Die Erfahrung hat gelehrt, daß alle Erscheinungen und Vorgänge der
physischen Welt zunächst von drei allgemeinen Gesetzen beherrscht
werden, die wir als ~kosmische Regulative~ bezeichnen wollen: dem
Gesetz der Erhaltung der Massen, dem der Erhaltung der Energien und
dem der Trägheit und des gleichsinnigen Strebens nach einem bestimmten
Endzustande. Die beiden ersten Gesetze sind einfach, wenn man die
Begriffe von Masse und Energie aufgefaßt hat. Ich muß diese Begriffe
als bekannt voraussetzen. Der dritte Satz, soweit er von Trägheit
spricht, ist ebenfalls einfach; er besagt nur, daß Zustände, welche
bestehen, sich nur durch Anlaß oder dauernde Kraft ändern. Wenn
ein Anlaß schon ausreicht, den Zustand dauernd zu ändern, in einen
anderen überzuführen, so ist jener Zustand ~labil~ gewesen. Bedarf
es einer stetig wirkenden Kraft, so daß die Änderung immer nur der
Kraft nachgebend geschieht, so war jener Zustand ~stabil~. Ob ein
Zustand stabil oder labil ist, hängt ab sowohl von diesem Zustand
selbst als auch von dem, der in der Umgebung, also allgemein in der
Welt herrscht, wenn wir die Welt als eine Einheit auffassen. Hiernach
ist auch der zweite Teil des dritten Satzes leicht zu verstehen, denn
der darin enthaltene Endzustand wird ein stabiler Zustand sein. Daß
es kein labiler sein kann, folgt daraus, daß ein stabiler Zustand
sich wiederherstellen kann, wenn die ihn ändernde Kraft aufgehört
hat zu wirken, ein labiler Zustand dagegen nicht. Eine Kugel in dem
tiefsten Punkt eines vertikal gestellten Kreiskanals ist in stabilem
Zustand; schiebt man sie aus diesem Punkt heraus, so kehrt sie in ihn
zurück oder schwingt um ihn hin und her. Die gleiche Kugel auf den
höchsten Punkt des Kanals gelegt, kann dort ebenfalls ruhen, beim
geringsten Anlaß aber fällt sie herab und kehrt nicht wieder zurück.
Die Wissenschaft hat für den Endzustand auch eine gewisse mathematische
Bestimmung gefunden, nämlich, daß etwas, das ~Entropie~ genannt
wird, den höchstmöglichen Wert erreicht, so daß alle Änderungen in
der Natur zur ~Vermehrung~ dieser Entropie dienen, wenn sie dieselbe
nicht ungeändert lassen. Es heißt darum der dritte Satz auch der
~Entropiesatz~. Der Satz wird noch in anderer Weise ausgesprochen. Die
Vorgänge in der Natur vermögen wir uns so vorzustellen, daß sie auch
rückwärts durchlaufen werden können, wie ein Körper in die Höhe steigen
und von da herabfallen kann; oder so, daß dieses nicht zulässig ist,
wie der Ofen einen Raum erwärmt, aber dieser Raum seine Wärme an den
Ofen nicht zurückzugeben vermag. Demnach sind die Vorgänge ~umkehrbar~,
~reversibel~, oder ~nicht umkehrbar~, ~irreversibel~. An sich kennen
wir keinen Vorgang, der vollständig umkehrbar ist. Genau genommen sind
alle Vorgänge in der Natur nicht umkehrbar. Aber wie dem auch sein mag,
so besagt jener dritte Satz, daß aus allen Vorgängen immer ein Rest
bleibt, der nicht umgekehrt werden kann. Die Welt kommt also allmählich
in einen Zustand, der sich nicht redressieren läßt.
Endlich sei noch ein Ausspruch des Satzes erwähnt, der von ~Boltzmann~
und ~Planck~ herrührt, nämlich: Die Natur führt alle Änderungen in der
Weise, daß zu jeder Zeit derjenige Zustand herrscht, der unter den
gegebenen Verhältnissen der wahrscheinlichste ist. Von allen Zuständen,
die die Welt erreichen könnte, strebt sie demjenigen zu, der für sie,
wie sie sich nun einmal eingerichtet zeigt, der wahrscheinlichste ist.
Es kommt also darauf an, wie wir sie eben als eingerichtet ansehen
müssen. Tiefe Untersuchungen der genannten Forscher haben ergeben,
daß diese Einrichtung so angenommen werden muß, daß in den ~letzten
Einzelnen~ räumlich wie zeitlich absolute ~Nichtordnung~ besteht.
