und stieß ihn in die Knie. Der Schwarze hockte und antwortete auf jede
Frage mit einem großen Wortschwall und mit raschen, sehr gelenkigen und
merkwürdigen Bewegungen der Arme und Hände. »Er sagt, er hat den Krieg
nicht mitgemacht.« Dann fragte er wieder und deutete nach Osten und
der Schwarze deutete auch dahin und antwortete dies und das, wovon ich
nichts verstand. Der Schutztruppler sagte: »Er lügt mir die Haut voll.«
Er drohte ihm mit dem Gewehr und fragte weiter. So ging es eine Weile.
Ich höre noch die beiden leise kreischenden, vertrockneten Stimmen, die
des Deutschen und des Fremden. Dann hatte er wohl genug erfahren und
sagte: »Der Missionar sagte einmal zu mir: ›Mein Lieber, vergessen Sie
nicht: die Schwarzen sind unsere Brüder;‹ nun will ich meinem Bruder
seinen Lohn geben.« Er stieß den Schwarzen von sich und deutete: »Lauf
weg!« Der sprang auf und versuchte in langen Zickzacksätzen schräg
hinunter über die Lichtung zu kommen. Aber er hatte noch nicht fünf
Sprünge gemacht, da traf ihn die Kugel, daß er lang nach vorn hinschlug
und still lag.
Ich knurrte ein wenig; ich dachte, der Schuß könnte feindliche Haufen,
die etwa noch zurückgeblieben waren, auf uns aufmerksam machen; der
Oberleutnant aber meinte, mir wäre nicht recht, daß er den Schwarzen
erschossen hatte, und sagte in seiner gelehrten, bedächtigen Weise:
»Sicher ist sicher. Der kann kein Gewehr mehr gegen uns heben und keine
Kinder mehr zeugen, die gegen uns kämpfen; der Streit um Südafrika, ob
es den Germanen gehören soll oder den Schwarzen, wird noch hart werden.«
Der Schutztruppler lehnte sich in schweren Brustschmerzen an sein
Pferd und erzählte mit seiner gequälten Stimme: »Als wir einmal da im
Süden mit unserm Hauptmann am Feuer saßen, da sagte er, zwei Millionen
Deutsche würden hier wohnen; ihre Kinder, sagte er, würden sicher
durchs Land reiten und ihre Gespielen besuchen, und würden unterwegs
ihre Pferde an den alten Wasserstellen tränken und an vielen neuen,
welche überall gegraben würden. Aber ich werde nichts davon sehn, krank
bin ich, schrecklich krank. Habt ihr nicht einen einzigen Tropfen
Wasser?« Er hielt sich am Sattel seines Pferdes und sah mit stieren
Augen über die Steppe, über welcher die Sterne erschienen.
Der Oberleutnant redete ihm zu und setzte es durch, daß er sich
hinlegte, und deckte den Mantel über ihn. Er selbst stand mit der Uhr
in der Hand neben seinem Pferd und hob die Uhr im Takt, um sich wach zu
halten. So standen wir beide eine gute Weile. Darauf sagte er: »Diese
Schwarzen haben vor Gott und Menschen den Tod verdient, nicht weil
sie die zweihundert Farmer ermordet haben und gegen uns aufgestanden
sind, sondern weil sie keine Häuser gebaut und keine Brunnen gegraben
haben.« Dann kam er auf die Heimat zu sprechen und sagte dies und das
und meinte: »Was wir vorgestern vorm Gottesdienst gesungen haben: ›Wir
treten zum Beten vor Gott den Gerechten,‹ das verstehe ich so: Gott hat
uns hier siegen lassen, weil wir die Edleren und Vorwärtsstrebenden
sind. Das will aber nicht viel sagen gegenüber diesem schwarzen Volk;
sondern wir müssen sorgen, daß wir vor allen Völkern der Erde die
Besseren und Wacheren werden. Den Tüchtigeren, den Frischeren gehört
die Welt. Das ist Gottes Gerechtigkeit.«
Der Schutztruppler war eingeschlafen; der Oberleutnant stand aufrecht,
zuweilen ein wenig schwankend, die Uhr in der Hand. Ich stand neben
meinem Pferd, halb wachend, halb schlafend. Der Mond ging auf; die
Nacht wurde kalt und windig. Nach einer Weile sagte der Oberleutnant:
»Aber der Missionar hat doch recht, daß er sagt, daß alle Menschen
Brüder sind.«
Ich sagte: »Dann haben wir also unsern Bruder getötet;« und sah nach
dem dunkeln Körper, der lang im Grase lag.
