Reimanns Aschenwage.]

Eine Pinselarretierung, wie sie Fig. 26 zeigt, hat sich für das

Auflegen und Abnehmen der Gewichte als sehr praktisch erwiesen.

Der Gang der Aschenbestimmung ist folgender.

Nachdem die Wage mit dem aufgelegten Glasröhrchen so aufgestellt

ist, daß die Zunge nach rechts und links um gleich viel Teilstriche

ausschlägt, wird das Grammgewicht von der unteren Schale entfernt

und statt dessen so viel Papier aufgelegt, daß die Wagenzunge wieder

gleichmäßig um den Nullpunkt der Teilung spielt. Diese Menge Papier, 1

g schwer, wird zusammengerollt, in ein Platinnetz gesteckt, wie es Fig.

27 zeigt, und nun in derselben Weise mit Hilfe des Gestelles Fig. 25

verascht, wie es vorher auseinandergesetzt wurde.

Ist die Veraschung beendigt, so steckt man das Platinnetz in das

Glasröhrchen und schüttet die Asche hinein; geringes Klopfen mit dem

Netz gegen die Wände des Glases genügt, um den Rückstand ohne jeden

Verlust in das Röhrchen überzuführen.

[Illustration: Fig. 27.

Papierprüfung: Eine Anleitung zum Untersuchen von Papier · 第 39 / 90 题