Über die Zwönitzbrücke und den angenehmen, schattigen Weg links am

linken Flußufer hin. Wir kommen zu einem Gut mit großem Hof. Den Fußweg

weiter, der immer am Zaun des Chemnitzer Wasserwerks hin zur Höhe

führt. Über Wiesen hinab. Der Weg bietet sehr schöne Aussicht. Wir

gelangen zu drei einzelnen Gehöften und zu einer Mühle. Hier rechts

aufwärts auf einen Fahrweg zu einem Bauerngut. Links am Hause hin zu

einem Fußweg, der durch Gebüsch ziemlich eben am Hange hinführt. Der

Weg bringt uns hinab zur Eisenbahnbrücke und Dorfstraße. Nun reichlich

5 Minuten die Straße aufwärts bis Restaurant Schweizertal. Dahinter

links über die Zwönitz zu einem hübschen ebenen Weg, der uns am

Mühlgraben hin zu einem Bache führt. Diesen überschreiten und weiter

zur Papierfabrik und nach _Einsiedel_.

Anmutig im Zwönitztal 344 ~m~ hoch gelegenes Dorf mit annähernd

5000 Einwohnern. Industrie: Trikotagen, Brauerei. Von

Chemnitzer Ausflüglern gern besucht, besonders das Berggasthaus

Waldesrauschen. Die älteste Chemnitzer Talsperre liegt in der

Nähe.

Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.

~b~) _Bernsdorf_ (_Feldschlößchen_) -- _Reichenhain_ (40 Min.) --

_Pfaffensteig_ -- _Niederwald_ -- _Einsiedel_ (1 Std.).

Wanderzeit: 1¾ Std.

Ausgangspunkt: Endstation der Straßenbahn Friedhof (~F~ und

~B~).

Die Fahrstraße weiter bis zur Augsburger Straße. Rechts durch diese bis

zum Gasthof Bernsdorf. Nun links auf dem Marktsteig hinter dem Ortsteil

Bernsdorf hinweg zum Restaurant zur Post. Wir kreuzen den Fahrweg, den

Fußweg weiter, die neuerbaute Bernsdorf-Reichenhainer Straße kreuzen.

Den breiten Fußweg weiter. Über einen Feldweg weg. Neben uns läuft ein

anderer Feldweg hin. An ein Gut. Zur Dorfstraße von _Reichenhain_.

Diese hinab bis zum Gasthof. Weiter bis zum Spritzenhaus (Nr. 37). Hier

halblinks ab, an der Schule (rechts) vorbei. Den Feldweg aufwärts.

Wegteilung: rechts weiter. Der Weg senkt sich. Wegteilung: ebenfalls

rechts. Wenige Schritte dann wiederum Wegteilung: links weiter. Vor uns

die bewaldete Höhe des 455 ~m~ hohen Pfaffensteins. Den Fußweg weiter.

Er bildet die direkteste Verbindung zwischen Reichenhain und Einsiedel

und heißt von altersher der _Pfaffensteig_, da in katholischen Zeiten

die Reichenhainer Pfarrer Filialgottesdienst in Einsiedel abhielten

und unsern Weg benutzten. In ein Wiesental. Über den Bach und wieder

aufwärts. Von der Höhe hübscher Blick ins Zwönitztal. Der Weg geht

wieder abwärts zum _Niederwald_, zum Forstrevier Einsiedel gehörend. Im

Walde den Weg hinab bis zum Bach. Abteilungsnummern 39/40. Wegteilung:

Geradeaus an der Einsiedler Papierfabrik (links) vorbei und am Zaune

hin bis zum Gasthaus Kaiserhof. Die Dorfstraße weiter zum Bahnhof. Hier

entweder über die Geleise und zum Gasthaus Einsiedel, oder vor den

Geleisen links die Straße einbiegend, am Forsthaus vorbei, (rechts)

bei der Straßenteilung rechts und etwas steil hinauf zum Gasthaus

_Waldesrauschen_. (¼ Stunde ab Bahnhof).

~c~) _Altchemnitz_ (_Neue Welt_) -- _Promenadenweg_ -- _Erfenschlag_

(20 Min.) -- _Stiefelmühle_ -- _Pfarrhübel_ -- _Einsiedel_ (1 Std.)

