und dankten ihm mit Tränen für die überreiche Gabe. Dann trug Albrecht
auf sein Geheiß die Schachtel wieder ins Versteck.
9. Ins Land der Freiheit.
Einige Tage später hielt der wilde Junker oben im Schlößchen ein großes
Festgelage, wozu viele vornehme Gäste aus der Umgegend geladen waren.
Auch die meisten Hüttenleute waren hinaufgelaufen, um etwas von der
Herrlichkeit zu sehen, die lustige Musik von ferne zu hören, und etwa
ein Stück übrigen Braten aus der Küche zu erhaschen.
Während es nun oben gar hoch herging, war’s im Steinhofe still und
feierlich. Im Auszugstübchen knieten die drei Auswanderer um Franzls
Bett, und er segnete sie und betete inbrünstig mit ihnen um Schutz und
Hilfe auf der gefahrvollen Reise. Lange ruhte seine welke Hand auf
Ännchens blondem Haupt, und große Tränen rollten ihm dabei über die
eingefallenen Wangen. Er liebte die junge Braut wie sein eigen Kind.
Auch von Albrecht und seiner Familie gab’s einen schweren Abschied.
Peter hatte sich hinaus aufs Feld gemacht ohne ein Wort des Lebewohls.
Bald darauf fuhr ein schmuckes Bauernwäglein durchs stille Tal;
Friedel, Ännchen und Tobi saßen darin, umgeben von inhaltreichen
Bündeln. Unzähligemal schauten sie zurück nach dem Hofe, bis er
endlich ihren Blicken entschwand. So mühselig und reich an Beschwerden
Friedels frühere Wanderungen gewesen waren, so ruhig und sicher ging
die Reise nach Basel vonstatten. Schon nach einigen Tagen fanden sie
eine evangelische Kirche, wo der freundliche Pfarrer dem Friedel sein
Ännchen antraute. In schlichten Reisekleidern standen sie vor dem
Altar; doch hatte Tobi aus taufrischen Wiesenblumen ein Brautkränzlein
für Ännchen gewunden.
In Basel bestiegen sie ein Rheinschiff und fuhren den herrlichen Strom
hinab. Die beiden Männer verdienten ihre Fahrt als Schiffsknechte, um
mit Franzls Geschenk sparsam umzugehen. Ännchen nähte und strickte gar
emsig oder schaute verwundert in die große, weite, schöne Welt hinaus,
von der sie bisher nur so wenig gesehen.
Aber so recht wohl ward dem Friedel erst, als sie in Rotterdam ein
Seeschiff bestiegen hatten und das Land mehr und mehr ihren Blicken
entschwand. Jubelnd drückte er Ännchen ans Herz und rief: „Nun bist du
erst recht mein; nun kann mich kein Werber mehr von dir reißen!“
Gott fügte es, daß sie auf diesem Schiffe einen erfahrenen,
wohlmeinenden Mann kennen lernten, der sich ihrer annahm und sie dem
Herrn des Auswandererschiffes empfahl. Sehr groß war ihre Freude, als
sie unter den Mitreisenden eine kleine Anzahl Landsleute fanden, die
mit ihnen das gleiche Ziel hatten. --
Die Salzburger, welche vor Jahren nach der Vertreibung aus ihrer Heimat
nach Amerika ausgewandert waren, hatten im Staate Georgia, nicht
weit von der Stadt Savannah, eine Ansiedlung gegründet, der sie den
Namen Eben-Ezer, d. h. Stein der Hilfe, gaben. Die an Beschwerden so
reiche Zeit des ersten Anbaues war nun überstanden; freundliche Hütten
waren aufgebaut, Gärten grünten und blühten, und die Felder trugen
mancherlei Getreide. Mitten drin, von jedem leicht zu erreichen, erhob
sich ein schmuckes Gotteshaus, Jerusalemskirche genannt. Zwar stand das
Land unter englischer Regierung, doch genossen die Ansiedler, solange
sie sich friedlich und ehrbar hielten, die vollste Freiheit; besonders
hinderte sie niemand daran, ihres Glaubens zu leben.
