie.

Pest und Cholera.

Historische und epidemiologische Vorbemerkung.

Pest und Cholera, die beiden mörderischsten Seuchen, die die

Menschheit heimsuchen, haben neben vielen unterscheidenden auch einige

gemeinsame Züge: beider Heimat ist Asien, beide sind zu verschiedenen

Zeiten von dort mit dem Verkehr zu Lande und zu Wasser zur Levante

und nach Rußland und -- auf verschiedenen Wegen -- nach West- und

Mitteleuropa vorgedrungen in großen Seuchenzügen, die gewaltige Opfer

an Menschenleben gefordert haben. Die heute in Mitteleuropa lebende

erwachsene Generation steht noch unter dem Eindruck des letzten

größeren Angriffs der Cholera -- der Hamburger Epidemie von 1892. Die

Tatsache, daß bei unseren östlichen Nachbarn auch augenblicklich die

gefürchtete Seuche haust und trotz der Fortschritte unserer Kenntnisse

nicht gebändigt werden kann, vor allem aber die Tatsache, daß hier und

da trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein oder einige Cholerafälle in die

Kulturländer Westeuropas eingeschleppt werden, erinnert uns beständig

daran, daß dieser Feind vor der Tür steht, und daß wir stets zu seiner

Abwehr gerüstet sein müssen.

Während aber die Cholera bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts völlig

unbekannt war, stellt die _Pest_ die eigentlich gefährlichste,

mörderischste Krankheit des mittelalterlichen Europas dar. Die beiden

großen Seuchen haben sich -- in ihrer Rolle in Europa -- gewissermaßen

abgelöst.

So ist denn auch die Erinnerung an die Pest im Volksbewußtsein fast

erloschen, die Furcht vor einem Einbruch dieses Feindes -- man kann

sagen, mit Recht -- verschwunden.

Die fürchterlichste Pestepidemie, die Mitteleuropa überzog, war

diejenige der Mitte des 14. Jahrhunderts. Man hat berechnet, daß damals

ein Viertel der Bewohner Europas oder etwa 25 Millionen Menschen dem

»schwarzen Tod« erlegen sind. Erhebliche Opfer forderten weitere

Pestepidemien des 15. und 16. Jahrhunderts, erst im 17. Jahrhundert

ließen diese nach, und erst mit dem 18. Jahrhundert verschwand die

Seuche aus Westeuropa, von einzelnen kleinen Einfällen abgesehen,

völlig, während sie aus dem Osten und Südosten Europas erst seit der

zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts so gut wie verschwunden ist.

Von all dem unabsehbaren Unheil ist heute kaum etwas in unserem

Volksbewußtsein geblieben, als der Name der Krankheit, der sich noch in

einigen Ausdrücken erhalten hat.[11]

Der erste große Einbruch der _Cholera_ nach Europa fand im Jahre

1826 statt, und zwar gelangte die Seuche auf dem Landwege über die

Türkei und Rußland nach Deutschland, kam mit dem Seeverkehr nach

England, wurde von dort aus auch nach Amerika geschleppt und gelangte

gleichzeitig auch anderseits nach China und Japan.

Weitere gewaltige Seuchenzüge überzogen in der zweiten Hälfte des

19. Jahrhunderts alle bewohnten Länder der Erde, die am Weltverkehr

beteiligt sind. Im Königreich Preußen allein erlagen im Jahre 1866

nicht weniger als 114000 Menschen der Cholera. Die letzte große

Ausbreitung der Seuche, die auch Westeuropa vorübergehend ernstlich

bedrohte, begann im Jahre 1883; zu Anfang der 90er Jahre kam die

Krankheit nach Rußland, wo sie in den Jahren 1892 bis 1894 etwa 800000

Menschenleben vernichtet haben soll.

Von da aus wurde der Ansteckungsstoff nach fast allen größeren

Hafenplätzen Europas verschleppt; zu einer größeren Epidemie kam es

aber nur in Hamburg. Es gelang, der weiteren Verbreitung der Gefahr

vorzubeugen -- dank den Fortschritten der Kenntnisse über ihre Ursache,

vor allem Dank der Entdeckung und Erforschung der Cholera-Erreger durch

_Robert Koch_.

Unmöglich dagegen ist und bleibt bis auf weiteres die vollständige

_Beseitigung_ der _beiden_ Seuchen, denn beide haben ihre vorläufig

unangreifbaren Schlupfwinkel, entlegene Landstriche, in denen sie

endemisch hausen, und aus denen sie nicht eher verschwinden werden,

als durchgreifende hygienische Maßnahmen in großem Stil zur Anwendung

gelangen werden. Solcher »Pestherde« sind mehrere im Innern Asiens

vorhanden, ein weiterer ist in Innerafrika (Uganda) festgestellt

worden. Bis zu ihrer Beseitigung wird die Gefahr eines immer neuen

Aufflammens von Pestepidemien in Asien und Afrika und damit auch einer

Bedrohung Europas nicht schwinden.

