staunte darüber; ja, es verdroß und erschreckte ihn, bis er sich sagte,
diese Reflexerscheinung bedeute noch lang keinen Rückfall. Treibt uns
nicht die Erinnerung an eine Gefahr, die weit hinter uns liegt, noch
manchmal das Blut nach dem Herzen?
Er beruhigte sich also, fand nun die Sache begreiflich, und ging am
nächstfolgenden Tag mit erneuertem Ernst seinen Interessen nach.
Zuvörderst bei seinem Verleger. Es gab hier mancherlei zu erörtern
-- Wissenschaftliches, Technisches und Geschäftliches -- was mehrere
Stunden in Anspruch nahm. Somsdorff stand so auf einmal wieder mitten
im strengen Ideenkreis seiner Arbeit. Die selbstgenügsame Ruhe, die er
bei ihrer Förderung sich angeeignet, kehrte zurück, um nicht mehr zu
weichen.
So vergingen ihm fünf oder sechs Wochen. Somsdorff hatte seitdem
die Gegend, wo er auf so unerwünschte Manier mit Fräulein von Rauch
zusammengetroffen war, nicht wieder besucht und auch sonst nichts
gesehen noch gehört, was zu der Gräfin Beziehung hatte. Er widmete
sich -- zum erstenmal seit mehr als zwei Jahren -- ein wenig der
großstädtischen Geselligkeit, verkehrte in mehreren Häusern, besuchte
das Schauspiel, ritt, jagte und war von ungewöhnlicher Artigkeit gegen
die Damen, während er in der spanischen Hauptstadt durchweg für einen
»Bären« gegolten hatte. Kurz, er spannte sich vollständig aus, um für
die Zukunft neue Kräfte und neue Schaffenslust anzusammeln.
Gegen Ende November saß er -- es war gegen zwölf Uhr mittags -- in
seinem Zimmer und studierte den Fahrplan. Uebermorgen gedachte er
abzureisen; vorerst nach Italien, wo er den Rest seines Urlaubs mit
einer befreundeten Familie aus Malmö verbringen wollte, die vor acht
Tagen bereits Deutschland verlassen hatte. Anfang Januar sollte er in
Madrid sein.
Da pochte es leise an seine Thüre.
»Herein!« rief er ein wenig unwirsch. Er glaubte, es sei Leuthold,
sein Diener. Nun aber rauschte es über die Schwelle, wie von
Frauengewändern, und als er verwundert aufsah, stand Gräfin Adele vor
ihm.
Sie zog die Thüre verschüchtert nach sich, als könne sie schon im
nächsten Moment ein Wort hören, das ihr das Bleiben unmöglich mache.
Er aber sprach keine Silbe. Mit der Gebärde des Nachtwandlers, den
man plötzlich beim Namen ruft, hatte er sich erhoben. Unwillkürlich
trat er zwei Schritte zurück, während sie regungslos auf dem Fleck
verharrte. Ihr Antlitz war von rührender Blässe. Um den Mund lag
ein tiefschmerzlicher Zug. Nur die Augen hatten den Glanz und das
schwärmerische Feuer von einst.
»Herr von Somsdorff,« begann sie atemlos, »Sie staunen, daß ich's
gewagt habe ...«
Leo, so tief ihn der unerwartete Anblick erregt hatte, war doch gleich
wieder Herr seiner selbst. Mit einer höflichen Phrase, die just so
klang, als hätte er diese bebende Frau erst vor wenigen Tagen bei
irgend einem indifferenten Souper gesehen, rückte er einen Stuhl herzu
und bat sie, gefälligst Platz zu nehmen.
»Ich bin in der That überrascht,« sagte er kühl. »Was verschafft mir
die Ehre?«
Sie hatte sich zögernd niedergelassen. Somsdorff bemerkte erst jetzt,
daß sie noch tief in Trauer war. Er setzte sich gleichfalls. Mehr und
mehr nahm er den Ausdruck einer kaltherzigen Courtoisie an.
»Fräulein von Rauch hat mich begleiten wollen,« sagte die Gräfin
unsicher. »Fräulein von Rauch ist so gut und besorgt ... Sie hielt es
für schicklich ...«
»Bitte!«
»Aber ich ließ sie drunten ... Ich konnte nicht anders ... ich
mußte ...«
»Was mußten Sie?« fragte Somsdorff, der bei dem Anblick ihrer zuckenden
Lippen fast schon die Haltung verlor.