Er sah auf und sagte mit seiner heisern, schmerzenden Stimme: »Wir
müssen noch lange hart sein und töten; aber wir müssen uns dabei,
als einzelne Menschen und als Volk, um hohe Gedanken und edle Taten
bemühen, damit wir zu der zukünftigen, brüderlichen Menschheit
unser Teil beitragen.« Er stand und sah in Gedanken über die weite,
mondbeschienene Steppe und wieder auf den stillen, toten Körper.
Ich hatte während des Feldzugs oft gedacht: ›Was für ein Jammer! All
die armen Kranken und all die Gefallenen! Die Sache ist das gute Blut
nicht wert!‹ Aber nun hörte ich ein großes Lied, das klang über ganz
Südafrika und über die ganze Welt, und gab mir einen Verstand von der
Sache.
Nach einer Weile deutete er mit der Hand, daß wir aufbrechen wollten.
Er ging mit schweren Schritten zu dem Schlafenden, weckte ihn und
brachte ihn mit Mühe in die Höhe, und befahl mir, die Gurte der Pferde
anzuziehn. Dann halfen wir dem Schutztruppler in den Sattel, stiegen
auf und ritten davon.
Wir fanden die Zurückgelassenen beisammen in tiefem Schlaf; der
Unteroffizier allein saß auf einem Sattel in ihrer Mitte und wachte.
Es war ein mühsamer Ritt durch den Rest der Nacht. Einige baten immer
wieder um Wasser; zwei mußten im Sattel gestützt werden. Ich selbst
weiß wenig von diesen Stunden; mein Geist war weit weg in Traum und
Schlaf. Eine Stunde nach Sonnenaufgang, als die Hitze anfing lästig zu
werden, erreichten wir das Lager.
Sie rüsteten zum Aufbruch. Der Feldzug war zu Ende.
[Illustration]
XVII
So machten wir uns denn also aus dem fernen Osten auf und zogen nach
Westen, der Hauptstadt zu. Weit über die Hälfte von uns mußte zu Fuß,
die Packtasche auf dem Rücken, dahinziehn.
Es war um die Zeit des Oktobers, wo in dieser Gegend der Frühling ins
Land zieht. Regen und Gewitter waren schon tüchtig über die Steppe
gefahren und fuhren noch darüber; davon sprießte nun neue Kraft aus
der Erde, die so unfruchtbar aussah. In dem langen gelblichen Gras
erschienen Blumen und erfüllten die Luft mit ihrem milden, schönen
Duft. Der verhaßte Dornbusch bekam dunkelgrüne Blätter und schneeweiße
Blüten; manch einer von uns trat heran und pflückte ein buntes
Zweiglein von dem Verhaßten. Die einzelnen großen Bäume schmückten
sich mit langstieligen gelben oder lilafarbenen Dolden; andre trugen
Blüten, die federartig waren und von schneeiger Weiße. Und über all dem
frischen Grün und dem herrlichen reinen Weiß und satten Gelb wölbte
sich hoch, hoch oben der wolkenlose blaue Himmel. Wenn wir recht gesund
und satt gewesen wären und wir nicht an Krankenkolonnen und an frischen
Gräbern vorbeigemußt hätten, wäre es wohl ein schöner Weg gewesen.
