Zu Blatt 11. $Das Pochwerk.$

Aus der Scheidebank kommt das weniger edle Erz zum Pochen (bis zur

Mehlfeinheit) in das Pochwerk. Durch Maschinenkraft werden starke

hölzerne Stempel, welche am unteren Ende mit schweren Eisen versehen

sind, in die Höhe gehoben, um beim Niederfallen das darunter

geschaufelte Erz zu zermalmen. Ein daneben aufgestelltes, durch die

Maschine bewegtes Sieb sondert beim Durchwerfen die feinern von den

gröberen Theilen, welche letztere dann nochmals unter die Pochstempel

gebracht werden müssen. Das fein gepochte Erz wird hierauf mit einem

Karren in die Erzkammer gebracht und in diesem Zustande in die

Hüttenwerke abgeliefert. In den Pochwerken und Wäschen ist immer viel

Zuspruch von Neugierigen, vorzüglich wenn sie nicht weit von der Strasse

liegen, doch ein mündliche Erklärung wegen des Höllenlärmes darin kaum

möglich.

Album für Freunde des Bergbaues, enthaltend eine Folge von vierzehn bildlichen Darstellungen aus dem Berufsleben des Berg- und Hüttenmannes. · 第 15 / 18 题