»Ah, ich habe es geahnt, ich weiß.«
Er ging im Zimmer auf und ab.
»Ich habe dich auf den Knieen gebeten, beherrsch' dich, ruiniere mich nicht
durch deine Unüberlegtheit und Dummheit.«
»Was hab ich denn aber getan?«
Es war nur mehr ein leises Wimmern.
»Nichts von heute und gestern. Aber es frißt. Weiß ich -- vielleicht vor
einem Jahr und vor Wochen, alles das Kleine, die Verzeihungen . . .« Er
schnappte nach Luft.
Da merkte sie, daß er betrunken war und sagte leise:
»Geh doch jetzt schlafen.«
Er ließ sich neben sie nieder, ballte die Faust.
»Du hast alle gegen mich ausgespielt, ich bin allein, verlacht, du hast
mich zerrieben -- zwischen Steinen, getreten, bespieen und immer noch
geschworen, du hättest mich lieb.«
Sie starrte ihn verängstigt an. Er umspannte ihr Gelenk.
»Ich habe keine Ruhe mehr, ich bin krank, matt -- oh du!«
Er krallte sich tiefer ein. Sie fing an zu jammern.
»Ich hab doch auf dich gewartet.«
»Warte nur, du Aas!« Er zog eine Fresse und kniff die Augen zusammen.
»Sieh nur, wie verändert du sprichst,« höhnte er.