19. ~Anschauungen von Welt, Menschheit und Weltkatastrophen.~

Die mythischen und sagenhaften Anschauungen über die ~Entstehung der

Welt und des Menschen~ habe ich in meinem besonderen Buche hierüber

dargestellt. Manches ist hier wiederholt, ergänzt und weitergeführt,

jedoch nur soweit der Zweck dieses Buches es erforderte. Von

allgemeinerer menschlicher Bedeutung ist dabei die Annahme eines

Urwesens oder mehrerer Urwesen. Wo nur ein Urwesen in Frage kommt, ist

es Gott, Rā, Jehova oder Brahma. Ob Nun (auch Ptah, Rā, Amun usf.)

der ~Ägypter~ Gott oder Urmaterie (Urwasser) bedeutet, ist nicht zu

entscheiden. Als „Vater der Götter“, als das er in einem Tempel aus

der Zeit Seti I. bezeichnet und mit Federn auf dem Haupte (Zeichen der

Beseelung) und der Geißel in der Hand (Zeichen der Leitung) dargestellt

ist, möchte man ihn für Gott halten, zumal er auch „nutr“ heißt.

Ebenso wenn er der „Herr der Acht“ (S. 132) und unmittelbar „Schöpfer“

genannt wird. Aber Nun heißt auch der Nil zur Zeit seines höchsten

Standes, und sogar das Meer; Brugsch bringt Belege dafür. So wird es

sich wohl um eine Urmaterie in Verbindung mit einem Urgeist handeln,

was der pandeisierenden Richtung der ägyptischen Anschauungen (S. 228)

entspricht. Bei zwei und mehr Urwesen kann es sich nur um Gottheiten

handeln, oder um Gottheiten in Verbindung mit Materie. Auch hier sind

die Anschauungen nicht immer gesichert. Was sind Okeanos und Tethys,

Gottheiten oder Urwasser und Urkraft? ~Homer~ spricht von ihnen wie

von Personen, doch von Okeanos sicher auch wie von einem Weltstrome.

Und Chaos und Ge, Tartaros und Eros? Chaos möchte man für Urmaterie

halten, doch zeugt Chaos die Finsternis (ἔρεβος) und die Nacht (νύξ).

Tartaros scheint mehr ein Begriff zu sein, wie etwa Unendlichkeit;

später ist es ein Ort. Ge, Gaia, trägt die Züge einer Göttin, außerdem

ist es freilich auch die klobige Erde. Nur Eros ist lediglich Gottheit

bei Hesiod, hat aber hier gar keine kosmogonische Bedeutung. Die

~Eranier~ kannten außer den Gottheiten Ormuzd und Ahriman noch vier

andere kosmogonische Urwesen: Twasha, Zrwana akarana, Anaghra raocâo,

Anaghra temâa, die als Raum, Zeit, Licht, Finsternis gedeutet werden;

die beiden letzteren sollen auch Kraft und Materie darstellen. Sind

auch die Amesha Çpenta, zu denen Vohumano, Ashavahista, Kshatra,

Aurwatat, Ameretat, Armaiti gehören, als Urwesen aufzufassen, so kämen

noch Eigenschaften hinzu: Erhaltung, Wahrheit, Ordnung (Herrschaft),

Vollkommenheit, Unsterblichkeit, Weisheit. Die Eranier hätten dann

freilich alles, was zur Schaffung, Ordnung, Wirkung und Leitung

einer Welt gehört, schon im voraus angenommen. Den ~Germanen~ galten

als Urwesen ~eine~ Gottheit und Materie, da die Götter Burs Söhne

heißen, und aus Ymir, dem Riesen, die Welt gebaut wird, wie bei den

Indiern aus Purusha (Person). Ob die ~Hebräer~ außer Jehova auch die

Materie als Urwesen ansahen, ist nicht sicher. Es ist nicht nötig,

den ganzen Erdball zu durchwandern, wir finden immer Urwesen gleich

den hervorgehobenen, bald in dieser, bald in jener Zusammensetzung.

Manche Völker haben je nach der Lehre verschiedene Arten von Urwesen

angenommen, wie besonders die Indier, außer dem absolut Seienden und

dem absolut Sinnenden, Tad und Tapas, auch persönliche Gottheiten und

persönliche Weltwerkmeister (z. B. Varuna) und Weltmaterie (was ja

Purusha ist). Die noch vor zehn Jahren Modernen haben es versucht,

den alten Indiern nachzutun und dichterisch die Welt aus sich zu

schaffen. Da wir uns schon so lange mit schwierigen und ernsten Dingen

beschäftigen und noch schwierigere und ernstere Dinge uns bevorstehen,

darf ich vielleicht auch für das Vergnügen des Lesers etwas tun, indem

ich ein Gedicht, das die Kreuzzeitung vor mehreren Jahren aus gleichem

Grunde mitgeteilt hat, nachdrucke. Der Dichter heißt -- ich will’s

lieber nicht sagen.