Ähnlich steht es mit der asiatischen Cholera, die ihre Hochburg im

Gangesdelta hat, unter dessen armer Eingeborenenbevölkerung sie

vorläufig unausrottbar endemisch ist. Für ihre Verbreitung sind von

verhängnisvoller Bedeutung die religiösen Bräuche der Mohammedaner,

die in Gestalt der Pilgerfahrten zu den heiligen Stätten des Islam wie

geschaffen sind, um den Tausenden, die aus allen Himmelsrichtungen

zusammenströmen, den Ansteckungsstoff zu vermitteln, den sie dann auf

der Heimfahrt mit sich schleppen. Gegen die Choleraeinschleppung durch

Pilger nach Ägypten hat man bisher ohne vollen Erfolg einen mühsamen

Kampf geführt, und es verdient alle Achtung, daß es den europäischen

Sanitätsbehörden bisher gelungen ist, im wesentlichen das Vordringen

der Seuche von da aus auf dem Seewege nach Europa hintanzuhalten.

Freilich ist das ein geringer Trost Angesichts der Tatsache, daß die

Cholera auf dem _Landwege_ bis in die Hauptstädte Rußlands vorgedrungen

ist und, damit in die nächste Nähe unserer östlichen Grenze gerückt,

unsere Medizinalbehörden zu ständiger gespannter Aufmerksamkeit und

schärfster Kontrolle der Grenze zwingt. Daß auch die westeuropäischen

Häfen erheblich gefährdet sind, seit der unheimliche Gast in Rußland

festen Fuß gefaßt hat, bedarf kaum der Erwähnung.

Die Pest.

Aus den Beschreibungen der verschiedenen Krankheitsbilder, unter

denen »der schwarze Tod« in den großen Epidemien des 14. Jahrhunderts

die Menschen dahinraffte, geht hervor, daß während jener Epidemien

viele Fälle von _Lungenpest_ beobachtet wurden. Im allgemeinen

tritt diese Form der Krankheit an Häufigkeit zurück hinter der als

_Beulen_pest oder Bubonenpest bezeichneten gewöhnlichen Form. Bei

dieser letzteren zeigt sich als charakteristisches Krankheitssymptom

eine starke, außerordentlich druckempfindliche, entzündliche Schwellung

von Lymphdrüsen, meist einer solchen am Oberschenkel oder in der

Leistengegend, zuweilen in der Achselhöhle, seltener am Halse oder am

Kiefer. Die Krankheitskeime sind dahin von irgendeiner ganz winzigen

benachbarten Hautwunde aus gelangt. Gleichzeitig mit dem Auftreten

der »Pestbubonen« (geschwollenen Drüsen) setzt hohes Fieber ein.

Die Kranken zeigen Bewußtseinstrübung, ihre Sprache wird lallend,

und innerhalb 3–4 Tagen sterben 70–80% der Befallenen meist

unter Bewußtlosigkeit. In ganz besonders schweren Fällen kann der

Krankheitsverlauf noch kürzer sein.

Die _Lungen_pest kann sich entweder aus einem Falle von Beulenpest

nachträglich entwickeln, oder es kann -- in seltenen Fällen -- gleich

von Anbeginn der Erkrankung an die Lunge befallen sein. Dann verläuft

die Krankheit unter dem Bilde einer Lungenentzündung, und zwar führt

sie fast ausnahmslos und meist sehr rasch zum Tode.

Der Erreger der Seuche, der Pestbazillus (Abb. 21 u. 22), wurde im

Winter 1893/94 gelegentlich einer in Hongkong herrschenden Epidemie

gleichzeitig von einem Schüler _Pasteurs_, _Yersin_, und einem Schüler

_Kochs_, _Kitasato_, entdeckt. Es ist ein kleines, kurzes, ziemlich

plumpes Stäbchen mit abgerundeten Enden, das keine Eigenbewegungen

besitzt, keine Sporen bildet, aber in mancher Beziehung vergleichsweise

widerstandsfähig gegen physikalische Einflüsse ist; namentlich ist es

im Gegensatze zu den meisten anderen krankheiterregenden Bakterien

auffallend unempfindlich gegen Kälte. In Kulturen vermag es sich

selbst bei + 4,5° ~C~, wenn auch sehr langsam, zu vermehren, während

die meisten pathogenen Bakterien ja erheblich höhere Temperaturen

beanspruchen, und viele geradezu auf Körpertemperatur angewiesen sind.

[Illustration: Abb. 21.

Die krankheiterregenden Bakterien Entstehung, Heilung und Bekämpfung der bakteriellen Infektionskrankheiten des Menschen · 第 18 / 33 题