_bāhitā_, _nahātako_: _nahātā_, _vedagū_: _viditā,_
_sottiyo_: _nissutā_, _ariyo_: _ārakā_, _araham_: _ārakā_
sind metaphorisch angewandt, nicht etymologisch: denn dass
der Buddho die wahren Etymologien nicht gekannt habe, ist
bei seiner gründlichen Vertrautheit mit dem Brāhmanenthume
(_DN_) kaum anzunehmen. -- Vergl. die tiefsinnige Ableitung
des _rūpam_ von √(rup) = √(lup), _SN_ vol. III. p. 86; auch
_Suttanip._ v. 1121. Ebenso _loko_ von √(luj), _SN_ vol. IV. p.
52.]
[Fußnote 33: Einen trefflichen Auszug dieser Reden, die auch
heute noch im Volke recht beliebt sind, giebt Asoko auf seinem
11. Felsenedikt.]
[Fußnote 34: _vibhavataṇhā; vibhavo = vibhu, vibhūti,_ ist
hier positiv. Der Gebrauch κατ’ ἐναντιοτην findet sich ebenso
oft, z. B. _MN_ vol. I. p. 65: da ist _vibhavo_ in den
negativen Pol umgeschlagen und ist gleich _abhavo,_ nämlich
jenem Begriffe, der scharf hervortritt in dem reinen Dvandvam
_bhavābhavo,_ Sein und Nichtsein -- wohl zu unterscheiden von
dem gleichlautenden Āmreḍitam. Cf. die Anm. 12 und die schönen
Belegstellen im P. W.]
[Fußnote 35: Vergl. die 30. Anm. Zur Fastenübung:
_Manus_ XI, 216/18, VI, 19/20. Der _addhamāsiko
pariyāyabhattabhojanānuyogo_ ist ohne Zweifel eine Gattung des
c_āndrāyaṇam,_ der Mondesrunde: von Vollmond bis Neumond von
15 auf 0 Bissen täglicher Nahrung fallend und dann wieder bis
15 Bissen steigend; eine Hungerkasteiung von je ½ Monat, die
bei den Brāhmanen in höchstem Ansehn steht. _Kṛcchrātikṛcchrau
cāndrāyaṇam iti sarvaprāyaścitaṃ sarvaprāyaścitaṃ,_ und _etam
āptvā vipāpo vipāpmā sarvam eno hanti_ sagt _Gautamas_ XIX.
20, XXVII. 16. -- Theile der folgenden _dukkarakārikā_ lassen
sich, parallel oder gar wörtlich, wiedererkennen _Man._ VI,
5, 6, 13, 21, 22, XI, 223, 224. Ebenso schon in den Sūtren
_Gautamas’, Baudhāyanas’, Āpastambas’._ Recht ergiebig ist, als
Nachprobe, eine Vergleichung der Fragmente des /Megasthenes/,
siehe besonders p. 135-141 und 155-160 ed. /Schwanbeck/. So
heißt es, wie auf unseren Text bezogen, p. 139,_{22} Ἀτκειν
δε και τουτους κἀκεινους καρτεριαν, τηη δε ἐν πονοις και την
ἐν ταις ὑπομοναις, ὡςτ’ ἐφ’ ἑνος σχηματος ἀκινητον διατελεται
την ἡμεραν ὁλην. Mit letzterem Beispiele sind ganz gewiss
die Stetigsteher gemeint (möglicherweise zugleich auch die
_Jainās_, vergl. unseren Text p. 147), während die im selben
Fragmente sub 19 genannten ἐσθητες ἀπο φλοιων δενδρειων Rinden-
und Laubflechten sein sollen. Der _Acelako_, den der Begleiter
/Alexanders/, /Aristobulos/, schildert als ὑπτιον πεσοντα
ἁνεχεσθαι των ἡλιων και των ὀμβρων (bei /Strabo/, ed. /Meineke/
p. 995,_{6}) hat sein Vorbild in dem sehr alten Spruche unserer
12. Rede, p. 147. Die zwar allgemein gehaltene Mittheilung
/Strabos/, ὡς δ’ εἰπεν, Ἰνδους ... ἀναρλεκομενους δε μιτρουτθαι
τας κομας (l. c. 1002,_{5}), dürfen wir doch wohl insbesondere
von den _Jaṭilos_ gelten lassen. Die _Hatthāpalekhanos_ sind
uns als ταις χερσι ὑδωρ πινξντες überliefert von /Clemens
Alexandr/. (nach Historiographen? nach Pantänus?) Strom. I.,
ed. /Sylburg/ p. 305B.]