Wanderzeit: 1 Std. 20 Min.

Ausgangspunkt: Endstation der Straßenbahn Altchemnitz.

Linie ~A~. Reichels Neue Welt, bez. Lilienhaus.

Rechts neben dem Lilienhaus ein Tor aus natürlichen Ästen mit der

Aufschrift Promenadenweg nach Erfenschlag! Wir wandern durch das Tor im

Zwönitztale entlang. Schöner Weg. Der Weg führt durch die Anlagen des

Wasserwerkes Chemnitz, wird daher nachts geschlossen. Man vergewissere

sich nach Befinden beim Eingang über die Schließungszeit. Links am

Wege der stille Weiher. Zu einigen Stufen. Oben links weiter. Der Weg

senkt sich hinab zur _Stiefelmühle_. Wieder aufwärts. Bei dem Bauerngut

rechts den steilen Feldweg hinauf, bald links umbiegend zum 430 ~m~

hohen Pfarrhübel. Auf dem Kamme angekommen links ab; bei hübscher

Aussicht, allerdings ohne Schatten, bis zur Kirche von Einsiedel.

Rechts der Gasthof Einsiedel.

Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.

~d~) _Erfenschlag_ -- _Niederwald_ (¾ Std.) -- _Goldener Hahn_ (¾ Std.)

-- _Talsperre_ -- _Einsiedel_ (½ Std.).

Wanderzeit: 2 Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Erfenschlag. Linie Chemnitz--Aue.

Vom Bahnhof zur Landstraße. Diese rechts durch Erfenschlag. Am Gasthof

vorbei zum Restaurant Schweizertal. Bei Kilometerstein 3 links den

Fußweg weiter. Über die Brücke. Hinter dieser rechts aufwärts am

Graben hin. Unser Weg biegt nach links und verbreitert sich. Einen

Bach überschreiten. Abteilungsnummern 39/40. Hier Wegteilung: im

_Niederwald_ aufwärts. Nach ca. 1 Minute Wegteilung: rechts weiter.

Nach einigen Schritten erneute Wegteilung: in der alten Richtung

bleiben. Weiterwendend sehen wir rechts am Wege den Luftkanal des

Wasserstollens, der von der Talsperre nach Reichenhain führt.

(Ziegelhäuschen). Bei Abteilungsnummer 38/40 den Bach überschreiten.

Der Weg wird steiler. Wegkreuzung. Wir kreuzen kurz nacheinander 2

Schneisen. Grenzstein 7 rechts. Von rechts kommt ein Fahrweg, auf

diesem nach links. Bei Grenzstein 120 macht unser Weg eine Biegung nach

rechts. Am Waldrande weiter. Zur Landstraße (Chemnitz--Zschopau). Auf

dieser nach rechts zum Gasthof _Goldener Hahn_.

481 ~m~ hoch gelegen. Früher Raststation der zahlreichen

Fuhrleute. Die Zschopauer Straße war als Verbindungsstraße von

Prag nach Leipzig besonders zur Zeit der Messe ungeheuer belebt.

Vom Goldenen Hahn dem Wegweiser folgend nach Einsiedel. Der Weg führt

in Schleifen ins Zwönitztal hinab zur _Einsiedler Talsperre_.

180 ~m~ lang, 20 ~m~ hoch, Mauerstärke 14 ~m~, an der Krone

4 ~m~; Fassungsraum 350000 ~cbm~. Die gewaltige Mauer sperrt

das sogenannte Stadtguttal ab und fängt alle Waldwasser und

Niederschlagswässer auf. Der Wasservorrat (300--330 Mill.

Lit.) würde zureichen, um Chemnitz auch zur Zeit des größten

Wasserverbrauches, ohne jeden Zufluß, 25--30 Tage mit Wasser

zu versorgen. 1894 war der Bau fertig. Baukosten: 1300000

Mk. Das Wasser wird unterhalb in überwölbten Filtern durch

Sand gereinigt. Der 8 ~km~ lange Stollen der Neunzehnhainer

Talsperre mündet oberhalb, und vereint fließt das Wasser durch

einen Stollen nach Reichenhain und zum Hochbehälter an der

Zschopauer Straße.