»Ich mußte dir sagen, daß ich dich liebe, daß ich nicht leben kann,
wenn du mir nicht verzeihst!«
Ehe noch Somsdorff etwas erwidern konnte, sank sie schluchzend vor ihm
aufs Knie und umklammerte seine Hände, wie eine Verzweifelte.
Nun bemühte sich Leo vergebens, die Rolle, die er sich vorgesetzt,
weiterzuspielen. Alles zerbrach und zerschmolz. Ehe er noch ahnte, wie
ihm geschah, hatte er die Geliebte emporgerissen. Mit beiden Armen
hielt er sie fest umschlungen. Sie weinte, sie lachte, sie schmiegte
ihr Antlitz erschauernd an seine Brust und stammelte unaufhörlich:
»Vergib mir, vergib mir!«
Er küßte sie heiß und strich ihr tröstend über die Wangen.
»Wie gut du bist, und wie großmütig!« hauchte sie sanft. »Ja, nun soll
alles vergessen sein! Wenn du mich willst, bin ich dein eigen für
immer. Ich will dich hegen und pflegen wie mein teuerstes Kleinod, dir
jeden Wunsch von den Augen absehen, dich doppelt lieb haben für das
bittere Leid, das ich dir zugefügt!«
Nun ward sie ruhiger. Sie trocknete sich die Thränen hinweg und ergriff
seine Hand.
»Weißt du auch, Leo, wie das gekommen ist? ... Ach, ich war so
verstockt in meinem thörichten Pharisäerstolz, der nicht des Wortes
gedachte: ›Wir sind allzumal Sünder ...‹ Fräulein von Rauch hat mir
erzählt, daß du hier seiest, daß sie dir angemerkt, wie die Begegnung
mit ihr dich erschüttert habe ... Damals schon rief eine Stimme in
meiner Brust: ›Mach's wieder gut! Geh zu ihm! Sag ihm, daß du ihn
liebst!‹ Aber ich sträubte mich, -- ach, du weißt ja, warum! Da hab'
ich nun gestern -- Leo, du wirst mich verachten oder bemitleiden, daß
ich mein Lebensglück und das deine von solchen Zufällen abhängig machte
-- da hab' ich nun gestern in meinen Papieren gekramt, und da fiel mir
ein Blatt in die Hand, das ich im Drang so unendlicher Aufregungen
völlig vergessen hatte. Damals, an jenem gräßlichen Weihnachtsabend ...
ich weiß ja selbst nicht, wie es geschah ... ich habe da in der Raserei
meines Unmuts Dinge geschrieben ...«
»Ich kenne das Blatt,« sagte Leo.
Er teilte ihr mit, wie er zu dieser Kenntnis gelangt war.
Sie errötete heiß.
»Wohl! So ersparst du mir die Notwendigkeit, die entsetzlichen Worte
zu wiederholen. Gestern, als ich sie wieder las, hab' ich mich ihrer
geschämt, wie einer Missethat. Leo, wie ungerecht war ich damals, wie
grausam und frevelhaft! In demselben Moment fluchte ich ihm, da er den
gräßlichsten Tod erlitt -- und weshalb erlitt? Weil er sich über Gebühr
eilte, um die paar Minuten, die er versäumt hatte, wieder einzubringen!
Nun fand ich das gestern, und da sank mir der Schleier vom Auge, und
ich begriff nun, daß ich kein Recht hatte, unversöhnlich zu sein ...«
»Und wenn du eins hattest ...«
»Nein, nein,« fiel sie ihm rasch ins Wort, »ich hätte verzeihen müssen!
›Richtet nicht!‹ heißt's in der Schrift ... Und du liebst mich ja ...
Nun, dem Himmel sei Dank, noch kommt meine Reue ja nicht zu spät! Laß
uns die beiden verlorenen Jahre hinnehmen, wie eine Zeit der Läuterung!
