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*Klopstock* (1724-1803) singt wiederholt in seiner Ode "der Zürchersee"
(1750), Dichterunsterblichkeit sei
*des Schweisses der Edlen wert.--*
*Saat, von Gott gesäet, dem Tage der Garben zu reifen,*
was ~Klopstock~ 1758 auf seiner Meta Grab in Ottensen bei Altona setzen
liess, was seine zweite Gattin 1803 ihm auf's Grab setzte, und womit
~Rückert~ sein Gedicht "Die Gräber zu Ottensen" schliesst, ist der 845.
Vers des 11. Gesangs des "Messias" (1768). ~Klopstock~ lehnt sich hier
an Vers 5 und 6 des 125. Psalms an: "Die mit Thränen säen, werden mit
Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und
kommen mit Freuden und bringen ihre Garben".--
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