[Fußnote 36: _sotāpatti_, die Hörerschaft, nicht von √(sru),
sondern von √(śru), daher _sotāpanno_ und _ohitasoto_: Der
gehört hat und Der offene Ohren hat. -- Vergl. _MN_ vol. I. p.
169, 172, 445, 480, 512. _SN_ vol. II. p. 68-70, vol. IV. p.
138, No. 152 (_aññatra anussavā_), _AN_ vol. I. p. 198 No. 6,
vol. II. p. 116 f. und ib. 185 _sotānugato_, DN vol. I. p. 230
f., Mahāparin. p. 39. Ein _sotāpanno_ ist schon der _sāvako_:
nämlich der _sutavā ariyasāvako ariyānaṃ dassāvī_; im _SN_ vgl.
II. p. 43 noch deutlicher genannt _dhammasotaṃ samāpanno_.
Bei dem hohen Werthe des gesprochenen Wortes, der selbst vor
der kleinsten Rede durch die Versicherung _Evam me sutam_
bekräftigt wird, könnte das _Buddhavacanam_ wohl auch als
_Sutapiṭakam_ gelten. Vom _sutantiko_ zum _suttantiko_ =
_śrutvāntika_s wäre der Schritt jedenfalls näher als zum
_sottantiko_ = _sautrāntikas_, zumal für unseren Kanon nicht
leicht etwas unzutreffender sein kann als der Begriff des
_sūtram_, und nichts zutreffender als der des _sutam_. Es
spielt keine Rolle, wenn gelegentlich einmal, wie _Vinayapiṭ_.
vol. III. p. 8 f. (cf. _Dhp._ vv. 44, 45), von der Lehrmethode
als von dem die Blumen zusammenhaltenden Baste, _suttam_,
gesprochen wird, was nicht mehr und nicht weniger als ein
Gleichniss wie hundert andere sein will. Ein dunkles Gefühl
der Sache, sprachlich bedingt und rückgedeutet, lässt sich
bei Asoko und Späteren mehr vermuthen als nachweisen: cf.
Epigraphia Indica vol. II. p. 105 No. 79, p. 106 No. 80, p.
400 No. 59. -- Die Sprache aber war die Magadhās, und zwar
die gewählte Rede, nicht der schwankende Kanzleipatois der
Edikte. Und dass dieses unser Pāli wirklich von Magadhā bis
nach Zeilon herab ~rein~ überliefert wurde, dafür gewährt uns
die Stelle _Cullavaggo_ p. 139 starken Anhalt. Zwei Jünger,
früher brāhmanische Gelehrte, wird da erzählt, wollen das
_Buddhavacanam_ in gebundenes Saṃskṛt übertragen. »Denn es
giebt jetzt viele Jünger, aus den verschiedensten Kasten und
Ständen: die verderben das Meisterwort in seiner Sprache«
-- trüben seine Reinheit, meinen sie; in vedischem Saṃskṛt
bliebe es Unberufenen unzugänglich. Der Meister aber weist den
Vorschlag ab und sagt: _Anujānāmi bhikkhave sakāya niruttiyā
buddhavacanam pariyāpuṇitum_, ‚Das Meisterwort, ihr Mönche,
soll in seiner Sprache gelernt werden.‘ Das ist die richtige
Uebersetzung, und nicht wie /Oldenberg/ meint, jeder solle
in seinem eigenen Dialekt die Lehre lernen (_Vinayapiṭ._
vol. I. p. XLVIII, Sacred Books East vol. XX. p. 151, Buddha
^2 p. 192). Wäre dies gemeint, dann müsste die Klage der
brāhmanischen Jünger lauten: _te sakāya sakāya niruttiyā
buddhavacanaṃ dūsenti_ oder _te puthu sakāya n^0_ oder _te
sakāhi niruttīhi^0 oder te nānāniruttīhi^0_ oder ähnlich. Der
klare Wortlaut aber ist _te sakāya n^0_, und der ist frei von
jeder Zweideutigkeit, kann sich lediglich auf _buddhavacanam_
beziehn, wie es übrigens die Tradition, grammatisch freilich
ungenügend, stets gethan hat.
