Sie sprach zu Sören: »Wo mag er nur bleiben. Holen Sie ihn her.«

Sie fürchtete sich.

»Sprich nur das eine Wort, und ich gehe sofort zu meiner Frau. Ein Wort.

Heute abend ist alles perfekt. Siehst du denn nicht, daß er immer betrunken

ist? Meine Frau weiß, daß sie mir nicht gehören kann. Noch heute abend

. . .«

»Holen Sie Werner!« und sie entwand sich ihm. Hoffnungslosigkeit

bemächtigte sich ihrer. Werner! Werner! Er konnte ihre Schmerzensschreie

nicht hören. Er saß unbeweglich und eisig und trank. Er träumte von weißem

Flieder und roten Rosen, die er zu einem Strauß wand, und den er ihr zu

Füßen legen müßte. Blitzhell durchzuckten ihn einige Gedanken, aber er

kroch immer wieder in sich zusammen. Er dachte schließlich: Wozu etwas

abwenden, was ich verursacht. Verurteilt. Dem Henker ausgeliefert.

Da kam Sören und stotterte, er wolle ihn nach Haus begleiten. Er bat und

drängte, aber Werner ging nicht. Da ging der andere wieder fort.

Das Trottelbuch · 第 32 / 46 题