Die letzten Einzelnen sind die Atome oder Molekeln der Materie in
ihrer Bewegung, oder auch solche Erscheinungen, wie eine Unzahl von
unendlich rasch aufeinanderfolgenden Lichtschwingungen aller möglichen
Art, welche einen Strahl natürlichen Lichtes ausmachen u. ä. Bei den
Atomen oder Molekeln bezieht sich die Nichtordnung auf die Bewegungen
in den Körpern, Atom- und Molekularbewegungen; diese Bewegungen dürfen
für alle Atome oder Molekeln im Raume, sowie für ~eine~ Molekel in
der Zeit, keine Ordnung aufweisen, weder in der Richtung noch in der
Geschwindigkeit. Bei Erscheinungen wie dem natürlichen Licht müssen die
unzähligen es zusammensetzenden, unendlich rasch aufeinanderfolgenden
Einzelstrahlen in keiner ihrer Eigenschaften, wie Farbe, Polarisation,
Schwingungskurve, Stärke usf. Ordnung zeigen. Absolute Nichtordnung muß
herrschen, so daß alles zu erwarten und nichts vorauszusetzen ist. Das
betrifft aber, um es nochmals hervorzuheben, die letzten Einzelnen, die
ein Ganzes (Körper, natürlicher Strahl, Wärme usf.) zusammensetzen.
Daher von ~elementarer Nichtordnung~ gesprochen werden kann. Das ist
ein etwas wunderliches Ergebnis für die Einrichtung unserer Welt:
Ordnung in den Ganzen, Nichtordnung in den Elementen. Aber Lucretius
Carus hat schon für die Atome von der Nichtordnung gesprochen, und
Bernouilli, Krönig, Clausius, Maxwell u. a. haben diese besondere
Nichtordnung zur Begründung der bekannten kinetischen Theorie der
Körper und der Wärme benutzt, wie sie für Strahlen schon von Fresnel
in der Theorie des natürlichen Lichtes Anwendung gefunden hat. Alle
elementaren Einzelnen sollen in ihrer Nichtordnung auch voneinander
völlig ~unabhängig~ sein. Findet das nicht statt, sind Systeme von
ihnen zusammenhängend im Wechsel ihrer Zustände, ~kohärent~, wie zwei
Strahlen, die von derselben Lichtquellenstelle ausgehen, so bleibt zwar
auch für sie im gesamten der Erscheinungen und Vorgänge das dritte
Gesetz bestehen, aber im besonderen kommen Änderungen hinzu, welche
den Erfolg dieses Gesetzes aufhalten, also verzögern, indem sie gegen
dieses Gesetz verlaufen. Zwei Lichtstrahlen gleicher Temperatur sollten
nach diesem Gesetz, wenn man sie in andere Strahlen umwandelt, auch
dann keinen Temperaturunterschied zeigen; sie lassen jedoch gleichwohl
einen solchen hervortreten, falls sie kohärent sind. Ich darf auf den
kurzen, aber sehr gehaltvollen Aufsatz von Max Planck, „Die Einheit des
physikalischen Weltbildes“ verweisen.
Das Recht, diese Sätze, die selbstverständlich nur auf der Erde
geprüft werden können, auf das ganze uns bekannte Weltall auszudehnen,
nehmen wir aus der, namentlich durch die Spektralanalyse erwiesenen
Tatsache, daß die Himmelskörper aus den Stoffen bestehen, die auch
unsere Erde bietet. Es wäre ein Verfahren ins Blaue hinein und
ganz unwissenschaftlich, wenn jemand behaupten wollte, daß die
Grundeigenschaften der Stoffe und der Vorgänge zwischen ihnen auf den
Himmelskörpern andere sind und anderen Gesetzen folgen als auf der
Erde. Freilich müssen wir zugeben, daß wir gewisse Zustände, unter
denen sie sich auf den Himmelskörpern befinden, auf der Erde noch
nicht herzustellen vermögen. Aber jene Gesetze nehmen wir eben als
von den besonderen Zuständen unabhängig an, da sie sich so auf der
Erde erweisen, soweit hier Prüfung möglich ist. Das Bestehen etwaiger
Kohärenz hat auf diese Gesetze keinen Einfluß, auf die beiden ersten
Gesetze in keiner Beziehung, auf das dritte Gesetz in seinem Enderfolge
nicht, wenn es auch, wie bemerkt, den Gang nach diesem Gesetz aufhalten
und verzögern kann.