Durch das gehörte, verstandene Wort wurde also der Kanon, bis
zur Fixierung, mündlich bewahrt. Der schon längst vorher in
Indien gepflegten Schrift haben sich weder der Meister noch
die eigentlichen Jünger bedient, wie dies eben in der Art
ihres Ordens begründet war. Mag dieser immerhin _brahmacariyaṃ
saṉkhalikhitam_ (_MN_ I, 179, 267, _DN_ I, 63, passim) genannt
worden sein: der Ausdruck ist älter als der Buddhismus und
von den Brāhmanen überkommen, vergl. Vorrede p. XX. -- Zur
Erklärung des letzteren Begriffes sei hier noch erwähnt, dass
_saṉkhalikhitam_, Punkt für Punkt, wörtlich heißt: der Reihe
nach geschrieben; cf. _MN_ I, 105 ff. _saṉkhā pi_, erst nach
einer Reihe (von Tagen, Gegensatz: _yāvajīvam_ 106, 108),
auch 109 I. 3 v. u. ff., und P. W. ^1 s. v. _śaṉkha_ No. 5
(_mahāśaṉkha_ No. 3), das, prākṛtisch wie es ist, eher zu
_saṉkhya_ als zu κογχη etc. gehört. Zwar liefert nun die
Tradition auch hier, wie oft, eine richtige interpretatio
finalis, aber das etymologische Verständniss ist ihr, schon
seit dem 12. Buche des _Mahābhāratam_, total abhanden gekommen:
die Geschichte von den altehrwürdigen Gesetzgebern _Saṉkhas_
und _Likhitas_ verdient, trotz der je unter einem der beiden
soi-disants Namen zusammengestellten, hier und da recht
alterthümlichen längeren, bez. kurzen _Vaiṣṇavasaṃhitā_,
gewiss nur ebenso viel Glauben wie die vom Reliquienschäffler
_Doṇo_, _Mahāparin_. p. 69. Jene uralten, wahrscheinlich
praehistorischen Symboloiden aber, das cakram, die _caityās_,
der _svastikas_, _padmas_, _śeṣas_, _śaṉkhas_ (vergl. bes.
/Bühler/, Ep. Ind. vol. II., p. 323, I. 8-12), kommen hier,
als dem Geist und der Form durchaus widersprechend, nicht in
Betracht. Mysteriolemmata und Mahāmudrās haben im Theravādo
keinen Platz gefunden.]
[Fußnote 37: _bako_ von √(vak), _vaṉk_ = _kauṭilye_ im
ursprünglichen Sinne: zickzacksein; entspricht volvi, volo
[»fulmina volant«], τραπω, ἀστραπη. Daher wird auch Yāskas’
und seiner Vorgänger Erklärung zu _bakuras_, _Ṛgv_ I, 117,_{21},
wohl richtig sein. Die allerdings verlockende tropische
Potenzierung, nach dem Muster der Purāṇen, scheint mir hier
kaum mehr als in tautophoner Prosonymie zulässig. Siehe die 20.
Anmerkung.]
[Fußnote 38: lies: _mā h’eva te rittakam eva ahosi tucchakam
eva ahosi viññāṇam anidassanam anantaṃ sabbato paham_. Siehe
die Schlussverse des _Kevaṭṭasuttantam_, _Dīghanikāyo_ vol. I.
p. 223. Die Variante _pabhaṃ_ wäre von √(bhañj) abzuleiten; cf.
_bhaṃgo_, _pabhaṃgu_, _pabhaṃguṇo_: _Jātakam_ vol. I. p. 392
lin. ult., p. 393 lin. 3., _Dhammapadam_ v. 148, _Therīgāthā_
v. 140, _Itivuttakam_ p. 37, _Saṃyuttakanikāyo_ vol. III. p.
32. Doch ist in siṇhalesischer wie barmanischer Schrift das
_bha_ dem _ha_ sehr ähnlich, und eine Verwechslung mag schon
früh aufgekommen sein. -- Zum Folgenden vergl. die vier Verse
am Ende des _Dhammahadayavibhaṉgasuttam_ (im _Suttasaṉgaho_ No.
13), deren zweiter lautet:
_Tāva dīghāyukā devā
Sattā cavanti saṉkhayā:
N’atthi koci bhavo nicco --
Iti vuttam mahesinā._
Bis durch die höchste Götterwelt
Reibt alle Wesenheit sich auf:
»Kein Dasein hat Beharrlichkeit« --
Das ist das Wort des Meisterherrn.