Ich hatte das fremde Land schon lange gern; bleiben wollte ich zwar
nicht; ich wollte meine Eltern und mein Handwerk nicht aufgeben; doch
stand bei mir fest, daß ich es nach Jahren einmal wieder besuchen
wollte; und ich werde das auch durchsetzen. Es waren aber nicht wenige
unter uns, denen das Land desto mehr gefiel, je mehr sie es kennen
lernten und die ernstlich bei sich beschlossen, zu bleiben und Farmer
zu werden. Wenn auch nur die Hälfte bei ihrem Beschluß geblieben ist,
werden an fünfhundert von uns im Lande bleiben.
Als wir noch zehn Tagemärsche von der Hauptstadt entfernt waren und
abends bei besserer Kost -- es war ein Proviantwagen mit Speck und
Kaffee und andern guten Dingen angekommen -- gemütlich ums Feuer
saßen und wieder mal von unsrer fröhlichen Heimkehr sprachen, kam
Heinrich Gehlsen vom Hauptquartier herüber zu uns und sagte, daß die
Hottentotten, die im Süden wohnen, sich plötzlich erhoben hätten, und
daß nun also noch ein zweiter Feldzug käme, der wohl ebenso schwierig
sein würde wie der eben beendete; an Heimkehr wäre jedenfalls nicht zu
denken. Da wurden wir aber sehr still. Dann schalten wir und wunderten
uns. Ein Berliner, der unter uns saß, kam zuletzt zu dem Schluß und
sagte: »Na, mich soll's ejal sein; aber meine Mutter wird schön
schimpfen.« Wir beredeten die Sache noch sehr lange, gingen auch zu den
anderen Backschaften, und erfragten und erfuhren allerlei. Am Spätabend
kam ein mächtiges Gewitter vom Süden herauf und stieg bis über das
breite, trockne Flußbett; flackernder Lichtschein erfüllte bis nach
Mitternacht die ganze südliche Himmelsseite. Es war als wenn wir wissen
sollten, wie schwer der Kampf würde, der da unten bevorstand. Gegen
Morgen wurde die Nacht bitterkalt und windig.
Am folgenden Morgen fragte mich der Oberleutnant, mit dem ich den
letzten Patrouillenritt gemacht hatte, ob ich ihn aufs schnellste
nach der Hauptstadt begleiten wollte; er wäre krank und wolle ungern
auf der Pad zusammenbrechen. Ich war mit Freuden bereit und ritt also
mit ihm, so rasch unsere Pferde konnten. Am dritten oder vierten Tag
unsres Rittes fiel mir auf, daß mein Herz so schwer und laut schlug.
Ich drückte oft die flache Hand fest darauf und dachte: ›Was fällt
dir ein, sei ruhig!‹ aber das half nicht. Ich dachte mir auch noch
nicht viel, als ich am vierten oder fünften Tag, zum erstenmal in
meinem Leben, ohnmächtig wurde. Ich hatte auch viel zu sorgen, daß
ich den Oberleutnant im Sattel hielt, der sein letztes bißchen Kraft
zusammen nahm, um den Ritt zu Ende zu bringen. Aber als wir am achten
Tag morgens durch die Hauptstadt ritten, wurde der stechende Schmerz
im Herzen unerträglich; ich konnte den Oberleutnant noch an der Tür
des Lazaretts abliefern und im Schritt zur Feste hinaufreiten. Da aber
wurde ich ohnmächtig von heranspringenden Kameraden vom Pferde gehoben.
Man brachte mich ins Lazarett und der Arzt untersuchte mich, und
sagte, ich hätte mir durch die langen Anstrengungen, besonders durch
den letzten scharfen Ritt, einen Herzfehler geholt und könnte in einem
Lande mit so hoher Lage und so dünner Luft jetzt nicht leben und müßte
nach Haus.
Da fuhr ich denn, nachdem ich acht Tage im Lazarett gelegen hatte, in
vier ungemütlichen Tagfahrten mit der kleinen klappernden Bahn in den
offenen kleinen Rübenwagen nach der Küste und kletterte am zweiten Tag
nach meiner Ankunft in meiner Schutztruppenuniform mit Tornister und
Mantel die Strickleiter hinauf an Deck des Wörmanndampfers.
