VIII. SEMER LE-SSIMCHAS TŌRE

('Ssichas Chulin,' pp. 30-34)

1

Lechajim, Brüder, lechajim, lechajim!

Heunt senen mir die Tōre messajim,

Heunt hēben mir sie ān noch a Māl wieder;--

Drum lechajim ulescholem, liebe Brüder!

Seid froehlich un' dankt dem Gott dem lieben

Far die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben!

2

Die hēilige Tōre, geschrieben auf Parmet,

Is' doch unser Trōst in unser Armut!

All's auf der Welt hāben mir verloren:

Der Bees-hamikdesch is' chorew gewor'en,

Chorew dās Land, wu mir senen gesessen,

Afile unser Loschen hāben mir vergessen;

Nit dā unser Meluche, nit dā unser Kehune,

Nor uns is' geblieben unser Emune.

Gott in Harzen, die Tōre in der Hand,

Senen mir gegangen vun Land zu Land,

Viel Zores gelitten, doch leben geblieben,

Durch die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben.

SILBERSEID. (_Wondering all the time, aside._) Well, well! That's a fine

kind of French! Let us try again! (_Loud._) Haben Sie nicht ein Bändchen

Saphir?

* * * * *

CHANZI-GINENDEL. What do you want with a sapphire ribbon? Oh, I suppose

for a tie! I declare, that color has now gone out of fashion. Now they

wear Havana or Bismarck. I just lately gave a young man such a ribbon.

If you want, I will give you one.

The History of Yiddish Literature in the Nineteenth Century · 第 90 / 134 题