Aller tieferen Ursprünglichkeit solcher Stellen eingedenk,
wollen wir uns inzwischen erinnern, dass es auch bei uns,
selbst in den ödesten Zeiten, nie gänzlich an Männern gefehlt
hat, von denen das stolze Wort /Brunos/ gilt: »Vidimus quantum
satis est.« Man sehe nur z. B. den höchst merkwürdigen Brief
/Petrarcas/, de reb. fam. VIII., 8. Auf die Frage, was er vom
Leben halte, antwortet der Vielerfahrene einem vertrauten
Freunde u. a.: »Videtur mihi vita haec labyrinthus errorum,
desertum horribile, limosa palus, habitatio ferarum, terra
infelix, fons curarum, mare miseriarum, grata phrenesis, pondus
infaustum, ficta fabula, falsa laetitia, verus dolor, cupiditas
infinita, sitis insatiabilis, famelica nausea, fugax forma,
latens praecipitium, abdita retia, officina scelerum, catena
consuetudinum, rerum unci, prolixa brevitas, latae angustiae,
calles inexplicabiles, passus impliciti, circulorum motus,
statio instabilis, rota volubilis, manens cursus, concors
discordia, bellum inexorabile, obliviosa peregrinatio, spirans
mors, viventium infernus, longum funus, pomposa vanitas,
superba miseria, miseranda felicitas. En, amice, qualis mihi
haec videtur, quae tam multis exoptatissima ac gratissima vita
est; necdum tamen conceptum omnem meae mentis expressi: peior
enim est multo miseria, quam a me, seu quocumque hominum, dici
possit. Sed quo es ingenio, ex his paucis totum, reor, animum
loquentis introspicis. Unum tot in malis habe bonum, quod ad
bonam et aeternam vitam, nisi dexter trames deseratur, via
est.« Und gewiss ließe sich eine _ariyapaveṇi_ durch Länder und
Jahrhunderte hindurch ohne Mühe herstellen.]
[Fußnote 39: s. g. weil jedem der sechs Sinne (vergl. die Anm.
31) nur Quaal zutheil wird: _SN_ vol. IV. p. 126.
Zu Seite 390, Zeile 11 v. o.: _rittam_, √(ric), in urspr. Bed.:
Wer bemerkt, dass man nicht mehr braucht. Cf. _rittāsanam_
eine verlassene Stätte, _rittapesuṇo_ einer der das Ausrichten
aufgegeben hat, _muni ritto caranto_ der entrückt wandernde
Einsiedler, _Suttanip_. v. 963, 941, 823, _Theragāthā_ vv. 502
ff.; _rittassādo_ müßiges Behagen, _AN_ vol. I. p. 280. -- Zur
»inneren Meeresstille«, p. 391. I. 15 v. o., passim, vergl.
_Theragāthā_ v. 372, _Suttanipāto_ vv. 920, 723 und 720:
Das lernet von der Flüsse Fluth,
Vom Bergesbach, vom Stufensturz:
Geschwätzig wellt ihr Wasserschwall --
Verschwiegen wellt der Ozean.
]
NACHWEISE
Im Vorwort ist eingehend begründet worden, weshalb einige
Stellen dieses Bandes, die sich, anders übersetzt, auch in
andern Bänden vorfinden, dessenungeachtet in ihrer ersten
Fassung belassen wurden: die rhythmisch sehr verschiedene
Umgebung solcher sonst identischer Stellen machte eine
Umpflanzung eben unmöglich. Derartige Stellen sind als
unübernommen manchmal in den Nachweisen vermerkt. Die
ursprüngliche Fassung geänderter Stellen ist in der 1. Auflage
mittels der den Text beider Ausgaben begleitenden Zahlen am
Rande leicht aufzufinden. Geänderte, oder genauer, aus späteren
Werken übernommene Stellen sind meist kursiv gedruckt, und
nur dort nachgewiesen, wo sie in diesem Band das erste Mal
auftreten, nicht bei nachmaliger Wiederkehr. Zur Vergleichung
herangezogen wurden folgende Werke:
MS = Die Reden Gotamo Buddhos aus der Mittleren Sammlung
Majjhimanikāyo des Pāli-Kanons zum ersten Mal übersetzt
von Karl Eugen Neumann. Drei Bände. 1. Auflage, Leipzig
1896-1902, seit 1919 bei R. Piper & Co., München.
LS = Die Reden Gotamo Buddhos aus der Längeren Sammlung
Dīghanikāyo des Pāli-Kanons übersetzt von Karl Eugen
Neumann. Drei Bände. 1. Auflage, München 1907-1918.
