Ich war eben auf unser Haus geklettert, das sich jetzt zwar in das
Kleid der Hoffnung zu hüllen anfängt, ja es hofft wohl selbst bald
fertig zu werden, aber das ist leichtsinnig, denn die Arbeiter denken
anders darüber. Ich glaube, die haben anscheinend die Absicht, es
erst zur nächsten Regenszeit fertig zu stellen, sicher aber nicht vor
Juni. Ein kleines Küken ist darüber lebensmüde geworden und hat sich
in einen Farbentopf gestürzt. Ich wollte es noch retten, aber trotz
aller Wiederbelebungsversuche war es verloren. Ich fürchte, die Puten
gehen auch ein, trotz Aloepillen, Kur und Doktorei. Das weiße Schwein
überlegt sich, wo es den besten Speck ansetzen will; daß es fleißig
gemästet wird, scheint ihm sehr zu gefallen. Sobald Tom kommt, muß es
daran glauben. Es hat Reißen oder Gicht in den Hinterpfoten und kann
nicht mehr gehen.
Nun bin ich schon ein halbes Jahr hier und gottlob! trotz all der
Aufregung habe ich kein Fieber mehr gehabt, nachdem die Fieberbazillen,
die ich unten in so reichem Maße hineingeschluckt, abgewirtschaftet
hatten. Daß es hier so gesund ist, mag neben der Höhe auch an der
gleichmäßigen Temperatur liegen, die des Morgens zwischen 12 bis 16°,
mittags zwischen 20 bis 25°, abends zwischen 13 bis 15° schwankt; durch
Regen ist es manchmal mittags kühler.