Unser Weg führt zwischen den Filterbecken über den Abfluß und hinunter

nach Einsiedel.

~e~) _Erfenschlag_ -- _Alte Harth_ (¾ Std.) -- _Berbisdorf_ (½ Std.) --

_Eibenberg_ (½ Std.) -- _Geiersberg_ (¼ Std.) -- _Einsiedel_ (¾ Std.).

Wanderzeit: 2¾ Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Erfenschlag, Linie Chemnitz--Aue.

Von der Station zur Straße. Auf dieser nach links zum Bahnwärterhaus.

Links über das Geleis. Dahinter Wegteilung: links. Nach ca. 2 Minuten

rechts über die Zwönitz und unweit davon über einen Mühlgraben. Links

aufwärts auf einem Fußweg mit Geländer zu einem Fahrweg. Auf diesem

durch ein Gehöft, geradeaus, am Abhang hinauf. Unser Weg macht einen

Bogen nach links, dann nach rechts. Wegteilung: rechts aufwärts. Der

Geiersbergturm wird vor uns sichtbar. Einen Fußweg überschreiten. Der

Weg geht bergab in ein hübsches Wald- und Wiesental. Von nun an führt

uns der Weg 20 Minuten lang durch die _Alte Harth_.

Hier stand früher ein Dorf, das aber nach den Hussitenkriegen

durch die Pest ausstarb. Das Dorf verfiel. Die Sage berichtet,

daß im Wiesental eine Glocke versunken sei, die in der

Neujahrs- und Walpurgisnacht läute.

Links am Wege ein Teich. Unser Weg steigt etwas an. Wir gehen an einem

Zaune hin. Bei der Zaunecke einen Weg überschreiten. Wegteilung: in

unserer Richtung bleiben. Nicht vom Wege abgehen bis zum Friedhof

_Berbisdorf_. In der Richtung bleiben bis zur Kirche, dann links ins

Dorf hinab. Die Dorfstraße nach rechts aufwärts. An der Schule vorüber.

Wegkreuzung: Links fort, dem Wegweiser »Eibenberg« folgen. Der Weg

teilt sich: rechts die Fahrstraße in Richtung »Klaffenbach« fort. Den

2. Feldweg links zum _Geiersberg_.

536 ~m~ hoch, mit Gasthaus und Aussichtsgerüst. Die Aussicht

ist lohnend: zu unseren Füßen Eibenberg, dahinter Augustusburg,

davon rechts die Höhen bei Oederan und Freiberg. Halbrechts vor

uns das Zwönitztal mit Neu-Eibenberg, am jenseitigen Abhange

Kemtau. Dahinter die Kemtauer Felsen. Vom Kamm des Erzgebirges

sieht man den Pöhlberg, Keil- und Fichtelberg. Hinter uns

halbrechts der Greifenstein (ähnelt einer Baumgruppe). Links

Chemnitz. Dahinter der Rochlitzer Berg. Zwischen Chemnitz und

Augustusburg der Beutenberg und Adelsberg.

Vom Geiersberg zur Straße zurück. Diese rechts. Wegteilung: rechts

hinab. Nach 1 Minute am 1. Gute Wegteilung: links durch das Dorf

Eibenberg. Zur Schmiede an der Dorfstraße. Auf dieser nach links. Zu

Reuthers Restaurant. Kurz nachher bei Haus 30 (rechts) Wegteilung:

links weiter. Breiter Fußweg. An Gebüsch. Vor uns ein lindenumgebenes

Gut. Wegteilung: links abwärts, am Gute vorbei. Zur Talstraße des

Ortsteiles Schieferwinkel. Diese nach rechts abwärts zum Restaurant

Schieferwinkel. Weiter abwärts an den Berbisdorfer Bach. Wegteilung:

links hinab auf dem Fußweg zur Landstraße. Diese nach links zum Bahnhof.

Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.

~f~) _Bernsdorf_ -- _Erfenschlag_ (1 Std.) -- _Pfarrhübel_ (¼ Std.) --

_Geiersberg_ (1 Std.) -- _Schieferwinkel_ -- _Einsiedel_ (¾ Std.).