Regieren diese drei Gesetze alle physischen Erscheinungen und Vorgänge
der Welt ausnahmslos, so bestehen für die Einzelerscheinungen und
Einzelvorgänge noch besondere Gesetze und Regeln. Manche von diesen
sind von so allgemeiner Bedeutung, daß sie wieder die ganze Welt
betreffen. So die Massenanziehung nach der Newtonschen Formel,
von der keine greifbare Substanz ausgenommen ist und die absolut
unveränderlich scheint. So die Regel, wonach für alle nicht kohärenten
Systeme die Wärme immer nach den kälteren Körpern von selbst hinströmt
und strahlt, und nie umgekehrt nach den wärmeren. Andere dagegen sind
Spezialgesetze, wie die Formeln, nach denen Körper sich anziehen
oder abstoßen oder drehen, wenn elektrische oder magnetische oder
Stromeinflüsse sich geltend machen, oder wie diejenigen, welche die
Beugung, Reflexion und Brechung von Licht- und Schallstrahlen, die
Zusammendrückbarkeit der Körper, zum Beispiel der Gase, feststellen
usf. Solche Gesetze können in ihrer Wirkung auch von der Umgebung
abhängen. Wie dem aber auch sei, so nehmen wir uns doch die Freiheit,
auch sie auf das Weltall auszudehnen, das heißt, ihre Gültigkeit
überall anzusetzen, wo sich Gelegenheit zu ihrer Geltendmachung bietet,
nicht bloß auf der Erde. Von dem Gesetz der Massenanziehung und dem
der Zerstreuung der Wärme nach den kälteren Stellen sind wir ja der
Allgemeingültigkeit fast sicher.
So können wir uns hiernach die Welt aufbauen, so daß sie unserer
irdischen entspricht, und dürfen aus dem, was wir für diese wissen, auf
das All übertragen: alle Stoffe, alle Erscheinungen, alle Vorgänge,
alle Gesetze. Und in dieser Weise ist der mechanistische Materialismus
für das physische All zunächst zu verstehen. Aus dem gleichen Grunde
dürfen wir die systematische Ordnung am Himmel, in Raum und Zeit,
wiederum aus irdischen Erfahrungen ableiten. So ist die gewaltige
Lehre Kants vom Weltsystem und seiner Entwicklung entstanden, nachdem
seit dem Altertum ein solches System aufzubauen die Bemühungen nicht
geruht haben und Descartes schon ein sehr eigenartiges, aber nicht den
Tatsachen hinreichend entsprechendes System aus seiner Theorie der
Himmelswirbel abgeleitet hatte. Wir haben hier die Geburt, das Leben,
den Untergang, das Wiederaufleben usf. der einzelnen Systeme im Weltall
nach bestimmten Prinzipien.
Das alles gilt von der physischen Welt. Wie steht es mit der lebenden
Welt? Soweit die Körper der Lebewesen in Betracht kommen, nicht anders
als mit der physischen Welt; sie sind den Weltgesetzen unterworfen wie
allen Einzelgesetzen, und kein lebendes Wesen kann seinen Körper diesen
Gesetzen entziehen, sie gelten hier so streng wie in der unbelebten
Natur. Hinsichtlich der Körper dürfen wir die lebenden Wesen dem All
ohne weiteres einverleiben. Wie es hinsichtlich der Psyche steht,
wird später besprochen. Hier erwähnen wir nur das, für die Psyche
Unbedeutende, aber für das Leben und seine Entwicklung sehr Bedeutende.
Im Bereiche dieser Erscheinungen kennen wir außer jenen kategorischen
Gesetzen noch zwei andere Gesetze: das der ~Selbsterhaltung~ und das
der ~Erhaltung der Art~ (~Vererbung~), das heißt der Erhaltung des
individuellen Körpers und Geistes und der Erhaltung der Nachkommen
in der besonderen Gestaltung dieses Körpers und Geistes. Sehen wir
von allen psychischen Wirkungen ab, so würden in einer absolut
unveränderlichen Umgebung beide Gesetze streng zur Ausführung
gelangen können. Wir vermögen uns sehr wohl einen Zustand zu denken,
in dem ein Wesen nach seiner Einrichtung lebt und vergeht und genau
entsprechende Wesen produziert, so daß die Kette der Wesen immer aus
gleichen Ringen zusammengesetzt ist. Alsdann ist auch nur eine einzige
Wesenart vorstellbar, und von je in je. Ob das irgendwo in der Welt
stattfindet, wissen wir nicht; sollte das der Fall sein, so dürfte es
sich entweder auf Wesen beschränken ohne geistige Tätigkeit, oder auf
solche mit höchster Vernunft. Die Gründe sind leicht einzusehen. Genug,
ein solcher Zustand ist durchaus vorstellbar. Wie nun die Verhältnisse
auf der Erde sind, steht die Selbsterhaltung wie die Erhaltung der Art
in einem steten Kampf mit der ganzen Umgebung. Die Lebewesen suchen
instinktiv oder planmäßig die Umgebung ihrer Art anzupassen, aber auch
sich selbst der Umgebung anzupassen. Letzteres geschieht größtenteils
nur instinktiv, unbewußt -- wir werden später die Bedeutung davon
kennen lernen. Unter Umgebung ist dabei nicht allein die unbelebte
Natur verstanden, sondern auch die belebte. Aus der Anpassung an die
Umgebung aber folgt, daß die beiden Erhaltungsgesetze nur bedingt
erfüllt werden können, nämlich mit Rücksicht auf diese Umgebung. Und
so treten schon im Leben des Individuums Änderungen seines Selbst ein
und folglich nach dem zweiten Erhaltungsgesetz Änderungen der Art. Auf
diesen Grundgedanken -- von den Einzelheiten müssen wir hier absehen
-- ist die ~Entwicklungslehre der belebten Wesen~ aufgebaut worden,
namentlich von Lamarck und Darwin, nachdem Geister wie die ionischen
Naturphilosophen, Kant, Goethe und andere sie schon mehr oder weniger
bestimmt gedacht haben. Ob diese Entwicklungslehre, ~Phylogenie~,
in der ~Paläontologie~ und in der Wachstumslehre, ~Ontogenie~, eine
durchaus sichere Stütze hat, ist gegenwärtig wieder etwas zweifelhaft
geworden. Daß aber die Arten sich ändern müssen, wo die Umgebung sich
ändert, ist ganz unausweichlich, wenn auch daraus noch lange nicht
folgt, daß alle Arten wie die Zweige eines Baumes aus einem Lebewesen
hervorgegangen sein müssen. Das hängt mit der Entstehung der Lebewesen
überhaupt zusammen.