Im Donnersang, da ich erschuf das Meer,

War seine Schöpfung alt, schon tausend Jahre her,

Und ich selber uralt,

Und verlor Halt und Gestalt,

Verfiel trübsinnig im Traum,

Überspritzt von weißem Wogenschaum.

Schreiende Adler, mich beschwirrend,

Durch die Höhlen meines Mantels wirrend.

Alle meine Seelen schliefen.

Da hob sich strahlend die Sonne aus den Tiefen,

Ich erschauere.

Merkend, wie ich tigerhaft mich belaure:

Meine Hand, steil zur Wölbung hochgereckt,

Und das Himmelsdach schon abgedeckt,

Die Sonne hinaus zu lassen

In ihre goldnen Gassen.

Und die Hand schafft ohne den Geist,

Ich liege von schreienden Adlern bekreist,

Es geschieht alles sonder meinen Willen.

Man sieht wie einfach das Schaffen ist, worüber sich die Menschen so

sehr den Kopf zerbrechen.

Ein zweiter, allgemeinerer kosmogonischer Gedanke betrifft den

Menschen. Dieser ist nun bei manchen Naturvölkern gleichfalls ein

Urwesen, und auch ein Schaffensprinzip. Im allgemeinen entsteht er

nach der Welt, als Abkömmling der Götter, oder von ihnen besonders

hervorgebracht. In der ~elohistischen~ Schöpfungsgeschichte der Bibel

wird der Mensch von Gott geschaffen: „Und Gott schuf den Menschen in

seinem Bilde, im Bilde Gottes schuf er ihn, Mann und Weib schuf er

sie.“ Der Mensch ist wie Licht, Sonne, Mond usf. geschaffen; es wird

nicht gesagt woraus. Die jehovistisch-elohistische Erzählung gibt

aber den Stoff an und fügt den Odem Gottes hinzu. „Und der ewige Gott

bildete den Menschen, Staub vom Erdboden, und blies in seine Nase

Odem des Lebens; da ward der Mensch zu belebtem Wesen.“ Aus Erde

sind auch alle Tiere gebildet, nur der Odem Gottes fehlt ihnen. Bei

den ~Babyloniern~ scheint nach Berossos, und übrigens auch nach dem

Schöpfungsgedicht Enuma Elis, das Blut der Götter in der Erschaffung

des Menschen eine Rolle zu spielen. Bel läßt sich den Kopf abschlagen,

und das hervorstürzende Blut wird mit Erde vermischt. Daraus werden

Menschen und Tiere geformt. Diese Wendung ist recht verschieden von

der biblischen. Die ~Ägypter~ dachten sich den Menschen gleichfalls

aus Erde gebildet. Wir haben Darstellungen, wo der Gott vor einer

Töpferscheibe sitzt und den Menschen formt. ~Hesiod~ nimmt, nach den

fünf aufeinanderfolgenden Geschlechtern, verschiedene Substanzen an,

Gold, Silber, Erz oder Esche, Eisen; für das vierte Geschlecht ist der

Stoff nicht angegeben. Dieses nach der Güte der Menschen symbolisch zu

deuten liegt nahe, scheint aber nicht ganz zulässig. Bildner sind hier

die Götter allgemein bei den beiden ersten Geschlechtern, und ist es

Zeus bei den beiden folgenden Geschlechtern. Vom fünften Geschlecht

wird ein Bildner nicht genannt, es wird geboren. Nach anderen

griechischen Sagen wird der Mensch aus Erde, Schlamm, Lehm oder Ton von

Göttern und besonders bekanntlich von Prometheus geformt, dem Athene

geistig beisteht; letzteres jedoch erst nach späterer Dichtung. Sonst

wachsen die Menschen auch aus Bäumen oder Sträuchern hervor, wie bei

den ~Germanen~, ~Eraniern~, auch ~Griechen~ (Attis aus dem Mandelbaum,

Adonis aus dem Lorbeer), ~Italikern~ und anderen Völkern, oder aus

Steinen, Felsen, Eisblöcken. Die Sage, daß nach der Flut die Menschen

aus Steinen entstanden, die Deukalion und Pyrrha hinter sich warfen,

gehört nicht hierher; Zeus belebte die Steine. Ebenso begaben Odin,

Hönir und Lodurr Esche und Ulme mit Seele, Atem, Blut und Farben zu

lebenden Menschen.