LSN = Ein Ergänzungsband, welcher die Anmerkungen und
Nachweise zum 3. Band der Längeren Sammlung enthält und
noch erscheinen wird (zit. aus dem Manuskript).
BR = Die Reden Gotamo Buddhos aus der Sammlung der
Bruchstücke Suttanipāto des Pāli-Kanons, übersetzt von Karl
Eugen Neumann, 2. unv. Auflage, München 1907.
LM = Die Lieder der Mönche und Nonnen Gotamo Buddhos, aus
den Theragāthā und Therīgāthā zum ersten Mal übersetzt von
Karl Eugen Neumann, 1. Aufl., Berlin 1899, seit 1918 bei R.
Piper & Co., München.
IT = I Discorsi di Gotamo Buddho del Majjhimanikāyo per la
prima volta tradotti dal testo pāli da K. E. Neumann e G.
De Lorenzo. Primo Mezzocentinaio. II a Ed. Bari 1916.
BK = Das buddhistische Kunstwerk. Vier Aufsätze von Karl
Eugen Neumann, erschienen in den Süddeutschen Monatsheften
Febr. 1904, Okt. 1904, Dez. 1905, Febr 1906.
H = Karl Eugen Neumanns Handexemplare.
1. URART.
[FN: p. 3 ^{4-5} = MS III 361 ^{4-5}.
-- ^{9-10} = MS III 361 ^{10-11}.
-- ^{13-15} = MS III 101.]
[FN: p. 8 ^{3} _trachtet_ H.]
[FN: p. 12 ^{12} _taṇhā_ Lebens_durst_ LSN und IT »sete di
vita«.]
2. ALLES WÄHNEN
[FN: p. 16 ^{9-10} _Kummer_, Jammer, Schmerz vergl. LS II 436
^{19-20}.]
[FN: p. 17 ^{4-7} vergl. LS II 436 ^{11-15}.
-- ^{9-10} = LS III 209 ^{29-30}.]
[FN: p. 18 ^{27} _die_ Schaam, vergl. LS III 131 ^{18}.]
[FN: p. 19 ^{2-4} ein neues _Gefühl_ nicht aufkommen lassen,
_navañ ca vedanaṃ na uppādessāmi_, und ich werde _ein
Fortkommen haben... mich wohl befinden_ = LS III 131 ^{23-25}.
-- ^{8-9} nur um _den Unbilden... auszuweichen_ vergl. mit LS
III 131 ^{30}, dort ist das folgende _paṭisallāṇarāmattham_
mit »um der Zurückgezogenheit pflegen zu können« wiedergegeben
(wegen des sonst doppelt entstehenden »pflegen« hier nicht
übernommen).
-- ^{11-12} vergl. LS III 131 ^{33}, 132 ^{1-2}.]
3. ERBEN DER _LEHRE_
[FN: p. 22 Erben der _Lehre_ H, IT »Eredi della dottrina«.]
[FN: p. 25 ^{3-5} = LS II 10 ^{22-24}.
-- ^{6-9} = MS III 457 ^{18-21}.
-- ^{6} statt _nun_ lies _denn_.]
[FN: p. 28 ^{11} _sammāsamādhi_ rechte _Einigung_ vergl. LS II
443 ^{22}.]
4. FURCHT UND ANGST
[FN: p. 29 ^{13} _anagāriyam_ später immer mit
»_Haus_losigkeit« wiedergegeben, vergl. MS II 12 ^{11}.]
[FN: p. 37 ^{23} _Erbarmen_ zur Welt, vergl. LS II 159 ^{10}.]
[FN: p. 38 ^ {5-19} vergl. mit LS II 445 ^{2-14}, der
Trencknersche Text p. 21 f. hat nur einmal _brāhmaṇa_.]
[FN: p. 39 ^{23-24} dem _geläuterten_, über _menschliche
Gränzen hinausreichenden_, _visuddhena atikkantamānusakena_ =
LS III 112 ^{22-23}; zum ganzen Absatz bis p. 40 ^{13} cf. LS
III 112 f.]
[FN: p. 40 ^{2-29} _āsavasamudayo_ -- _āsavanirodho_,
Wahn_entwicklung_ -- Wahn_auflösung_, cf. Leidensentwicklung
-- Leidensauflösung LS II 436 ^{12-14} und Weltentwicklung --
Weltauflösung, _Saṃyuttakanikāyo_ vol. I. p. 84, übersetzt in
LSN.]