Heute, an einem heiteren Spätsommertage herrschte große freudige
Aufregung unter jung und alt. Es war Nachricht gekommen, daß ein im
Hafen von Charleston eingelaufenes Schiff wieder eine Anzahl aus
Salzburg stammender Einwanderer gebracht habe. Diese erwartete man
nun mit Freuden, und jeder wollte gern die neuen Brüder herbergen und
erquicken. Jetzt zeigten sich in der Ferne Staubwolken, als nahten
sich mehrere Wagen. Zum feierlichen Zug geordnet, ging die Gemeinde
den Fremden entgegen und stimmte, sobald die Wagen näher kamen, den
schönen Gesang an: „Lobe den HErren, den mächtigen König der Ehren!“
Bei den Worten: „Der dich auf Adelers Fittigen sicher geführet“,
hielt der erste Wagen an. Ein schöner, hochgewachsener junger Mann
sprang, kräftig in das Lied einstimmend, herunter und half seiner
zarten, lieblichen Frau sorglich beim Absteigen, während ein seltsames
verwachsenes Männlein die Pferde hielt. Nach und nach kamen auch die
andern heran. In ernster, freundlicher Rede begrüßte sie der Pfarrer;
dann aber ging’s an ein frohes Begrüßen und Händedrücken, bis die Gäste
verteilt waren und von ihren Wirten heimgeführt wurden.
Bald saßen Friedel und Ännchen in der sauberen Hütte eines älteren
Ehepaares und wurden mit dem Besten erquickt, was man nur aufzutragen
hatte.
„Würdest du wohl“, sprach der Wirt nach der Mahlzeit, „noch einen
kleinen Ausgang machen, ehe ihr die Ruhe sucht? Ich möchte euch
unserm Ältesten vorstellen. Er freut sich innig, daß wir wieder
Zuwachs erhalten; doch hindert ihn sein hohes Alter, an der Begrüßung
teilzunehmen.“
Sogleich begab man sich auf den Weg, der zwischen wohlgepflegten Gärten
hinführte, und erreichte bald das nette Häuschen des Ältesten. Um den
milden Sommerabend zu genießen, saß er auf der Bank vor der Tür. Er war
ein sehr alter Mann mit weißem Haar und Bart, aber ungemein frischen,
heiteren blauen Augen. Einige hübsche Kinder, wohl seine Enkel,
spielten um ihn her.
„Hier bring’ ich Euch meine Gäste“, sprach der Ansiedler, „damit
Ihr doch gleich den jüngsten, aber auch den stattlichsten der neuen
Ankömmlinge kennen lernt.“
Aber was war das? Der Gast hatte dem Greise eine Weile ins Antlitz
gesehen; nun fiel er plötzlich vor ihm nieder und barg, vor Erregung
zitternd, den Kopf in seinen Schoß.
„Pate Rudi“, rief er, „o lieber, guter Pate Rudi; ich bin ja dein
kleiner Friedel! Im Preußenland wollte ich dich suchen und finde dich
nun in Amerika!“
[Illustration]
Die Freude des ehrwürdigen Alten war ungemein groß; er liebkoste den
hochgewachsenen Mann, als sei er noch ein kleiner Knabe von ehemals,
und schloß die junge Frau, die ihm zärtlich die Hand küßte, gleich in
sein liebreiches Herz. Nun begann ein Fragen und Erzählen, das schier
kein Ende nehmen wollte! Freilich war’s nicht nur Erfreuliches, was
sie einander zu berichten hatten. Rudi war tief ergriffen, als er von
dem schnellen, einsamen Tode seines alten Andreas hörte. Friedel aber
fragte vergebens nach der treuen Magd Zenzi, die so schöne Märlein
erzählt hatte. Sie war auf der Seereise gestorben und harrte in der
Tiefe des Meeres ihrer Auferstehung.