Aber, nicht wahr, Leo, in dem einen Punkt stimmst du mir bei: es war
eine Schuld! Denn das bedünkt mich doch eine rohe Auffassung und edel
veranlagter Menschen nicht würdig, die Sünde lediglich in der That zu
suchen. Die That ist nur die reifgewordene Frucht des Empfindens; nicht
die Hand frevelt, sondern das Herz!«
»So will ich geloben, mein Herz künftig mit einer einzigen, großen
Empfindung zu tränken, die alle übrigen ausschließt ...«
Er küßte sie lang und inbrünstig auf die Lippen.
Ende.
Schriften desselben Verfassers.
Romane.
=Die Claudier.= 15. Auflage. M. 7.--
=Prusias.= 6. Auflage. " 7.--
=Aphrodite.= 5. Auflage. " 6.--
=Nero.= 5. Auflage. " 5.--
=Hertha.= 3. Auflage. " 7.--
=Dombrowsky.= 2 Bände. 3. Auflage. " 8.--
=Der Mönch vom Aventin.= 2. Auflage. " 3.--
=Familie Hartwig.= 2. Auflage. " 7.--
=Kyparissos.= 2. Auflage. " 7.--
=Roderich Löhr.= 2. Auflage. " 7.--
=Adotja.= " 5.--
=Themis.= 2 Bände. " 8.--
=Das Kind.= " --.50
Epische Dichtungen.
=Das Hohelied vom deutschen Professor.= 6. Auflage. M. 1.--
=Venus Urania.= 5. Auflage. " 2.--
=Schach der Königin.= 3. Auflage. " 3.--
=Murillo.= 3. Auflage. " 2.--
Ferner erschien:
=~Lyra Germano-Latina.~= Eine Auswahl der
berühmtesten deutschen Gedichte ins Lateinische
übertragen. M. 1.--
=Verstehen wir Deutsch?= Volkstümliche
Sprachuntersuchungen. " 1.--
=~Initium fidelitatis!~= Humorist. Liederbuch.
14. Aufl. " 1.--
=~Jucunda juventus!~= Neues humoristisches
Liederbuch. " 1.--
Engelhorns Allgemeine Romanbibliothek.
Eine Auswahl der besten modernen Romane aller Völker.
Alle vierzehn Tage erscheint ein Band.
Preis jedes Bandes 50 Pf. Eleg. in Leinwand geb. 75 Pf.
(26 Bände jährlich, Gesamtpreis broschiert 13 Mark, gebunden 19 Mark 50
Pf.)
Stimmen der Presse über »Engelhorns Allgemeine Romanbibliothek«:
Das ist ein Unternehmen, das in jeder Weise gefördert zu werden
verdient! Bis vor nun mehr denn 19 Jahren die ersten roten Bände
erschienen, mag mancher Kurzsichtige und Engherzige den Kopf
geschüttelt haben über das tolle Wagstück, wirklich gute und wertvolle
geistige Kost zu so billigen Preisen zu verabreichen. Wenn man heute
auf die lange Reihe von Jahren zurückblickt, wie viel ist da nicht
schon erreicht! Fast kein Haus, keine Familie, wo die soliden Bände
nicht ihren Einzug gehalten hätten; fast keine, noch so klein angelegte
Privatbibliothek möchte die sich so freundlich präsentierenden roten
Freunde aus ihrer Mitte missen. Und doch, noch gibt es viel zu tun!
Noch gibt es Häuser, in denen die vermorschten und verrotteten
Hintertreppenromane lieber gelesen werden. Hier wäre es Pflicht jedes
Nächststehenden, die giftige Saat zu verdrängen und an ihre Stelle
die gesunde und durchweg gute Kost der »Engelhornschen Allgemeinen
Romanbibliothek« zu legen. Der glücklich Geheilte wird, wenn er erst
klar sieht, dem freundlichen Helfer sicher Dank wissen.
(_Hamburgischer Correspondent._)
Seit 19 fahren erfreuen sich die »Rotröcke«, die in rote Leinwand
geschmackvoll gebundenen Bände aus »_Engelhorns Allgemeiner
Romanbibliothek_« einer großen Beliebtheit beim deutschen Lesepublikum.