[FN: p. 41 ^{2} _Nichtwissens_wahn für _avijjāsavā_ im II. Bd.
der LS 118 ^{27} und LS III 209 ^{31}. Auf p. 14 u. 15 ist die
erste Übertragung geblieben, da es sonst lauten müsste »neuer
Nichtwissenswahn nicht aufkommen kann«.
-- ^{4} = LS II 196 ^{9-10}.
-- ^{21-30} = LS I 157 ^{1-90}.]
5. UNSCHULD
[FN: p. 53 ^{28} _Ye pana te kulaputtā_, es giebt aber auch
edle Söhne, vergl. MS III 84 ^{11}.]
6. WUNSCH UM WÜNSCHE
[FN: p. 56 ^{16} die _das Herz erquicken_, _ābhicetasikānam_,
vergl. LS III 115 ^{2} (für _nikāamalābhī_ ist die erste
Fassung belassen worden).
-- ^{22-24} cf. MS II 225 ^{8-9}.
-- ^{29-30} _tiṇṇaṃ saṃyojanānaṃ_ später stets mit »drei
Fesseln« wiedergegeben, _pañcannaṃ orambhāgiyānaṃ saṃyojanānam_
mit »fünf niederzerrenden Fesseln«, _tasmā lokā_ »nach _jener_
Welt«, cf. LS III 134.
-- ^{20-31} vergl. LS III 113 ^{24-35}.]
[FN: p. 58 ^{6-7} vergl. LS III 280 ^{15-16}.]
[FN: p. 60 ^{16} _suvaṇṇe dubbaṇṇe_ lies wie stets »schöne und
_unschöne_«.
-- ^{24} _diṭṭhe va dhamme_ »noch bei Lebzeiten«, vergl. MS III
267 ^{30}.]
[FN: p. 61 ^{1-2} = LS II 446 ^{28}.]
7. DAS GLEICHNISS VOM KLEIDE
[FN: p. 64 ^{15-26} vergl. mit LS II 131, für _dhammo_,
später meist mit »Lehre« oder »Satzung« übertragen, ist
hier »Wahrheit« belassen worden, schon wegen des folgenden
_dhammūpasaṃhitaṃ pāmujjam_ »verständnissreife Wahrheitwonne«.
Die Stelle Buddhe _aveccappasādena hoti_ ist LS II 131 »beim
Erwachten mit begründeter Zuversicht ausgerüstet« u. s. w.
übertragen, was sich bei der Wiederholung auf p. 65 nicht
ohneweiters einfügen lässt. Aehnliche Schwierigkeiten bei
_pamuditassa pīti jāyati_ bis _samādhiyati_, welche Stelle erst
LS III 234 ^{26-29} ihre letzte Fassung erhalten hat.]
[FN: p. 66 ^{10} _Erbarmenden_ Gemüthes für _karuṇāsahagatena
cetasā_, vergl LS I 212 ^{2} nebst Anmerkung, auch LS III 216
^{12}.]
[FN: p. 67^{14} _bhavaṃ Gotamo_ in den folgenden Bänden mit
»Herr Gotamo« wiedergegeben.]
[FN: Mit p. 68 letzte Zeile bis Ende der Rede, vergl. LS II
196^{1-12}.]
8. LEDIGUNG
[FN: p. 71 ^{16} _Gegen_wahrnehmungen, vergl. LS II 95 ^{17}.]
[FN: p. 74 ^{26} für das vor Augen liegende _Sinn_ haben,
vergl. MS III 46 ^{29}.]
[FN: p. 76-78 _parinibbānaya_, zur Wahnerlöschung gelangen;
»vollkommenen« ist bei ähnlichlautenden Stellen in späteren
Bänden weggefallen, von LS II an heißt es bloß »zur Erlöschung
gelangen«, doch ist hier »Wahnerlöschung« beibehalten, auch um
Satzgefüge und -Melodie nicht zu zerstören.]
9. DIE RECHTE ERKENNTNISS
[FN: p. 80 ^{6-7} _pisuṇā vācā_, Verleumdung, vergl. MS III 460
^{30}, _pharusā vācā_ barsche Rede MS II 247 ^{11}.]
[FN: Zu p. 81-97 ^{0}_samudayañ ca_.... ^{0}_nirodhañ ca_,
Entwicklung und Auflösung, vergl. die Nachweise zur 4. Rede.]
