*Blutgeld*
nehmet und die Armen ... unterdrücket". Auch werden Matth. 27, 6 mit
diesem Wort die dreissig Silberlinge bezeichnet, für die Judas Jesum
verriet.--
* * * * *
Nach *Jona* 4, 11 sprach der Herr: "Und mich sollte nicht jammern
Ninive's, solcher grossen Stadt, in welcher sind mehr denn hundert und
zwanzig tausend Menschen, die
*Nicht wissen* (_Unterschied_), *was rechts oder links ist,*
dazu auch viele Tiere?"--
* * * * *
*Micha* 7, 3 steht: "die Gewaltigen raten nach ihrem Mutwillen "Schaden
zu thun, und drehen es, wie sie wollen", und Sirach 19, 22 heisst es
vom "Schalk": er "kann die Sache drehen, wie er's haben will". Danach
sagen wir:
*Es* _oder_ *Eine Sache drehen, wie man will.--*
* * * * *
*Zephanja* 1, 11 heisst es: "Heulet, die ihr in der Mühle wohnet; denn
das ganze
*Krämervolk*
ist dahin und alle, die Geld sammeln sind ausgerottet", woher wohl Adam
~Smith~ den Ausdruck
*nation of shopkeepers*
nahm. Er sagt in seinem Werk "Wealth of Nation" (1775; II, 4; Kap.
7, Part. 3): "Einen grossen Staat gründen zu dem einzigen Zweck ein
Volk von Kunden aufzuziehen, mag beim ersten Blick als ein nur für ein
Krämervolk geeigneter Plan erscheinen". Und vor ihm, 1766, heisst es
in einem Traktat des Dekans von Gloucester, ~Tucker~: "Was von einem
Krämer wahr ist, ist auch von einem krambesitzenden Volk wahr".--
* * * * *
Nach *Haggai* 2, 7 (vrgl. 2, 22 u. Ebr. 12, 26), wo der Herr verheisst,
er werde "Himmel und Erde und das Meer und das Trockne bewegen", sagen
wir:
*Himmel und Erde in Bewegung setzen.--*
* * * * *
Nach *Sacharja* 8, 23; Apost. 10, 28; 21, 39 und 22, 3 wird gesagt:
*Ein jüdischer Mann.--*
* * * * *