Ich will darüber und über die ~Abstammungs~-, ~Deszendenzlehre~ nur
einiges sagen. Erstens ist es sehr wohl möglich, daß große Klassen von
Lebewesen aus verschiedenen Urwesen ihren Ursprung genommen haben. Der
Bau eines Insektes ist trotz der entsprechenden Organe, wie Magen,
Lunge, Füße, Augen usf. so himmelweit von dem eines Säugetieres
verschieden, daß, wenn nicht absolut zwingende Gründe der Paläontologie
vorhanden sind, die irgendwann in der Geschichte der Erde ein Wesen
nachweisen, das sich ebensogut zu der Stufe der Säugetiere wie zu der
der Insekten entwickeln konnte, man noch wissenschaftlicher verfährt,
Insekt und Säugetier auf verschiedene Urwesen zurückzuführen. Man
verliert ja dadurch gar nichts hinsichtlich des Hauptsächlichen, der
Entwicklungslehre. Auch eingeschränkt auf Arten, die wirklich einander
entsprechen, hat sie immer noch ihre hohe Bedeutung und braucht auch
nicht so sehr mit dem Mangel an Zeit zu kämpfen. Doch mag das sein,
es hat mehr ein Interesse des Kennens als des Erkennens, denn das
Psychische berührt es gar nicht. Und die törichten Exklamationen
von Leuten, die fürchten, ihre Gottähnlichkeit würde ihnen durch
die Entwicklungslehre genommen werden, beruhen auf zu geringer
Überlegung. Wir sind Gott ähnlich mit und ohne Entwicklung, wenn
wir uns dessen bewußt sind. Die Entwicklungslehre für sich kann den
Geist, die Seele nicht aus der Welt schaffen. Und wenn sie eine Art
Mechanistik darstellt aus den physischen Einwirkungen von außen, so
sagt sie damit an sich nichts Neues, sondern etwas, das der Mensch
seit je gewußt hat, daß er nämlich von solchen Einwirkungen durchaus
abhängig ist. Wir können also die Entwicklungslehre ruhig bestehen
lassen, ohne unserer Seele etwas anzutun. Selbst ein Nachweis, daß die
seelische Organisation mit der körperlichen in der Entwicklungsreihe
wächst, würde von keinem Belang sein. Aber ein solcher Nachweis, wie
soll er wohl geführt werden, ohne auf die auffälligsten Widersprüche
und Unbegreiflichkeiten zu stoßen? Die Pflanzenwelt besteht so lange
wie die Tierwelt; hat aber die höchste Pflanze -- mögen auch die
Pflanzen, wie die neusten Untersuchungen gelehrt haben, nicht ohne
Sinnesorgane und Nerven, vielleicht auch nicht ohne Vorstellungen sein
-- psychisch Ähnlichkeit auch nur mit einer Schnecke? Eine Ameise, die
in der körperlichen Organisation so vielen Insekten nachsteht, von den
Säugetieren gar nicht zu reden, besitzt eine viel größere geistige
Rührigkeit als manches höchste Säugetier. Körperlich ganz benachbarte
Arten zeigen durchaus verschiedene geistige Äußerungen. Die geistigen
Verschiedenheiten selbst innerhalb derselben Art sind auch dann noch
ungeheuer, wenn wir von pathologischen Verhältnissen absehen, nur das
Normale nehmen.