Auch die Anschauung von einer ~Entwicklung der Welt~ ist weit

verbreitet. Wir haben hier verschiedenes zu betrachten. Das erste

betrifft den Menschen. Hier spielt die Neigung, die Vergangenheit in

günstigem Licht der Gegenwart gegenüberzustellen, eine große Rolle. An

die herrliche ~Paradiesgeschichte der Bibel~ und den verhängnisvollen

~Sündenfall~ brauche ich nur zu erinnern. Einen Sündenfall kannten

auch die ~Eranier~. Das erste Menschenpaar, Maschiah und Maschianeh

(Mensch und Menschin), wird von Ahura Mazda vermahnt, gute Gedanken

zu denken, gute Worte zu reden, gute Werke zu tun und den Devs (den

bösen Geistern) nicht zu opfern. Und gehorsam und guten Sinnes sagt es:

„Ahura hat Wasser, Erde, Bäume und Tiere, Sterne, Mond und Sonne und

alle Annehmlichkeiten geschaffen, welche von der Reinigkeit offenbar

sind samt und sonders.“ Hierauf lief der Feind in ihr Denken und

verfinsterte ihr Denken, und sie logen sodann: „Ahriman hat geschaffen

Wasser, Erde, Bäume und Tiere und das übrige.“ Durch diese gottlose

Rede wurden beide Gottlose (Darvand’s) und ihre Seele ist bis zum

zukünftigen Körper in der Hölle. So lautet es im Bundehesh. Es wird

dann geschildert, wie ihre Speisen geschmacklos und ihr Leben mühselig

wird, wie sie in Sünde fortfahren und dadurch die Devs immer mächtiger

werden. In einer anderen eranischen Sage spielt auch das Paradies

eine gewisse Rolle. Vîvanhão, den man mit dem indischen Vivasvân

gleichsetzt, doch ohne das Dunkel, das auf dieser Persönlichkeit ruht,

zu erhellen, ist der erste Mensch, der den heiligen Haoma grüßt (S.

112). Sein Sohn ist Yima, entsprechend dem Yama, Sohn des indischen

Vivasvân. Ihm schon (vor Zarathustra) wird von Ahura die mazdajaçnische

Lehre kundgetan. Darauf lebt er mit seiner ganzen menschlichen

Nachkommenschaft auf paradiesischer Erde, bei paradiesischem Klima

unsterblich und unschuldsvoll. Und wie die Erde zu klein wird,

sie alle zu fassen, gräbt er die westliche Grenze wiederholt mit

goldener Schaufel und spricht: „Sei freundlich, Çpenta-Armaiti, gehe

auseinander und dehne dich aus zum Tragen des Viehes, der Zugtiere und

der Menschen.“ Und jedesmal dehnt sich die Erde um ein Drittel größer

als sie war. So lebt Yima mit Allen tausend Jahre. Darauf folgt ein

Ereignis, das der Flut entspricht, worüber später gesprochen wird.

Unsterblichkeit und die Gnaden verliert aber Yima mit seiner ganzen

Nachkommenschaft wegen einer Lüge. Er wird Opfer des Drachen Dahâka.

Yima ist Firdusis Dschemschid (Dschem der „Glänzende“), der untergeht,

weil er sich anbeten ließ; Dahâka der arabische Tyrann Dhohhak (Zohak)

mit Schlangen, die ihm aus den Schultern wuchsen.

[Illustration]

Die ~babylonischen~ Texte kennen zwar die Sünde gegen Gottes Gebote

und Bußpsalmen, aber der Sündenfall ist bei ihnen nicht erzählt. Ein

Siegelbild, das hier wiederholt sein mag, ist auf diesen Sündenfall

gedeutet worden. Zwei Personen sitzen zu beiden Seiten eines Baumes,

hinter der Person links ringelt eine Schlange in die Höhe. Die Personen

sind voll bekleidet (sogar mit Hüten), da doch Adam und Eva nackt

sind, vor und bei dem Sündenfall. Schlangen, zusammen mit Gottheiten,

finden sich bei den Babyloniern auch sonst. Will man die beiden

Darstellungen (Fig. 27 und 70) bei Jeremias „Das Alte Testament“,

S. 81 und 203 nicht gelten lassen, weil die erste vielleicht nicht

babylonisch, sondern persisch, die zweite vielleicht nicht Original,

sondern Kopie oder freie moderne Erfindung ist, so bleibt doch noch

die nach Fig. 35, S. 100, in der Sin (Mondgott) und Istar einander

gegenüberstehen, und zwischen ihnen, außer anderen Zeichen, zweifellos

auch das Bild einer sich emporringelnden Schlange sich befindet. Es

sind im wiedergegebenen Siegelbild zwei Gottheiten -- eine sicher eine

Gottheit, weil sie eine gehörnte Kopfbedeckung trägt, die, wie Jeremias

sagt, „bei den Babyloniern ausschließlich göttliches Abzeichen ist“ --

mit dem bekannten mystischen Baum zwischen ihnen; eine Darstellung, die

sich so außerordentlich oft und vielfach variiert auf babylonischen,

assyrischen (auch persischen) Denkmälern findet. Die eine Gottheit hat

eine Schlange zum Symbol, oder die Schlange kann auch ein feindliches

Wesen sein, da ja Drachenkämpfe der Gottheiten bei den Babyloniern

so gewöhnlich sind. Und es kennen sogar die Babylonier einen ewig

lebenden Menschen, der nach dem Sündenfalle ja nicht möglich sein

sollte. Wir werden ihm bei der Flutsage begegnen.