Wanderzeit: 3 Std.

Ausgangspunkt: Endstation der Straßenbahn Friedhof ~F~ oder

~B~. Feldschlößchen.

Die Bernsdorfer Straße weiter, dann die Augsburgerstraße rechts

entlang. Zur Reichenhainer Straße. Diese links. Durch das Jägerholz

zum alten Chausseehaus Erfenschlag. Die von rechts kommende Straße

nach links weiter. Beim Bahnwärterhaus rechts über die Geleise zur

Stiefelmühle (links). Dahinter links hinauf zu einem Bauerngut. Nun

rechts steil hinauf zum 430 ~m~ hohen Pfarrhübel. Bei Gut Nr. 44

(Erfenschlag) rechts an der Scheune weiß-rot-weiße Marken. Auf der Höhe

Wegweiser. Zu einem umzäunten Waldgrundstück im Tale. Dieses lassen wir

links. Durch ein Stück Wald, dann auf Feldwegen, dann am Waldrande hin,

immer geradefort. Die Richtung gibt uns zuletzt das Aussichtsgerüst auf

dem _Geiersberg_ an. Über diesen, sowie Weiterweg nach Einsiedel siehe

25 ~e~.

~g~) _Einsiedel_ -- _Wettinhöhe_ (40 Min.) -- _Mühlbergweg_ (½ Std.) --

_Dittersdorf_ (¾ Std.)

Wanderzeit: 2 Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Einsiedel. Linie Chemnitz--Aue.

Vom Bahnhof nach rechts. Am Bahnhofsrestaurant dem Wegweiser

»Altenhain-Wettinhöhe« nach links folgen. Über die Zwönitzbrücke.

Wegteilung: links die Altenhainer Straße weiter. Nach ca. 3 Minuten,

bei Leitungspfahl 6 rechts die Straße verlassen, dem Wegweiser

»Wettinhöhe« nach. Durch Gebüsch. Wegkreuzung: rechts weiter. Wiederum

Wegteilung: links aufwärts. Zurückblickend hübsche Aussicht. Durch die

breite Schneise, dann rechts ab zur _Wettinhöhe_.

460 ~m~ hoch. Waldidyll.

Von der Höhe zu dem breiten Schneisenweg zurück. Diesen nach rechts.

Bei Abteilung 57, Grenzstein 16, Kreuzung. In derselben Richtung

noch reichlich 2 Minuten weiter bis ein Rasenweg querkommt. Auf

diesem nach rechts bis zu Stein 236. In der Richtung bleiben, an

Grenzstein 235--230 vorüber. Bei Stein 229 links, am Waldrande hin.

Bei Stein 224 auf Fahrweg. Diesen links aufwärts in den Wald folgen.

Wegteilung: Geradeaus. Nach 2 Minuten wiederum Wegteilung: rechts

abwärts. Über einen Bach. Der Weg wird steil. Bei Abteilungsnummer 61

Wegkreuzung: rechts abwärts. Weiterhin vierfache Wegteilung: Den 2.

Weg nach links, links an der Kiefer mit Abteilungsnummer 62 vorbei.

Unser Weg, der sogenannte Mühlbergweg führt durch prächtigen Wald.

Einen Schneisenweg überschreiten, ebenso ein Bächlein. Von einer

Waldblöße aus wunderschönes Bild von Einsiedel. Weiter an Feld. Rechts

herrlicher Blick ins Zwönitztal mit dem Kemtauer Felsen (höchster

Punkt). Der Weg führt in ein Tal hinab, steigt aber dann wieder an und

bringt uns schließlich nach _Dittersdorf_. Durch das langausgedehnte

Dorf die Dorfstraße abwärts. Nach dem Postamt Wegteilung: rechts

weiter zur Zwönitztalstraße. Rechts die Filzfabrik, sowie Bahnhof und

Bahnhofsrestaurant.

Rückfahrt nach Chemnitz.

~h~) _Einsiedel_ -- _Talsperre_ (20 Min.) -- _Herrenteich_ (¼ Std.) --

_Wettinhöhe_ (¼ Std.) -- _Bahnhof Einsiedel_ (20 Min.).

Wanderzeit: 1 Std. 10 Min.