Viel wichtiger ist das zweite. Woher kam das Urwesen, oder woher
kamen die Urwesen? Die beiden Hauptansichten darüber sind schon
im Altertum geäußert worden. Nach den Mechanisten müßte es sich
gerade so gebildet haben wie jeder unbelebte Körper. Damit hängt die
sogenannte generatio equivoca, die Selbstzeugung, zusammen, an die noch
Schopenhauer geglaubt hat. Ließen doch manche Griechen die Lebewesen
einfach aus Schlamm oder Erde unter der Einwirkung der Hitze der Sonne
auf diesen Schlamm oder die Erde erwachsen sein. Gerade die moderne
Naturwissenschaft hat die Selbstzeugung als nichtig erwiesen. Unter den
Umständen, die wir nur herzustellen vermögen, sagen die Materialisten
strenger Observanz; aber unter anderen Umständen? -- Darüber läßt sich
nicht streiten, es liegt außerhalb der wissenschaftlichen Methode.
Ich verweise aber, um Mißverständnissen vorzubeugen, durchaus auf
die Definition der Lebewesen, wie wir sie unserem Kant verdanken und
die wohl auch für den Materialisten allerstrengster Observanz gültig
sein wird. Die zweite, schon im Altertum bekannte Annahme ist die
neuerdings als ~Panspermie~ bezeichnete. Keime aller Dinge, auch der
belebten Wesen, sollten durch das ganze Weltall verteilt sein, und
wenn letztere in geeignete Verhältnisse kamen, sollten sie sich zu
den betreffenden Lebewesen entwickeln. Die Entwicklung wurde mitunter
nach der ~Evolutionslehre~ gedacht, deren neuerer intensiver Vertreter
~Albrecht von Haller~ gewesen ist. In jedem Keim (nach der Hauptansicht
in der Eizelle, nach anderen Ansichten in der Samenzelle) steckt schon
das Wesen in kleinster Gestalt, in diesem eingehüllten Wesen ein von
ihm eingehülltes usf., so daß jeder Keim eine unendliche Zahl immer
ineinander eingekapselter Wesen einer Art enthielte. Ein Keim ist so
in der Lage, durch stete Fortpflanzung eine unbegrenzte Reihe von
Wesen einer Art herauszuwickeln, und es genügte, wenn von jeder Art
auch nur ein Keim von je vorhanden war. Wir wissen jetzt (bereits seit
~Caspar Friedrich Wolff~ 1759), daß diese Evolutionslehre in dieser
Form nicht zutrifft. Auch in einer anderen Form, die ~Weismann~ ihr
gegeben hat, und die lange in der Biologie großes Ansehen genoß, daß
nämlich zwar nicht die vollständigen Wesen, aber doch die letzten
Teile, aus denen sie sich bilden, in den Keimen schon vorhanden seien,
so daß es sich um eine Trennung dieser Teile und dann um ein Wachstum
handelt, muß die Evolutionslehre gegenwärtig abgelehnt werden. Denn
gegenwärtig meint man: die Wesen entwickeln sich durch Sprossung oder
Teilung aus einer Zelle, unter sehr verwickelten Erscheinungen auf
Grund des Stoffwechsels, eine Lehre, die als ~Epigenesis~ bezeichnet
wird, indem alles erst in der Entwicklung entsteht, aus gewissen
Eigenschaften der Keimteile. Aber die Panspermie behält gleichwohl ihre
Bedeutung. Eine Hauptschwierigkeit für sie kannten die Alten nicht,
nämlich die sehr tiefe Temperatur des Weltalls, die wohl 150° C unter
Null beträgt. Moderne Forscher, wie W. ~Thomson~ und ~Helmholtz~,
haben darum mehr gelegentlichen Transport von Keimen durch Meteorite
für nicht ausgeschlossen gehalten und so Verbreitung von Weltkörper zu
Weltkörper. ~Arrhenius~ hat dann, nach den Forschungen der neuesten
Zeit über Strahlen- und Elektrizitätsdruck, gezeigt, daß kleine Keime
auch ohne Meteorite von Weltkörper zu Weltkörper geschleudert werden
können, und daß die Fluggeschwindigkeit dabei so groß sein kann,
daß die Keime zwischen Körper und Körper die furchtbare Kälte des
Weltraumes überdauern können. Das alles muß man jetzt zugeben; und so
ist in der Tat die Verbreitung von Leben durch das Weltall möglich,
zumal wenn man Keime aller Art zuläßt, namentlich auch solche, die
unter ganz anderen Verhältnissen sich entwickeln können als auf der
Erde herrschen, etwa unter solchen auf dem Monde, wo atmende Wesen in
unserem Sinne nicht vorhanden sein können usf. Ich wüßte nicht, was dem
entgegenstehen sollte. Atome werden ja auch von allen möglichen Arten
angenommen, und wie wenig bei Keimen in ihrer Struktur dazu gehört, sie
nach ganz verschiedenen Richtungen sich entwickeln zu lassen, ist ja
bekannt; die Keimzellen (z. B. Ei und Sperma) differentester Lebewesen
sind für uns mitunter kaum zu unterscheiden. Gleichwohl müssen sie jede
ein Eigenes haben, das sie veranlaßt, sich gerade zu dem bestimmten
Wesen zu entwickeln. Sind einmal Keimzellen gegeben, so hat es weiter
keine Not, denn nun entwickeln sich solche Zellen im Laufe des
Lebensprozesses immer weiter, wie gesagt, durch Sprossung oder Teilung;
der Intervention einer neuen Urzelle bedarf es dann nicht.