Wir haben wiederholt das Verdienst betont, das darin liegt, einerseits
dem leselustigen Publikum gute Unterhaltungsliteratur zu bieten und
anderseits sie zu einem Preise und in einer Ausstattung zu liefern,
die sowohl den Anforderungen des Geschmacks als auch den kategorischen
Imperativen des Geldbeutels Rechnung trägt. Durch eine sorgsame Auswahl
aus den Literaturen aller Völker sichert die Verlagsbuchhandlung der
Sammlung eine große Reichhaltigkeit; sie erfüllt die Forderung: wer
vieles bringt, wird manchem etwas bringen. Diese Buntheit macht es
auch, daß »Engelhorns Allgemeine Romanbibliothek« in der stattlichen
Reihe von ähnliche Zwecke verfolgenden Sammlungen, angesichts deren man
sich wirklich wundern muß, daß noch Leihbibliotheken bestehen können,
immer noch die erste Stelle einnimmt.
(_Straßburger Post._)
Die bisher erschienenen, in dem nachfolgenden Verzeichnis aufgeführten
Romane können fortwährend durch jede Buchhandlung zum Preise von 50
Pfennig für den broschierten und 75 Pfennig für den gebundenen Band
bezogen werden.
=Erster Jahrgang.= Band 1. 2. =Ohnet=, Der Hüttenbesitzer. --
3. =Conway=, Aus Nacht zum Licht. 4. =Praed=, Zéro. -- 5. 6.
=Gréville=, Wassilissa. -- 7. =Aïdé=, Vornehme Gesellschaft.
-- 8. 9. =Ohnet=, Gräfin Sarah. -- 10. =Braddon=, Unter der
roten Fahne. -- 11. =Halévy=, Abbé Constantin. -- 12. =Verga=,
Ihr Gatte. -- 13. 14. =Reade=, Ein gefährliches Geheimnis.
-- 15. =Theuriet=, Gérards Heirat. -- 16. =Gréville=,
Dosia. -- 17. =Kraszewski=, Ein heroisches Weib. -- 18. 19.
=Norris=, Eheglück. 20. =Kielland=, Schiffer Worse. -- 21.
=Colombi=, Ein Ideal. -- 22. =Conway=, Dunkle Tage. -- 23.
=Boyesen-Spielhagen=, Novellen. -- 24. =Vincent=, Die Heimkehr
der Prinzessin. -- 25. 26. =Delpit=, Ein Mutterherz.
=Zweiter Jahrgang.= Band 1. 2. =Ohnet=, Der Steinbruch. -- 3.
=Lindau=, Helene Jung. -- 4. =Bret Harte=, Maruja. -- 5. Die
Sozialisten. -- 6. =Halévy=, Criquette. -- 7. =Wilbrandt=, Der
Wille zum Leben. Untrennbar. -- 8. =Valera=, Die Illusionen
des ~Dr.~ Faustino. -- 9. 10. =Farjeon=, Zu fein gesponnen. --
11. =Kielland=, Gift. -- 12. =Kielland=, Fortuna. -- 13. 14.
=Ohnet=, Lise Fleuron. -- 15. =Farina=, Aus des Meeres Schaum.
-- 16. =Frey=, Auf der Woge des Glücks. -- 17. 18. =Croker=,
Die hübsche Miß Neville. -- 19. =Feuillet=, Die Verstorbene.
-- 20. =Hopfen=, Mein erstes Abenteuer u. a. G. -- 21. 22.
=Alexander=, Ihr ärgster Feind. -- 23. =v. Glümer=, Ein
Fürstensohn. Zerline. -- 24. =Bret Harte=, Von der Grenze. --
25. 26. =Conway=, Eine Familiengeschichte.
=Dritter Jahrgang.= Band 1. 2. =Remin=, Die Versaillerin.
-- 3. =Braddon=, In Acht und Bann. -- 4. =Schjörring=, Die
Tochter des Meeres. -- 5. 6. =Malot=, Lieutenant Bonnet. --
7. =About=, Pariser Ehen. -- 8. =Marryat=, Hanna Warners
Herz. -- 9. 10. =Boyesen=, Eine Tochter der Philister. -- 11.
=Gréville=, Savelis Büßung. -- 12. 13. =Ohnet=, Die Damen von
Croix-Mort. -- 14. =Pasqué=, Die Glocken von Plurs. -- 15. 16.
=Daudet=, Fromont jun. und Risler sen. -- 17. =Hopfen=, Der
Genius und sein Erbe. -- 18. =Reade=, Ein einfach Herz. -- 19.