Wir waren fünfzig Mann an Bord, die meisten kränklich, einige sehr
krank. Einer hatte einen Schuß in die Brust bekommen, der noch
eiterte. Wir saßen oft neben ihm und trugen ihn auf seinem Lager
an die Sonne, und trösteten ihn; aber er hatte keinen Mut; er lag
dumpfbrütend und zuweilen wimmerte er leise. Ich weiß nicht, was aus
ihm geworden ist. Einer, eines Tagelöhners Sohn aus Pommern, hatte ein
Bein verloren; er konnte schon an Krücken springen, und tat, als wenn
er guter Dinge wäre; er sagte, er könne nun in Wahrheit singen, was sie
in der Dorfschule so oft gesungen hätten: »Alles was ich bin und habe,
dank' ich dir, mein Vaterland.« Aber er saß oft mit stillem Gesicht in
seinem langen Stuhl; er war erst dreiundzwanzig Jahre alt. Einer hatte
auf einem Eilmarsch einen Hitzschlag bekommen und hatte seitdem fixe
Ideen, die während der Fahrt immer schlimmer wurden. Er hielt sich für
den König von Südafrika und wollte in Deutschland Kanonen bestellen.
Ich habe gehört, daß er wieder ganz gesund geworden ist. Einer hatte
einen Knochenschuß und sollte in Berlin noch einmal operiert werden.
Die andern waren fast alle herzkrank oder hatten schweren Typhus hinter
sich. Wir waren alle freundlich miteinander und hielten gut zusammen;
nur einer war da, der von Tag zu Tag unbeliebter wurde, ein Berliner,
der alles hatte, konnte und wußte.
Ich hatte mir über hundertfünfzig Mark von der Kriegslöhnung gespart
und verwandte sie dazu, daß ich in der zweiten Kajüte fuhr. Heinrich
Gehlsen, der einen schweren Typhus überstanden hatte und auch mit
zurück fuhr, hatte mich auf den Gedanken gebracht. Ich tat es gern
und habe es nicht bereut. Wer in äußerlichen Dingen auf sich hält,
der wird dadurch vorwärtsgetrieben, daß er es auch in allen anderen
Dingen weiterbringt. Ich verkehrte am meisten mit ihm und mit einem
Stückmeister von der Marine, das ist der Mann, der auf den großen
Kriegsschiffen einen Panzerturm bedient. Er war mit Gehlsen und mir bei
unserem ersten schweren Gefecht mit dabei gewesen und war ein breiter,
behaglicher Mann, voller Schnurren und Schelmereien. Ich mochte ihn
besonders darum so gern, weil er seinen beständigen und großen Humor
nicht allein den Gesunden, sondern besonders auch unseren Kranken
zukommen ließ.
Obgleich wir fast alle irgendwelchen Schaden hatten, waren wir doch
fröhlich über die Heimkehr. Bis hinauf nach Spanien hat die Back viel
Schelmenspiele, Gesang und Narrheit gesehn; ich konnte selbst nichts
dazu beitragen; ich hatte aber viele Freude daran.
Wir waren sehr froh, als wir die Küste von England wiedersahen. Gleich
darauf begegnete uns das erste deutsche Schiff, ein kleiner schlanker
Kreuzer unserer Marine, noch ganz neu. Er stürmte gewaltig dahin.
Am Abend des anderen Tages kam uns ein Wörmanndampfer entgegen, der
Mannschaft für den Feldzug gegen die Hottentotten an Bord hatte. Sie
standen in ihren weiten grauen Mänteln und großen Schlapphüten an der
Reeling und riefen zu uns herüber.