Das alles betrifft die Entwicklung der ~Wesen-Reihe~, die ~Phylogenie~.
Die Entwicklung der ~Einzelwesen~, die Ontogenie, wäre sehr einfach,
wenn die Evolutionstheorie sich als zutreffend erwiesen hätte; die
Keime mit ihren ins Unendliche ineinandergekapselten Wesen gleicher Art
wären von je, oder geschaffen, das Weitere beträfe nur die Auswicklung,
sozusagen aus der Hülle, wobei der betreffende Urkeim von Geschlecht
zu Geschlecht weiter und weiter gegeben würde. Nur die Umstände,
unter denen die Auswicklung erfolgt und die Art, wie sie erfolgt
und wie das Wachstum geschieht, böten, freilich recht bedeutende,
Schwierigkeiten. Allein wir sollen es mit der Epigenesis zu tun haben,
und da handelt es sich nicht bloß um diese Schwierigkeiten, sondern
auch um die Frage, warum sich aus Ei und gegebenenfalls Samenzelle
jedesmal ein den Eltern gleiches Wesen entwickelt. Hier gilt nun,
wie man sagt, das ~Gesetz der Vererbung~; und es wird darum als
erwiesen angesehen, daß die Entwicklung der Einzelwesen in den ersten
Stadien die der Wesenreihe bis zu einem gewissen Grade wiederholt.
~Die Phylogenie spiegelt sich in der Ontogenie wieder~, oder noch
schärfer: ~Die Ontogenie ist eine Rekapitulation der Phylogenie~.
Die Untersuchungen darüber sind außerordentlich verwickelt. Ich darf
wegen dieses ~biogenetischen Grundgesetzes~ namentlich auf unseres
greisen, dem Vaterlande zum Stolz gereichenden Forschers ~Häckel~
Schriften verweisen, denen nur grobe Unbedachtheit, um nicht ein
härteres Wort zu benutzen, aus kleinen Irrtümern und Versehen, wie sie
bei sorgfältigster Arbeit sich nicht vermeiden lassen, absichtliche
Unrichtigkeiten unterschieben konnte. Wie weit die Ontogenie als
~Palingenesie~ in der Tat Phylogenetisches wiederholt, ist wohl noch
strittig. Häckel selbst hat hervorgehoben, daß manche Stufen in
der Ontogenie fehlen, andere abgekürzt auftreten und viele Stufen
nachträgliche Erwerbungen, ~zenogenetisch~ sind, die sich in der
Phylogenie nicht finden. Aber alles würde immer nur beweisen, daß
Bestehendes möglichst erhalten wird, selbst wenn es längst vergangen
ist, um so mehr, wenn es noch blüht. Tatsachen der Vererbung gibt
es aber unzählige, sie sind durch die ~Deszendenztheorie~ fast
Gemeingut geworden. Was veranlaßt aber die Vererbung, daß Wesen
verschiedener Art nicht einmal Nachkommen hervorbringen können? Der
Grund muß in den Elementen, aus denen die Lebewesen sich entwickeln,
liegen, in Ei und Samen. Aber worin er besteht, wissen wir nicht.
Der Inhalt von Ei und Samenzelle (Protoplasma, Nukleus, Chromatin,
Zentrosom und vielleicht noch anderes) ist außerordentlich kompliziert
gebaut. Noch komplizierter, abgesehen von den Einzelligen und den
Amöben, trotz Feststellung typischer Vorgänge, wie namentlich der
~Gastrulation~, ist die Entwicklung selbst. Es scheinen auch polare
Kräfte mitzuspielen, für die wir noch keinen Ausdruck haben, und
Struktur- und Beschaffenheitsdifferenzen in den Inhalten der Elemente.
So ist das Gesetz der Vererbung einstweilen nur eine Umschreibung
für eine Reihe von Tatsachen. Es muß aber mit außerordentlicher
Energie wirken, da es aus einer unendlichen Zahl von Möglichkeiten
immer nur ein Bestimmtes zuläßt und selbst noch Dinge, ~rudimentäre
Organe~, erhält, die für das Wesen nutzlos oder gar schädlich
sind, worüber Darwin so eingehend geschrieben hat. Und dabei wirkt
die Vererbung, indem sie sich nicht bloß auf das Ganze erstreckt,
sondern sogar auf die kleinsten Einzelheiten; alle Organe, alle
Gliedmaßen, alle Nerven, Muskeln, Knochen usf., und alles dieses in den
feinsten histologischen Feinheiten, werden vererbt. Wir wollen diese
Vererbung die ~morphologische~ nennen und setzen ihr an die Seite die
~biologische~, indem die Vererbung auch die ~Folge~ in der Entwicklung
der einzelnen Teile betrifft, sowie die ~funktionale~, welche sich auf
die ~Tätigkeiten~ der einzelnen Teile bezieht.