Bei anderen Völkern scheint von einem Sündenfall im Sinne der

biblischen Erzählung ursprünglich überhaupt nicht die Rede

zu sein. Selbst was Hesiodos von den mehrmals berührten fünf

Menschengeschlechtern erzählt, gehört nicht hierher. So möchten es

nur die Hebräer und die Eranier sein, denen ein solcher in allen

Einzelheiten geläufig war, freilich in ganz verschiedener Ausführung.

Selbst die nächsten Verwandten der Eranier, die ~Indier~, kennen den

eigentlichen Sündenfall nicht; das Bewußtsein seiner Göttlichkeit hat

der Mensch durch Avidyâ, Nichtwissen, verloren. Gerne übergeht man

die Bedeutung des Sündenfalles eines einzelnen Menschenpaares für die

ganze Menschheit. Die Bibel kennt als Folge die Mühsale des Lebens und

den Tod; der Sündenfall ist eine Erklärung dafür, wie viele Völker für

beides eine Erklärung gesucht und in der mannigfachsten Weise gefunden

haben. Die unterschiedslose Belastung der Menschheit in alle Zeit

mit der Sünde als solcher, ist, soweit ich sehen kann, in der Bibel

nicht vorhanden; bei den Eraniern könnte sie eher nachgewiesen werden.

Unterschieden davon ist der Sündenfall Luzifers im Engelschore, wovon

schon gesprochen ist (S. 150).

Aber freilich, die Bosheit und Gewalttat der Menschen auf der Erde

steigt, und schließlich sendet Gott die Flut, alles Lebende, mit

Ausnahme des Noah und dessen, das ihm mitzunehmen befohlen ist, zu

vernichten. ~Flutsagen~ sind bekanntlich überall nachzuweisen. Als

der Erzählung der Bibel am nächsten stehend, muß man die Sage der

~Babylonier~ ansehen. Wir haben vier Berichte darüber (die Bibel

enthält bekanntlich zwei). Einer ist im Gîlgames-Epos enthalten,

zwei scheinen nur andere Rezensionen dieses Berichtes zu sein, der

vierte ist der von Berossos überlieferte. Im wesentlichen stimmen

diese Berichte überein. Der babylonische Noah heißt im ersten Bericht

Ut-Napistim, den wir oben kennen gelernt haben, mit dem Beinamen

Atra-hasis (der „Hochgescheite“, nach Greßmann), woraus vielleicht der

Xisuthros des Berossos entstanden sein möchte, wie sein Vater Opartes

aus dem babylonischen Ubar-Tutu. Der eigentliche Urheber der Flut ist

Ellil, Gottheit der Erde, auch des Tierkreises, der früher als Bel

gelesen wurde. Drei andere Götter (Anu, Ninib, Ennugi) lassen sich

im Ratschluß der Götter dazu bereden. Den Grund für die Flut können

wir nur aus den Vorwürfen, die später Ea dem Ellil macht, entnehmen.

Demnach handelt es sich anscheinend um Sünden einzelner gegen Ellil;

denn jener sagt, er hätte dem Sünder seine Sünde, dem Frevler seinen

Frevel auflegen sollen, er hätte ja Löwen, Wölfe, Hungersnot oder Pest

senden können die Menschen zu verringern, statt der Sintflut, die alle

vernichtete. Istar ist auf Seiten Ea’s. Aber an einer anderen Stelle

sagt sie, sie hätte die Sintflut den Göttern geraten. Die Götter

spielen übrigens dabei eine traurige Rolle. Wie die Sintflut wächst,

bekommen sie Furcht. „Sie entwichen und stiegen empor zum Himmel Anus.

Wie ein Hund drückten sich die Götter, an der Mauer lagernd.“ Ea, der

immer den Menschen Wohlmeinende rettet Ut-Napistim, indem er ihm rät,

ein Schiff zu bauen. Daß er ihn aber auch veranlaßt, den Anderen eine

bösartige Lüge zu sagen und sie dadurch in ihr Verderben zu reißen,

klingt häßlich. Im übrigen stimmt vieles mit der biblischen Erzählung;

so namentlich das Schiff (in der Bibel ein Kasten, die Arche), seine

Ausrüstung samt Inhalt, das Landen an oder auf einem Berg (Nisir oder

Nimus statt Ararat), das Aussenden einer Taube und eines Raben (bei den

Babyloniern auch noch einer Schwalbe), das Opfer Ut-Napistims, Noahs,

nach der Flut. Das spätere Schicksal des babylonischen Noah ist aber

ein ganz anderes als das des biblischen; denn er wird der Menschheit

entrückt und lebt unsterblich, wie wir gesehen haben, im weiten Westen.