Am anderen Abend um fünf Uhr näherten wir uns Cuxhaven; wir sahen es
deutlich im Dämmern liegen. Obgleich es schneidend kalt war, standen
wir doch in unseren dicken Mänteln lange an der Reeling. Erst als es
dunkle Nacht wurde, gingen wir unter Deck. Um ein Uhr in der Nacht
machte das Schiff in Hamburg am Petersenkai fest; wir blieben aber die
Nacht über an Bord.
Am Vormittag kam der Arzt und besah einen jeden von uns. Dann kamen
zuerst die Schwerkranken von Bord; dann wir. Am Nachmittag wollte ich
zur An- und Abmeldung nach Kiel fahren.
Als ich so in meiner abgetragenen, schmutzfarbenen Korduniform, mit
dem sonnenverbrannten dunkeln Gesicht den Jungfernstieg entlang
schlenderte, gesellte sich ein Mann in mittleren Jahren zu mir, der
mich im Weitergehen dies und das fragte. Im Laufe des Gespräches kam
es heraus, daß ich schon oft im Elternhause von ihm gehört hatte; denn
er war von Kind an mit meinen Eltern bekannt gewesen und hatte sie
neulich wieder besucht. Da fing ich an, nach Allen zu Hause zu fragen,
und hörte nicht auf damit. Es war mir, als wenn ich sieben Jahre von
Hause fortgewesen wäre.
[Illustration]
Inhalt der +Grote+'schen Sammlung von Werken zeitgenössischer
Schriftsteller
1. Band:
Otto Glagau, +Fritz Reuter und seine Dichtungen+. Neue,
umgearbeitete Auflage. Mit Illustrationen. Geb. 4 M.
2. Band:
Julius Wolff, +Till Eulenspiegel redivivus+. Ein Schelmenlied.
Mit Illustrationen. Sechsundzwanzigstes Tausend. Geb. 4 M.
80 Pf.
3. Band:
Julius Wolff, +Der Rattenfänger von Hameln+. Eine Aventiure.
Mit Illustrationen von P. Grot Johann. Sechsundsiebzigstes
Tausend. Geb. 4 M. 80 Pf.
4. Band:
Wilhelm Raabe, +Horacker+. Mit Illustrationen von P. Grot
Johann. Siebzehnte Auflage. Geb. 4 M.
5. Band:
Friedrich Bodenstedt, +Theater+. (Kaiser Paul. -- Wandlungen.)
Geb. 4 M.
6. Band:
Anastasius Grün, +In der Veranda+. Eine dichterische Nachlese.
Dritte Auflage. Geb. 2 M.
7. Band:
Julius Wolff, +Schauspiele+. Zweite Auflage. Geb. 4 M. 80 Pf.
8. Band:
Carl Siebel, +Dichtungen+. Gesammelt von seinen Freunden.
Herausgegeben von Emil Rittershaus. Geb. 4 M.
9. Band:
Wilhelm Raabe, +Die Chronik der Sperlingsgasse+. Neue Ausgabe
mit Illustrationen von Ernst Bosch. Vierundsiebzigste
Auflage. Geb. 4 M.
10. Band:
Julius Wolff, +Der wilde Jäger+. Eine Weidmannsmär.
Hundertfünftes Tausend. Geb. 4 M. 80 Pf.
11. Band:
Hermann Lingg, +Schlußsteine+. Neue Gedichte. Geb. 4 M.
12./13. Band:
Julius Wolff, +Tannhäuser+. Ein Minnesang. Zwei Bände.
Dreiundvierzigstes Tausend. Geb. 8 M.
14. Band:
Julius Wolff, +Singuf+. Rattenfängerlieder. Siebzehntes
Tausend. Geb. 4 M. 80 Pf.
15. Band:
Julius Grosse, +Gedichte+. Mit einer Zuschrift von Paul Heyse.
Geb. 4 M.
16./17. Band:
Julius Wolff, +Der Sülfmeister+. Eine alte Stadtgeschichte.
Zwei Bände. Dreiundfünfzigstes Tausend. Geb. 8 M.
18./19. Band:
A. von der Elbe, +Der Bürgermeisterturm+. Ein Roman aus dem
fünfzehnten Jahrhundert. Zweite Auflage. Geb. 7 M.