[FN: p. 81 ^{22-24} = LS III 221 ^{3-5}. Die einzelnen Glieder
des _paṭiccasamuppādo_, der bedingten Entstehung, p. 81-95,
sind mit LS II 36 zu vergleichen.]
[FN: p. 82 ^{31} die fünf _Stücke_ des _Anhangens_, siehe MS
III 458 ^{8-9}.]
[FN: Zu p. 83 ^{2-3} vergl. LS II 438 ^{35-36},
-- ^{5} ^{0}_durst_, der Daseins_durst_, der Wohlseins_durst_ =
LS III 209 ^{25},
-- ^{7-9} = LS II 441 ^{10-12}.]
[FN: p. 84 ^{14-21}, p. 85^{21-24} = MS III 458 ^{14-21,
10-12}.]
[FN: p. 85 ^{12} _Weiter sodann_, für _puna ca param_,
ausschließlich in LS gebraucht, vergl. u. a. I 89. Hier im
_sammādīṭṭhisutta_m beginnen die Absätze zwar mit _Siyā āvuso.
Yato kho_.... (_puna ca param_ ist nur Zusammenziehung).]
[FN: p. 86 ^{22-23} vergl. mit LS II 79 ^{6-7}.]
[FN: p. 87 ^{21-23} vergl. mit LS III 223 ^{23-25}.]
[FN: p. 88 ^{22-24} vergl. LS II 79 f.]
[FN: p. 89 ^{22-26} vergl. mit LS II 80 ^{13-17}.]
[FN: p. 91 ^{25-27} = LS III 237 ^{15-16}.]
[FN: S. 92 ^{28} _Denken_, _Berührung_, _cetanā_, _phasso_, cf.
MS III 116 ^{3} (hier geht _phasso_ voran).
-- ^{29} Die vier Hauptstoffe, cf. MS III 100 ^{30}.]
10. DIE PFEILER DER EINSICHT
[FN: p. 98-112 ^{20}, 113 ^{3} bis Ende der Rede, ist im
Pāli-Text gleichlautend mit LS II 425-436 ^{15}, 445 ^{18}--446
Ende, und damit in Uebereinstimmung gebracht worden. Für
_sattāham_ ist die erste Uebertragung geblieben, vergl. LS III
56 ^{3} _kiṃ karissati sattāho ti_.]
11. DER LÖWENRUF
[FN: p. 117 ^{9-10} vergl. LS II ^{17-18} und die zugehörige
Anmerkung 116.
-- ^{12} andersfährtige Pilger, _aññatitthiyā paribbājakā_,
vergl. LS III 51 ^{7}. »Die ‚andersfährtigen Pilger‘ sind
Asketen anderer Orden, die eine andere als die von Gotamo
gezeigte Furth durch das Meer der Wandelwelt zur Ewigkeit
hinüber suchen oder gefunden zu haben vermeinen. Es ist das
ihre Sache und ihr Recht, sie werden darum weder gelobt noch
getadelt, nur gekennzeichnet.« (K. E. Neumann in LSN).
-- ^{20} der Heilige, vollkommen Erwachte, vergl. LS III 207
^{16}.]
[FN: p. 119 ^{5-28} vergl. LSN.
p. 119 ^{31} Asketen oder _Priester_, _brāhmaṇo_ ist in LS
immer »Priester« übersetzt, in der 1. Auflage des II. und III.
Bd. der MS wechselt »Brāhmane« und »Priester« ab. Durchaus
»Priester« einzusetzen, schien oft aus rhythmischen Gründen
nicht geboten.]
[FN: p. 120 ^{31} _alles Anhangen_, _sabbupādāna_^0.]
[FN: p. 121 ^{5} _ṭhānāni_, _Fälle_, vergl. LS III 135 ^{13}.]
[FN: Zu p. 122-123 vergl. LS II 34-36.]
[FN: p. 124 ^{5-9} = LS II 91 ^{7-11}.]
12. DAS HAARSTRÄUBEN
[FN: p. 124 ^{22-23} dass _sie dem Grübler zur gänzlichen
Leidensversiegung ausreicht_, so in LSN zitiert. 125 ^{30-31},
ebenfalls in LSN zitiert.]
[FN: p. 134 ^{5-10} = LS III 256 ^{12-18}.]
[FN: p. 135 ^{24-26} vergl. MS II 82 ^{18-19} nebst zugehöriger
Anmerkung.]
[FN: p. 144 ^{14f.} _ein Handverköster_, _hatthāpalekhano_
siehe MS II 8 ^{24}.]
