Unsere Sorge um Graf Fugger war, Gott sei Dank, umsonst; heute
nachmittag kam er unerwartet an. Er hat die verdächtige Gegend
gesäubert und bringt erbeutetes Vieh mit. Kaum sind wir dieser
Sorge enthoben, kommt eine neue Unglücksbotschaft: ein von Tom
eingesetzter Msagira, Schabruma, ist von einem früher ausgebrochenen
Kettengefangenen Jumba-Jumba, einem Halbbruder Quawas, ermordet worden.
Quawa sichert sich seinen Einfluß auf die Großen seines Landes mit
Energie: er schickt ihnen nachts einige ihm treu ergebene Anhänger zu,
die ihnen die Wahl lassen zwischen Tod oder Gefolgschaft. Nichts zeigt
übrigens so deutlich, daß wir es bei den Wahehe mit einem einigen,
von +einem+ Willen gelenkten +Volke+ zu tun haben und nicht bloß mit
einzelnen verbündeten Stämmen, als die Tatsache, daß es hier allerorten
gleichzeitig im Lande spukt: Quawas mächtige Hand macht sich überall
fühlbar, und all unser Denken und Sorgen, fast wie das einer Braut, die
stets nur den Geliebten im Sinne trägt, beschäftigt sich mit „Ihm“.