Indessen war auch Gundel, Rudis verheiratete Tochter, hinzugetreten und
mahnte den Vater, daß es hohe Zeit für ihn sei, zur Ruhe zu gehen. „Du
hast recht!“ sagte der freundliche Greis. „Laß mich nur meinem großen
Patenkind noch schnell sagen, wie es kam, daß ich, statt nach Preußen,
übers weite Meer gezogen bin. In den langen Winterabenden wollen wir
uns dann nach Herzenslust alle unsere Schicksale erzählen. Du weißt
wohl noch, Friedel, wie krank und matt ich war, als wir die traute
Heimat verlassen mußten. Als wir nach Augsburg kamen, glaubte ich mein
Ende nahe und lag lange danieder bei gastfreien Glaubensgenossen. Als
ich unter ihrer treuen Pflege endlich doch genas, waren die meisten der
Gefährten längst weitergezogen, außer einer kleinen Schar, die sich
entschlossen hatte, übers Meer zu ziehen. Mein Schwiegersohn gehörte
mit Weib und Kind dazu, und Gott stärkte mich wunderbar, daß auch ich
die weite, beschwerliche Reise unternehmen konnte. Hier hab’ ich noch
jahrelang rüstig schaffen dürfen, aber nun ist’s vorbei. Ich kann nur
noch ein wenig guten Rat geben und das kleine Volk hüten. Du aber, mein
Sohn, bist jung und stark, und das ist gut. Denn hier gilt’s alle Kraft
dransetzen und so recht im Schweiße des Angesichts sein Brot essen.“
Die Wahrheit dieser Worte erfuhr der junge Ansiedler in reichem Maße;
aber auf eigenem Grund und Boden zu arbeiten ist für den rechten Mann
eine Lust. Sehr hatte man sich gefreut, daß er ein gelernter Müller
war, da notwendig eine zweite Mühle gebaut werden mußte. Ehe der
Winter kam, stand sie schmuck und fertig da mit nettem angebauten
Wohnhäuschen, von Garten umgeben. Weiter draußen war das Ackerland, das
Tobi mit großem Eifer zurichtete, damit es im Frühjahr bepflanzt und
besät werden konnte.
Dieser treue Knecht war im fremden Lande sogleich daheim gewesen.
Schon auf dem Schiffe hatte er als Krankenpfleger, Kinderwärter, Koch
und Flickschneider Wunderbares geleistet und die Herzen der Gefährten
im Sturm erobert. Hier wohnte er zwar in der Mühle, half dem Friedel
wacker und schaffte frühmorgens, wenn noch alles schlief, im Garten,
um es Ännchen zu erleichtern. Dennoch ward er bald der Freund und
Vertraute der ganzen Niederlassung. Wo Not einkehrte, rief man den Tobi
herbei. Und wenn er aufs Feld oder in den Wald ging, lief immer ein
Häuflein Kinder hinter ihm her, denn sie hingen an ihm wie die Kletten.
Daß die Mühle ein wenig abseits von den übrigen Wohnungen lag, war
allen lieb und recht; besonders freute sich Ännchen darüber, da sie
stets einen Hang zu Stille und Einsamkeit behielt. Während Friedel bald
lebhaften Anteil an dem Wohl und Wehe der kleinen Gemeinde nahm und
gern mit den wackeren Männern verkehrte, verließ Ännchen nur selten ihr
trauliches Heim, das sie so schmuck und sauber hielt wie nur möglich.
Aber wenn die Töne des großen Hornes erschallten, das zum Gottesdienst
rief (eine Glocke besaß man noch nicht), dann ließen beide alle Arbeit
stehen und eilten dem lieben Kirchlein zu.
O wie herrlich war es, Gottes Wort so reichlich hören und so wohl
lernen zu dürfen! Jetzt erst merkten sie, wie gering ihre Erkenntnis
noch war. Heller und immer heller erleuchtete die himmlische Wahrheit
ihre Seelen, und ihr Glaube ward fest und stark. Auch lernten sie jetzt
erst den Segen christlicher Gemeinschaft kennen. Hatten sie doch bisher
so allein gestanden!