Bei den ~Eraniern~ sagt Ahura Mazda dem Yima die Flut an. Aus hier

gänzlich fehlenden Gründen soll harter Frost die Erde ergreifen und

Schnee alles verhüllen. Um sich und alles andere vor den beim Schmelzen

der Eis- und Schneemassen entstehenden Fluten zu schützen, soll Yima

sich ein „Varem“, eine Wohnung, machen. Die ~Indier~ haben die

Flutsage in mehreren Versionen, ihr Noah ist Manu (Manu = Mensch).

Die Voraussagung der Flut, die Warnung und der Rat, ein Schiff zu

bauen, wird diesem von einem Fisch (er wird als Gott-Fisch gedeutet,

wie etwa der Ea der Babylonier), den er klein gefangen hat, und auf

dessen Bitte, daß er nicht von anderen Fischen verzehrt werde, in einem

Topf, dann in einem Loch aufwachsen läßt, bis er ihn ins Meer tut. Das

Schiff wird an das „Horn“ des Fisches gebunden und dieser führt es zum

nördlichen Gebirge. In einer späteren Sage nimmt Manu, wie Noah, auch

Pflanzen und Tierpaare in das Schiff, und wird die Flut wie in der

Bibel sieben Tage voraus verkündet. Als Grund für die Flut ist in der

Mahabharata die Sühnung der Erde überhaupt angegeben. In einer anderen

Sage aber, in mir nicht verständlicher Weise, die Rettung der Vedas und

der sie bewahrenden sieben Rishis (Seher, Sänger). Die Rettung heiliger

Schriften aus gleichem oder ähnlichem Anlaß spielt auch bei den

Eraniern, Germanen und Babyloniern eine Rolle. Die von Zeus wegen der

Frevel des „ehernen“ Geschlechts verhängte Flut, der Kasten (λάρναξ),

den Deukalion-Noah auf Rat seines Vaters Prometheus baut und in dem er

sich mit seiner Gattin Pyrrha nach dem Berge Othrys rettet, gehören der

bekannten ~griechischen~ Flutsage an. Diese deukalionische Flutsage

ist viel ausgeschmückt und später auch von Plutarchos und Lukianos mit

orientalischen Zügen bereichert worden, wodurch sie sich der biblischen

oder babylonischen näherte. Pausanias, in seiner Beschreibung Attikas,

erzählt auch, daß die Athener im Umkreise ihrer Stadt einen Erdspalt

zeigten, durch den die Flut abgelaufen sei. Vor die deukalionische Flut

ist die ogygische zu setzen, die Boiotien betraf und Attika, und in der

die sonderbaren Städte Athen und Eleusis am Kopaissee untergegangen

sein sollen. Aber eine Sintflut war es nicht. Der alte Buttmann sieht

in Ogyges den Okeanos, also den Wassergott überhaupt, und erklärt,

freilich in seiner Vorliebe für seltsame Etymologien -- z. B. Tubalkain

ist Vulkan -- auch Noah für einen Wassergott (wegen des hebräischen

Nahar, das Fluß bedeutet). Eine Flutsage der ~Germanen~ ist schwer zu

erweisen. Die jüngere Edda erzählt, daß, als die Götter (Odin, Wili,

We) den Riesen Ymir, den wir schon kennen, töteten, aus ihm soviel Blut

ausgeflossen sei, daß das ganze Riesengeschlecht ertrank. Ein Riese

nur rettete sich mit seinem Weibe auf einem Boot (Lûdr) und erzeugte

das Menschengeschlecht. Dieser Noah heißt Bergelmir. Jakob Grimm nennt

diese Flutsage gegenüber der biblischen „roh und unausgebildet“. Diese

germanische Sage erinnert jedoch an eine ähnliche der Babylonier, wo

Ellil den Löwen Labbu tötet, und dessen Blut „drei Monate, einen Tag

und zehn Stunden“ fließt. Flutsagen finden sich noch weit auf der

Erde verbreitet. Bei den ~Litauern~ ist die Arche eine Nußschale, die

der höchste Gott Pramzinas, der die Flut zur Vertilgung der Bösen

herabgesandt hatte, da er Nüsse aß, aus dem Himmelsfenster auf die Erde

warf.

Andere Völker erzählen anderes, so Indianerstämme, Neger, Ozeanier,

Peruaner usf. Richard Andree hat sich die große Mühe gemacht, alle

Flutsagen zu sammeln und führt 88 auf. Aber in wirklichem Zusammenhang

dürften nur die biblische und babylonische stehen, wie auch Andree

meint. Von diesen wird letztere, wegen ihrer viel roheren Züge, wohl

die ältere sein. Die dichterische Erzählung vom Regenbogen ist der

Bibel eigen. Sonst werden Flutsagen zu verschiedensten Zeiten lokal

entstanden sein, da ja Überflutungen und Überschwemmungen überall

vorkommen und aus den verschiedensten Ursachen. Das Wesentliche ist das

ethische Motiv und die Rettung eines Menschenpaares. ~China~ scheint

eine Flutsage nicht ausgebildet zu haben. Die Überschwemmungen des Nils

sind der Segen des Landes. Die des Hoangho jedoch der „Fluch Chinas“.

