Empirismus, Sensualismus, Realismus, Naturalismus, Positivismus.
Wir nähern uns der physischen Anschauung von Welt und Leben. Den wenn
auch nicht zeitlichen, aber sachlichen Übergang bilden die in der
Überschrift verzeichneten Anschauungen. Die Namen besagen schon, um was
es sich dabei handelt. Nur ist hervorzuheben, daß unter Sensualismus
der ~äußere~ Sensualismus verstanden ist, nicht der innere, der der
Phänomenalismus ist, und den wir schon untersucht haben (S. 356 ff.).
Diese Anschauungsweisen sind die sich von selbst darbietenden; eine
Besprechung verdienen sie nur, soweit sie philosophisch durchdacht
sind. Wir finden sie selbstverständlich bei allen Völkern und
zu allen Zeiten, so auch bei den Griechen (unter den Zynikern,
Epikureern, Stoikern usf.). Zu einem System ausgebildet sind sie
jedoch erst in den neueren Zeiten, und von denen allein wollen wir
hier sprechen. Den Idealismus haben wir fast ganz in Deutschland
behandeln können; was wir jetzt vortragen werden, betrifft wesentlich
englische und französische Denker, deutsche kommen erst in neuerer
Zeit und, hinsichtlich der Originalität, in zweiter Reihe in Betracht.
Dafür haben wir freilich in ~Ernst Mach~ einen der konsequentesten
Sensualisten.