Auch an Freude und Kurzweil fehlte es nicht ganz. Gar fleißig ward
der Gesang geübt; nicht nur im Kirchlein, auch in Feld und Garten
erklangen die herrlichen Lieder zu Gottes Ehre. Nach treu getaner
Arbeit konnte Friedel mit der Flinte durch den Wald streifen und manch
guten Wildbraten heimbringen, ohne eines Edelmannes Rache fürchten zu
müssen. Gern saß er am Feierabend oberhalb der Mühle am klaren Wasser,
und manch silbernes Fischlein blieb an seiner Angel hängen. In solchen
Stunden flogen seine Gedanken gar oft zurück ins alte Vaterland, in
die Talmühle, zu des Großvaters Hütte, ach, auch an die einsame, öde
Stätte, wo er bei der Leiche seines Johannes gekniet!
Ein halbes Jahr mochten sie wohl in Eben-Ezer sein, als ein Brief
vom Steinhofe ihnen die Kunde von Franzls seligem Tode brachte.
Sein letztes Gebet war das Verslein gewesen, das ihm Friedel einst
aufschreiben mußte, nachdem Frau Marie gestorben war. Albrecht schrieb,
er rüste nun mit den Seinen zur Wanderung nach Augsburg.
So weilten nun alle, an denen Friedels und Ännchens Herzen gehangen,
nicht mehr in der alten, sondern in der himmlischen Heimat!
Aber in der neuen irdischen Heimat ward es bald lebendig. Ein munterer
kleiner Bube, der den Namen Johannes erhielt, strampelte in der Wiege,
die Friedel selbst gemacht. Pate Rudi durfte sich noch an ihm erfreuen
und meinte, er werde groß und stark werden wie sein Vater. „Mag er
immerhin wachsen“, sprach der glückliche Vater; „hier fängt ihn kein
Werber! Aber was Rechtes lernen soll er in unserer lieben Schule, mehr
und besser als ich, um, will’s Gott, vielleicht selbst ein Lehrer zu
werden.“
Der kleine Johannes war wirklich ein kluges Kind, dazu frisch, kräftig
und überaus liebreich, so daß er das zarte Schwesterlein, das ihn
aus der Wiege und vom Schoß der Mutter verdrängte, mit großer Freude
begrüßte. Es ward Marie genannt und war vom ersten Tage an Tobis
Liebling.
Nun hatte Ännchen vollends keine Zeit mehr, darüber nachzudenken, ob
die alte oder die neue Heimat schöner sei. Geschäftig und freundlich
war sie immer, und ihr liebliches Antlitz strahlte in stillem Glück.
Einmal aber fand Friedel sie an der Wiege des Kindes sitzend, in tiefes
Sinnen versunken, mit Tränen in den Augen.
„Was bekümmert dich?“ fragte er. „Hat dir jemand ein Leid getan?“
„O nein! Ich gedachte nur der verlassenen Gräber im heimatlichen Tale.
Kein Mensch wird ihnen mehr nahen; kein Blümlein wird mehr darauf
gelegt werden. Vielleicht sind sie schon eingesunken und nicht mehr zu
erkennen.“
„Aber der Himmelsherr wird sie finden“, erwiderte Friedel. „Wenn die
letzte Posaune ertönt, wird er auch die Geliebten erwecken und uns mit
ihnen vereinen auf ewig!“
[Illustration]
Im Verlag von +Johannes Herrmann, Zwickau+ (Sachsen), erschienen:
Neue Kindheitserinnerungen an +Marg. Lenk+
unter dem Titel:
Erinnerungen an Gretel
Von den Schwestern Margarete Lenks Susanna und Eva Klee
242 Seiten. 8^o. 6 Bilder. Gebunden M. 3.50
Nicht nur alle, die Marg. Lenk aus ihren Erzählungen kennen und lieben
gelernt haben, werden nach diesem Buche greifen, das uns die junge
Lehrerin als treue Erzieherin ihrer jüngeren Geschwister lebendig
vor die Seele stellt, sondern auch für andere ist es von großem
Reiz, durch dieses in schlichter und doch reiner und edler Sprache
geschriebene Buch Einblick zu gewinnen in das glückliche Familienleben
des bekannten, tüchtigen Dresdner Kreuzschulrektors Julius Klee und zu
beobachten, wie Gretels kindliche Frömmigkeit in guten und bösen Tagen
einen unauslöschlichen Eindruck auf die Herzen der heranwachsenden
Kinder des Hauses gemacht hat. Auch manchen bekannten Persönlichkeiten
aus den Kreisen des gebildeten Dresdner und Leipziger Bürgertums im
vorigen Jahrhundert, die uns aus anderen zeitgenössischen Büchern
bekannt sind, wie L. Richter, Rietschel, Otto Ludwig, Gustav Freytag,
Buchhändler Hirzel u. a., begegnen wir hier wieder. Sehr passend zum
Vorlesen im Familienkreis.