20. =Malot=, Baccart. -- 21. =Norris=, Mein Freund Jim. -- 22.
=Sienkiewicz=, Hanna. -- 23. =de Tinseau=, Das beste Teil. --
24. 25. =Conway=, Lebend oder tot. -- 26. =de Bonnières=, Die
Familie Monach.
=Vierter Jahrgang.= Band 1. 2. =Haggard=, Eine neue Judith.
-- 3. =Ohnet=, Schwarz und Rosig. -- 4. =Feuillet=, Das
Tagebuch einer Frau. -- 5. 6. =Remin=, Jahre des Gärens. --
7. =Lafontaine=, Gute Kameraden. -- 8. =Lie=, Die Töchter des
Commandeurs. -- 9. 10. =Malot=, Zita. -- 11. =Gréville=, Die
Erbschaft Xenias. -- 12. =Voß=, Kinder des Südens. -- 13. 14.
=Fogazzaro=, Daniele Cortis. -- 15. =Farjeon=, Die Herz-Neune.
-- 16. 17. =Ohnet=, Sie will. -- 18. =v. Wolzogen=, Die Kinder
der Excellenz. -- 19. =Farina=, Um den Glanz des Ruhmes. --
20--22. =Daudet=, Der Nabob. -- 23. =Burnett=, Der kleine
Lord. -- 24. =Theuriet=, Der Prozeß Froideville. -- 25. 26.
=Braddon=, Stella.
=Fünfter Jahrgang.= Band 1. 2. =Hopfen=, Robert Leichtfuß. --
3. =Daudet=, Der Unsterbliche. -- 4. =Ouida=, Lady Dorotheas
Gäste. -- 5. 6. =Memini=, Marchesa d'Arcello. -- 7. Was der
heilige Joseph vermag. -- 8. =v. Glümer=, Alessa. Keine
Illusionen. -- 9. 10. =Philips=, Wie in einem Spiegel. -- 11.
=Kielland=, Schnee. -- 12. =Claretie=, Jean Mornas. -- 13. 14.
=Wood=, Auf der Fährte. -- 15. =v. Roberts=, Satisfaktion. --
16. =Gravière=, Die Scheinheilige. -- 17. 18. =Ohnet=, Doktor
Rameau. -- 19. =Peschkau=, Frau Regine. -- 20. =de Maupassant=,
Zwei Brüder. -- 21. 22. =Farina=, Mein Sohn. -- 23. =Gréville=,
Dosias Tochter. -- 24. =Lie=, Der Lotse und sein Weib. -- 25.
26. =Daudet=, Numa Roumestan.
=Sechster Jahrgang.= Band 1. 2. =v. Wolzogen=, Die tolle
Komteß. -- 3. =de Tinseau=, Eine Sirene. -- 4. =Philips=,
Jack und seine drei Flammen. -- 5. 6. =Gunter=, Mr. Barnes
von New York. -- 7. =Theuriet=, Gertruds Geheimnis. -- 8.
=Conway=, Wunderbare Gaben. -- 9. 10. =Ohnet=, Letzte Liebe.
-- 11. =Voß=, Die Sabinerin. -- 12. =Memini=, Mia. -- 13. 14.
=Croker=, Diana Barrington. -- 15. =v. Heigel=, Der reine
Thor. -- 16. =Pontoppidan=, Ein Kirchenraub. Junge Liebe. --
17. 18. =Daudet=, Die Könige im Exil. -- 19. =Philips=, Die
verhängnisvolle Phryne. -- 20. 21. =Ohnet=, Sergius Panin.
-- 22. =Serao=, Achtung Schildwache. -- 23. =Rabusson=,
Salonidylle. -- 24. 25. =Gunter=, Mr. Potter aus Texas. -- 26.
=Murray=, Ein gefährliches Werkzeug.
=Siebenter Jahrgang.= Band 1. 2. =v. Roberts=, Preisgekrönt.
-- 3. =Ohnet=, Die Seele Pierres. -- 4. =Theuriet=, Zum
Kinderparadies. -- 5. 6. =Aïdé=, Imogen. -- 7. =Daudet=, Port
Tarascon. -- 8. =Hope=, Ein Mann von Bedeutung. -- 9. 10.
=Galitzin=, Ohne Liebe. -- 11. =Norris=, Die Erbin. -- 12.