Allein die Vererbung geht selbst auf die ~Stellen~ des Eies, aus
denen die Entwicklung geschieht; bestimmte Stellen entwickeln sich
in bestimmter, immer gleicher Weise, wenn die Entwicklung ungestört
geschieht. Das ist eine ~Lokalisationsvererbung~. Driesch spricht
darum von einer ~morphologischen Bedeutung~ der einzelnen Stellen
im Ei, indem die Bedeutung dasjenige ist, was aus dieser Stelle bei
ungestörter Entwicklung hervorgeht. Die Vererbung sorgt, daß auch hier
immer das gleiche folgt; das nun ist um so wunderbarer, als die neuere
Biologie wohl unzweifelhaft nachgewiesen hat, daß aus derselben Stelle
sich sehr vieles andere entwickeln kann und unter Umständen in der Tat
sich entwickelt, daß Stellen die Entwicklung anderer Stellen übernehmen
und durchführen können. Der gleiche Forscher spricht deshalb auch von
einer ~morphologischen Potenz~ dieser Stellen, welche viel umfassender
ist als die morphologische Bedeutung. ~Unter allen Potenzen einer
Stelle treibt die Vererbung bei normalen Verhältnissen also immer nur
eine in die Aktualität, in die Bedeutung hinaus.~ Und nun kommt noch
das weitere Wunderbare, daß, wenn die Verhältnisse bei der Entwicklung
anormal sind, diese Entwicklung, trotz des dadurch bedingten Wechsels
der in die Wirklichkeit gebrachten Potenzen der einzelnen Stellen
des Eies, ~doch ein durchschnittlich normales richtiges Wesen zutage
fördert~. So mächtig ist das Gesetz der Vererbung im Kleinsten wie im
Großen. Es ist ein ~morphologisches Gesetz~ von zwingender Gewalt.
Also regelt die Vererbung Gestalt, Entwicklung aus dem Kleinsten in
das Kleinste und Große, und in das Ganze, den Gang der Entwicklung,
die Wirksamkeit aller Teile, ja auch Geistestätigkeit, wie jeder weiß.
Es ist ein großzügiges Gesetz, da es Abweichungen zuläßt, ohne das
Wesentliche zu beeinträchtigen. Als Erhaltungsgesetz steht es in einem
gewissen Gegensatz zu dem Anpassungsgesetz, wirkt aber auch mit ihm
zusammen, indem es immer das erhält, was nach dem Anpassungsgesetz
eingetreten ist.
Zu der morphologischen Potenz möchte ich selbst noch folgende Bemerkung
machen. Sie ist zunächst ~ontogenetisch~ verstanden, bezieht sich
also auf dieselbe Wesensart, eigentlich auf eine bestimmte Zelle.
Wenn man aber beachtet, daß die Ontogenie der Phylogenie entspricht,
so möchte man fast glauben, daß die morphologische Potenz noch eine
viel allgemeinere Bedeutung hat, nämlich auch eine ~phylogenetische~.
Alsdann würde sie besagen, daß aus dem Eiinhalt an sich überhaupt jedes
mögliche Wesen entstehen kann. Von vornherein hätte der Eiinhalt die
Eigenschaft, nicht bloß aus jeder Stelle jedes zu dem betreffenden
Individuum Gehörige hervorzubringen, sondern auch jedes beliebige
Individuum jeder beliebigen Art. Er sei morphogenetisch gänzlich
universell, und die phylogenetische Entwicklung bedeute lediglich ein
immer weiteres Zutagetreten der Potenzen des Eiinhaltes zu immer neuen
Formen. Es wäre dieses eine Art ~phylogenetische Evolution~, jedoch
nicht vorhandener Formen, auch nicht von Differenzierungen vorhandener
Bausteine, sondern von Potenzen, die dem protoplasmatischen Stoffe,
der den Eiinhalt bildet, von vornherein innewohnen, ~Potenzen~, wie
~im Individuum zu allen seinen Teilen~, ~so in der Wesenreihe zu allen
Wesen beliebiger Art~. Eine derartige Anschauung würde den Zusammenhang
zwischen Ontogenie und Phylogenie ins klare setzen und die Entstehung
der verschiedenen Wesenformen in den Gang der Entwicklung eines Wesens
und den durch äußere oder andere Einflüsse herbeigeführten Abschluß
dieser Entwicklung verlegen. Die bestehenden Wesen wären nicht die
~vollendeten~ Entwicklungen, sondern ~Stufen~ in der allgemeineren
Entwicklung der Gesamtpotenz des protoplasmatischen Stoffes. Und das
Steigen in der Reihe der Wesen wäre bedingt durch das immer später
eintretende Abschließen der Stufen. Kennen wir doch Lebewesen, die
unmittelbar Stufen in einer bestimmten Entwicklung sind und als solche
ihr ganzes Dasein verbringen, wenn sie nicht später die Entwicklung
fortsetzen. Manche halten sogar das Weib für ein Wesen, das gegenüber
dem Mann auf einer früheren Stufe der Entwicklung stehen geblieben ist.