Ausgangspunkt: Bahnhof Einsiedel. Linie Chemnitz--Aue.

Hierher mit der Bahn oder wie unter 25 ~a~, ~b~, ~c~, ~e~.

Vom Bahnhof rechts. Am Bahnhofrestaurant Wegteilung: Dem Wegweiser

»Altenhain-Wettinhöhe« folgen. Über die Brücke. Wegteilung: scharf nach

links. Zur Talsperre (Seite 198). Über die Brücke des Abflusses. Die

Straße hinauf bis zu den roten Türmen, mit dem Chemnitzer Stadtwappen

versehen. Wir gehen weiter aufwärts bis zur Wegteilung: rechts hinab,

am Zaune hin. Zum _Herrenteich_. Am Zaune hin. Dieser biegt bei einer

Fichte mit Nr. 47 nach rechts. Links Grenzstein 15. Darnach Wegteilung:

rechts im Walde hinauf. Zu einer Schneise mit Abteilungsnummern 59/56.

In dieser links hinauf bis Grenzstein 16. Nun die breite Schneise

reichlich 3 Minuten nach rechts, dann links zur _Wettinhöhe_. 465 ~m~

hoch, Waldidyll. Nun auf die Schneise zurück und auf dieser 1 Minute

lang nach links hinab. Dann links steil hinunter. Wegteilung: rechts

fort. Mehrfache Wegteilung: links abwärts. Über einen Graben. Auf die

Straße. Diese links bis zum Bahnhof Einsiedel.

~i~) _Einsiedel_ -- _Körnerhöhe_ (½ Std.) -- _Kemtauer Fabrik_ (¾ Std.)

-- _Bahnhof Dittersdorf_ (¾ Std.) -- _Waldesrauschen_ -- _Einsiedel_

(50 Min.).

Wanderzeit: ca. 3 Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Einsiedel. Linie Chemnitz--Aue.

Hierher mit der Bahn oder wie 25 ~a~, ~b~, ~c~, ~e~.

Hübsche Waldwanderung. Vom Bahnhof über die Bahn und auf der Straße

weiter. Links die Hungersnot-Eiche, eine Erinnerung an die Teuerung von

1847. An Dorfplatz und Gasthof vorbei zum Gasthof »Drei Eichen«. Hier

rechts auf die Eibenberger Straße bis zum 1. Weg, der rechts abgeht. Am

Waldrande hin. Der Weg wendet sich links und führt empor zur 451 ~m~

hohen _Körnerhöhe_.

Schirm mit hübschen Blicken auf das Tal um Einsiedel.

Nun den Rasenweg weiter bis zum Behälter der Einsiedler Wasserleitung.

Links hinab. Über einen Bach zur Eibenberger Straße. Auf dieser nach

rechts bis zu 4 einzelnen Häusern. Hinter dem letzten nach links. Den

Feldweg hinauf, geradeaus bis zum Wald. Abteilungen 73, später 74

und 75. Bei Abteilung 70 eine Schneise, diese rechts hinab zu einem

gelb-weiß bezeichneten Fußweg. Auf diesem steil hinab ins Zwönitztal.

Am jenseitigen Ufer die _Kemtauer Fabrik_. Wir bleiben auf dem linken

Ufer und wandern durch das wunderschöne Zwönitztal weiter bis zur

Holzbrücke am Bahnhof _Dittersdorf_.

Nun entweder von hier aus mit der Eisenbahn zurück oder auf dem

jenseitigen (rechten) Ufer über Berggasthaus Waldesrauschen nach

Einsiedel (50 Minuten) und von Einsiedel (20 Minuten) mit der Bahn nach

Chemnitz zurück.

~k~) _Einsiedel_ -- _Dittersdorfer Höhe_ (1 Std.) -- _Fischzuchttal_ --

_Einsiedel_ (1¼ Std.).

Wanderzeit: 2¼ Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Einsiedel. Linie Chemnitz--Aue.

Hierher mit der Bahn oder wie unter 25 ~a~, ~b~, ~c~, ~e~. Sehr

lohnende Waldpartie.

Vom Bahnhof über die Brücke und auf der Altenhainer Straße bis zur

Hermannstraße rechts. Auf dieser bis zum blau-weiß bezeichneten Weg.