13. =v. Wolzogen=, Die kühle Blonde. -- 14. =de la Brète=,
Mein Pfarrer und mein Onkel. -- 15. =Voß=, Der Mönch von
Berchtesgaden. -- 16. 17. =Haggard=, Oberst Quaritch. -- 18.
=Peschkau=, Noras Roman. -- 19. =de Renzis=, Auf Vorposten u.
a. Gesch. -- 20. 21. =de Tinseau=, Versiegelte Lippen. -- 22.
=Jeffery=, Aus den Papieren eines Wanderers. -- 23. =Theuriet=,
Mein Onkel Scipio. -- 24. 25. =Delpit=, Wie's im Leben geht. --
26. =de Renzis=, Verhängnis.
=Achter Jahrgang.= Band 1. 2. =Croker=, Irgend ein Anderer.
-- 3. =Gordon=, Fräulein Reseda. Ein Mann der Erfolge. --
4. =Feuillet=, Künstlerehre. -- 5. 6. =Böhlau=, In frischem
Wasser. -- 7. =Norris=, Die geprellten Verschwörer. -- 8.
=Gordon=, Daphne. -- 9. 10. =Remin=, Ein Genie der That.
-- 11. =Poradowska=, Mischa. -- 12. 13. =v. Wolzogen=, Der
Thronfolger. -- 14. =Colombi=, Im Reisfeld. Ohne Liebe. --
15. =Mairet=, Eine Künstlerin. -- 16. 17. =Gunter=, Miß
Niemand. -- 18. =Heyse=, Marienkind. -- 19. =Villinger=,
Schwarzwaldgeschichten. -- 20--22. =Daudet=, Jack. -- 23. Der
schwarze Koffer. -- 24. =Mairet=, Der Affenmaler. -- 25. 26.
=Masterman=, Schwer geprüft.
=Neunter Jahrgang.= Band 1. 2. =Ohnet=, Im Schuldbuch des
Hasses. -- 3. =Savage=, Meine offizielle Frau. -- 4. =Zehren=,
Sein Genius. -- 5. 6. =Croker=, Ein Zugvogel. -- 7. =Filon=,
Violette Merian. -- 8. =Lay=, Fräulein Kapitän. -- 9. 10.
=Gordon=, Ein puritanischer Heide. 11. =Coppée=, Das Stück Brot
u. a. Gesch. -- 12. =Bret Harte=, In der Prairie verlassen. --
13. 14. =de Berkeley=, Zwischen Lipp' und Kelchesrand. -- 15.
=Conway=, Mein erster Klient u. a. Gesch. -- 16. =de Tinseau=,
Auf steinigen Pfaden. -- 17--19. =Malot=, Heimatlos. -- 20. =v.
Heigel=, Baronin Müller. -- 21. =Mairet=, In guter Hut. -- 22.
=Eckstein=, Das Kind. -- 23. 24. =Warden=, Das Haus am Moor. --
25. =Serao=, Giovannino oder den Tod! Dreißig Prozent. -- 26.
=Coudouze=, Des Seemanns Tagebuch.
=Zehnter Jahrgang.= Band 1. 2. =Cherbuliez=, Das Geheimnis des
Hauslehrers. -- 3. =v. Wildenbruch=, Das wandernde Licht. -- 4.
=St. Aubyn=, Einer alten Jungfer Liebestraum. -- 5. =Schubin=,
Schatten. -- 6. 7. =Croker=, Unerwartet. -- 8. =Franzos=, Ein
Opfer. -- 9. 10. =Nielsen=, Die Möwe. -- 11. =Simmy=, Geopfert.
-- 12. =Dick-May=, Unheimliche Geschichten. -- 13. 14. =v.
Bülow=, Margarete und Ludwig. -- 15. =Mrs. Oliphant=, Die
Herzogstochter. -- 16. =Daudet=, Briefe aus meiner Mühle. --
17. 18. =Sims=, Erinnerungen einer Schwiegermutter. -- 19. =v.
Roberts=, Lou. -- 20. =Lie=, Hof Gilje. -- 21. 22. =de Marchi=,
Don Cirillos Hut. -- 23. =Schultz=, Jean von Kerdren. 24.
=Villinger=, Unter Bauern. -- 25. 26. =Savage=, Prinz Schamyls
Brautwerbung.