Was lebt und webt nicht alles in diesem wunderfeinen, kleinen Buch! Es
sind in ihm nur schlichte Aufzeichnungen enthalten, aber mit großer
Treue gezeichnet. Ludwig Richters Enkelin, Otto Ludwigs und Rietschels
Kinder gehören mit zum Kreis der munteren kleinen Schar, in die wir
als Pflegestätte und Jungborn des Geistes unserer allverehrten großen
Erzählerin und Dichterin lauschen und schauen dürfen. Das Buch ist eine
rechte Herzerquickung und ein rechter lieber, kleiner Hausschatz.
Marg. Lenks Jugendbücher
erschienen in 250 Auflagen
Die mit * bezeichneten Bände sind illustriert
*Der Findling. Erzählung aus der Zeit der Reformation.
7. Aufl. Illustr. Leinenband M. 4.--
*Des Pfarrers Kinder. Erzählung aus der Zeit des
30jährigen Krieges. 6. Aufl. Illustr. Leinenband „ 4.--
Drei Wünsche. 4. Auflage. Leinenband „ 4.--
*Seemövchen und andere Erzählungen. 3. Auflage „ 4.--
*Treue Herzen. 4. Auflage. Illustriert. Halbleinen „ 3.--
*Des Goldschmieds Töchterlein. 3. Auflage. Illustriert.
Halbleinen „ 3.--
*Kinderherzen. 5. Auflage. Illustriert. Halbleinen „ 3.--
*Die Bettelsänger. 3. Auflage. Illustriert. Halbleinen „ 3.--
Sturm und Sonnenschein. 4. Auflage. Leinenband „ 3.--
Die Geschwister. 3. Auflage. Leinenband „ 3.--
*Lenas Wanderjahre 3. Aufl. Illustriert. Halbleinen „ 2.50
*Die Zwillinge. 4. Auflage. Illustriert „ 2.50
Licht und Schatten. 3. Auflage. Halbleinen „ 2.50
*Im fernen Westen. 2. Auflage. Illustr. Halbleinen „ 2.25
Im Dienst des Friedefürsten. 5. Auflage. Halbleinen „ 2.25
*Des Waldbauern Friedel. 4. Auflage. Illustriert „ 2.25
Siegmund. -- Auf Seekönigs Thron. 2. Aufl. Halbl. „ 2.--
Mein Sorgenkind „ 2.--
Aus meiner Kindheit. 3. Auflage „ 2.--
Fünfzehn Jahre in Amerika. 2. Auflage „ 2.--
Ein Kleeblatt. 5. Auflage
Ferner 5 kleine illustrierte Bändchen je M. 1.20 gebunden
„Marg. Lenks Bücher brauchen keiner Empfehlung mehr. Einfache,
kindliche Frömmigkeit kommt darin ganz naiv, mit natürlicher
Selbstverständlichkeit zum Ausdruck, weil sie offenbar der Verfasserin
Herzenssache ist, ja die Lebensluft, in der sie atmet. Mit feinem
Gefühl erkennt und versteht sie die Kinderherzen, und dazu verfügt sie
über eine starke, künstlerische Gestaltungskraft....“
„Jugendschriften-Kommission des Schweizer Lehrervereins.“
Verlag von Johannes Herrmann, Zwickau (Sachsen)