Diesen links ab, dem Wegweiser folgend. Über Feld hinauf zum Wald und

in diesem etwas etwas steil empor zum Hofweg, der von der Wettinhöhe

kommt. Unseren blau-weiß bezeichneten Weg weiter zur _Dittersdorfer

Höhe_.

554 ~m~ hoch. Gasthaus und Triangulierungssäule. Wohl die beste

Aussicht auf das Erzgebirge von der Chemnitzer Umgebung aus.

Der grabähnlich markante Pöhlberg, rechts davon Bärenstein,

Fichtel-, Keil- und Scheibenberg. Die Greifensteine. Nach links

Haßberg und Hirtstein. Im Osten die Augustusburg und die Höhen

bei Oederan. Im Norden der Adelsberg mit Turm. Im Westen: der

Chemnitzer Talkessel, Totenstein, Hohenstein und weit entfernt

der Rochlitzer Berg.

Von der Triangulierungssäule nach Norden über Feld und zum Wald.

In diesem auf eine breite Lärchenallee. Auf dieser nach links, Weg

zwischen Abteilungsnummern 54 und 55. Am Waldrande treffen wir auf

den von der Wettinhöhe heraufkommenden Schneisenweg. Diesen, den

sogenannten Tonbergweg, hinab bis zum Grenzstein 233. Nun rechts bis

Stein 235 und hier links hinab ins _Fischzuchttal_, nach der früher

hier betriebenen Forellenzucht genannt. Das hübsche Tal verfolgen wir

abwärts bis zur Altenhainer Straße. Auf dieser links zum Bahnhof.

~l~) _Dittersdorfer Höhe_ -- _Dittmannsdorf_ (1¼ Std.) -- _Hennersdorf_

(¾ Std.).

Wanderzeit: 2 Std.

Ausgangspunkt: Dittersdorfer Höhe. Hierher wie unter

25 ~k~. Verbindungsweg nach dem Zschopautal.

Von der Dittersdorfer Höhe bis zur Lärchenallee wie unter 25 ~k~.

Die Allee nach rechts bis zur Straße. Auf dieser nach rechts bis

zur Straßenteilung. Über die Straße und auf dem Wege am weitesten

rechts nach _Dittmannsdorf_. Die Dorfstraße hinab. Nach Verlassen des

Dorfes ein Bachtal mit Fahrweg durchqueren. Unseren Weg weiter bis

_Hennersdorf_.

Weiteres siehe: 21 ~a~, ~d~.

~m~) _Einsiedel_ -- _Fischzuchttal_ -- _Dittersdorfer Höhe_ (1¼ Std.)

-- _Dittersdorf_ (¾ Std.).

Wanderzeit: 2 Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Einsiedel. Linie Chemnitz--Aue.

Hierher mit der Bahn oder wie unter 25 ~a~, ~b~, ~c~, ~e~.

Vom Bahnhof zum »Gasthof zum Bahnhof«. Über die Zwönitzbrücke. Die

Landstraße weiter bis Telephonleitungsstange 5. Nun rechts von der

Straße ab, dem Wegweiser nach. Im Fischzuchttal entlang. An dem Zaune

hin, aufwärts. Vom Zaunende noch ca. 3 Min. weiter bis Grenzstein

248. Wegteilung: rechts über Wiesen weiter. Erneute Wegkreuzung:

links hinauf. Weiter am Wald in die Höhe bis Abteilungsnummer 57/58,

Grenzstein 233. Nun rechts weiter. Im Walde, dem sogenannten Oberwalde,

gerade aufwärts. Auf der Höhe angelangt, geht der Weg eben hin.

Es folgt Grenzstein 29 (links). Dann bei Grenzstein 28 einen Weg

überschreiten und kurz darnach auf einen breiten Fahrweg. Diesem nach

links in den Wald folgen. Bei Abteilung 55 Wegteilung: rechts weiter.

Nach 10 Minuten wiederum Wegteilung: in der alten Richtung bleiben. So

zur _Dittersdorfer Höhe_ hinauf. (Siehe Seite 204.)

Nun den gelb-blauen Marken nach zum Bahnhof _Dittersdorf_.

Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.

~n~) _Einsiedel_ -- _Waldesrauschen_ -- _Dittersdorf_ (¾ Std.) --

_Kemtauer Felsen_ (1½ Std.) -- _Bahnhof Burkhardtsdorf_ (¾ Std.).

Wanderzeit: 3 Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Einsiedel. Linie Chemnitz--Aue.

Hierher mit der Bahn oder wie unter 25 ~a~, ~b~, ~c~, ~e~.

Vom Bahnhof über die Zwönitzbrücke. Auf der Altenhainer Straße

weiter bis zur Hermannstraße. Diese nach rechts zum Berggasthaus

_Waldesrauschen_. Nun zum Wald. Die Rodelbahn überschreiten. Den

Fußweg hinab zu einem Bach folgen. Nun auf dem Fahrweg wieder zum

Wald hinauf. Bei der Wegteilung: rechts hinab. Weiter am Flusse hin

bis zur Straße. _Dittersdorf_. Auf der Straße weiter. An Bahnhof und

Filzfabrik vorbei zum Gasthof »Zum Grünen Tal«. Einzelne Häuser,

(das »Loch«) Ortsteil von Dittersdorf. Hinter dem letzten Hause den

»Gelenauer Steig« links steil empor zu einem Waldfahrweg. Diesen eine

reichliche Minute nach rechts, dann auf dem Gelenauer Steig halblinks

weiter. Nun den blau-weißen Marken nach, hinauf, die Weißbach-Kemtauer

Straße überschreiten; zum Waldrand zu einem querkommenden Feldweg, die

sogenannte Eisenstraße. Ihr gehen wir ca. ½ Stunde nach, den blauen

Marken folgend bis zu einem Wegweiser rechts. Nun hinauf zum _Kemtauer

Felsen_.

592 ~m~ hohe Felsklippen mit Bank und Triangulierungssäule.

Höchste Bodenerhebung der Chemnitzer Umgebung. Schöne Aussicht

nach dem oberen Erzgebirge.

Nun auf der Schneise nach Westen weiter zu einem breiten Waldweg. Auf

diesem zum Waldrand nach links. Auf einen Fahrweg, diesen rechts in

den Wald. Den rot-gelben Marken folgend bis Bahnhof _Burkhardtsdorf_.

(Siehe Wanderungen 26.)

Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.

~o~) _Einsiedel_ -- _Fischzuchttal_ -- _Oberwald_ -- _Dittmannsdorf_

(2 Std.) -- _Sternmühle_ (1¼ Std.) -- _Adelsberg_ (½ Std.) -- _Neue

Schenken_ -- _Endstation Feldschlößchen_ (1¼ Std.).

Wanderzeit: 5 Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Einsiedel. Linie Chemnitz--Aue.

Vom Bahnhof über die Zwönitzbrücke, dem Wegweiser Wettinhöhe-Altenhain

folgen. Wegteilung: scharf links, also _nicht_ die Hermannstraße! Bei

Telephonstange 5 dem Wegweiser »Zur Dittersdorfer Höhe« nach. Der

Weg führt uns durchs _Fischzuchttal_. Rechts ein Bassin, mit Gras

bewachsen und roter Luftesse. Sammelstelle der Gewässer des unteren

Fischzuchttales. Ein Stollen führt sie zum Talsperren-Abfluß. Vom

Zaunende noch 3 Minuten weiter. Wegteilung: links aufwärts. Auf der

Höhe, bei Stein 235 Wegkreuzung, etwa eine Minute abwärts zum Stein

233. Nun bei Abteilungsnummern 57/58 links den Schneisenweg empor, den

sogenannten Tonbergweg. Von der Höhe hübsche Rückblicke. Wir wandern

weiter zu Grenzstein 29 (links), bei Grenzstein 28 überschreiten wir

einen schmalen Fahrweg und kommen auf einen breiteren Fahrweg. Diesem

folgen wir nach links in den Wald bis zur Zschopauer Straße. Auf

dieser rechts weiter. Ein Tal durchqueren, dann steigt die Straße

an bis zur Höhe von 511 ~m~. Hier, bei Kilometerstein 16,0 links von

der Straße ab. Bei der dreifachen Wegteilung gehen wir den untersten

Weg rechts hinab. Auf einen breiten Fahrweg, diesen nach links durch

breite Lärchenallee. Erst durch Wald, dann über Feld in großem Bogen

in das schöne Dittmannsdorfer Tal hinab. Bei Grenzstein 157 rechts ab

und auf dem unteren Bauernweg weiter zu dem Dorfe _Dittmannsdorf_. An

Kirche, Lehngericht und Gasthof vorbei bis zu Fritzsche's Restaurant.