[FN: p. 145 ^{14} das _hänfene_ Hemd, vergl. LS III 39 ^{28}.
-- ^{15} _im_ Leichen_hof_, cf. ib. Zeile 29.]
[FN: p. 149 ^{5} wie eine _Kugelkette_ = MS II 444 ^{26}.]
13. DIE LEIDENSVERKETTUNG (I)
[FN: p. 155 ^{21-22} vergl. mit MS II 11 ^{18-19}.
-- ^28 Fünf Begehrungen _pañca kāmaguṇā_ siehe MS III 56 ^{32}.]
[FN: p. 157 ^{1} schlägt sich _stöhnend_ die Brust, vergl. MS
III 520 ^{2}.]
[FN: p. 159 ^{18-20} mit MS III 337 ^{9-11} in Uebereinstimmung
gebracht.]
[FN: p. 160 ^{12-14}, vergl. hierzu BK IV 181.
-- ^{30} eine _priesterliche_ Jungfrau BK II 822.]
[FN: p. 161 ^{3} lies: _um diese_ Zeit u. Z. 17: ruchbar
_worden_ (nach BK II).]
14. DIE LEIDENSVERKETTUNG (II)
[FN: p. 167 ^{5} »das Elend überwiegt« _ādīnavo ettha bhiyyo_,
vergl. MS II 41, letzte Zeile und bereits MS I. 566, _{12}.]
[FN: p. 172 ^{16} am Geierkulm, im Gebirge _Gijjhakūṭe pabbato_
= LS II 104 ^{1}.]
[FN: p. 173 ^{3-15} = MS III 9 ^{1-17}.]
[FN: p. 174 ^{9} _So gesteht ihr_, vergl. MS III 10 ^{14}. _Iti
kira_ ist noch LS III 4 ^{25} mit »So ist klar« wiedergegeben.]
15. DAS MAASS
[FN: p. 176 ^{6-7} vergl. MS II 430 ^{2-3}.]
[FN: p. 177 ^{3f.}, cf. MS II 102 ^{1}. _pāpiccho hoti
pāpikānaṃ icchānaṃ vasaṃgato_, p. 176 ^{22-23}, ist LS III
43 ^{8-9} mit »er hat böse Wünsche und ist bösen Wünschen
willfährig« noch genauer wiedergegeben, vergl. ib. auch _makkhī
hoti paḷāsī_ und _issukī hoti maccharī_ sowie _thaddho hoti
atimānī_ mit p. 178 ^{14-24}.]
16. DIE HERZBEKLEMMUNGEN
[FN: p. 193 ^{14} _bhikkhu dhamme kaṉkhati_ »ein Mönch zweifelt
an der Satzung« siehe LS III 231 ^{24}. Für _dhammo_, in MS I
meist mit »Wahrheit« übersetzt, ist später »Lehre, Satzung«
gebraucht, jedoch nicht immer, da _dhammo_ »als Satzung, Recht,
Norm gewissermaaßen auch zur Wahrheit gehört...« (LSN), und
hier und dort sich besser zur Wiedergabe eignet.]
[FN: p. 194 ^{24-25} = LS 231 f.]
[FN: p. 200 ^{25-30}-201 ^{1}, vergl. LS III 214 ^{5-12}; für
_citta-samādhipadhānasaṉkhārasamannāgataṃ iddhipādam_ ist dort
»das durch Innigkeit, Ausdauer und Sammlung des _Geistes_
erworbene Machtgebiet« gebraucht, in LSN aber wieder »Gemüth«:
der Begriff _cittam_ bedeutet eben auch »Herz, Gemüth«. Das
gleiche Verhältnis beim dritten _satipaṭṭhānam_.]
17. WALDEINSAMKEIT
[FN: p. 205 ^{7}... eines Dorfes oder einer _Burg_ oder einer
_Stadt_, _nigamaṃ..... nagaram_, vergl. MS II 148 ^{27}.]
18. DER GUTE BISSEN
[FN: p. 211 ^{19-31} = MS III 419 ^{4-17}, p. 212 ^{1-5} ib.
419 ^{17-22}.]
[FN: p. 213 ^{19} vergl. MS III 420 ^{28-29}.]
[FN: p. 215 ^{6} an _den Menschen_ heran _purisaṃ...
samudācaranti_, siehe BK IV 185.]
[FN: p. 220^{5-8} vergl. mit MS III 428^{3-6}.]