Sie sind aber von je als natürlich angesehen worden, und uralt sind die

Versuche, den Fluß einzudämmen. Ob ~Japan~ eine Flutsage hat, weiß ich

nicht; bei den gewaltigen Beben (Japan ist das erdbebenreichste Land

der Erde) und den damit oft in Verbindung stehenden Meerüberstürmungen

sollte man Flutsagen erwarten.

Sehr wunderlich -- wenn der Gegenstand nicht so ernst wäre, fast

wie eine Spotterzählung -- klingt eine aus etwa 1300 v. Chr. uns

überlieferte ~ägyptische~ Sage aus dem „Buche von der Himmelskuh.“

Es ist eine Inschrift in einer Kammer Seti I. in Bibân el Moluk. Die

Menschen müssen über den Gott Rā schlecht gesprochen und gegen ihn

Anschläge gemacht haben. Das nimmt er ihnen gewaltig übel. Ganz im

Stile eines Herrschers versammelt er, Rats zu pflegen, die anderen

Götter, die sich völlig wie Hofschranzen ihm nähern. Der älteste

Gott, Rā’s Vater Nun, wird zuerst gefragt und erwidert: „Mein Sohn

Rā, du Gott, der größer ist als sein Schöpfer und gewaltiger als sein

Erzeuger, bleib auf deinem Throne sitzen! Die Furcht vor dir ist groß,

wenn dein Auge (es ist damit die Göttin Hathor gemeint) sich gegen die

richtet, die dich lästern.“ Rā sagt nun: „Seht, sie laufen davon in die

Wüste, aus Furcht wegen dessen, was sie gesagt haben.“ „Laß dein Auge

hingehen, daß es sie für dich schlage, die boshaft gelästert haben“,

ermahnt Nun. Hathor eilt hinter die Menschen nach der Wüste und tötet

sie alle. Ein Teil ist aber nach Süden geflüchtet, diesen will Rā

retten. Er läßt von Elefantine Didi (?) holen, dieses, sowie Getreide,

von dem „Lockigen“ zu Heliopolis und seinen Dienerinnen mahlen und zu

Bier verarbeiten und das Bier an den Ort bringen, wo Menschen noch

weilen. Dann steht „die Majestät des Rā in der Frühe unter dem Schutze

der Nacht auf, um diesen Schlaftrunk auszugießen.“ „Da wurden die

Gefilde vier Spannen hoch mit der Flüssigkeit angefüllt, durch die

Macht der Majestät dieses Gottes.“ Hathor aber, die hinkommt den Rest

der Menschen zu töten, findet alles mit dem Bier überschwemmt. „Da

trank sie und es schmeckte ihr gut, und sie kehrte trunken heim, ohne

die Menschen erkannt zu haben.“ Eine wunderliche Menschenvernichtungs-

und Flutsage! Die Flut aus Bier und zur Rettung des Menschenrestes!

Übrigens ist doch Rā’s Weilen auf Erden nicht mehr. Die Göttin Nut als

Kuh hebt ihn in die Höhe und bildet den Himmel, dort bleibt Rā.

Von viel größerer Bedeutung ist es natürlich, wenn nicht bloß die

Lebewesen untergehen, sondern die ganze ~Welt~ vernichtet wird.

Bei den ~semitischen Stämmen~ kenne ich nur einen Hinweis des

Babyloniers Berossos darauf, den Seneca erhalten hat. Die Welt soll

verbrennen, wenn die Planeten im Krebs sich zusammenfinden, „so

daß eine gerade Linie durch die Kreise aller gehen kann“. Das ist

astrologische Ansicht, nicht Mythe, doch weben sich bei den Babyloniern

freilich Astrologie und Mythos durcheinander. ~Weltuntergang~ und

~Weltbrand~ sind sonst spezifisch ~arische~ Anschauungen. Denjenigen

~Indiern~, die die Welt nur als eine Täuschung (Maja) oder als

einen Traum Brahmas ansehen, ging die Welt unter, sobald der Gott

die Täuschung erkannte oder vom Traum erwachte. Eine Stelle in der

Bhagavad-Gîtâ lautet:

Wer weiß, daß schon ein Tag bei Gott der Weltenalter tausend macht,

Und tausend Alter eine Nacht; der Sterbliche kennt Tag und Nacht.

Wann einstens Gottes Tag anbricht, dann tritt, was dunkel war ans

Licht;

In Finsternis verlischt das Licht, sobald die Gottesnacht anbricht.