20. Band:
Julius Wolff, +Der Raubgraf+. Eine Geschichte aus dem Harzgau.
Dreiundsechzigstes Tausend. Geb. 7 M.
21./22. Band:
Julius Grosse, +Der getreue Eckart+. Roman in zwölf Büchern.
Zwei Bände. Zweite Auflage. Geb. 9 M. 60 Pf.
23. Band:
Theodor Fontane, +Unterm Birnbaum+. Eine Novelle. Zweite
Auflage. Geb. 4 M.
24. Band:
Wilhelm Raabe, +Unruhige Gäste+. Ein Roman aus dem Säkulum.
Sechste Auflage. Geb. 4 M.
25. Band:
Julius Wolff, +Lurlei+. Eine Romanze. Sechsundsechzigstes
Tausend. Geb. 6 M.
26. Band:
Wilhelm Raabe, +Im alten Eisen+. Eine Erzählung. Sechste
Auflage. Geb. 4 M.
27. Band:
Arthur Drews, +Irold+. Eine Rhapsodie in sechs Gesängen. Geb.
4 M.
28. Band:
Julius Wolff, +Das Recht der Hagestolze+. Eine
Heiratsgeschichte aus dem Neckartal. Vierzigstes Tausend.
Geb. 7 M.
29./30. Band:
Wilhelm Jordan, +Zwei Wiegen+. Ein Roman. Neue Ausgabe. Zwei
Bände. Fünftes Tausend. Geb. 7 M.
31./32. Band:
Guido List, +Carnuntum+. Historischer Roman aus dem vierten
Jahrhundert n. Chr. Zwei Bände. Geb. 8 M.
33. Band:
Julius Wolff, +Die Pappenheimer+. Ein Reiterlied.
Vierundzwanzigstes Tausend. Geb. 6 M.
34. Band:
Ernst Eckstein, +Murillo+. Dritte Auflage. Geb. 3 M.
35. Band:
Ernst Eckstein, +Hertha+. Roman. Dritte Auflage. Geb. 8 M.
36. Band:
A. von der Elbe, +In seinen Fußstapfen+. Roman aus Lüneburgs
Vorzeit. Geb. 7 M.
37. Band:
Großfürst Konstantin, +Gedichte+. In freier Nachbildung von
Julius Grosse. Geb. 4 M.
38. Band:
Julius Wolff, +Renata+. Eine Dichtung. Einunddreißigstes
Tausend. Geb. 6 M.
39. Band:
Anton Springer, +Aus meinem Leben+. Mit zwei Bildnissen. Geb.
7 M.
40. Band:
C. Gräfin von Haugwitz, +Eines Kaisers Traum+. Dichtung. Geb.
4 M.
41. Band:
Anton Ohorn, +Der Ordensmeister+. Eine deutsche Minne- und
Heldenmär. Geb. 4 M.
42./43. Band:
Hermann Lüders, +Unter drei Kaisern+. Malerfahrten. Mit 221
Illustr. vom Verf. Zwei Bände. Geb. 9 M. 60 Pf.
44./45. Band:
Ernst Eckstein, +Themis+. Roman. Zwei Bände. Geb. 9 M. 60 Pf.
46. Band:
Julius Wolff, +Der fliegende Holländer+. Eine Seemannssage.
Vierunddreißigstes Tausend. Geb. 5 M.
47. Band:
Ernst Julius Hähnel's +Literarische Reliquien+. Herausgegeben
von Julius Grosse. Geb. 6 M.
48. Band:
Ernst Eckstein, +Der Mönch vom Aventin+. Novelle. Vierte
Auflage. Geb. 4 M.
49. Band:
Ludwig Ganghofer, +Doppelte Wahrheit+. Neue Novellen. Fünftes
Tausend. Geb. 5 M.
50. Band:
Maria Janitschek, +Atlas+. Novelle. Geb. 2 M.
