Aus der Scheidebank kommt das weniger edle Erz zum Pochen (bis zur
Mehlfeinheit) in das Pochwerk. Durch Maschinenkraft werden starke
hölzerne Stempel, welche am unteren Ende mit schweren Eisen versehen
sind, in die Höhe gehoben, um beim Niederfallen das darunter
geschaufelte Erz zu zermalmen. Ein daneben aufgestelltes, durch die
Maschine bewegtes Sieb sondert beim Durchwerfen die feinern von den
gröberen Theilen, welche letztere dann nochmals unter die Pochstempel
gebracht werden müssen. Das fein gepochte Erz wird hierauf mit einem
Karren in die Erzkammer gebracht und in diesem Zustande in die
Hüttenwerke abgeliefert. In den Pochwerken und Wäschen ist immer viel
Zuspruch von Neugierigen, vorzüglich wenn sie nicht weit von der Strasse
liegen, doch ein mündliche Erklärung wegen des Höllenlärmes darin kaum
möglich.