Die +Kraftmessung+ geschieht mittels Schraubenfedern, deren der Apparat
zwei von 9 und 20 kg Höchstkraftleistung besitzt. Die Feder wird an
einem Ende durch die Hülse _i_ gehalten, welche mit dem Bett _d_ fest
verbunden ist, am anderen durch den Wagen _w_. Die Zahnstange _f_ ist
mit dem Wagen _w_ verbunden und wird durch die Hülse _i_ geführt. Mit
dem Bett durch Schrauben verbunden sind die Sperrklinken _g_, welche in
die Zähne der Zahnstange greifen und, sobald das Papier gerissen, die
Feder am Zurückschnellen hindern.
Der Wagen schiebt mit Hilfe des Hebels _h_ den Schleppzeiger _z_ vor
sich her über den Kraftmaßstab _r_. Der Schleppzeiger besitzt eine
Nullmarke, unter welcher man nach dem Zerreißen des Papiers auf dem
Maßstab die Bruchbelastung in Kilogramm abliest.
Die +Dehnung+ wird bestimmt durch die gegenseitige Verschiebung des
Schleppzeigers, auf welchem der Dehnungsmaßstab _O_, geteilt nach den
Prozenten einer normalen Streifenlänge von 180 mm, angebracht ist,
und der Nullmarke des Schlittens. Man liest nach dem Zerreißen des zu
untersuchenden Streifens die Dehnung direkt in Prozenten ab.
[Illustration: Fig. 12.