51. Band:
Ernst Eckstein, +Familie Hartwig+. Roman. Zweite Auflage. Geb.
8 M.
52. Band:
Maria Janitschek, +Pfadsucher+. Vier Novellen. Geb. 4 M.
53. Band:
Julius Wolff, +Das schwarze Weib+. Roman aus dem Bauernkriege.
Vierundzwanzigstes Tausend. Geb. 7 M.
54. Band:
Ernst Eckstein, +Kyparissos+. Roman. Zweite Auflage. Geb. 8 M.
55. Band:
Julius Wolff, +Aus dem Felde+. Nebst einem Anhang: +Im neuen
Reich+. Gedichte. Vierte, vermehrte Auflage. Geb. 2 M. 50 Pf.
56. Band:
Konrad Telmann, +Bohémiens+. Roman. Geb. 6 M.
57. Band:
Ola Hansson, +Der Schutzengel+. Roman. Geb. 4 M.
58. Band:
Ernst Eckstein, +Roderich Löhr+. Roman. Zweite Auflage. Geb.
8 M.
59. Band:
Julius Wolff, +Assalide+. Dichtung aus der Zeit der
provençalischen Troubadours. Siebzehntes Tausend. Geb. 6 M.
60. Band:
Ernst Eckstein, +Adotja+. Novellen. Geb. 6 M. 50 Pf.
61. Band:
Ernst Eckstein, +Die Hexe von Glaustädt+. Roman. Zweite
Auflage. Geb. 8 M.
62. Band:
Gustav Frenssen, +Die drei Getreuen+. Roman. Hundertviertes
Tausend. Geb. 5 M.
63. Band:
Julius Wolff, +Der Landsknecht von Cochem+. Ein Sang von der
Mosel. Einundzwanzigstes Tausend. Geb. 6 M.
64. Band:
Freiherr von Schlicht, +Die feindlichen Waffen+. Humor. Roman.
Geb. 4 M. 50 Pf.
65. Band:
Heinrich Steinhausen, +Heinrich Zwiesels Ängste+. Eine
Spießhagener Geschichte. Geb. 5 M.
66./67. Band:
Ludwig Ganghofer, +Das Schweigen im Walde+. Roman in zwei
Bänden. Einunddreißigstes Tausend. Geb. in 1 Band 6 M.
68. Band:
Julius Wolff, +Der fahrende Schüler+. Eine Dichtung.
Vierzehntes Tausend. Geb. 6 M.
69. Band:
Gustaf Dickhuth, +Wie der Leutnant Hubertus von Barnim sich
verloben wollte und anderes+. Novellen. Geb. 4 M.
70. Band:
Gustav Frenssen, +Die Sandgräfin+. Roman. Dreiundsechzigstes
Tausend. Geb. 5 M.
71. Band:
Robert Wendlandt, +Der Wendenhof+. Roman. Geb. 4 M. 50 Pf.
72. Band:
Hermann Heiberg, +Reiche Leute von einst+. Roman. Geb. 4 M.
73. Band:
Gustav Frenssen, +Jörn Uhl+. Roman.
Zweihundertdreiundzwanzigstes Tausend. Geb. 5 M.
74. Band:
Victor Blüthgen, +Gedichte+. Neue vermehrte Ausgabe. Geb. 4 M.
75. Band:
Wilhelm Raabe, +Nach dem großen Kriege+. Eine Geschichte in
zwölf Briefen. Vierte Auflage. Geb. 3 M. 50 Pf.
76. Band:
Hans Hopfen, +Gotthard Lingens Fahrt nach dem Glück+. Roman.
Geb. 5 M.
77. Band:
Julius Wolff, +Die Hohkönigsburg+. Eine Fehdegeschichte aus dem
Wasgau. Achtundzwanzigstes Tausend. Geb. 6 M.
78. Band:
Johannes Trojan, +Auf der anderen Seite+. Streifzüge am
Ontario-See. Geb. 3 M.