=Elfter Jahrgang.= Band 1. 2. =Ohnet=, Das Recht des Kindes.
-- 3. =v. Gersdorff=, Ein schlechter Mensch. -- 4. =Peard=,
Mademoiselle. -- 5. 6. =Bourget=, Kosmopolis. -- 7. =Stockton=,
Eine schnurrige Geschichte. -- 8. =Coppée=, Die wahren Reichen.
-- 9. 10. =Bock=, Simson und Delila. -- 11. =Jókai=, Die
gelbe Rose. -- 12. =Gréville=, Verloren. -- 13. 14. =Croker=,
Zwei Herren. -- 15. =de Amicis=, Eine Schultragödie. -- 16.
=Harraden=, Schiffe, die nachts sich begegnen. -- 17. 18.
=Spielhagen=, Susi. -- 19. Tim. -- 20. =Munch=, Frauen. -- 21.
22. =de Berkeley=, Die alte Geschichte. -- 23. =v. Heigel=,
Der Sänger. -- 24. =Sims=, Möblierte Wohnungen. -- 25. 26.
=Clifford=, Tante Anna.
=Zwölfter Jahrgang.= Band 1. 2. =v. Wolzogen=, Die
Erbschleicherinnen. -- 3. =Ottolengui=, Der Kameenknopf.
-- 4. =Claretie=, Die Cigarette und andere Geschichten. --
5. 6. =Benson=, Dodo. -- 7. =Zehren=, Die Brüder. -- 8.
=Howells=, Pflichtgefühl. -- 9. 10. =v. Roberts=, Revanche!
-- 11. =Serrao=, Pinsel und Meißel. -- 12. =v. Gersdorff=,
Schwere Frage. -- 13. 14. =Rameau=, Das Magdalenenhaar.
-- 15. =Moore=, Der Verkauf einer Seele. -- 16. =Savage=,
Wandelbilder. -- 17. 18. =Spielhagen=, Selbstgerecht. -- 19.
=Jerome=, Roman-Studien. -- 20. =Busse=, Jugendstürme. -- 21.
22. =Croker=, Eine Familienähnlichkeit. -- 23. =van Horst=,
Verbotene Frucht. -- 24. =Moeller=, Gold und Ehre. -- 25. 26.
=Jota=, Eine gelbe Aster.
=Dreizehnter Jahrgang.= Band 1. 2. =Voß=, Villa Falconieri.
-- 3. =Ohnet=, Die Tochter des Abgeordneten. -- 4. =Hopfen=,
Die Siegerin. -- 5. 6. =Croker=, Eine dritte Person. -- 7.
=Gyp=, Flederwischs Heirat. -- 8. =Bigot=, Eine internationale
Ehe. -- 9. 10. =Gerbrandt=, Sich selber treu. -- 11. =Loti=,
Islandfischer. -- 12. =Böhlau=, Ratsmädel- und Altweimarische
Geschichten. -- 13. 14. =Rod=, Die weißen Felsen. -- 15. =v.
Heigel=, Der Herr Stationschef. -- 16. =de Berkeley=, Ein
Reiseabenteuer. -- 17. 18. =Savage=, Die Hexe von Harlem. --
19. =Verga=, Königstigerin. -- 20. =Boyesen=, Selbstbestimmung.
-- 21. 22. =Mengs=, Frost im Frühling. 23. =Niemann=, Smaragda.
-- 24. =Croker=, Lady Hildegard. -- 25. 26. =Luska=, Zu jung
gefreit.
=Vierzehnter Jahrgang.= Band 1. 2. =Wolzogen=, Der Kraft-Mayr.
-- 3. =Böhlau=, Altweimarische Liebes- und Ehegeschichten. --
4. =Mathers=, Das Bäschen vom Lande. -- 5. 6. =Ohnet=, Der
Pfarrer von Favières. -- 7. 8. =Schubin=, Die Heimkehr. -- 9.
=de Tinseau=, Vergessene Pflicht. -- 10. =Hyne=, Gauner-Ehre.
