Die territoriale Erweiterung unserer Wirtschaftsgrundlage durch die
militärischen Erfolge, die uns die Besetzung und Verwaltung großer
Flächen feindlichen Gebietes ermöglichten, und unser erfolgreicher
Kampf um die neutralen Märkte, die uns erreichbar geblieben waren,
reichten nicht entfernt aus, Ersatz zu schaffen für die gewaltigen
Zufuhren an Nahrungs- und Futtermitteln, an Rohstoffen, Halbfabrikaten
und Fertigwaren aller Art, die uns durch den Krieg und durch die
Abschneidung vom überseeischen Verkehr entzogen wurden und die bisher
ein wesentlicher Teil des Untergrundes unserer Produktions- und
Verbrauchswirtschaft gewesen waren. So ergab sich die Notwendigkeit,
einmal den uns verbleibenden Spielraum für Produktion und Verbrauch
durch die Anwendung neuer Methoden und die Gewinnung von Ersatzstoffen
im Inland, sowie durch die intensive Nutzbarmachung der verfügbaren
Arbeitskräfte nach jeder Möglichkeit zu erweitern; dann unsere
Gütererzeugung und unsere Lebenshaltung auf die plötzlich so viel enger
gewordenen Verhältnisse einzustellen und sie gleichzeitig den gewaltigen
Bedürfnissen des Krieges anzupassen.