79. Band:
Wilhelm Raabe, +Die Kinder von Finkenrode+. Siebente Aufl. Geb.
4 M.
80. Band:
Johannes Trojan, +Berliner Bilder+. Hundert Momentaufnahmen.
Zweite Auflage. Geb. 4 M.
81. Band:
Joseph Lauff, +Pittje Pittjewitt+. Ein Roman vom Niederrhein.
Sechzehntes Tausend. Geb. 5 M.
82. Band:
Adam Karrillon, +Michael Hely+. Roman. Siebentes Tausend. Geb.
5 M.
83. Band:
Julius Wolff, +Zweifel der Liebe+. Roman aus der Gegenwart.
Zwanzigstes Tausend. Geb. 6 M.
84. Band:
Ernst von Wildenbruch, +Das schwarze Holz+. Roman. Fünfzehntes
Tausend. Geb. 5 M.
85. Band:
Joseph Lauff, +Frau Aleit+. Roman. Vierzehntes Tausend. Geb.
5 M.
86. Band:
Gustav Frenssen, +Hilligenlei+. Roman.
Hundertsechsunddreißigstes Tausend. Geb. 6 M.
87. Band:
Adam Karrillon, +Die Mühle zu Husterloh+. Roman. Fünftes
Tausend. Geb. 5 M.
88. Band:
Fritz Philippi, +Adam Rotmann+. Ein Leben in der Zelle. Roman.
Geb. 4 M.
89. Band:
Gustav Frenssen, +Peter Moors Fahrt nach Südwest+. Ein
Feldzugsbericht. Hundertsiebenundsechzigstes Tausend. Geb.
3 M.
90. Band:
Wilhelm Raabe, +Halb Mär, halb mehr+. Erzählungen, Skizzen,
Reime. Zweite Auflage. Geb. 4 M.
91. Band:
Julius Wolff, +Das Wildfangrecht+. Eine pfälzische Geschichte.
Achtzehntes Tausend. Geb. 6 M.
92. Band:
Joseph Lauff, +Die Tanzmamsell+. Roman. Vierzehntes Tausend.
Geb. 5 M.
93. Band:
Ernst von Wildenbruch, +Lukrezia+. Roman. Zwölftes Tausend.
Geb. 6 M.
94. Band:
F. Hugin, +Durch den Nebel+. Roman. Geb. 4 M.
95. Band:
Joseph Lauff, +Sankt Anne+. Roman. Zwölftes Tausend. Geb. 5 M.
96. Band:
Adam Karrillon, +~O domina mea~+. Roman. Fünftes Tausend. Geb.
5 M.
97. Band:
Charitas Bischoff, +Amalie Dietrich+. Ein Leben. Dreizehntes
Tausend. Geb. 5 M.
98. Band:
Julius Wolff, +Der Sachsenspiegel+. Eine Geschichte aus der
Hohenstaufenzeit. Dreizehntes Tausend. Geb. 6 M.
99. Band:
Gustav Frenssen, +Klaus Hinrich Baas+. Roman. Siebzigstes
Tausend. Geb. 6 M.
100. Band:
Joseph Lauff, +Kevelaer+. Roman. Vierzehntes Tausend. Geb. 5 M.
101. Band:
Erich Scheurmann, +Ein Weg+. Roman. Geb. 5 M.
102. Band:
Heinrich Federer, +Lachweiler Geschichten+. Fünftes Tausend.
Geb. 4 M. 50 Pf.
103. Band:
Heinrich Federer, +Berge und Menschen+. Roman. Siebentes
Tausend. Geb. 6 M.
104. Band:
Johannes Jegerlehner, +Marignano+. Eine Erzählung. Drittes
Tausend. Geb. 4 M.
105. Band:
Gustav Frenssen, +Der Untergang der Anna Hollmann+. Eine
Erzählung. Einundfünfzigstes Tausend. Geb. 3 M.
106. Band:
Joseph Lauff, +~Lux aeterna~+. Roman. Zehntes Tausend. Geb. 5 M.
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