von
Fritz Reuter.
Dor was mal eins en lütten Mann,
hadd Hosen an,
hadd kunterbunte[128] Hosen an,
en fipprig[129] Röckschen un so wider,
un was von Profeßschon en Snider[130],
un sporsam was hei hellschen[131].
Dei seggt tau sinen Jungen: „Hal[132]
uns doch enmal
den Hiringsschwanz von’n Baen hendal[133],
för mi en Finzel[134], di en Finzel
un mine Fru hal ok en Finzel,
un’n Finzel, den’n lat liggen.“
De drei, de sitten üm den Disch.
De Jung’ will frisch
inhauen up sin Finzel Fisch,
dunn ritt de Meister mit de Gabel
de Hälft em weg vör sinen Snabel:
„’t künn up de Nacht di schaden!
„Du frettst di ganz ut Rick un Schick[135],
du ward’st tau dick.“ --
Fru Meistern nimmt dat anner Stück:
„Du frettst di noch ut Rand und Band,
bringst Hungersnot noch in dat Land,
wi will’n kin Fettswin[136] mästen.“
De Jung’ steiht trurig up un schüwwt[137]
mit eine Tüft[138]
nah’n Baen herup un sitt un riwwt[139]
an’t Schapp[140], wo noch de Finzel steiht,
mit sine Tüft: „Wer weit[141]? Wer weit?
Sei künn doch dornah smecken.“