Vielleicht ist nicht bloß eine Art des betreffenden Stoffes vorhanden,
sondern es bestehen zwei Arten, mit abweichenden phylogenetischen
Potenzen; eine für die Reihe der Tiere, die andere für die Reihe der
Pflanzen. Vielleicht sind auch selbst für die Reihe der Tiere mehrere
Arten des protoplasmatischen Stoffes anzunehmen. In einer so ungemein
verwickelten Sache hat man das Recht, auch allgemeine Ideen zu äußern.
Doch mag es bei dieser Äußerung selbst verbleiben; der Phantasie sei
es überlassen zu träumen, wie viele neuartige Wesen noch als weiterer,
später eintretender Abschluß der Entwicklung aus dem protoplasmatischen
Stoff entstehen können.
Ein ferneres Erhaltungsgesetz können wir in der ~Restitution~, die
als Sonderfall die ~Regeneration~ enthält, sehen, wonach Lebewesen
ihren Körper ergänzen und erneuen, vollständig oder wenigstens zum
Teil. Die Beispiele hierfür streifen mitunter das Verblüffende; so
wenn von manchen Tieren abgeschnittene Stücke sich zu ganzen, gleichen
Tieren wieder auswachsen, unmittelbar oder nachdem sie zuvor eine
Rückverwandlung fast in den ersten Zustand erfahren haben, so weiter,
wenn von gewissen Zellen einer Pflanze neue Zweige oder Blätter oder
gar eine ganze neue gleiche Pflanze hervorwächst usf. Je höher wir in
die Reihe der Lebewesen kommen, desto mehr verliert allerdings der
Körper die Fähigkeit, sich zu ergänzen. Aber selbst bei dem Menschen
ist sie noch nicht ganz erloschen. Und wo die unmittelbare körperliche
Restitution, hier oder bei anderen Wesen, fehlt, tritt wenigstens
Nebenbildung, Umbildung, Weiterbildung oder Funktionsübertragung ein.
Für Nebenbildung sind Beispiele die adventiven Restitutionen, indem in
der Nähe eines verlorenen Organs ein anderes entsteht wie bei Pflanzen,
wozu auch die Bildung von neuen Organen neben nur teilweise entfernten
Organen gehört wie „der Gliedmaßen und des Schwanzes bei Amphibien, des
Kopfes der Planarien, der Wurzelspitze der Pflanzen“; für Umbildung bei
Pflanzen die Umwandlung von Schuppen in Blätter oder die Umbildung von
verletzten Augen bei gewissen Krebstieren in Antennen; Weiterbildung
durch kompensatorische Hypertrophie zeigt sich in der Vergrößerung von
Organen, wenn das Gegenorgan verloren ist, wie einer Niere nach Verlust
der zweiten Niere; endlich Funktionsübertragung finden wir oft bei
Gehirnkrankheiten, wenn zum Beispiel bei Lähmung des Sprechzentrums
andere Stellen des Gehirns allmählich die Sprechermöglichung übernehmen.
Zu diesen Erhaltungsgesetzen kommt noch ein ~morphologisch-biologisches
Ordnungsgesetz~, das schon erwähnte und in Kants Auseinandersetzungen
vom Naturzweck (S. 369) behandelte ~Gesetz der Harmonie~, das
die Zusammenstimmung aller Teile in der Ordnung, der Ursache und
Folge und in der Wirksamkeit vermittelt. Doch es ist in einem so
außerordentlich dunkeln und schwierigen Gebiet, auf dem sogar die
speziellen Fachleute, weil eben die Beobachtungen noch nicht entfernt
hinreichen und darum die mannigfachste Deutung zulassen, gefährlich,
von bestimmten Gesetzen nach bestimmten Richtungen zu sprechen.
Ich habe darum nur dasjenige vorgebracht, was mir gegenwärtig noch
am sichersten zu sein scheint, wenngleich es wohl sehr vieles andere
gibt, das nicht minder bedeutungsvoll ist. Und alles betrifft, wie
der Leser sieht, meist den Körper und dessen Funktionen. Und die
Gesetze sind ~Regulation~ für den Körper und dessen Funktionen,
~morphologisch-biologische Regulation~, und zwar nicht bloß für die
Einzelwesen, sondern auch für die Wesenreihe, also ontogenetisch und
phylogenetisch. Wie es sich mit der Psyche verhält, werden wir noch
sehen. Aber auch das obige wird noch zu ergänzen sein.