11. =de Amicis=, Liebe und Gymnastik. -- 12. 13. =Croker=, Ein
Millionär. -- 14. =Brada=, Im Joche der Liebe. 15. =Böhlau=,
Verspielte Leute. -- 16. =Robinson=, Die goldene Hand. --
17. 18. =v. Roberts=, Die schöne Helena. -- 19. =Murray=,
Der Bischof in Not. -- 20. =Gréville=, Das Geständnis. --
21. 22. =White=, Korruption. -- 23. =Vincent=, Künstlerblut.
-- 24. =Merrick=, Eine persönliche Ansicht. -- 25. 26.
=Orloffsky-Golowin=, Die Nihilistin.
=Fünfzehnter Jahrgang.= Band 1. 2. =Hopfen=, Der Väter zweie.
-- 3. =Hill=, Um eines Haares Breite. -- 4. =Eckstein=,
Willibald Menz. Lavafluten. -- 5. 6. =Ohnet=, Nimrod & Cie.
-- 7. =Malling=, Der alte Herrenhof. -- 8. =Griffiths=, Im
Expreßzug Rom-Paris. -- 9. 10. =H. v. Zobeltitz=, Talmi.
-- 11. =Yorke=, Um des Kindes willen. -- 12. =Claretie=,
Das Auge des Toten. -- 13. 14. =Croker=, Verheiratet oder
ledig? -- 15. =Ahrenberg=, Neue Bahnen. -- 16. =Murray=, Ein
Spitzbubengewissen. -- 17. 18. =Schubin=, Vollmondzauber. --
19. =Clifford=, Ein sonderbarer Stellvertreter. -- 20. =v.
Bunsen=, Auf Riedenheim. -- 21. 22. =Markewitsch=, Prinzessin
Lina. -- 23. =Doyle=, Ein gefährlicher Ausflug. -- 24.
=Georgy=, Aus den Memoiren einer Berliner Range. -- 25. 26.
=Rameau=, Die Letzten aus dem Hause Montberthier.
=Sechzehnter Jahrgang.= Band 1. 2. =Ohnet=, In der Tiefe des
Abgrunds. -- 3. =Skowronnek=, Hans der Sieger. -- 4. =Loti=,
Ein Seemann. 5. 6. =Croker=, Miß Balmaines Vergangenheit. -- 7.
=v. Woude=, Im eigenen Nest. -- 8. =Hope=, Mr. Witts Wittwe. --
9. 10. =Döring=, Jadwiga. -- 11. =Hornung=, Der neue Herzog.
-- 12. =De Bièvre=, Tante Baby. -- 13. 14. =F. v. Zobeltitz=,
Das Heiratsjahr. -- 15. =Wahlenberg=, Marta Hilding. -- 16.
=Alden=, Seine Tochter. -- 17. 18. =Hopfen=, Die ganze Hand.
-- 19. =Gerard=, Eine vergessene Sünde. -- 20. =Wolters=,
Der Wohlthäter. -- 21. 22. =Theuriet=, Die Zuflucht. -- 23.
=Grahame=, Das goldene Zeitalter. -- 24. =v. Baudissin=, Im
engen Kreise. -- 25. 26. =Croker=, Berechtigter Stolz?
=Siebzehnter Jahrgang.= Band 1. 2. =Davis=, Soldaten des
Glücks. -- 3. =Skowronnek=, Ihr Junge. -- 4. =de Wailly=,
Lucettes Schwur. -- 5. 6. =Kipling= und =Balestier=,
Naulahka. -- 7. =Misch=, Der Adelsmensch. -- 8. =de
Tinseau=, Durch fremde Schuld. -- 9. 10. =Schulte vom
Brühl=, Frühlings-Evangelium. -- 11. =Murray=, Die Jagd nach
Millionen. -- 12. =Busse=, Röschen Rhode. -- 13. 14. =Leys=,
Das Geheimnis des Rechtsanwalts. -- 15. =H. v. Zobeltitz=, Die
Tante aus Sparta. -- 16. =Theuriet=, Unter Rosen. -- 17. 18.
=Schubin=, Im gewohnten Geleis. -- 19. =Lie=, Im Märchenland.
-- 20. =Hopfen=, Zehn oder elf? -- 21. 22. =Croker=, Die
Dorfschönheit. -- 23. =Blicher-Clausen=, Inga Heine. -- 24.
=Griffiths=, Ein schneidiges Mädchen. -- 25. 26. =v. Oertzen=,
Eine glückliche Hand.