Über die Brücke. Weiter bis zu Haus 58 links. Hier auf dem Feldweg

nach links, dem Wegweiser nach »Fußweg nach Altenhain.« Der Weg führt

über die Höhe nach _Kleinolbersdorf_. Wir gelangen beim Restaurant zur

Erholung auf die Talstraße Altenhain--Kunnersdorf und diese weiter bis

zu den letzten Häusern von Kleinolbersdorf. Am letzten Hause (einer

Gestellfabrik) rechts ab, den Bach überschreiten und auf dem angenehmen

Rasenweg immer am Waldrande hin, dann links über eine Brücke zur

_Sternmühle_. Ländliches Gasthaus in reizender Lage.

Nun die Talstraße etwas abwärts. Dann den rot-gelben Marken folgend.

Auf breiten Waldweg. Diesen nach links. Bei Stein 132 (rechts)

Wegteilung: geradefort. Unweit davon erneut Wegteilung: rechts. Dann

durch Feld, den Fußweg halbrechts zur Höhe. Zwei kleine Fahrwege

überschreiten. Auf der von links kommenden Fahrstraße geradeaus hinauf

zum _Adelsberg_.

507 ~m~ hoch. Gasthaus mit 20 ~m~ hohem Aussichtsturm.

Prächtige Aussicht. Die Augustusburg zeigt sich in stattlicher

Schönheit. Links davon der Bahnhof Oederan und die hohe

Esse in Halsbrücke. Weiter Schloß Sachsenburg, am Horizont

etwas undeutlich der Colmberg. Rechts von Augustusburg die

Höhen bei Frauenstein, noch weiter rechts die bei Olbernhau.

Zu unseren Füßen Klein-Olbersdorf. In Richtung der Kirche

am Horizont der Haßberg, links davon der Hirtstein, links

davon die Reitzenhainer Wälder. Davor die Dreibrüderhöhe,

an den einzelnen Baumgruppen kenntlich. Rechts vom Haßberg:

Pöhlberg, Bärenstein, Keil- und Fichtelberg, Greifenstein. Wir

stellen uns mit dem Rücken gegen die Augustusburg. Vor uns die

Altchemnitzer Kirche, rechts davon der Totenstein am Horizont.

Links davon Hohenstein und das Oelsnitzer Kohlenrevier. Rechts

vom Totenstein der Rochlitzer Berg. Ausgezeichneter Überblick

über die Stadt Chemnitz.

Vom Gasthaus der Fernsprechleitung folgen auf die Dorfstraße von

Ober-Hermersdorf. Immer abwärts. Bei Telephonstange 84 über den Bach,

durch ein Bauerngut und auf dem Feldwege zur Zschopauer Straße bei den

Neuen Schenken. Der Weg ist gelb-rot markiert. Auf der Straße weiter

bis zum Johannisgarten, dann links die Feldschlößchenbrauerei. Wenige

Minuten unterhalb derselben links die Wartburgstraße hinunter zu

Meyer's Feldschlößchen und somit Endstation der Straßenbahn ~F~ und ~B~.

~p~) _Gablenz_ -- _Adelsberg_ (1¼ Std.) -- _Sternmühle_ (½ Std.) --

_Poetenweg_ -- _Erdmannsdorf_ (1¼ Std.).

Wanderzeit: 3 Std.

Ausgangspunkt: Endstation der Straßenbahnlinie ~G~ in

Gablenz.

Ein Stück des Höhenweges III, bezeichnet durch weiß-gelb, liegendes

Kreuz.

Erzgebirgisches Wanderbuch 148 Ausflüge und Wanderungen in die Umgebung von Chemnitz und das Erzgebirge · 第 14 / 20 段