Und jedes Wesen, das entstand, verschwindet, wann die Nacht

anbricht,

Doch kehret wieder, was verschwand, wann anbricht Gottes Tageslicht.

So schwer der Sinn zu durchdringen ist, so wird doch zweifellos von

höheren Weltzeitaltern gesprochen; Zeitaltern des Lichtes wechselnd

mit Zeitaltern der Finsternis. Die gewöhnlichen Weltenalter betragen

ein Kalpa, gleich 432 Millionen Jahre. Je nach Verlauf einer solchen

Kalpa geht die Welt unter und wird neu gebildet. Es ist die Lehre der

Râmânuga-Schule des Vedânta, die wir noch genauer kennen lernen werden.

Gottes Tag und Nacht betrügen je tausend solche Kalpa, wenn in der

obigen Stelle unter Weltenalter die Kalpa verstanden sind. Vielleicht

aber sollen die tausend Weltenalter selbst eine Kalpa sein, dann

würde nach der obigen Stelle die Welt abwechselnd eine Kalpa bestehen

und darauf eine Kalpa nicht bestehen. Der Untergang (Mahapralajas)

betrifft nicht nur die ganze Welt, sondern auch alle Götter, bis auf

den Einen und Einzigen. Einen Untergang der Welt kannten auch die

~Eranier~: der Komet Muspar, indem er auf die Erde stürzt und alles

schmelzt, verbrennt sie. Es steht dieses allerdings mit der Reinigung

der Welt von Bösem in Verbindung. Allein, es heißt im Bundehesh

doch auch ausdrücklich: „Ahura wird auf seinem herrlichen Thron ohne

Schöpfung sein, denn Werke wird er nicht vollbringen, während jene (die

Amesha-Çpenta?) den Toten bereiten.“ Den Weltbrand der ~Griechen~ --

der durch Phaethon veranlaßte, gehört nicht wohl hierher -- werden wir

später kennen lernen.

Wir wenden uns sogleich zu den ~Germanen~, von denen wir darüber die

eingehendsten Nachrichten haben. Der Weltuntergang (ragna rök, der

Waltenden Verrauchung) ist in der Edda als ein Kampf, der Kampf der

Götter gegen Surtur (der Schwarze, Hüter des Feuerlandes Muspelheim)

geschildert, in dem jene untergehen und die Welt verbrennt. Die Wala in

der Voluspa erzählt:

Von Osten fährt der Kiel; Kommen werden Muspills

Söhne übers Meer, Aber Loki steuert.

Fifl’s (Loki’s) Söhne fahren Mit dem Wolf allesamt,

Zugleich ist der Bruder Byleists (Loki’s) bei der Fahrt. --

Surtur fährt von Süden Mit flammendem Schwert,

Es blitzt von dem Schwerte Die Sonne der Schlachtgötter;

Die Felsberge stürzen, Riesinnen schreiten einher,

Es betreten die Menschen den Helweg; Der Himmel aber klafft.

Nun folgt der Kampf der Götter: Odin steht gegen den Wolf Fenrir, von

dem er verschlungen wird, Thor gegen die Midgardschlange, die ihn

vergiftet, Freyr gegen Surtur, von dem er getötet wird. Zuletzt sinkt

die Erde ins Meer, die Sterne fallen vom Himmel:

Es wütet Feuer und zehrende Flamme,

Hoch leckt die Lohe gegen den Himmel selbst.

Andere nordische Sagen stimmen mit der obigen Erzählung überein,

nur daß sie mehr ausführen. In ~Deutschland~ selbst haben wir die

Götterdämmerung in dem Althochdeutschen, im neunten Jahrhundert

aufgezeichneten Lied Muspilli. Elias steht anstelle der Asen, der

Antichrist und Satanas für Loki und Surtur. Elias wird verwundet und

das weitere lautet in der Übersetzung von Johannes Scherr: „Die Berge

entbrennen, kein Baum bleibt stehen auf der Erde, die Wasser trocknen

aus, das Meer verdampft, in Lohen vergeht der Himmel, der Mond fällt

hernieder, Midgard flammt auf, kein Fels steht fest. Der Tag der

Vergeltung fährt über die Lande, fährt über die Völker mit Feuer. Da

kann kein Verwandter dem anderen helfen vor dem Muspille.“ Einzelnes

stimmt auffallend mit dem Bericht der Wala.

Der zerstörten alten Welt (nur das Meer bleibt) muß eine neue folgen.

Auch nach germanischer Sage ist diese neue Welt besser als die frühere.

Die Wala schaut:

Heraufkommen seh ich Zum anderen Male

Aus dem Meer eine Erde, Eine wieder grüne;

Es fallen die Fluten, Ein Aar fliegt darüber,

Welcher am Felsen Nach Fischen jagt.

Es versammeln sich die Asen Auf Idafelden

Und von Moldthinur (die Midgardschlange?), Der wuchtigen, sprechen

sie

Und erinnern sich da An frühere Taten

Und an Fimbultyrs (Odins) Uralte Runen

Da werden sich dann Die wundersamen

Goldenen Tafeln (Runentafeln?) Im Grase finden,

Welche sie damals In der Urzeit hatten.

Es werden ungesät Die Äcker da wachsen,

Alles Übel wird weichen; Baldr wird kommen;

Vereint werden Hodr und Baldr Unter den Dächern des Hropt (Odins),

Die beiden Kampfgötter ...

Einen Saal sah ich stehen, Schöner als die Sonne,

Mit Gold gedeckt, Auf Gimles (Himmels-) Flur,

Da sollen die fröhlichen Scharen (guten Menschen?) wohnen,

Und Freude genießen Bis ans Ende der Tage.

Nach Vafthrudnismal in der älteren Edda heißen die neuen Asen Vidar

und Veli, Modi und Magni, Nachkommen von Odin und Thor, die nicht mit

der Welt untergegangen sind. Aber Baldr ist ja die poetischere und

höhere Figur mit seinem blinden Bruder Hödr. Das neue Menschenpaar ist

Lif und Lifthrasir; sie hatten sich während des Weltunterganges (?) in

Hoddmimirs (der Weltesche) Grün geborgen, ihre Speise war Morgentau.

Als Sonne leuchtet nach der jüngeren Edda eine Tochter der früheren

Sonne. Damit vergleiche man den Weltuntergang und Weltneubau nach der

Offenbarung Johannis, namentlich Kap. 6, 7 und 20, 21. Man wird sehr

erhebliche Ähnlichkeiten zwischen beiden Erzählungen finden. Auch die

Sybillinischen Orakel, Buch V, 345 ff., gehören hierher.

Die Menschheit hat immer gerne an kommende bessere Zeiten geglaubt.

War die Welt in Sünde und Gewalttat versunken und in Ärmlichkeit und

Verkommenheit, so sollte die Gottheit eingreifen, nicht bloß strafend

wie früher, sondern helfend und schaffend. Die Indier haben zu diesem

Behufe die ~Inkarnationen~, ~Awatars~ (S. 139), einer Gottheit

(Wischnu’s) erdacht, semitische Völker den ~Messias~, andere Völker

Wiederkehr lange vergangener Wohltäter oder von Göttern auf Erden. An

diesem Glauben sind die Peruaner und Mexikaner zugrunde gegangen, da

sie in solchen Bluthunden wie Pizarro und Cortes mit ihrem spanischen

Gesindel diese erwarteten Wohltäter und Götter (Viracocha bei den

Peruanern, Quetzalcoatl bei den Mexikanern) sahen. Aber die Juden

haben sich an dem Messiasglauben gewaltig aufgerichtet und ihm ihre

Erhaltung durch Jahrtausende zu danken. Und das Christentum ist durch

ihn Weltreligion geworden. Kaum ein Gedanke der Menschheit hat sich

von so enormer Bedeutung, ideeller und praktischer, erwiesen, wie

dieser vom Messias, den der zweite Jesaias so liebevoll ausführt, der

Indier so phantastisch begabt. Steigen wir von der hohen Messiasidee

herab, so sind es Helden und Herrscher, deren Wiederkehr vom Volke

erwartet wird, und die inzwischen irgendwo verborgen oder schlafend

vorgestellt werden. Unser Friedrich I., Barbarossa (eigentlich nicht

er, sondern Friedrich II.) gehört hierher als die markanteste Gestalt.

Aber andere Völker der Erde besitzen ähnliche Gestalten. Stanley --

„Through the dark Continent“ -- erzählt aus den Sagen von Uganda, daß

der erste König Kintu als milder und Blutvergießen scheuender Herrscher

im hohen Alter, da er seine Nachkommen allen Grausamkeiten frönen sah,

mit seinem Weibe geflohen sei. Das Volk war überzeugt, daß er sich

verborgen halte, und alle späteren Herrscher suchten ihn. Einem der

spätesten, dem siebenundzwanzigsten (Mtesa war der fünfunddreißigste),

Ma’anda ward es zuteil, ihn mit seiner Gefolgschaft in einem tiefen

Walde sehen zu dürfen. Er sollte nur mit seiner Mutter und dem

führenden Bauern kommen. Sein treuer Katekiro folgte ihm aber, um

ihn vor etwaigem Verrat zu schützen. Kintu erkannte des letzteren

Anwesenheit und machte Ma’anda Vorwürfe. Als Katekiro darauf hinter

einem Baume vortrat, tötete Ma’anda ihn durch einen Speerwurf. Da

entschwand Kintu mit allen um ihn.

Welt- und Lebenanschauungen; hervorgegangen aus Religion, Philosophie und Naturerkenntnis · 第 69 / 108 题